K
Benutzer173122 (34)
Sorgt für Gesprächsstoff
- #1
Guten Morgen allerseits! 
Ich weiß, dass es zu diesem Thema schon mit Sicherheit etliche Threads gibt, jedoch gibt es in unserem Fall ein zwei Dinge, die eine Rolle spielen und wahrscheinlich nicht so häufig vor kommen, daher brauche ich mal euren Rat. Aber eins nach dem anderen.
In zwei Monaten sind meine Partnerin und ich 4 Jahre zusammen. Trotz das ich 28 bin, ist sie erst meine zweite Beziehung und auch die zweite Frau, mit der ich in meinem Leben geschlafen habe. Das finde ich absolut nicht schlimm, im Gegenteil ich bin offen gestanden stolz darauf. Das schließt natürlich nicht aus, dass ich eigentlich ein experimentierfreudiger junger Mann bin, jedoch möchte ich dies mit einer festen Partnerin erleben, der ich vertrauen kann und bei der ich ganz ich selbst sein kann.
Unsere sexuelle Realität sieht allerdings leider ganz anders aus! Seit gut 3 Jahren verspürt sie keinerlei sexuelle Lust mehr, sex gibt es vielleicht alle 14 Tage ein mal und wenn ich so frei sein darf, es ist wirklich langweiliger 0815 sex, ohne jede Leidenschaft.
Das rührt alleine schon daher, daß sie mittlerweile eine regelrecht, wie ich finde, krankhafte Abneigung vor jeglicher Art von Körperflüssigkeiten hat. Das ganze geht soweit, dass wir uns beim Sex weder küssen, auch nicht am Körper, keinerlei Oralsex haben und selbst nach der langen Zeit ist Sex ohne Kondom für sie nicht denkbar. Gerade letzteres ist allerdings für mich sehr wichtig, da ich offen gestanden aus gesundheitlichen Gründen nur so etwas von Sex habe. Als junge wurde ich radikal beschnitten und der damals operierende Arzt hat einen Fehler gemacht, der dazu geführt hat, dass meine Empfindsamkeit DEUTLICH geringer ist als bei normalen Männern. Beim Sex ohne Kondom weiß ich aus Erfahrung, dass alles wunderbar funktioniert und ich eigentlich keine merklichen Probleme habe. Da ich aber mit Kondom leider gar nichts spüre, führt das bei mir auch zu Frustration und Erektionsproblemen.
Hiermit war ich auch im Laufe unserer Beziehung bei mittlerweile 6 Urologen, um vielleicht eine Möglichkeit zu finden, die Empfindsamkeit zumindest etwas zurück zu gewinnen, leider ohne Erfolg. Sämtliche aufgesuchten Ärzte bestätigten uns, dies sei nicht möglich in wir müssten uns damit arrangieren, womit ich prinzipiell kein Problem habe, ich weiß aus meiner Erfahrung, dass es ohne Kondom klappt.
Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich sex ohne Pariser deutlich schöner finde, weil ich mich dabei meiner Partnerin deutlich näher und verbundener fühle aber egal. Ich könnte mich selbst damit arrangieren beim Sex selbst nichts zu spüren, wenn ich meine Erregung aus etwas anderem ziehen könnte, denn sex besteht für mich nicht nur aus "rein raus". Es erregt mich genau so sehr, meine Partnerin leidenschaftlich küssen zu dürfen am ganzen Körper, sie auch mal oral verwöhnen zu dürfen, sie dabei auch mal etwas dominant an mich heran zu ziehen und fest zu halten. Da sie aber auch davon nichts möchte, habe ich leider nichts, aus dem ich Erregung ziehen könnte.
Ihr Ekel ist inzwischen so groß, dass ich selbst bei gegenseitigem Petting im Bett oder auf dem Sofa keinen Orgasmus mehr haben darf, ich muss aufstehen, penibel darauf achten, dass mein Sperma nur (!) auf dem Laminat landet und bekomme binnen von Sekunden Putzzeug in die Hand gedrückt. So wenig Akzeptanz gegenüber eines natürlichen Teils von mir frustriert mich offen gestanden sehr und trägt zu dem Teufelskreis extrem bei. Auch über dieses Problem haben wir miteinander wie auch schon mit etlichen Außenstehenden gesprochen, selbst ihre Gynäkologin rät hier dringend zu einer Therapie, jedoch pocht sie darauf, diese nicht zu benötigen und es alleine in den Griff zu bekommen.
Selbst meine Aussage, die Therapie sei nicht nur gut für sie, sondern würde mir auch dabei helfen, ihre Sicht und Abneigung besser verstehen zu können und so besser auf sie eingehen zu können ist für sie nicht Grund genug ein solches Expertengespräch zu suchen.
Natürlich möchte sie auch in dem Zuge nichts neues ausprobieren, was mich obendrein frustriert. Leider hatte ich bisher nie richtig die Gelegenheit Dinge zu erleben, die ich als normal einstufen würde. Ich spreche dabei davon, dass ich neugierig bin Erfahrungen beim Oralverkehr, Analverkerhr oder beispielsweise in Bezug auf spontanen Sex an verschiedenen Orten zu machen. Natürlich muss sie mir nicht JEDEN meiner Wünsche erfüllen, wenn sie mir beispielsweise sagt, sie könne sich analsex nicht vorstellen, so akzeptiere ich das sofort. Jedoch denke ich sollte sie genauso wie ich ihr gegenüber das Bedürfnis haben, den Partner bzw Partnerin auch auf sexueller Ebene glücklich zu machen?
Sie sagt auch seit rund 3 Jahren, sie hätte kein sexuelles Verlangen mehr, würde sich auch nicht für sich selbst oder andere Männer interessieren.
Abgesehen von diesen sexuellen Problemen läuft unsere Beziehung sehr harmonisch, jedoch muss ich natürlich sagen, dass dieses eine Thema inzwischen eine enorme Belastung darstellt, auch psychisch für mich.
Ich würde mich über Ratschläge euerseits echt freuen und wäre dankbar! Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee, wie ich ihr zumindest mal vor Augen führen kann, dass die ganzen kleinen zusammen hängenden Probleme inzwischen zu einem so großen geworden sind, dass wir sie alleine und ohne Hilfe nicht mehr lösen können.
Vielen Dank schon mal für eure Zeit und Mühe!
Klaus
Ich weiß, dass es zu diesem Thema schon mit Sicherheit etliche Threads gibt, jedoch gibt es in unserem Fall ein zwei Dinge, die eine Rolle spielen und wahrscheinlich nicht so häufig vor kommen, daher brauche ich mal euren Rat. Aber eins nach dem anderen.
In zwei Monaten sind meine Partnerin und ich 4 Jahre zusammen. Trotz das ich 28 bin, ist sie erst meine zweite Beziehung und auch die zweite Frau, mit der ich in meinem Leben geschlafen habe. Das finde ich absolut nicht schlimm, im Gegenteil ich bin offen gestanden stolz darauf. Das schließt natürlich nicht aus, dass ich eigentlich ein experimentierfreudiger junger Mann bin, jedoch möchte ich dies mit einer festen Partnerin erleben, der ich vertrauen kann und bei der ich ganz ich selbst sein kann.
Unsere sexuelle Realität sieht allerdings leider ganz anders aus! Seit gut 3 Jahren verspürt sie keinerlei sexuelle Lust mehr, sex gibt es vielleicht alle 14 Tage ein mal und wenn ich so frei sein darf, es ist wirklich langweiliger 0815 sex, ohne jede Leidenschaft.
Das rührt alleine schon daher, daß sie mittlerweile eine regelrecht, wie ich finde, krankhafte Abneigung vor jeglicher Art von Körperflüssigkeiten hat. Das ganze geht soweit, dass wir uns beim Sex weder küssen, auch nicht am Körper, keinerlei Oralsex haben und selbst nach der langen Zeit ist Sex ohne Kondom für sie nicht denkbar. Gerade letzteres ist allerdings für mich sehr wichtig, da ich offen gestanden aus gesundheitlichen Gründen nur so etwas von Sex habe. Als junge wurde ich radikal beschnitten und der damals operierende Arzt hat einen Fehler gemacht, der dazu geführt hat, dass meine Empfindsamkeit DEUTLICH geringer ist als bei normalen Männern. Beim Sex ohne Kondom weiß ich aus Erfahrung, dass alles wunderbar funktioniert und ich eigentlich keine merklichen Probleme habe. Da ich aber mit Kondom leider gar nichts spüre, führt das bei mir auch zu Frustration und Erektionsproblemen.
Hiermit war ich auch im Laufe unserer Beziehung bei mittlerweile 6 Urologen, um vielleicht eine Möglichkeit zu finden, die Empfindsamkeit zumindest etwas zurück zu gewinnen, leider ohne Erfolg. Sämtliche aufgesuchten Ärzte bestätigten uns, dies sei nicht möglich in wir müssten uns damit arrangieren, womit ich prinzipiell kein Problem habe, ich weiß aus meiner Erfahrung, dass es ohne Kondom klappt.
Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich sex ohne Pariser deutlich schöner finde, weil ich mich dabei meiner Partnerin deutlich näher und verbundener fühle aber egal. Ich könnte mich selbst damit arrangieren beim Sex selbst nichts zu spüren, wenn ich meine Erregung aus etwas anderem ziehen könnte, denn sex besteht für mich nicht nur aus "rein raus". Es erregt mich genau so sehr, meine Partnerin leidenschaftlich küssen zu dürfen am ganzen Körper, sie auch mal oral verwöhnen zu dürfen, sie dabei auch mal etwas dominant an mich heran zu ziehen und fest zu halten. Da sie aber auch davon nichts möchte, habe ich leider nichts, aus dem ich Erregung ziehen könnte.
Ihr Ekel ist inzwischen so groß, dass ich selbst bei gegenseitigem Petting im Bett oder auf dem Sofa keinen Orgasmus mehr haben darf, ich muss aufstehen, penibel darauf achten, dass mein Sperma nur (!) auf dem Laminat landet und bekomme binnen von Sekunden Putzzeug in die Hand gedrückt. So wenig Akzeptanz gegenüber eines natürlichen Teils von mir frustriert mich offen gestanden sehr und trägt zu dem Teufelskreis extrem bei. Auch über dieses Problem haben wir miteinander wie auch schon mit etlichen Außenstehenden gesprochen, selbst ihre Gynäkologin rät hier dringend zu einer Therapie, jedoch pocht sie darauf, diese nicht zu benötigen und es alleine in den Griff zu bekommen.
Selbst meine Aussage, die Therapie sei nicht nur gut für sie, sondern würde mir auch dabei helfen, ihre Sicht und Abneigung besser verstehen zu können und so besser auf sie eingehen zu können ist für sie nicht Grund genug ein solches Expertengespräch zu suchen.
Natürlich möchte sie auch in dem Zuge nichts neues ausprobieren, was mich obendrein frustriert. Leider hatte ich bisher nie richtig die Gelegenheit Dinge zu erleben, die ich als normal einstufen würde. Ich spreche dabei davon, dass ich neugierig bin Erfahrungen beim Oralverkehr, Analverkerhr oder beispielsweise in Bezug auf spontanen Sex an verschiedenen Orten zu machen. Natürlich muss sie mir nicht JEDEN meiner Wünsche erfüllen, wenn sie mir beispielsweise sagt, sie könne sich analsex nicht vorstellen, so akzeptiere ich das sofort. Jedoch denke ich sollte sie genauso wie ich ihr gegenüber das Bedürfnis haben, den Partner bzw Partnerin auch auf sexueller Ebene glücklich zu machen?
Sie sagt auch seit rund 3 Jahren, sie hätte kein sexuelles Verlangen mehr, würde sich auch nicht für sich selbst oder andere Männer interessieren.
Abgesehen von diesen sexuellen Problemen läuft unsere Beziehung sehr harmonisch, jedoch muss ich natürlich sagen, dass dieses eine Thema inzwischen eine enorme Belastung darstellt, auch psychisch für mich.
Ich würde mich über Ratschläge euerseits echt freuen und wäre dankbar! Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee, wie ich ihr zumindest mal vor Augen führen kann, dass die ganzen kleinen zusammen hängenden Probleme inzwischen zu einem so großen geworden sind, dass wir sie alleine und ohne Hilfe nicht mehr lösen können.
Vielen Dank schon mal für eure Zeit und Mühe!
Klaus