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Benutzer12784 (43)
Sehr bekannt hier
- #1
Laut einer neuen Studie sind in der EU 24,1% der Jugendlichen nicht mehr in der Lage Sinnerfassend zu lesen (funktionelle Analphabeten). In Deutschland sind es noch 20% (von 22,6% gefallen) in Österreich 21%.
Das manche Jugendliche nicht mehr ohne Akronyme schreiben können, sich schwer tun eine 3 nicht als e zu sehen und hinter jedes Wort ein z schreiben müssen, mag noch die Ausnahme sein. Trotzdem kann man aber einen Trend zum Minimalismus in der Sprache feststellen, wobei es nicht mal so schlimm ist das Redewendungen verloren gehen, das ist eine normale Entwicklung, viel schlimmer ist es wenn man in einem Gespräch oder Text Stilmittel wie Ironie oder Sarkasmus nicht mehr versteht, oder gar nicht mehr in der Lage ist den Standpunkt des Diskussionspartners zu verstehen, weswegen man sich unweigerlich im Kreis drehen muss (ich muss ja wenigstens verstehen was der andere sagt um zu antworten, das tun viele nicht mehr).
Bei Vorträgen und Referaten merkt man oft das es vielen schwer fällt ihr Wissen zu vermitteln, was nicht unbedingt mit mangelnder Intelligenz sondern viel eher mit Mangelnder Sprachlicher Fähigkeit zu tun hat. Man kann den besten Vortrag mit einem Holprigen Sprach Ductus verhauen, aber wie soll man gute Rethorik lernen wenn man nicht richtig lesen kann?
Aber wer trägt Schuld? Lehrer die so überfordert sind, das sie ihre Schüler nicht mehr begeistern, und noch weniger fordern können? Eltern die permanent Arbeiten müssen und sich keine Zeit für ihre Kinder nehmen können weil sie nach der Arbeit zu fertig sind? Medien die die Komunikation einschränken anstatt zu fördern (sei es Handy Konsole oder PC). Politiker die gar nicht wollen das ihr Volk zu gebildet wird?
Wie kommt es das funktionelle Analphabeten zwar lesen können, aber keine Verbindung mehr zwischen Worten herstellen können? Im besten Fall so das sie Wort für Wort wahrnehmen, im schlimsten Fall das sie ein Wort zwar lesen können aber schon das keine Assoziation mehr hervorbringt.
Was muss sich ändern damit die Zahl der Analphabeten auf 15% oder 10% zurückgeht?
Ist es überhaupt sinnvoll lesen zu können, oder ist es heute eine Kunst die durch ihre Unwichtigkeit im alltäglichen Leben in Vergessenheit gerät, ähnlich dem Feuermachen mit zwei Reibhölzern?
Das manche Jugendliche nicht mehr ohne Akronyme schreiben können, sich schwer tun eine 3 nicht als e zu sehen und hinter jedes Wort ein z schreiben müssen, mag noch die Ausnahme sein. Trotzdem kann man aber einen Trend zum Minimalismus in der Sprache feststellen, wobei es nicht mal so schlimm ist das Redewendungen verloren gehen, das ist eine normale Entwicklung, viel schlimmer ist es wenn man in einem Gespräch oder Text Stilmittel wie Ironie oder Sarkasmus nicht mehr versteht, oder gar nicht mehr in der Lage ist den Standpunkt des Diskussionspartners zu verstehen, weswegen man sich unweigerlich im Kreis drehen muss (ich muss ja wenigstens verstehen was der andere sagt um zu antworten, das tun viele nicht mehr).
Bei Vorträgen und Referaten merkt man oft das es vielen schwer fällt ihr Wissen zu vermitteln, was nicht unbedingt mit mangelnder Intelligenz sondern viel eher mit Mangelnder Sprachlicher Fähigkeit zu tun hat. Man kann den besten Vortrag mit einem Holprigen Sprach Ductus verhauen, aber wie soll man gute Rethorik lernen wenn man nicht richtig lesen kann?
Aber wer trägt Schuld? Lehrer die so überfordert sind, das sie ihre Schüler nicht mehr begeistern, und noch weniger fordern können? Eltern die permanent Arbeiten müssen und sich keine Zeit für ihre Kinder nehmen können weil sie nach der Arbeit zu fertig sind? Medien die die Komunikation einschränken anstatt zu fördern (sei es Handy Konsole oder PC). Politiker die gar nicht wollen das ihr Volk zu gebildet wird?
Wie kommt es das funktionelle Analphabeten zwar lesen können, aber keine Verbindung mehr zwischen Worten herstellen können? Im besten Fall so das sie Wort für Wort wahrnehmen, im schlimsten Fall das sie ein Wort zwar lesen können aber schon das keine Assoziation mehr hervorbringt.
Was muss sich ändern damit die Zahl der Analphabeten auf 15% oder 10% zurückgeht?
Ist es überhaupt sinnvoll lesen zu können, oder ist es heute eine Kunst die durch ihre Unwichtigkeit im alltäglichen Leben in Vergessenheit gerät, ähnlich dem Feuermachen mit zwei Reibhölzern?