
Benutzer127320
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- #1
Gude!
Ich stelle mir diese Frage gerade heute (mal wieder), weil ich es in meinen 27 Jahren noch nie geschafft habe, einen sagen wir mal mindestens 5-Stelligen Betrag irgendwie auf Seite zu schaffen. Ich habe keine private Altersvorsorge, keinen Sparplan und auch kein Konto, auf das ich regelmäßig Geld überweise.
Gut, bis 21 steckte ich in der Ausbildung und brauchte ein eigenes Auto, dass viel Geld geschluckt hat, zudem hat man von 18-21 auch noch viele andere Flausen im Kopf. Danach folgte erstmal ein mies bezahlter Job. Mit 22 und 26 habe ich dann doch größere Gehaltssprünge gemacht, habe aber auch immer wieder Wege gefunden, bis heute, mein Geld unters Volk zu bringen.
Nicht falsch verstehen, ein Notgroschen in Höhe von etwa einem Monatsgehalt existiert grundsätzlich und den fasse ich auch nicht an, nur hatte ich Ende 2014, kurz nach dem Wechsel in einen normal bezahlten Job, recht flott 2000€ mehr auf dem Konto... hey, dann ist da ja bestimmt ein Leasing für einen Fast-Neuwagen drin! Zack, Anzahlung, Rate... und schon war das Geld weg und die monatlichen Fixkosten erhöht. Über die nächsten zwei Jahre sparte ich auch wieder etwa 5000€ an, die dann im Januar 2017 für den Auszug in die erste, eigene Wohnung drauf gingen.
Pünktlich zum Dieselskandal und 8 Monate nach dem nächsten Jobwechsel 2018 lief das Leasing aus. Klasse, noch besser bezahlter Job, da ist noch ein teureres Auto drin! Die von Januar 2017 bis Februar 2019 gesparten 6000€ flossen also in Anzahlung und Winterreifen für die nächste Karre.
Ich lebe sonst nicht auf unglaublich großem Fuß, will heißen: Ich denke nicht nach, ob ich jetzt mit Freunden ins Kino gehe. Wenn ich gerne einen bestimmten Film sehen will, dann wird der halt trotz anderweitig großer, kostenloser Auswahl bei Prime und Netflix für 4,99€ bei Amazon geliehen und ich kaufe im Rewe ein, der auf dem Heimweg liegt, statt noch kurz zwei Ortschaften weiter zum Aldi zu fahren.
Urlaub wurde bei mir noch nie so groß geschrieben, ich war noch nie außerhalb von Europa, habe auch noch nie über 700€ für einen Urlaub ausgegeben und etwas in der Größenordnung gibt es, wenn überhaupt, einmal im Jahr.
Seit Februar haben sich, samt Steuerrückzahlung usw., wieder knapp 3000€ angesammelt... die aber auch eigentlich quasi schon wieder verplant sind. Nächstes Jahr im Frühjahr steht der Umzug in eine neue Wohnung an, frisch renoviert. Da brauche ich Lampen, einen neuen Kleiderschrank, ein neues Bett und am liebsten auch noch eine neue Couch. Zudem planen mein bester Kumpel und ich für Februar einen Thailandurlaub, der dann erstmalig auch mein bisher bestehendes Urlaubsbudget etwas übersteigt.
So. Heute fällt mir dann noch auf, dass die letzte Aufrüstung meines PCs mittlerweile auch schon fast dreieinhalb Jahre her ist und die gute Kiste die vielen, tollen Spiele, die im nächsten halben Jahr so erscheinen werden (für Kenner: Jedi: Fallen Order, Red Dead Redemption 2, CoD: Modern Warfare, Doom Eternal, Cyberpunk 2077), nicht mehr auf einer halbwegs hohen Detailstufe darstellen können wird. Heißt: Neue Hardware muss her.
Alles in allem will ich sagen... oder fragen... kennt ihr das? Das sind ALLES Dinge, die ich nicht zwingend brauche. Ich muss keine 200PS-Karre fahren. Ich muss kein neues Bett kaufen. Ich muss nicht nach Thailand in den Urlaub. Ich muss keine Hardware kaufen, wenn es die derzeitige noch auf niedriger bis mittlerer Detailstufe hin bekommt... und doch fällt es mir unglaublich schwer zu sagen "Nein, das leistest du dir jetzt nicht.", weil das Geld eben da ist und ich mir sage "Du hast ja noch was über für Notfälle und du kennst dich: Irgendwann kaufst du's eh, dann kannst du auch jetzt zuschlagen, wo du das tolle Angebot noch wahrnehmen kannst."
So sitze ich auch jetzt hier, die neue Grafikkarte, etwas Arbeitsspeicher und die SSD schon im Mindfactory-Warenkorb...
Ich stelle mir diese Frage gerade heute (mal wieder), weil ich es in meinen 27 Jahren noch nie geschafft habe, einen sagen wir mal mindestens 5-Stelligen Betrag irgendwie auf Seite zu schaffen. Ich habe keine private Altersvorsorge, keinen Sparplan und auch kein Konto, auf das ich regelmäßig Geld überweise.
Gut, bis 21 steckte ich in der Ausbildung und brauchte ein eigenes Auto, dass viel Geld geschluckt hat, zudem hat man von 18-21 auch noch viele andere Flausen im Kopf. Danach folgte erstmal ein mies bezahlter Job. Mit 22 und 26 habe ich dann doch größere Gehaltssprünge gemacht, habe aber auch immer wieder Wege gefunden, bis heute, mein Geld unters Volk zu bringen.
Nicht falsch verstehen, ein Notgroschen in Höhe von etwa einem Monatsgehalt existiert grundsätzlich und den fasse ich auch nicht an, nur hatte ich Ende 2014, kurz nach dem Wechsel in einen normal bezahlten Job, recht flott 2000€ mehr auf dem Konto... hey, dann ist da ja bestimmt ein Leasing für einen Fast-Neuwagen drin! Zack, Anzahlung, Rate... und schon war das Geld weg und die monatlichen Fixkosten erhöht. Über die nächsten zwei Jahre sparte ich auch wieder etwa 5000€ an, die dann im Januar 2017 für den Auszug in die erste, eigene Wohnung drauf gingen.
Pünktlich zum Dieselskandal und 8 Monate nach dem nächsten Jobwechsel 2018 lief das Leasing aus. Klasse, noch besser bezahlter Job, da ist noch ein teureres Auto drin! Die von Januar 2017 bis Februar 2019 gesparten 6000€ flossen also in Anzahlung und Winterreifen für die nächste Karre.
Ich lebe sonst nicht auf unglaublich großem Fuß, will heißen: Ich denke nicht nach, ob ich jetzt mit Freunden ins Kino gehe. Wenn ich gerne einen bestimmten Film sehen will, dann wird der halt trotz anderweitig großer, kostenloser Auswahl bei Prime und Netflix für 4,99€ bei Amazon geliehen und ich kaufe im Rewe ein, der auf dem Heimweg liegt, statt noch kurz zwei Ortschaften weiter zum Aldi zu fahren.
Urlaub wurde bei mir noch nie so groß geschrieben, ich war noch nie außerhalb von Europa, habe auch noch nie über 700€ für einen Urlaub ausgegeben und etwas in der Größenordnung gibt es, wenn überhaupt, einmal im Jahr.
Seit Februar haben sich, samt Steuerrückzahlung usw., wieder knapp 3000€ angesammelt... die aber auch eigentlich quasi schon wieder verplant sind. Nächstes Jahr im Frühjahr steht der Umzug in eine neue Wohnung an, frisch renoviert. Da brauche ich Lampen, einen neuen Kleiderschrank, ein neues Bett und am liebsten auch noch eine neue Couch. Zudem planen mein bester Kumpel und ich für Februar einen Thailandurlaub, der dann erstmalig auch mein bisher bestehendes Urlaubsbudget etwas übersteigt.
So. Heute fällt mir dann noch auf, dass die letzte Aufrüstung meines PCs mittlerweile auch schon fast dreieinhalb Jahre her ist und die gute Kiste die vielen, tollen Spiele, die im nächsten halben Jahr so erscheinen werden (für Kenner: Jedi: Fallen Order, Red Dead Redemption 2, CoD: Modern Warfare, Doom Eternal, Cyberpunk 2077), nicht mehr auf einer halbwegs hohen Detailstufe darstellen können wird. Heißt: Neue Hardware muss her.
Alles in allem will ich sagen... oder fragen... kennt ihr das? Das sind ALLES Dinge, die ich nicht zwingend brauche. Ich muss keine 200PS-Karre fahren. Ich muss kein neues Bett kaufen. Ich muss nicht nach Thailand in den Urlaub. Ich muss keine Hardware kaufen, wenn es die derzeitige noch auf niedriger bis mittlerer Detailstufe hin bekommt... und doch fällt es mir unglaublich schwer zu sagen "Nein, das leistest du dir jetzt nicht.", weil das Geld eben da ist und ich mir sage "Du hast ja noch was über für Notfälle und du kennst dich: Irgendwann kaufst du's eh, dann kannst du auch jetzt zuschlagen, wo du das tolle Angebot noch wahrnehmen kannst."
So sitze ich auch jetzt hier, die neue Grafikkarte, etwas Arbeitsspeicher und die SSD schon im Mindfactory-Warenkorb...