
Benutzer213875 (33)
Ist noch neu hier
- #1
Liebe Community,
ich bin 32 Jahre alt und das ist mein erster Beitrag hier. Ich würde mich sehr über einen Ratschlag zu folgendem Thema freuen, da es mich aktuell fertig macht:
zunächst zur Vorgeschichte: meine Partnerin und ich haben uns vor 5 Jahren kennengelernt als wir beide in einer Großstadt gelebt und gearbeitet haben. Da sie in ihrem damaligen Job sehr unglücklich war, zog sie wieder zu ihren Eltern in ihr Heimatdorf in einer sehr abgelegenen Gegend und begann ein Fernstudium. Wir führten währenddessen eine Wochenendbeziehung aber es war geplant, nach ihrem Studium zusammenzuziehen.
Nach dem Ende des Studiums suchte sie sich einen Homeoffice-Job, sodass sie nicht mehr aus ihrem Heimatdorf wegziehen muss. Ihr Wunsch ist es, das Haus ihrer Eltern (die wohnen noch dort) zu sanieren und dort mit mir eine Familie zu gründen, da ihre Familie, Verwandten und Freunde alle im Dorf leben. Für mich würde dies bedeuten, dass ich Arbeitswege von ca. 90 min in Kauf nehmen müsste, da ihre Heimat sehr abgelegen ist und Stellen für Akademiker dort sehr rar sind. Meine Tätigkeit kann leider nicht aus dem Homeoffice erledigt werden. Da sie unbedingt jetzt Kinder möchte (biologische Uhr usw....) und es für sie ebenfalls ein No-Go ist, dass der Mann aufgrund langer Arbeitswege erst spät nach Hause kommt, ist die Erwartungshaltung nun, dass ich eine Tätigkeit annehme, für die eine geringere Qualifikation erforderlich ist und die entsprechend auch schlechter bezahlt ist. Hier gäbe es Stellen in der Nähe. Wir verstehen uns in allen Bereichen super, aber zu diesem Thema haben wir unterschiedliche Ansichten. Für mich sollte Arbeit auch Spaß machen und es ist mir wichtig, dass sie mich fordert und ich Leistung zeigen kann. Für sie ist Arbeit nur nötig, um den Lebensunterhalt zu sichern. Ich bin bestimmt nicht karrieregeil, aber wenigstens ein bisschen gefordert werden möchte ich schon. Auch will ich, dass sich das Studium gelohnt hat. Mir war immer wichtig, uns zusammen eine Zukunft aufzubauen, die beiden Wünschen gerecht wird. Aktuell kommt es mir so vor als dürfte ich zwar an ihrem Leben teilhaben, aber es muss alles so erfolgen wie sie es sich vorstellt. Da sie mir inzwischen nur noch die Wahl zwischen Trennung und o.g. Option lässt, würde ich mich über eure Meinungen sehr freuen: Wie würdet ihr handeln? Wärt ihr bereit, eure berufliche Zukunft für die Familienplanung zu opfern?
Danke und liebe Grüße!
ich bin 32 Jahre alt und das ist mein erster Beitrag hier. Ich würde mich sehr über einen Ratschlag zu folgendem Thema freuen, da es mich aktuell fertig macht:
zunächst zur Vorgeschichte: meine Partnerin und ich haben uns vor 5 Jahren kennengelernt als wir beide in einer Großstadt gelebt und gearbeitet haben. Da sie in ihrem damaligen Job sehr unglücklich war, zog sie wieder zu ihren Eltern in ihr Heimatdorf in einer sehr abgelegenen Gegend und begann ein Fernstudium. Wir führten währenddessen eine Wochenendbeziehung aber es war geplant, nach ihrem Studium zusammenzuziehen.
Nach dem Ende des Studiums suchte sie sich einen Homeoffice-Job, sodass sie nicht mehr aus ihrem Heimatdorf wegziehen muss. Ihr Wunsch ist es, das Haus ihrer Eltern (die wohnen noch dort) zu sanieren und dort mit mir eine Familie zu gründen, da ihre Familie, Verwandten und Freunde alle im Dorf leben. Für mich würde dies bedeuten, dass ich Arbeitswege von ca. 90 min in Kauf nehmen müsste, da ihre Heimat sehr abgelegen ist und Stellen für Akademiker dort sehr rar sind. Meine Tätigkeit kann leider nicht aus dem Homeoffice erledigt werden. Da sie unbedingt jetzt Kinder möchte (biologische Uhr usw....) und es für sie ebenfalls ein No-Go ist, dass der Mann aufgrund langer Arbeitswege erst spät nach Hause kommt, ist die Erwartungshaltung nun, dass ich eine Tätigkeit annehme, für die eine geringere Qualifikation erforderlich ist und die entsprechend auch schlechter bezahlt ist. Hier gäbe es Stellen in der Nähe. Wir verstehen uns in allen Bereichen super, aber zu diesem Thema haben wir unterschiedliche Ansichten. Für mich sollte Arbeit auch Spaß machen und es ist mir wichtig, dass sie mich fordert und ich Leistung zeigen kann. Für sie ist Arbeit nur nötig, um den Lebensunterhalt zu sichern. Ich bin bestimmt nicht karrieregeil, aber wenigstens ein bisschen gefordert werden möchte ich schon. Auch will ich, dass sich das Studium gelohnt hat. Mir war immer wichtig, uns zusammen eine Zukunft aufzubauen, die beiden Wünschen gerecht wird. Aktuell kommt es mir so vor als dürfte ich zwar an ihrem Leben teilhaben, aber es muss alles so erfolgen wie sie es sich vorstellt. Da sie mir inzwischen nur noch die Wahl zwischen Trennung und o.g. Option lässt, würde ich mich über eure Meinungen sehr freuen: Wie würdet ihr handeln? Wärt ihr bereit, eure berufliche Zukunft für die Familienplanung zu opfern?
Danke und liebe Grüße!