Außergewöhnliche Pornos

M
Benutzer210378  (42) Ist noch neu hier
  • #1
Hallo,

Ich bin auf der suche nach außergewöhnlichen Pornos die sehr echt und naturell rüberkommen. Und nicht wie diese gespielte Mist auf den meisten Pornoseiten.
Falls ihr welche Seiten kennt, bitte mich persönlich anschreiben.
Danke im Voraus.

Grüße
 
M
Benutzer207398  (17) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #2
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Zuletzt bearbeitet:
Aridane
Benutzer216224  (34) Klickt sich gerne rein
  • #3
Ich kann Kate Marley mit ihrem Partner empfehlen. Die beiden filmen sich bei ihrem Sex. Also alles ganz natürlich. Keine verrückten Stellungen oder wilden Spritzereien, die so gar nicht möglich sind.
 
DirtyOldMan
Benutzer210299  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #4
Also ich habe eine sehr ausgeprägte, lebhafte Fantasie, von daher brauche ich für außergewöhnliche 'Pornos' die sehr echt und naturell rüberkommen weder Websites noch andere Quellen, sondern die schönsten, sinnlichsten erotischsten, leidenschaftlichsten, heißesten (…) Szenarien mit real existierenden und/oder fiktiven Frauen spielen sich in meinem Kopfkino ab.
Das Gute dabei ist: es gibt keine miesen Storys oder Drehbücher und ich bin der Regisseur ☺️

Das meiste, was man im iNet geboten bekommt, turnt mich eher ab - insbesondere, wenn Männer im Spiel sind…
 
L
Benutzer214088  Ist noch neu hier
  • #5
Schau dir die Masseuse an, wurde sogar ausgezeichnet vor vielen Monden. Es gibt hier und da auf den gängigen Plattformen auch nette Filme mit Plot, vor allem aus Frankreich.
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  (43) Verbringt hier viel Zeit
  • #6
Geo3412
Benutzer175723  (30) Meistens hier zu finden
  • #8
Also falls es nur darum geht wenig Professionalität zu sehen womöglich noch die Kamera von den Protagonisten geführt, dann: gehe auf die bekanntesten Internetseiten (bei denen man selbst was hochladen kann)dafür, gehe auf den Reiter "Creators", nun sind dort entsprechende Sternchen nach Beliebtheit sortiert, da die oft halb professionell sind, gehe auf die letzte Seite.
 
T
Benutzer208193  (37) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #9
Schnick Schnack Schnuck ist mir auch direkt eingefallen, der Film war sehr gut... vor allem weils auch nicht dieser übertriebene Pornosex war.
 
unkypan
Benutzer219186  (38) Ist noch neu hier
  • #10
Ich persönlich mag Pornos von Paaren, wie die bereits erwähnte Kate Marley und ihrem Partner. Fällt das unter die Kategorie 'Verified Amateurs'? Da findest du sicher den von dir gewünschten Content.

Pornos von Erika Lust kann ich ebenfalls empfehlen.
 
A
Benutzer177753  (26) Verbringt hier viel Zeit
  • #11
ich kann noch hegre.com empfehlen. Sehr tolle Filme rund um erotische Massagen aber auch Sex und alles mit echten Orgasmen. Die mögen wir sehr gern aber Erika Lust ist auch Mega.
 
T
Benutzer185976  (42) Öfter im Forum
  • #12
Pornhub und Youporn hat ja auch tonnenweise Material mit dem Haken "verified Amateur" - obs nu stimmt oder ned wird ma bei keinem Porno 100%ig wissen, aber bisher bin ich bei den Seiten immer fündig geworden 😉
Ich bin selbst nur 2 Klicks entfernt vom Freischalten eines Accounts für Bilder, zögere aber noch ein bisschen - aber wenn ichs mach, ist der größte Amateuer auch dabei, von daher sind bestimmt auch so einige Amateure dabei
 
T
Benutzer140566  (55) Verbringt hier viel Zeit
  • #13
Auf den einschlägigen Seiten gibt mal den Begriff Lustery ein. Da sind Filme von Paaren, die vor der Kamera sex haben.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #14
Auf den einschlägigen Seiten gibt mal den Begriff Lustery ein. Da sind Filme von Paaren, die vor der Kamera sex haben.

Lustery ist eine Plattform, die meines Wissens ihre Paare ziemlich fair bezahlt. Wenn da auf "einschlägigen Seiten" gerippte und piratierte Clips sind, dann sind sie ziemlich sicher gegen den Willen aller Beteiligten und man sollte sie sich dort nicht anschauen, wenn einem irgendwas daran liegt, dass das Netz nicht komplett und 100 Prozent vollständig von den großen Portalen übernommen wird, die dir "Einheitsbrei & Datenklau" servieren.

Pay for your porn.
 
lenny84
Benutzer152329  Verbringt hier viel Zeit
  • #15
Lustery ist eine Plattform, die meines Wissens ihre Paare ziemlich fair bezahlt. Wenn da auf "einschlägigen Seiten" gerippte und piratierte Clips sind, dann sind sie ziemlich sicher gegen den Willen aller Beteiligten und man sollte sie sich dort nicht anschauen, wenn einem irgendwas daran liegt, dass das Netz nicht komplett und 100 Prozent vollständig von den großen Portalen übernommen wird, die dir "Einheitsbrei & Datenklau" servieren.

Pay for your porn.
Naja, also Lustery betreibt ja auf den meistgeklickten Plattformen eigene Kanäle, um die eigene Seite zu promoten. Mal sieht man da mehr, mal weniger. Ich hatte sogar mal kostenlose Probemonate bei Ersties, Lustery und Cheex. Letztlich war mir das Angebot aber oft zu „alternativ“, zu unrasiert oder zu viel Fetisch.

Ich wüsste nicht, wieso ich für Pornos Geld zahlen sollte, denn das kostenlose, legale Angebot ist ja schließlich groß genug und letztlich nur einen Klick entfernt. Und auch da gibts mittlerweile gute Creator, (die über die Plattformen OnlyFans Abos verkaufen wollen).
 
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F
Benutzer217578  (37) Klickt sich gerne rein
  • #16
Lustery ist eine Plattform, die meines Wissens ihre Paare ziemlich fair bezahlt. Wenn da auf "einschlägigen Seiten" gerippte und piratierte Clips sind, dann sind sie ziemlich sicher gegen den Willen aller Beteiligten und man sollte sie sich dort nicht anschauen, wenn einem irgendwas daran liegt, dass das Netz nicht komplett und 100 Prozent vollständig von den großen Portalen übernommen wird, die dir "Einheitsbrei & Datenklau" servieren.

Pay for your porn.

Ich habe vor dieser ganzen Branche mehr als nur Unbehagen, weil ich sie für völlig verdorben halte. Diese Angebote haben doch in allen Pornoportalen ohnehin eigene Kanale, um ihre Bezahlangebote zu bewerben.
Mein Pornokonsum tendiert seit Jahren bei defacto null, allerdings wüsste nicht, warum Youporn schlechter sein sollte als was auch immer. Dieses "aber die Großen" geht mir schon bei anderen Dingen gehörig auf den Wecker, zumal es nun wirklich keinen gesellschaftlichen Mehrwert bringt, wenn irgendwelche Paypornoportale mehr Geld bekommen als andere Plattformen.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #17
Mein Pornokonsum tendiert seit Jahren bei defacto null, allerdings wüsste nicht, warum Youporn schlechter sein sollte als was auch immer. Dieses "aber die Großen" geht mir schon bei anderen Dingen gehörig auf den Wecker, zumal es nun wirklich keinen gesellschaftlichen Mehrwert bringt, wenn irgendwelche Paypornoportale mehr Geld bekommen als andere Plattformen.

Wenn du aufgeklärt werden möchtest, kann ich dir gerne ein paar Worte dazu erklären, warum es eventuell doch einen Unterschied macht.

Ich kann deinem Beitrag allerdings nicht entnehmen, ob deine Meinung eh schon feststeht und du einfach nur ein bisschen wütend sein willst.
 
lemonicetea
Benutzer194795  (28) Öfter im Forum
  • #18
Ich wüsste nicht, wieso ich für Pornos Geld zahlen sollte, denn das kostenlose, legale Angebot ist ja schließlich groß genug und letztlich nur einen Klick entfernt. Und auch da gibts mittlerweile gute Creator, (die über die Plattformen OnlyFans Abos verkaufen wollen).
Das meiste kostenlose ist aber nicht legal. Man geht nur nicht dagegen vor wie bei Filmen, Spielen oder Musik.

Die wirklich kostenlos Legalen erkennt man an den Häckchen neben den Namen. Die meist mit kurzen Probeclips werben und selten lange Videos online stellen.
 
lenny84
Benutzer152329  Verbringt hier viel Zeit
  • #19
Das meiste kostenlose ist aber nicht legal. Man geht nur nicht dagegen vor wie bei Filmen, Spielen oder Musik.

Die wirklich kostenlos Legalen erkennt man an den Häckchen neben den Namen. Die meist mit kurzen Probeclips werben und selten lange Videos online stellen.
Also ich habe jetzt ja von der weltweit meistgeklickten Porno-Website gesprochen, die auf „hub“ endet und da haben zahlreiche Creator ihre Accounts. Die haben ja auch meist einen Haken.

Auf andere Links, bei denen ich noch 8 Popups wegklicken muss, bevor der Play-Button dann tut, was er soll, hab ich selten Lust.
 
F
Benutzer217578  (37) Klickt sich gerne rein
  • #20
Das meiste kostenlose ist aber nicht legal. Man geht nur nicht dagegen vor wie bei Filmen, Spielen oder Musik.

Die wirklich kostenlos Legalen erkennt man an den Häckchen neben den Namen. Die meist mit kurzen Probeclips werben und selten lange Videos online stellen.

Ich spiele den Ball mal zurück. Die Älteren unter uns erinnern sich noch an den Fall Sexycora, eine Pornodarstellerin, die es anscheinend geschafft hatte. Sie war bei Big Brother, was damals noch eine ganz andere Bedeutung hatte und trat auch ansonsten in Shows auf. Irgendwann verstarb sie an den Folgen der übernächsten Brustvergrößerung.
Auch die Tatsache, dass Userdrehs verkappte Prostitution sind und viele Menschen eben nicht die nächsten Mia Julia werden und neben der Pornolaufbahn noch am Ballermann singen, kommt mir viel zu kurz.
Auch auf Folgen von Only Fans und Co wird mir viel zu selten hingewiesen.

Es soll doch bitte auch niemand glauben, dass diese "Amateure" einfach nur "Amateure" sind und im Zweifel klebt noch jemand feministisch als Label drüber, damit es weniger streng riecht. Am Ende bleiben Pornos eben nun mal Pornos mit allen negativen Folgen.
 
F
Benutzer217578  (37) Klickt sich gerne rein
  • #21
Wenn du aufgeklärt werden möchtest, kann ich dir gerne ein paar Worte dazu erklären, warum es eventuell doch einen Unterschied macht.

Ich kann deinem Beitrag allerdings nicht entnehmen, ob deine Meinung eh schon feststeht und du einfach nur ein bisschen wütend sein willst.

Mich stört einfach dieses Weißwaschen massiv. Am Ende ist auch die angebliche feministische Pornographie einfach nur Pornografie und ich finde es immer schrecklich, wenn Menschen zu reinen Objekten degradiert werden, soll doch keiner glauben, dass jene Dinge wegen der guten Geschichten konsumiert werden.
Mir kommt noch ein Punkt zu kurz: die Verfügbarkeit von Pornografie wird immer mehr zu einem gewaltigen Problem und ich meine damit nicht nur, dass Kinder und Jugendliche mit 12 oder 14 den ersten Porno auf dem Telefon schauen.
Es gibt Statistiken diverser Landeskriminalämter, dass beispielsweise Whatsppgruppen immer mehr Drehscheibe für Kinderpornos werden, weil Pornos eben so leicht verfügbar sind gehen einige eben durchs Raster.

Wer kümmert sich eigentlich um soziale Folgen für Darsteller? Ist es realistisch, dass eine ehemalige Pornodarstellerin mit 41 als Versicherungskauffrau arbeitet oder mit 38 Lehrerin wird, ich bin mir sicher, dass es extrem schwierig wird. Die Frau, die mit dem früheren FDP-Abgeordneten liniert ist, ist auch hier wiederum die Ausnahme.

Pornos sind das einzige Suchtmittel, das ich ohne Umstände von zu Hause aus konsumieren kann. Ich muss nichts kaufen, es reicht das Internet. Ich habe gerade mal Ersties "getestet", Jugendschutz gibt es nicht. Es reicht die Anmeldung per Googlekonto und Paypal kann heute jeder 15 Jahre alte Jugendlicher bedienen.
Was ist in einer Gesellschaft eigentlich falsch gelaufen, in der Jugendliche erst Pornos schauen bevor sie strafmündig und geschäftsfähig sind. Das interessier mich deutlich mehr.


Reden wir aber lieber über feministischen Porno und darüber, dass Only Fans eben Ausdruck von Selbstbestimmung sein soll. Das ist so glaubwürdig wie das Bündnis Fleischer für ein langes Schweineleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #22
Reden wir aber lieber über feministischen Porno und darüber, dass Only Fans eben Ausdruck von Selbstbestimmung sein soll. Das ist so glaubwürdig wie das Bündnis Fleischer für ein langes Schweineleben.

Und weil in freilaufender Landwirtschaft trotzdem immer noch Hühner gequält werden, behalten wir einfach die industrielle Massentierhaltung bei. Weil viel, VIEL schlimmer als die Legebatterien sind diese Heuchler, die auf Tierquälerei und ungesunde Massenproduktion aufmerksam machen. Die sind das wahre Problem!

Da mecker ich doch lieber einfach mal ausführlich in den virtuellen Raum hinein, das ist viel sinnvoller.

(Hab jetzt keine Zeit, vielleicht gehe ich demnächst inhaltlich drauf ein, aber wie bereits erwähnt, du klingst nicht so, als wärst du an Diskussion interessiert.)
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #23
Mich stört einfach dieses Weißwaschen massiv. Am Ende ist auch die angebliche feministische Pornographie einfach nur Pornografie und ich finde es immer schrecklich, wenn Menschen zu reinen Objekten degradiert werden, soll doch keiner glauben, dass jene Dinge wegen der guten Geschichten konsumiert werden.

Ich finde, du vermischt hier sehr wahllos und sehr seltsam Dinge.

Zunächst einmal: Warum ist denn für dich gesetzt, dass Pornografie Menschen zu Objekten degradiert? Also nicht einzelne Produktionen, da können wir ja gerne drüber sprechen, aber als Konzept und Idee an sich?

Pornografie ist ja nichts anderes als Menschen beim Sex.

Jetzt sind wir uns hoffentlich beide einig, dass Menschen einen Sexualtrieb haben, und sehr viele Menschen offenbar sich gerne von Sex, Erotik und entsprechendem Material stimulieren lassen, oder? Menschen sehen anderen Menschen anscheinend gerne beim Sex zu. Das scheint uns zu erregen. Viele machen das auch live vor Ort und nirgendwo werden Paare dazu gezwungen, in Swinger-Clubs oder auf Kink Partys oder ähnliches zu gehen. Die machen das alle freiwillig. Es gibt also offenkundig ein Bedürfnis.

Wir sind uns hoffentlich ebenso einig, dass Masturbation sinnvoll und gesund und positiv ist, korrekt? (Ich frage das deswegen, weil nachweisbar eines der Grundprobleme von Porno eine überwiegend im 18./19. Jahrhundert entstandene moralische und gesellschaftliche Scham ist, Masturbation zu verteufeln und als "niederen Instinkt" zur Schwäche zu degradieren; dadurch ergeben sich dann bis heute teilweise höchst seltsame Allianzen von sexualkonservativen Moralwächtern, Radikalfeministen und kruden Säftelehren anhängenden Incels, die alle aus komplett unterschiedlichen Motiven gegen Porno wettern).

Also was genau ist an der grundsätzlichen Idee verkehrt, Menschen mit Material zu versorgen, zu dem sie sich stimulieren können, zu dem sie sich befriedigen können und mit dem sie Spaß haben? Egal ob das jetzt eine erotische Geschichte, Fotos oder Videos sind? (Ich bin ja persönlich jemand, der Text und Foto dem Video-Clip vorzieht, aber Menschen sind nunmal verschieden, das Medium Film hat ja ganz unbestreitbar seine Vorteile und Vorzüge.)

Weil nichts anderes ist "Porno".

Porno, Sexfilm, Erotikfilm sind Inszenierung und Unterhaltungsmedium. Menschen spielen einem was vor und verkaufen das. So wie sie im Kino Gefühle spielen, oder Gewalt oder Tod, teilweise sehr, sehr intime Momente, in denen sie uns vormachen, wir wären live dabei, wie jemand die innersten, privatesten Gefühle nach außen kehrt. Nur halt hier im Fall von: Sex. Wenn wir uns aber einig sind, dass Menschen im Swingerclub nicht zu Objekten degradiert werden, weil ihnen 20 andere Leute beim Sex zuschauen, wieso werden dann Menschen zu Objekten degradiert, wenn ihnen 20.000 Menschen zuschauen (die sie noch nicht einmal sehen)? Offenbar gibt es nachweislich Menschen, die kein Problem damit haben, sich beim Sex vor anderen Menschen zu zeigen.

So, und jetzt sind wir bei Plattformen wie Lustery. (Oder meinetwegen auch Only Fans, damit kenne ich mich aber tatsächlich nur sehr wenig aus.)

Bei solchen Geschäftsmodellen können Paare (oder Einzelpersonen) sich selbst filmen und das dann online stellen. Die Gründe, warum sie das jeweils machen, sind sicherlich sehr vielfältig, und da mag es "sinnvollere" oder "durchdachtere" Gründe geben, und solche, die es weniger sind: Exhibitionismus, Geld verdienen, vielleicht auch die berühmten "15 minutes of fame". Ich würde aber sagen, sehr viele von diesen Menschen wissen sehr genau, was sie da tun. Und fühlen sich nicht als "Objekte". Wenn überhaupt, als Schauspieler. Als Menschen, die eben kein Problem damit haben, sich nackt zu zeigen.

Bitte erkläre mir, wieso du das in einen Topf wirfst mit Porno-Produktionen von bestimmten US-Studios, in denen junge Frauen mit dem Versprechen auf "das große Geld" dazu verlockt werden, Dinge zu tun, die sie vielleicht anfangs gar nicht tun wollten (und ja, ich habe "Hot Girls Wanted" gesehen, und ich fand einige Szenen auch schockierend und ich finde es wichtig, dass auf solche Dinge aufmerksam gemacht wird; und trotzdem war die Dokumentation, wie übrigens jede Film-Doku über Tiere oder Politik oder sonstwas, auch nicht davor gefeit, teilweise Dinge verkürzt darzustellen, oder andere Alternativen auszublenden).

"Feministische Pornos" ist übrigens nochmal was ganz anderes. Deren grundlegender Ansatz ist ja zunächst einmal, den bis dato lange vorherrschenden männlichen Blick auf Sex zu dekonstruieren und sich gezielt zu fragen, woran Frauen Interesse haben könnten. Zum Beispiel angefangen bei der simplen Frage nach der Kameraeinstellung und Kameraperspektive. Denn, oh Wunder, wie man hier auch im Forum sieht, auch Frauen masturbieren gerne und auch Frauen lassen sich dabei gerne von Bildmaterial inspirieren. Dass ein Porno "feministisch" ist heißt nicht zwangsläufig, dass die Produktionsfirma nicht ihre Mitarbeiter ausbeuten kann (zum Beispiel, weil sie sie nicht angemessen bezahlt). Es heißt auch nicht, dass er "besser" ist.

Aber ja, die feministische Porno-Bewegung hat dazu geführt, dass bestimmte Erkenntnisse und Techniken auch im Mainstream angekommen sind. Unter anderem eben die Erkenntnis, dass Frauen auch gerne Sexfilme schauen. Etwa ein Drittel der Menschen auf den großen Porno-Portalen sind Frauen.

Mir kommt noch ein Punkt zu kurz: die Verfügbarkeit von Pornografie wird immer mehr zu einem gewaltigen Problem und ich meine damit nicht nur, dass Kinder und Jugendliche mit 12 oder 14 den ersten Porno auf dem Telefon schauen.

Nein, das tun Jugendliche an sich und flächendeckend nicht. Manche tun es. Und selbstverständlich ist die Verfügbarkeit gewisser Inhalte im Netz ein Problem, das gilt aber für Mobbing, Hassbotschaften, religiöse Radikalisierung oder Gewaltdarstellungen genauso. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob "zwei Menschen beim Sex" im Vergleich zu diesen Themen nicht sogar recht banal sind.

Es gab vor ein paar Jahren eine Studie, die in vielen Medien teilweise falsch, oft verzerrend und fast immer mit den üblichen Problemen verkürzter Statistiken dargestellt wurde: Etwa die Hälfte der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren hat "schon einmal" Kontakt mit Porno gehabt. Heißt übrigens: Die Hälfte (!) der Jugendlichen im Alter von 20 hatte noch nie (!) Kontakt mit Porno.

Unter denen, die schon einmal Kontakt hatten (also nur diese besagte Hälfte) wurde noch einmal jeder Jahrgang abgefragt, wann das zum ersten Mal war. Dabei konnte man feststellen, dass die jüngeren Jugendlichen (12-14) statistisch früher in Kontakt gekommen waren, als die älteren Jugendlichen (19-20). Das ist eine Erkenntnis, die man ernst nehmen sollte. Es heißt aber eben nicht, dass die Hälfte der 13-Jährigen heute schon Sexfilme gesehen hat, und es heißt übrigens auch nicht, dass sie das regelmäßig tut.

Ich war Jugendlicher in den 90ern, und mir hat mein Schulfreund in der 5. Klasse die Porno-Hefte seines großen Bruders gezeigt. Später hat jemand im Pfadfinderlager ein Pornomagazin dabei gehabt. Ich fand das alles seltsam, teilweise faszinierend, aber es waren einzelne Episoden, die mich in meinem Alltag nicht beschäftigt haben. Hätte mich damals ein Meinungsforschungsinstitut gefragt, ob ich "schon einmal Kontakt mit Pornografie" gehabt hätte, hätte ich mit "Ja" antworten müssen. Und als Alter für den Erstkontakt dann also 12 oder 13 Jahre angegeben. Bitte beantworte für dich selbst, ob mein Fall, der so in die Statistik eingegangen wäre, ein alarmierender und bedrohlicher Fall für unsere Gesellschaft war. Regelmäßig angefangen, zu halbwegs pornografischem Material zu masturbieren (ich glaube es waren die Unterwäscher-Kataloge der Versandhäuser und auch schon die ersten Webseiten), habe ich aber erst mit 15 oder 16.

Jugendliche interessieren sich für sexuelle Themen und Jugendliche sind neugierig. Das dürfen und sollen sie auch. Jugendliche sind keine Roboter, wo dann mit 18 Jahren der Schalter umgelegt wird, und ab jetzt, klick, interessieren sie sich für Sex. Wenn sich sechs Jungs zusammen bei der Übernachtungsparty einen Video-Clip reinziehen, dann wird da in den überwiegenden Fällen vermutlich viel gekichert, gegenseitig provoziert und am Ende möglicherweise sehr wenig wirklich hingeschaut. Wenn jemand per WhatsApp einen Clip teilt, dann werden da in sehr vielen Fällen auch einfach nach ein paar Sekunden ausgeschaltet.

Ich will überhaupt nicht verharmlosen, dass es selbstverständlich auch zu Situationen kommen kann, in denen Kinder von solchen Filmen verstört oder verängstigt werden. "Verstört oder verängstigt" aber ist prinzipiell Teil der Alltagsrealität von Eltern. Mein Sohn hat in der Grundschule bei den Nachbarn eine finale Harry-Potter-Szene gesehen, der konnte tagelang schlecht schlafen. Eltern haben dafür Werkzeuge: Sprechen, einordnen, erklären. Teilweise auch Verbote aussprechen. Das klappt natürlich nicht zu hundert Prozent, und ja, es sorgt insbesondere überall dort für Probleme, wo Eltern ihre Kinder vernachlässigen und nicht für sie ansprechbar sind. Dann ist aber das das Problem.

Und natürlich gibt es auch vereinzelte richtig krasse Fälle, aber wie so oft ist da meistens ein einzelnes Thema wie "Porno schauen" nicht das einzige und möglicherweise auch nur ein Symptom für ganz andere Sachen.

Nochmal: Selbstverständlich achte ich als Vater darauf, dass meine Kinder nicht auf Porno-Seiten surfen und ich wäre alarmiert, wenn ich mitbekomme, dass in der Sechstklässler-WhatsApp-Gruppe Sexvideos geteilt werden. In meinem Alltag als Vater nimmt diese Angst aber einen deutlich, deutlich geringeren Stellenwert ein, als die Angst, dass meine Kinder über eben jene Gruppe gemobbt werden, oder ob sie zufällig ein Video-Schnipsel sehen, wo in einem Kriegsgebiet Menschen ermordet werden. Oder jemand aus Spaß und zum Grenzen testen ein rechtsextremes Propaganda-Video teilt. All das ist nämlich deutlich alltäglicher, als Sex.

Und damit junge Mädchen zum Opfer von sexistischen Beleidigungen werden, oder sich mit bedenklichen Frauen- und Männerbildern auseinandersetzen müssen, braucht es übrigens auch kein Porno. Das schafft unsere Gesellschaft auch völlig ohne Bildmaterial. Das schafft zum Teil sogar die Werbeindustrie ganz allein. Mal überspitzt gesagt: In Sexfilmen kommen Frauen wenigstens vor und haben zentrale Rollen. In vielen anderen Spielfilmen und Jugendbüchern ist das nach wie vor nicht der Fall. Dass unsere Gesellschaft Frauen objektifiziert, vernachlässigt oder ausblendet ist ein sehr allgemeines, nach wie vor strukturelles Problem. Da sind manche Sexfilme und Erotikdarstellungen nur einer von vielen Indikatoren.

Es gibt Statistiken diverser Landeskriminalämter, dass beispielsweise Whatsppgruppen immer mehr Drehscheibe für Kinderpornos werden, weil Pornos eben so leicht verfügbar sind gehen einige eben durchs Raster.

Möchtest du mir erklären, warum du hier Kindesmissbrauch und Pornografie in einen Topf wirfst? Das eine ist, siehe oben, Unterhaltung, Inszenierung und letztlich "Film".

Kindesmissbrauch ist Gewalt und Verbrechen. Punkt.

Du vergleichst gerade handgefilmte Videos, in denen Terroristen ihre Geiseln erschießen, mit Action-Filmen, in denen Schauspieler ihre Pistolen abfeuern.

Nur weil beides das gleiche Medium ist (Film) und dasselbe Thema hat, ist es doch nicht dasselbe?

Menschen schauen sich gerne Horrorfilme an. Offenbar gibt es auch da ein menschliches Bedürfnis, sich inszeniertem (!) Schrecken auszusetzen, als persönliche Katharsis oder für das Gefühl, dass am Ende alles gut ausgeht, oder für was auch immer. Jeder normale Mensch würde diese Filme nicht schauen, wenn er wüsste, dass die Schauspieler tatsächlich getötet werden. Sicherlich gibt es Menschen, die psychologische Probleme haben und sich gerne echte Snuff-Videos ansehen. Die sind aber ein für sich komplett eigenes Problem.

Wer kümmert sich eigentlich um soziale Folgen für Darsteller? Ist es realistisch, dass eine ehemalige Pornodarstellerin mit 41 als Versicherungskauffrau arbeitet oder mit 38 Lehrerin wird, ich bin mir sicher, dass es extrem schwierig wird.

(Kurzer Seitenaspekt, ich finde es übrigens interessant, dass du hier immer wieder auf die Frauen abzielst. Dass es Gay Porn gibt, ist dir bewusst? Also dass auch männlichen Paare auf dem Bildschirm Sex haben? Dass dieser Bereich gar nicht so klein ist, und zum Beispiel auch viele Frauen sich das gerne ansehen, weil sie einfach gerne nackte Männer sehen? Oder auch ganz allgemein, dass in vielen Sexfilmen auch Männer mitspielen? Zum Teil auch als submissiver Part, die von Frauen dominiert werden?

Ich frage das deswegen, weil du in deiner Darstellung nämlich dazu beiträgst, sexistische Klischees zu reproduzieren: Im Sexfilm ist die Schauspielerin das hilflose, passive und missbrauchte Subjekt, vom Geld verführt oder in die Not gedrängt. Jegliche Annahme, dass Frauen sich selbstbewusst entscheiden könnten oder selbst auch an Erotikdarstellung interessiert sein könnten, steht bei dir direkt unter dem Verdacht des "Whitewashing", etc. Das ist natürlich gleichzeitig auch eine ziemlich entmenschlichende Sichtweise auf Frauen. Exkurs Ende.)

Wenn wir jetzt nochmal auf Lustery schauen (und das war ja der Aufhänger dieser Diskussion), dann sind diese Personen ja keine hauptberuflichen Porno-Darsteller. Genauso wenig übrigens, wie der Großteil der Buchautoren auf dem deutschen Büchermarkt hauptberufliche Schriftsteller sind. Der Friesland-Krimi und die Berghütten-Romanze werden überwiegend von Menschen geschrieben, die einen Job haben und sich nebenbei Geld verdienen.

Und sehr viele dieser Paare und Einzelpersonen machen das halt ein paar Jahre, nehmen das Geld mit und hören dann auf, weil sie das Interesse verlieren, oder ihre Zeit anders priorisieren oder Kinder kriegen oder sonstwas. Ich gehe schon davon aus, dass die in einem Job arbeiten, wo es ihnen anscheinend keine beruflichen Nachteile bringt, das zu tun. Lehrer werden es sicherlich nicht sein. Aber ernsthaft, wenn ich jetzt herausfinde, dass eine Kollegin von mir mit 24 Jahren vier Sex-Videos mit ihrem Freund gedreht hat - ändert das was an meiner Einstellung? Bei mir jedenfalls nicht. Bei dir? Dann bist eventuell du das Problem und nicht der Sexfilm.

Übrigens auch das gerade wieder ein Grund, warum Sexfilme zu fairen Arbeitsbedingungen und mit mündigen und eigenverantwortlichen Schauspielern eine völlig andere Sache ist, als "wir sprechen junge 20-jährige Menschen an und versprechen ihnen das große Geld."

Eine andere Situation sind natürlich diejenigen, die tatsächlich zu "Stars" in der Branche werden und dann mit ihren Gesichtern bekannt sind. Ja, da gibt es dann vermutlich ein Ablauf-Datum der Karriere (wobei ja in den vergangenen Jahren "MILF"-Filme einen richtigen Boom erlebt haben und mittlerweile populärer sind, als angebliche "Teen"-Clips; insofern kann man die Karriere vielleicht sogar länger drehen, als gedacht). Und das ist doch dasselbe Problem von allen Stars in bestimmten Branchen. Der junge Fußballspieler, der mit 14 Jahren darauf hofft, mal in der Bundesliga zu spielen, aber am Ende nur in der Dritten Liga oder Regionalliga landet? Der hat dann auch einen großen Teil seiner Ausbildung aufs falsche Pferd gesetzt. Und auch der erfolgreiche Zweitliga-Kicker kann möglicherweise mit 30 Jahren noch nicht in Rente, aber hat halt stark begrenzte Berufserfahrung. Und trotzdem gibt es dann im Umfeld des Sports irgendwelche Jobs. Das wird dem 40-jährigen Porno-Star wohl ähnlich gehen.

Muss man halt wissen.

Pornos sind das einzige Suchtmittel, das ich ohne Umstände von zu Hause aus konsumieren kann.

Sorry, aber das ist jetzt entweder absichtlich verfälschende Polemik oder naiv. Es gibt sehr viele Verhaltenssüchte, in die ich von zu Hause aus verfallen kann: Spielsucht, Kaufsucht, Glücksspielsucht, genauso kannst du Essstörungen dazu zählen oder ähnliche suchtähnlichen Verhaltensmuster.

Filme und das Internet sind stoff-ungebunden, also Verhaltenssüchte. Es sind eben keine Suchtmittel wie Opiate oder Alkohol. Du wirst nicht mit dem ersten Kontakt abhängig, und es dringen auch keine Substanzen in deinen Körper ein, die zu einer chemisch-physischen Abhängigkeit führen. Sondern was passiert, ist, dass du Verhaltensroutinen entwickelst, die schädlich für dich sein können und aus denen du nicht herauskommst.

Wissenschaftlich ist übrigens nach wie vor umstritten, ob solche Suchtverhalten tatsächlich primär mit den jeweiligen Themen (Sex, Spiel, Kaufen, Sport, etc.) zu tun haben, oder ob es nicht umgekehrt ist: Ob es Symptome für ganz andere Krankheitsbilder und Problemfelder sind.

Ich muss nichts kaufen, es reicht das Internet. Ich habe gerade mal Ersties "getestet", Jugendschutz gibt es nicht. Es reicht die Anmeldung per Googlekonto und Paypal kann heute jeder 15 Jahre alte Jugendlicher bedienen.

Welcome to the internet. Sehr viele Eltern werden aus gutem Grund sehr viel mehr Angst davor haben, dass ihre Kinder stundenlang Online-Spiele zocken, als dass sie in "Pornosucht" verfallen.

Mal abgesehen davon, dass eine Verhaltenssucht auch nur dann medizinisch als problematisch eingestuft wird, wenn sie unter anderem das Alltagsleben erschwert und Menschen selbst darunter leiden. Nicht alles, was so landläufig als "Sucht" bezeichnet wird, ist tatsächlich eine Sucht (genauso wie nicht jeder, der sagt, er sei heute ganz schön depressiv, an einer Depression leidet).

Was ist in einer Gesellschaft eigentlich falsch gelaufen, in der Jugendliche erst Pornos schauen bevor sie strafmündig und geschäftsfähig sind. Das interessiert mich deutlich mehr.

Ich weiß gar nicht genau, ob ich eine Gesellschaft so viel besser finde, in der Jugendliche ihren ersten Kontakt mit sexuellen Darstellungen erst mit 18 oder 21 Jahren haben.

Das gab es nämlich im früheren Jahrhundert schon, und die Folge waren zum Beispiel jeweils weitgehend unaufgeklärte und sexuell ahnungslose Generationen. Ich bin ziemlich sicher, dass das zu mehr ungeplanten Schwangerschaften führen würde, zu sehr vielen sehr falschen Vorstellungen von Sex und zu allen möglichen anderen Schwierigkeiten. Ich finde es ehrlich gesagt gut, dass junge Menschen sich heutzutage Gedanken um ihre Sexualität machen, und vor ihrem Ersten Mal über gewisse Dinge Bescheid wissen. Das kann allen Geschlechtern nur gut tun, wenn sie dann aufeinander treffen.

Wohlgemerkt: Ich finde die allgemeine Altersgrenze von 18 Jahren für entsprechende Plattformen, Filme, etc., völlig in Ordnung. Aber seien wir doch bitte nicht so naiv zu glauben, dass das dazu führt, dass Jugendliche davon komplett abgeschirmt werden und nicht trotzdem Kontakt damit haben.


Ich habe Respekt vor Fachleuten und Wissenschaftlern, und in einer öffentlichen Debatte soll jeder auch immer seine Meinung vorbringen sollen, ich halte das für wichtig. Es ist sogar essentiell für wissenschaftliche Forschung. Es braucht gegenteilige Meinungen und gegenteilige Theorien. Aber ich halte den Beitrag für unnötig reißerisch. Die Zahl mit den "90 Prozent der Pornos beinhalten Gewalt" ist zum Beispiel längst widerlegt.

Die daran anschließende Frage wäre übrigens, ob Jugendliche imstande sind, filmische Inszenierungen zu erkennen und einzuordnen. Ich würde sagen: Ja. Sehr viele zumindest (es gibt immer Ausnahmen, und diese sollten wir natürlich nicht ignorieren). Kinder und Jugendliche sehen nämlich sehr viel Inszenierung in Medien, darunter auch viel inszenierte Gewalt. In Zeichentrickfilmen verprügeln sich Figuren und auch im Vorabendprogramm kommt es schon zu gespielter Gewalt, und in sehr vielen Blockbuster-Filmen ab 12 Jahren auch. Wenn wir Jugendlichen zutrauen, dass sie aus einem Marvel-Film rausgehen oder nach einer Stunde Zombies jagen in Minecraft oder Brawl Stars nicht direkt anfangen, Probleme durch Verprügeln zu lösen, dann kann man ihnen auch zutrauen, Sexfilme als inszeniert zu erkenne, auch wenn sie selbst noch keine Erfahrung mit Sex haben. Es gibt dazu auch Studien, die genau das belegen.

Die daran wiederum anschließende Frage wäre dann, wenn wir also davon ausgehen, dass Jugendliche Sexfilme eventuell als Realität ansehen könnten und sich davon beeinflussen lassen, wie genau lassen sie sich beeinflussen und ändert das ihr Sexualverhalten? Und weißt du, wie viel wir dazu gesichert wissen? Fast nichts. Wir können dazu nichts gesichert wissen, weil wir dazu Experimente machen müssten, in denen wir 16-Jährigen Kontrollgruppen Pornos zeigen und diese dann mit anderen Kontrollgruppen vergleichen. Was natürlich niemand machen möchte (und auch gesetzlich verboten wäre). Insofern kann man in dieser Hinsicht nur mutmaßen und nach Indizien suchen. Also zum Beispiel, ob junge Menschen vermehrt bestimmte Praktiken imitieren, die in Pornos populär sind (wobei auch dann wieder die Frage wäre, ob das alleine schon schlimm und alarmierend ist; oder erst dann, wenn es dazu führt, dass einer von beiden sich dabei unwohl fühlt). Danach suchen und analysieren und rückversichern ist vollkommen richtig und wichtig, aber ich fände es sinnvoll, wenn wir in dieser Diskussion dann auch immer wieder betonen, dass unsere wissenschaftliche Datenbasis dünn ist. Das macht der Text da nämlich nicht.

Es gibt jetzt seit mehr als 20 Jahren Pornos online im Internet. Wenn deren Einfluss so drastisch ist, müssten wir dazu mittlerweile Erkenntnisse sehen, dass Menschen allgemein unzufriedener mit ihrem Sex sind oder sexuelle Übergriffe gesellschaftlich häufiger sind, oder Teenager früher Sex haben. Meines Wissens sagen sehr viele entsprechende Statistiken sogar das Gegenteil: Junge Menschen haben heute später ihr Erstes Mal als, sind dabei verantwortungsbewusster und zufriedener. Erwachsene Paare scheinen auch überwiegend sehr zufrieden mit ihrem Sexleben zu sein.

Das wurde jetzt länger, als geplant.

Man könnte noch einiges hinzufügen. Lass ich jetzt aber. Du wirst möglicherweise antworten, dann kann ich ja noch ergänzen. Aber möglicherweise, wie gesagt, bist du auch bereits so festgefahren, dass du alle diese Gedanken auch gar nicht an dich heranlässt.
 
Hotrokker
Benutzer190650  (56) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #24
Hallo,

Ich bin auf der suche nach außergewöhnlichen Pornos die sehr echt und naturell rüberkommen. Und nicht wie diese gespielte Mist auf den meisten Pornoseiten.
Falls ihr welche Seiten kennt, bitte mich persönlich anschreiben.
Danke im Voraus.

Grüße
Schau mal auf Eronity. Da wirst du sicher fündig.
 
Geo3412
Benutzer175723  (30) Meistens hier zu finden
  • #25
Wir können dazu nichts gesichert wissen, weil wir dazu Experimente machen müssten, in denen wir 16-Jährigen Kontrollgruppen Pornos zeigen und diese dann mit anderen Kontrollgruppen vergleichen
Du weißt schon, dass dazu Studien angedacht waren, diese aber nicht stattfinden konnten, weil sich keine Probanden für die Kontrollgruppen finden konnten?


Wenn deren Einfluss so drastisch ist, müssten wir dazu mittlerweile Erkenntnisse sehen
Diese Erkenntnisse sind sichtbar, so wie du es beschrieben hast. Ein Großteil hat später und weniger Sex. Schamgrenzen sind überhöht und gesellschaftlicher Rückzug ist verstärkt.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #26
Du weißt schon, dass dazu Studien angedacht waren, diese aber nicht stattfinden konnten, weil sich keine Probanden für die Kontrollgruppen finden konnten?

Nein, das "weiß" ich nicht, und es würde mich sehr wundern, wenn dem so wäre, weil du kannst nun einmal keine Studien machen, bei denen du gezielt gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen müsstest. Quelle?

Diese Erkenntnisse sind sichtbar, so wie du es beschrieben hast. Ein Großteil hat später und weniger Sex. Schamgrenzen sind überhöht und gesellschaftlicher Rückzug ist verstärkt.

Ja, gut, wenn du so argumentierst, ist das natürlich eine "der Ölpreis steigt"-Argumentation ("Krieg im Nahen Osten - der Ölpreis steigt", "Frieden im Nahen Osten - der Ölpreis steigt"). Also wenn Menschen früher Sex haben, sind die Pornos schuld, und wenn Menschen später Sex haben, sind die Pornos schuld.

Überhöhte Schamgrenzen sehe ich nicht und gesellschaftlichen Rückzug auch nicht, aber selbst wenn man das irgendwie messen wollte (Quelle?), dann sind das allenfalls Korrelationen und keine nachweisbaren Kausalzusammenhänge.
 
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