15 Jahre

T
Benutzer185976  (42) Öfter im Forum
  • #1
Hey ihr Lieben,
ich will mir nur was von der Seele schreiben, keiner muss es lesen, niemand muss mir antworten.
Ich bin 15 Jahre mit einer Frau zusammen (Applaus), sie ist seit ich sie kenne depressiv.
Ich spar ein paar unwichtige Details aus, aber seit ca 5 Jahren ist es sehr schlimm geworden.
Seit 6 Jahren haben wir einen süßen Sohn, was zu vielen Punkten geführt hat, die uns beide gestört haben. Zum Beispiel blieb der gesamte Haushalt liegen, obwohl sie nur 4 Stunden vormittags arbeitete, dad hab ich dann alles neben meinem Vollzeitjob gemacht.
Ich hab mich darüber nie beschwert, aber angemerkt dass diese Depression endlich behandelt werden sollte.
Natürlich hat sie für sich nie ein Problem gesehen, alle anderen waren immer so gemein zu ihr.
Um bisschen abzukürzen, seit ca 1 Jahr nimmt sie Antidepressiva, war der Meinung dass die die Depression heilen und war dann sauer, als sie gemerkt hatte, dass dem nicht so ist und alle eigentlich recht hatten.
Seit ca einem halben Jahr macht sie Therapie, die hat sich zu einer Traumatherapie entwickelt, da sie als Kind wohl seitens ihrer Eltern schwer traumatisiert wurde.
Diese Therapie hat tausende Gefühl aufgewühlt, die Medikamente haben ihre ohnehin schwache Libido auf Null gesenkt, die Region unten ist quasi tot. Ich hatte es mit Fingern, Zungen, Sex, streicheln, Spielzeug, ... probiert, da regt sich nichts, absolut tut da unten.
Das hat sie noch mehr deprimiert und irgendwann meinte sie, sie hat mir gegenüber keine erotischen Gefühle mehr, könne aber auch von den Tabletten kommen, sie weiß es nicht.
Es war mir immer egal, ich hatte mit ihr keinen Sex mehr seit über nem halben Jahr, ich hab noch viel länger zurück gesteckt, hab nie Zärtlichkeiten, Gefühle, Zuneigung, usw bekommen, alles weil ich sie als Mensch geliebt hab.
Vor 3 Tagen hat sie dann unter Tränen gesagt, dass ich so ein toller Mann bin, ich bemüh mich soviel und sie könne mir nix zurück geben, sie is unfair mir und auch unserem Kind gegenüber.
Damit kann sie nicht umgehen und möchte sich trennen.
Da muss man sagen, ich hatte immer gesagt dass ich sie immer unterstütze, dass ich alles zurück stecke um ihr zu helfen, aber nur als Paar. Bei na Trennung würd ich das einstellen, sofort.
Nun hat sie die Trennung ausgesprochen, ich hab ihr gesagt dass das Konsequenzen haben wird und ob sie sich klar ist was sie macht. Anscheinend ja.
Später, als unser Kind schlief, meinte sie noch "ich will das Kind nicht verlieren" worauf ich sagte "das Kind wird auf keinen Fall bei dir sein, du klebst den ganzen Tag am Handy und lässt ihn den ganzen Tag fernsehen".
Da meinte sie "ok. Dann sind wir halt wieder ein Paar"
Schwachsinn, hab ich abgelehnt.
Jetzt is es so, dass sie sich keine Wohnung leisten kann, sie arbeitet halbtags und hat im Haus ne Art Eltern-WG vorgeschlagen.
Das schau ich mir jetzt 3 Wochen an (weil ich dann ne Woche mit Kind im Urlaub bin) und dann seh ich ja, wie mir die Idee schmeckt - aktuell gar nicht und ich denke das wird auch so bleiben.
Ich bin natürlich auch kein Arsch, der sie rausschmeißt und sie das Kind nicht mehr sieht, nein das Kind kommt an 1. Stelle.
Also leben wir eigentlich genau so wie vorher im gleichen Haus, sexuell lief ja vorher scho nix und jetzt erst recht ned.
Schweigsam waren wir vorher wie jetzt auch einander gegenüber.
Einzig die Tatsache dass wir kein Paar mehr sind offiziell hat sich geändert.
Ich hab direkt meinen Ring abgelegt, das is ihr aufgefallen und sie sagte am nächsten Tag "ich hab gesehen du hast den Ring abgelegt" - natürlich, wir sind getrennt.
Sie trägt ihre Ringe noch.

Ich lieg jetzt hier und schreib mir das von der Seele und bin mehr als verwirrt was hier gerade abgeht, muss mich erstmal sammeln.

Wie gesagt, da muss keiner antworten, ich wollts nur mal loswerden, hoffe dass ich ein bisschen Schlaf finde und wünsche allen hier eine gute Nacht.
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #2
Antidepressiva können Libido stark beeinflussen, bei mir ist es die Depression selbst gewesen. Erst als ich wieder gesund war, hatte ich wieder Lust und auch ohne Depression mit Antidepressiva (hatte eine Weile überlegt ob der Moment richtig ist um diese abzusetzen) war auch alles da.
Warum bist du dir do sicher, dass das Kind bei dir bleibt? Vollzeitjob und Kind?
 
T
Benutzer185976  (42) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #3
Das weiß ich dass die Antidepressiva so wirken - ich stand ja auch in der Hinsicht hinter ihr
Das Kind wird kein Gericht der Welt zu ihr geben, die schwer depressiv in einer Traumatherapie steckt, welche noch Jahre dauern soll.
Ja, Vollzeit Job, sogar 3 Jobs. Alles geht, wenn man möchte, man muss nur den richtigen Arbeitgeber haben, selbstständig sein, ...
Oh ja, ich verbringe sehr sehr viel Zeit mit dem Kind.
 
A
Benutzer191142  (43) Öfter im Forum
  • #4
Oh ich kenne die Situation. Es sieht gleich aus, aber es hat sich so viel geändert.

Wünsche dir viel Kraft, diese Zeit zu überstehen.
Vollzeitjob und Kind, alles ist machbar.

Seid ihr verheiratet?
 
T
Benutzer185976  (42) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #5
Oh ich kenne die Situation. Es sieht gleich aus, aber es hat sich so viel geändert.
Du meinst es sieht gleich aus wie bei dir? Hast du ähnliches erlebt?
Wünsche dir viel Kraft, diese Zeit zu überstehen.
Vielen Dank
Vollzeitjob und Kind, alles ist machbar.
Das mach ich schon seit 5 Jahren, ja es ist machbar, definitiv, und ich hab für mein Kind immer Zeit und Energie. Er sagt auch oft, wieviel Spaß es mit mir macht denn "Mama ist immer am Handy abgelenkt"
Seid ihr verheiratet?
Ja
 
dark horse
Benutzer188767  Meistens hier zu finden
  • #6
Ach du liebe Güte! Ich lese dein Leiden schon länger. Du bist ein geduldiger, aufmerksamer Partner.
Deine Frau will sich trennen. Sie ist weder psychisch noch physisch richtig anwesend. Nur ihr Körper ist noch da. Ich finde das für euer Kind sehr schädlich. Er bekommt eine disfunktionale Ehe mit, und eine abwesende, depressive Mutter, und einen Vater der leidet! Kinder bekommen so viel mehr mit als wir denken. Und auch für dich ist die Situation schädlich! Du bist auch wichtig! Deine Frau kann nicht für sich sorgen. Dann soll sie bitte extern Hilfe holen. So brutal das klingt. Manche müssen zuerst am Boden ankommen, um sich wieder die Kraft zu holen sich wieder aufzurichten. Das was du erträgst hält kein Mensch auf Dauer aus, und du bist der letzte Anker im Leben deines Kindes. Schau bitte, dass du dich nicht selbst verlierst, oder gar auch depressiv wirst..
 
R
Benutzer193222  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #7
Oje, das tut mir leid zu hören. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das anhand deiner anderen Beiträge schon geahnt hab. Es tut mir aber vor allem für dich leid, weil du so viel gemacht hast damit sie entlastet ist. Ich würde mich nicht auf eine WG einlassen. Eine kleine Wohnung wird sie definitiv bekommen und wenn sie zusätzlich Bürger-oder Wohngeld bekommt. Egal. Ihr braucht die Trennung und sie muss auch für sich unbedingt alleine zurecht kommen. Sonst wird sich auch nichts ändern.
 
A
Benutzer191142  (43) Öfter im Forum
  • #8
Du meinst es sieht gleich aus wie bei dir? Hast du ähnliches erlebt?
Nein nicht auf diese Weise, doch das Gefühl kenne ich sehr gut. Man wohnt zusammen, eigentlich wie immer und doch ist es anders. Warum? Weil man sich verändert hat und damit die Situation.
Ich persönlich sehe es als richtigen und wichtigen Schritt um zu wachsen und für eine bessere Zukunft (vielleicht sogar für alle Beteiligten).
Du hast eine gute Vorstellung wie es weitergehen soll und bist zielstrebig. Das finde ich gut. Wichtig ist, dass du daran festhältst und nicht einknickst. Aber das ist nur meine Meinung/Ansicht.

Das mach ich schon seit 5 Jahren, ja es ist machbar, definitiv, und ich hab für mein Kind immer Zeit und Energie.
Das habe ich mir gedacht. Las sich bereits aus deinem Post ein wenig heraus.
Ich kenne einige, die trotz Partner quasi alleinerziehend sind.
Alles geht, wenn man will.

Eventuell gibt es auch Unterstützung für deine Partnerin in punkto Zuschuss für eigene Wohnung. 🤔
Die Situation ist auf Dauer zumindest ziemlich belastend.
 
Jiisan
Benutzer217857  Klickt sich gerne rein
  • #9
Ich glaube es ist für dich ganz wichtig, annehmen und akzeptieren zu können, dass deine Frau krank ist. Depression ist eine Sch... Krankheit und niemand weiss, wie und mit welchen Schüben sie einen selbst packt und beeinflusst. Du hast sie da unglaublich darin unterstützt bis fast zur Selbstaufgabe, aber wirf ihr da bitte Nullkommanix vor, sie ist krank.
Ihre Aufgabe ist es, sich um sich selbst zu kümmern und das tut sie glaube ich nach deinem Post schon mit Therapie und Medikamenten etcpp., aber zum einen ist es trotzdem so, dass sie dadurch nicht auf einmal gesund wird, sie kann nur lernen und mittel Medis hoffen mit den Schüben und den Auswirkungen umzugehen. Das ist aber ihr Kampf.
DEIN Part ist es, eine gute und gesunde Umgebung für dich und deine Tochter zu schaffen und darauf musst du dich jetzt konzentrieren. Es kann sein, dass der Weg dazu auch deine Frau nochmal oder irgendwie mit einschließt, es kann aber auch sein, es ist besser, ihr beide geht diesen Weg alleine. Und wenn deine Kraft gerade nur dazu reicht, den Weg alleine zu gehen, dann ist es so und deshalb vernachlässigst du deine Frau nicht oder lässt sie irgendwie im Stich. Du kannst deiner Tochter (sollte deine Priorität sein und ist sie mMn auch aus deinem Post) und dir nur so weit helfen, soweit deine Kraft reicht. Wenn dann noch was für deine Frau über ist, nutze das natürlich, um sie zu unterstützen, aber denke zuerst an dich und deine Tochter. Es ist am Ende niemandem geholfen wenn du und sie dann auch daran zerbrechen oder krank werden. Ich hoffe, du findest die Kraft und wünsche dir alles Gute dafür.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #10
Das tut mir Leid zu lesen. 😟
Ich kann dir nur von der Idee mit der Eltern-WG abraten. Das würde die Gesamtsituation für dich nur verschlimmern.

Trennt euch, auch räumlich, und dann sieh zu, dass du möglichst heile durch die Trennung kommst. Ich wünsche dir alles Gute!
 
many--
Benutzer65590  (40) Beiträge füllen Bücher
  • #11
Als jemand, der selber jahrelang in deiner Lage war: Ich wünsche dir erst mal alle Kraft der Welt. Es ist schwer mit einem depressiven (Ehe)Partner.

Ich will dir jetzt nicht viel erzählen. Nur so viel: Bist du dir sicher, dass sie sich WIRKLICH trennen will? Ich kenne dich/euch nur aus diesen paar Zeilen hier, aber, ehrlich, das liest ich für mich alles eher wie ein Hilferuf oder jedenfalls eine halbausgegorene Idee aus dem depressiven Kopf heraus - "...vielleicht macht es das ja besser, und wenn nicht, ist ja egal, sowieso alles meine Schuld hier."

Du reagierst auf die Trennung ziemlich konsequent: Aber Hand aufs Herz, willst du sie WIRKLICH loswerden, oder ist das deine Art, ihr gerade mal zu zeigen, dass ihr ganzer Scheiß auch Folgen haben kann? Lässt du evtl gerade deinen Frust ein wenig mit dir durchgehen, und freust dich vielleicht ein bisschen, ihr auch mal "wehtun" zu können?

Ich schreibe das jetzt einfach mal so frei von der Leber weg, weil ich, wie gesagt, selbst jahrelang in deiner Situation war und diese Gedanken KENNE, diesen Frust, diesen Zorn, diese Hilflosigkeit als Partner. Und weiß, wenn meine Frau auf dem Höhepunkt ihrer Depression gekommen wäre und gesagt hätte, dass sie sich jetzt trennen will - ich hätte es auch gemacht. Einfach nach dem Motto: Es reicht, hab die Schnauze voll, dann sieh halt zu, wie du klarkommst.

Mein einfacher Ratschlag: Tu es nicht. Wenn du noch 1% Gefühle für sie hast, wenn du deinem Kind zuliebe die Familie nicht aufgeben willst - tu es nicht. Sieh das Ganze als das, was es ist - die nächste beschissene Episode einer Depression, die dir als Partner wieder ein neues Level von Verständnis abverlangt. Schluck es runter, geh auf sie zu, biete Hilfe an.

Tut weh, ich weiß. Aber eine Depression ist halt leider ein gottverdammter Marathon. Vielleicht kannst du diese Episode nutzen, um sie weiter auf dem richtigen Weg zu begleiten. Therapie, Medikamente: Man KANN den Mist ja überwinden, wenn man halt genau alles, was man hat, in die Sache investiert. Vielleicht kann sie aus dieser Situation, in der sie dem Ende der Ehe nochmal knapp entronnen ist, irgendwie noch einmal den Fokus ziehen, sich wieder aufzuraffen und der Krankheit effektiver den Kampf anzusagen.

Oder du zuckst mit den Schultern, sagst "Bis hierhin und nicht weiter" und lässt die Trennung zu. Auch vollkommen legitim. Du hast auch an dich selber zu denken. - Aber, aus Erfahrung und Gefühl gesprochen: Ich glaube nicht, dass die Trennung das ist, was alle Beteiligten eigentlich wollen...
 
Tiffi36
Benutzer223478  (37) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #12
Deine Situation ist gerade wirklich sehr schwer, lass dich nicht unterkriegen! Ich drücke dich mal virtuell 🧡

Ich denke, du bist mit deiner Frau Verheiratet? Dann hole dir bitte auch Beratung bei einem Anwalt ein. Um eine Scheidung werdet ihr in der Situation wohl nicht drum herum kommen.

Eine Eltern WG könnt ihr versuchen, sehe ich aber als wenig Zukunftsfähig, weil weder du noch Sie einen wirklichen Abschluss findest.

Du hast es verdient glücklich zu sein. Stell dir mal vor, was los wäre, wenn du eine neue Partnerin findest und deine Ex noch mit dir zusammen wohnt. Da ist Krieg vorprogrammiert. Und würde sie einen Anderen kennenlernen würde dich das mit Sicherheit auch nicht kalt lassen.

Eine Räumliche Trennung muss her. Dazu noch eine Finanzielle. Für dich scheint nicht mehr viel Liebe da zu sein, sie hat lediglich Angst um euer Kind und das Dach über dem Kopf. Das solltest du unterbinden. Das hat auch nichts mit Herzlosigkeit zu tun. Auch ein Depressiver Mensch hat keinen Freifahrtschein.

Will sie wirklich die Beziehung retten sollte sie vielleicht darüber Nachdenken, sich einweisen zu lassen und eine intensive Therapie beginnen.
 
T
Benutzer185976  (42) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #13
Erstmal danke an alle Antworten, ich hab mir alle sehr genau durchgelesen - hab gar ned gedacht dass mir doch soviele schreiben.
Da sind viele Gedanken drin, die mich noch viel mehr zum Nachdenken bringen, ich bin so oder so komplett durcheinander, was jetzt richtig oder falsch ist oder was genau ich für mich will - Fakt ist, in 1. Linie will ich aus all dem Salat das Beste für mein Kind rausfischen, in 2. Linie für mich - das ist die Änderung, früher wär da sie gekommen.
Alles andere muss ich jetzt nochmal in Ruhe durchdenken, das wird aber dauern, das seh ich schon kommen.
In 2 Wochen flieg ich mit dem Kleinen zu meiner Familie, da sind wir mal örtlich getrennt.
Ich melde mich auf jeden Fall hier nochmal und nehm Bezug auf eure Antworten, bitte seht es mir nach, dass ich das aktuell schwer kann und bisschen Zeit zum Nachdenken habe.
Ich danke aber jedem Einzelnen für die Antworten.
 
fox79
Benutzer204515  (46) Verbringt hier viel Zeit
  • #14
Hallo T the-mex ,

lass erstmal deine Wut und deinen Frust los.

Deine Frau ist krank, sie versucht sicher zu tun was sie kann.

Prio 1 beim Kind ist sicher richtig.

Vielleicht ist die Eltern-WG ja zunächst keine so schlechte Idee? Könnt ihr das räumlich einigermaßen trennen? z.B. getrennte Schlafzimmer, damit es eben auch gefühlt nochmal klar wird, für euch beide.

Und wenn das mit dem Haushalt nicht klappt, dann nehmt euch eine Reinigungskraft, die ihr dann halt je nach Einkommen anteilig bezahlt.

Ihr solltet Streitpunkt minimieren, egal wie ihr weitermacht.
 
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