
Benutzer149613 (30)
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- #1
Ich habe - vermutlich berechtigte - Zweifel, dass das jemand wird nachvollziehen können:
Erst mal muss ich sagen, dass ich nicht zu der Gruppe von Menschen gehöre, die sich schnell verlieben und von einer Beziehung in die nächste stolpern. Sympathie und eine gewisse Anziehung empfinde ich anderen Menschen gegenüber häufig, aber ich gehe nicht leichtfertig Beziehungen ein und gehe mit dem Begriff "Liebe" sehr vorsichtig um. Zu meiner Exfreundin habe ich gesagt, dass ich sie liebe, mit ihr war ich knapp 18 Monate zusammen. Wir haben uns 2012 getrennt. 2013 habe ich jemanden kennen gelernt und mich verliebt... da war von Anfang an klar, dass es nichts Dauerhaftes werden würde, weil die Umstände nicht gepasst haben. Dann war erst mal über ein Jahr gar nichts und im September 2014 habe ich dann meinen Freund kennen gelernt. Wir sind ziemlich schnell zusammengekommen, weil es einfach gepasst hat. Wir sind uns gar nicht mal so ähnlich, ergänzen uns aber einfach gut und ich würde sagen, dass wir glücklich miteinander sind. Was jetzt das Problem ist: Ich habe trotzdem Zweifel. Nicht an der Beziehung oder an ihm, sondern an mir selber. Ich will jetzt nicht zu weit ausholen, aber ich habe ein massives Problem damit, offen über meine Gefühle zu sprechen und das führt dazu, dass ich Dinge, die mich beschäftigen oder belasten, fast nie anspreche. Es kann sein, dass ich dem zu viel Bedeutung zukommen lasse, aber ich habe nach den fünf Monaten Beziehung schon das Gefühl, dass ich einen immer größeren Berg an Dingen anhäufe, von denen mein Freund nichts weiß. Ich belüge ihn nicht, aber da sind Dinge, die ich ihm einfach nicht erzähle. Das kommt mir falsch vor, weil ich glaube, dass ich es nicht schaffe, mich komplett auf diese Beziehung einzulassen. Ich würde sagen, dass ich mich aus Selbstschutz von ihm distanziere. Die Gründe sind mir nicht ganz klar. Was es sein könnte:
1. Ich möchte nicht das Bild kaputt machen, dass er von mir hat, und kann deshalb nicht komplett ähnlich sein.
2. Ich kann meine eigene Sexualität nicht so gut akzeptieren, wie ich bisher dachte. - Ich dachte lange Zeit, dass ich hetero bin und hab das nie ganz ernst genommen, dass ich mich zu Männern hingezogen fühlte. Ich hielt das für eine Phase.
3. Mir hängt meine letzte Beziehung noch nach, weil die ein sehr ungutes Ende nahm, und kann mich deshalb jetzt nicht komplett fallen lassen.
4. Ich finde die Intensität meiner Gefühle beängstigend, weil ich ein Kontrollfreak bin und sich Liebe und Kontrolle nicht wirklich miteinander vertragen.
Gut möglich, dass all diese Faktoren eine Rolle spielen.
Mich belastet das schon länger, weil es mich sehr zweifeln lässt und ich nicht weiß, wie ich mit dieser Situation umgehen sollte. Ich frage mich schon länger, ob es besser wäre, wenn ich meinem Freund diese Gedanken alle mal mitteilen würde. Ich weiß aber nicht, wie ich das machen soll UND das wäre dann genau das, was ich unter Punkt 1 geschrieben habe. Vielleicht würde er mich nach so einem Gespräch mit anderen Augen sehen, mir nicht mehr vertrauen, und ich würde unsere Beziehung nur belasten.
Würdet ihr das an meiner Stelle mal versuchen anzusprechen, oder findet ihr, dass ich mich da zu sehr reinsteigere?
Erst mal muss ich sagen, dass ich nicht zu der Gruppe von Menschen gehöre, die sich schnell verlieben und von einer Beziehung in die nächste stolpern. Sympathie und eine gewisse Anziehung empfinde ich anderen Menschen gegenüber häufig, aber ich gehe nicht leichtfertig Beziehungen ein und gehe mit dem Begriff "Liebe" sehr vorsichtig um. Zu meiner Exfreundin habe ich gesagt, dass ich sie liebe, mit ihr war ich knapp 18 Monate zusammen. Wir haben uns 2012 getrennt. 2013 habe ich jemanden kennen gelernt und mich verliebt... da war von Anfang an klar, dass es nichts Dauerhaftes werden würde, weil die Umstände nicht gepasst haben. Dann war erst mal über ein Jahr gar nichts und im September 2014 habe ich dann meinen Freund kennen gelernt. Wir sind ziemlich schnell zusammengekommen, weil es einfach gepasst hat. Wir sind uns gar nicht mal so ähnlich, ergänzen uns aber einfach gut und ich würde sagen, dass wir glücklich miteinander sind. Was jetzt das Problem ist: Ich habe trotzdem Zweifel. Nicht an der Beziehung oder an ihm, sondern an mir selber. Ich will jetzt nicht zu weit ausholen, aber ich habe ein massives Problem damit, offen über meine Gefühle zu sprechen und das führt dazu, dass ich Dinge, die mich beschäftigen oder belasten, fast nie anspreche. Es kann sein, dass ich dem zu viel Bedeutung zukommen lasse, aber ich habe nach den fünf Monaten Beziehung schon das Gefühl, dass ich einen immer größeren Berg an Dingen anhäufe, von denen mein Freund nichts weiß. Ich belüge ihn nicht, aber da sind Dinge, die ich ihm einfach nicht erzähle. Das kommt mir falsch vor, weil ich glaube, dass ich es nicht schaffe, mich komplett auf diese Beziehung einzulassen. Ich würde sagen, dass ich mich aus Selbstschutz von ihm distanziere. Die Gründe sind mir nicht ganz klar. Was es sein könnte:
1. Ich möchte nicht das Bild kaputt machen, dass er von mir hat, und kann deshalb nicht komplett ähnlich sein.
2. Ich kann meine eigene Sexualität nicht so gut akzeptieren, wie ich bisher dachte. - Ich dachte lange Zeit, dass ich hetero bin und hab das nie ganz ernst genommen, dass ich mich zu Männern hingezogen fühlte. Ich hielt das für eine Phase.
3. Mir hängt meine letzte Beziehung noch nach, weil die ein sehr ungutes Ende nahm, und kann mich deshalb jetzt nicht komplett fallen lassen.
4. Ich finde die Intensität meiner Gefühle beängstigend, weil ich ein Kontrollfreak bin und sich Liebe und Kontrolle nicht wirklich miteinander vertragen.
Gut möglich, dass all diese Faktoren eine Rolle spielen.
Mich belastet das schon länger, weil es mich sehr zweifeln lässt und ich nicht weiß, wie ich mit dieser Situation umgehen sollte. Ich frage mich schon länger, ob es besser wäre, wenn ich meinem Freund diese Gedanken alle mal mitteilen würde. Ich weiß aber nicht, wie ich das machen soll UND das wäre dann genau das, was ich unter Punkt 1 geschrieben habe. Vielleicht würde er mich nach so einem Gespräch mit anderen Augen sehen, mir nicht mehr vertrauen, und ich würde unsere Beziehung nur belasten.
Würdet ihr das an meiner Stelle mal versuchen anzusprechen, oder findet ihr, dass ich mich da zu sehr reinsteigere?
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