
Benutzer180302 (46)
Sorgt für Gesprächsstoff
- #1
Hi, theoretisch hätte mein Anliegen auch in den Kummerkasten gehören können, aber da es weder Liebe, Sex noch Erotik betrifft, hab ich es mal hier rein gesetzt.
Folgendes: Ich, m, fast 44, mache seit etwas über einem Jahr eine neue Ausbildung in einem völlig anderen Berufsfeld als ich es vorher 20 Jahre lang gewohnt war. (Ich hab coronabedingt den Job verloren und nicht neues mehr in dem Bereich gefunden).
Auf die Idee hat mich eine (rein platonische) Freundin gebracht, die bereits lange in dem Bereich arbeitet. Ich war mir anfangs echt unsicher nochmal bei Null anzufangen, aber irgendwann hab ich halt den Schritt gewagt. Besagte Freundin hat vorher gesagt, wenn ich irgendwo Probleme habe, würde sie mir dabei helfen. Bei der Bewerbung und in den ersten Wochen der theoretischen Ausbildung war das auch so, aber später hieß es von ihr immer wieder nur „In meiner Ausbildung sind wir da ganz anders dran gegangen“, „Frag mal lieber jemand anderen“ oder auch „das weiß ich alles gar nicht mehr, wie das ging“.
Selbst bei den praktischen Teilen, wo ich wirklich dringend Hilfe brauche, vertröstet sie mich nun seit über einem halben Jahr. Jetzt steht nächste Woche Dienstag ne praktische Prüfung am, die ich zwar mit etwas Glück meistern werde, aber mit ein paar Tipps hätte Ich mich wesentlich sicherer gefühlt, bzw würde ich mich sicherer fühlen. Gestern hat sie mir für die letzten paar Tage endlich mal ihre Hilfe angeboten und ich sagte nur, dass ich mir jetzt meine Schritte selbst beigebracht hätte und nun nochmal alles umzuwerfen und anders anzugehen, würde mir nicht mehr genügend Routine bringen. Seitdem kommt von ihr keine Reaktion mehr.
Hinzu kommt, dass ich bei jeder (theoretischen) Prüfung bisher, bei der ich gut angeschnitten habe von den Lehrern zu hören bekomme, dass es mit so einem „Joker“ wie besagter Freundin ja kein Wunder wäre, dass ich so gute Noten hätte. Dabei erarbeite ich mir inzwischen alles selbst.
Einerseits bin ich sauer auf sie, weil sie mich hat hängen lassen. Andererseits ist sie natürlich nicht verpflichtet sich um mich zu kümmern. Und das macht mich wiederum sauer auf mich selbst. Ich bin so frustriert, dass ich schon gar keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, was in der Prüfungsphase natürlich umso kontraproduktiver ist.
wie seht ihr das? Hab ich ein Recht sauer (auf sie) zu sein?
(Ich musste mir das jetzt einfach mal von der Seele schreiben)
Folgendes: Ich, m, fast 44, mache seit etwas über einem Jahr eine neue Ausbildung in einem völlig anderen Berufsfeld als ich es vorher 20 Jahre lang gewohnt war. (Ich hab coronabedingt den Job verloren und nicht neues mehr in dem Bereich gefunden).
Auf die Idee hat mich eine (rein platonische) Freundin gebracht, die bereits lange in dem Bereich arbeitet. Ich war mir anfangs echt unsicher nochmal bei Null anzufangen, aber irgendwann hab ich halt den Schritt gewagt. Besagte Freundin hat vorher gesagt, wenn ich irgendwo Probleme habe, würde sie mir dabei helfen. Bei der Bewerbung und in den ersten Wochen der theoretischen Ausbildung war das auch so, aber später hieß es von ihr immer wieder nur „In meiner Ausbildung sind wir da ganz anders dran gegangen“, „Frag mal lieber jemand anderen“ oder auch „das weiß ich alles gar nicht mehr, wie das ging“.
Selbst bei den praktischen Teilen, wo ich wirklich dringend Hilfe brauche, vertröstet sie mich nun seit über einem halben Jahr. Jetzt steht nächste Woche Dienstag ne praktische Prüfung am, die ich zwar mit etwas Glück meistern werde, aber mit ein paar Tipps hätte Ich mich wesentlich sicherer gefühlt, bzw würde ich mich sicherer fühlen. Gestern hat sie mir für die letzten paar Tage endlich mal ihre Hilfe angeboten und ich sagte nur, dass ich mir jetzt meine Schritte selbst beigebracht hätte und nun nochmal alles umzuwerfen und anders anzugehen, würde mir nicht mehr genügend Routine bringen. Seitdem kommt von ihr keine Reaktion mehr.
Hinzu kommt, dass ich bei jeder (theoretischen) Prüfung bisher, bei der ich gut angeschnitten habe von den Lehrern zu hören bekomme, dass es mit so einem „Joker“ wie besagter Freundin ja kein Wunder wäre, dass ich so gute Noten hätte. Dabei erarbeite ich mir inzwischen alles selbst.
Einerseits bin ich sauer auf sie, weil sie mich hat hängen lassen. Andererseits ist sie natürlich nicht verpflichtet sich um mich zu kümmern. Und das macht mich wiederum sauer auf mich selbst. Ich bin so frustriert, dass ich schon gar keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, was in der Prüfungsphase natürlich umso kontraproduktiver ist.
wie seht ihr das? Hab ich ein Recht sauer (auf sie) zu sein?
(Ich musste mir das jetzt einfach mal von der Seele schreiben)