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Benutzer218308 (28)
Ist noch neu hier
- #1
Hallo zusammen
ich wende mich an euch, weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß.
Ich bin momentan sehr verzweifelt, was meine Beziehung betrifft.
Eigentlich bin ich ein Mensch mit sehr großem Selbstvertrauen. Ich weiß, was ich will, ich kenne meinen Wert und bin mit mir selbst im Reinen – oder war es zumindest immer.
Aber seit ich mit meiner jetzigen Freundin zusammen bin, merke ich, wie dieses Selbstvertrauen Tag für Tag mehr verschwindet.
Ich bin 28 Jahre alt und hatte schon einige Beziehungen sowie viele Kennenlernphasen, in denen ich auch mit mehreren Frauen intim geworden bin. Seit fünf Monaten bin ich nun in einer Beziehung, die sich für mich komplett anders anfühlt als alles, was ich zuvor erlebt habe. Obwohl ich schon einiges an Erfahrungen gesammelt habe, spüre ich zum allerersten Mal echte, tiefe Liebe.
Wir haben in diesen fünf Monaten jeden einzelnen Tag miteinander verbracht – ich habe jeden Tag bei ihr geschlafen, von Anfang an. Auch in den ersten drei Monaten, als noch kein Sex stattfand. Und genau das war emotional extrem schwer für mich.
Stell dir vor, du liegst jede Nacht neben dem Menschen, den du liebst – aber du bekommst nichts zurück. Keine Intimität, keine Leidenschaft. Nur Nähe im Bett, aber mit einer ständigen inneren Distanz. Diese Ablehnung, Tag für Tag, hat richtig an mir genagt. Es war ein ständiger innerlicher Kampf, weil wir ja offiziell in einer Beziehung waren – aber es fühlte sich oft so an, als ob ich allein kämpfe
Auch wenn wir in dieser Zeit gekuschelt und uns geküsst haben – was bis zu unserem letzten Streit wirklich jeden Abend so war – hat mir die körperliche Nähe auf einer tieferen Ebene gefehlt.
In den ersten drei Monaten hat meine Freundin mich sexuell komplett auf Abstand gehalten. Sie war zwar mal mit der Hand oder dem Mund bei mir aktiv, aber mehr passierte nicht. Erst nachdem ich das Thema mehrfach angesprochen habe – und es sogar zu einer ersten Trennungsandrohung kam – hat sie sich dazu überwunden, mit mir zu schlafen.
Seitdem schlafen wir zwar miteinander, aber erst seit etwa zweieinhalb Monaten – und das auch sehr unregelmäßig. Sie möchte dabei nie gesehen werden – das Licht muss immer aus sein. Es gibt kaum Leidenschaft oder Initiative von ihr.
Etwa nach einem Monat Beziehung bekam ich plötzlich anonyme Nachrichten. In diesen wurde meine Freundin massiv beleidigt – sie wurde als Schlampe bezeichnet, als jemand, der mit jedem ins Bett geht.
Ich habe sie darauf angesprochen. Sie hat alles abgestritten, sagte, sie habe keine Ahnung, wer das war – und gleichzeitig haben diese Nachrichten sie stark mitgenommen. Sie war emotional richtig fertig, dass jemand so über sie schreibt. Ich habe versucht, für sie da zu sein – aber ehrlich gesagt hat sich unser Verhältnis danach eher verschlossen als geöffnet.
Was mich zusätzlich belastet: Ich habe – und ich schäme mich dafür – mehrmals in ihr Handy geschaut, weil ich innerlich so unsicher wurde. Dabei habe ich alte Chatverläufe mit ihrem Exfreund gelesen, die mir den Boden unter den Füßen weggezogen haben. Sie war dort komplett anders – sexuell offen, verspielt, hemmungslos.
Es ging um Sex ohne Gummi, draußen, im Auto – Dinge, die in unserer Beziehung undenkbar scheinen.
Was sie mir hingegen erzählt hat: Dass sie nach der letzten Beziehung drei Jahre lang keinen Sex hatte, komplett enthaltsam war. Doch ich habe in ihrem Handy mehrere Bilder von Schwangerschaftstests gefunden. Auf Nachfrage sagte sie, sie hätte sie nur gemacht, weil sie regelmäßig ins Krankenhaus muss wegen einer Erkrankung und Angst hatte, schwanger zu sein – obwohl sie angeblich keinen Sex hatte.
Ich sage nicht, dass sie gelogen hat – aber ich kann es einfach nicht glauben. Und selbst wenn es so war, frage ich mich: Warum ist sie dann bei mir so gehemmt?
Was die Sache noch schwieriger macht: Sie ist optisch genau mein Typ. Ihre Augen, ihre Haarfarbe, ihre Figur – genau das, was ich mir immer gewünscht habe. Und ich glaube, gerade weil sie für mich so perfekt wirkt, verletzt es mich noch mehr, dass ich mich ihr gegenüber oft nicht genug fühle.
Auch emotional ist sie oft sehr distanziert. Sie sagt mir nur sehr selten, dass sie mich liebt. Ich spüre es kaum – und gleichzeitig glaube ich irgendwo tief drin, dass da Liebe ist. Sie zeigt es nur fast nie.
Einzige Ausnahme war die Woche, in der wir allein im Haus ihrer Eltern waren, als diese im Urlaub waren. Da war sie plötzlich ganz anders – warm, liebevoll, aufmerksam. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich wirklich liebt. Nicht nur ein bisschen, sondern mit ganzem Herzen. Das war das erste und bisher einzige Mal, dass ich dieses Gefühl so intensiv gespürt habe.
Aber ich will auch fair sein: Sie kann süß sein. Manchmal ist sie wirklich liebevoll, macht kleine Gesten, wirkt aufmerksam. Gerade heute zum Beispiel – nachdem wir gestern wieder ein ernstes Gespräch hatten – war sie spürbar weicher, ein bisschen liebevoller, sogar fast zärtlich. Auch wenn wir unterwegs sind, kann sie sehr präsent und süß sein. Das sind die Momente, in denen ich mir denke: Genau deshalb liebe ich sie.
Aber leider ist das nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Meistens überwiegen Kälte, Rückzug oder schlechte Laune – oft ausgelöst durch Stress im Job. Und diese Launen lässt sie dann an mir aus.
Auch familiär ist die Situation schwierig. Ich hatte Ärger mit jemandem aus dem erweiterten Freundeskreis ihrer Familie, der schlecht über mich gesprochen hat. Ich habe diese Person respektvoll angeschrieben und gefragt, was das soll. Daraufhin wurde ich von ihrer Mutter komplett aus der Familie ausgeschlossen. Ein geplanter gemeinsamer Urlaub in zwei Wochen findet jetzt ohne mich statt – einfach, weil ich meine Meinung gesagt habe. Und meine Freundin stellt sich dabei nicht hinter mich.
Auch sonst bekomme ich von ihrer Familie keine wirkliche Akzeptanz. Als ihre Eltern im Urlaub waren, war ich jeden Tag bei ihr im Haus, habe auch dort geduscht. Im Nachhinein hat sich ihre Mutter massiv darüber aufgeregt.
Ein Satz von ihrer Schwester ist mir besonders im Kopf geblieben – sie hat zweimal zu mir gesagt, dass ich zur Familie gehöre. Aber wenn ich sehe, wie ihre Mutter mit mir umgeht und wie wenig Rückhalt ich von meiner Freundin bekomme, fühlt es sich überhaupt nicht so an.
Und jetzt kommt der Punkt, der mich emotional komplett überrollt hat: Ich habe für den Geburtstag meiner Freundin eine Überraschung geplant. Ich habe organisiert, dass all ihre Freundinnen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat, sich in einem Restaurant versammeln. Ich wollte mit ihr dorthin gehen und sie sollte komplett überrascht sein.
Ich habe dazu Kontakt mit ihrer besten Freundin aufgenommen und die gesamte Planung mit ihr gemacht. Ihre beste Freundin war total begeistert und überrascht, dass ich mir so etwas ausdenke und so viel Mühe gebe – einfach aus Liebe zu meiner Freundin.
Dann ist aber etwas passiert, das mich fassungslos gemacht hat. Eine andere Freundin, die bei der Überraschung dabei sein sollte, hat es aus Versehen gegenüber ihrer Mutter erwähnt. Und diese hat es direkt meiner Freundin erzählt – obwohl sie wusste, dass es eine Überraschung sein sollte.
Meine Freundin ist daraufhin komplett ausgerastet. Sie hat mich verbal fertig gemacht, alles infrage gestellt und wörtlich gesagt, dass sie so etwas hasst und es absolut asozial findet. Kein einziges Wort darüber, was ich mir eigentlich dabei gedacht habe, wie viel Mühe ich mir gegeben habe oder dass ich das nur aus Liebe gemacht habe.
Auch in diesem Moment war ich wieder an dem Punkt, an dem ich gesagt habe: Ich kann das nicht mehr. Ich habe die Beziehung infrage gestellt und gesagt, dass ich mich trennen werde. Einen Tag später habe ich mich dann wieder gemeldet, bin eingeknickt, habe mich sogar bei ihr entschuldigt. Sie meinte daraufhin, so könne das nicht funktionieren – das sei doch keine Vertrauensbasis.
Erst gestern habe ich wieder mit ihr gesprochen. Ich habe ihr gesagt, dass ich so nicht weitermachen kann. Dass, wenn sich an ihrer Art – diesem Nachtragenden, dem Kalten – nichts ändert, die Beziehung für mich keinen Sinn hat.
Und ich hatte das Gefühl, sie lenkt ein. Zumindest ein bisschen. Heute war sie zum Beispiel wieder süß. Ich merke: Sie kann liebevoll sein. Nur ist sie es eben nicht konstant.
Ich liebe meine Freundin – aber ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob das alles noch gesund ist. Ich fühle mich ungeliebt, alleingelassen und emotional abhängig
Was denkt ihr? Bin ich zu empfindlich? Oder ist das Verhalten meiner Freundin und ihrer Familie wirklich so toxisch, wie es sich für mich anfühlt?
Ich freue mich auf ehrliche Rückmeldungen.
ich wende mich an euch, weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß.
Ich bin momentan sehr verzweifelt, was meine Beziehung betrifft.
Eigentlich bin ich ein Mensch mit sehr großem Selbstvertrauen. Ich weiß, was ich will, ich kenne meinen Wert und bin mit mir selbst im Reinen – oder war es zumindest immer.
Aber seit ich mit meiner jetzigen Freundin zusammen bin, merke ich, wie dieses Selbstvertrauen Tag für Tag mehr verschwindet.
Ich bin 28 Jahre alt und hatte schon einige Beziehungen sowie viele Kennenlernphasen, in denen ich auch mit mehreren Frauen intim geworden bin. Seit fünf Monaten bin ich nun in einer Beziehung, die sich für mich komplett anders anfühlt als alles, was ich zuvor erlebt habe. Obwohl ich schon einiges an Erfahrungen gesammelt habe, spüre ich zum allerersten Mal echte, tiefe Liebe.
Wir haben in diesen fünf Monaten jeden einzelnen Tag miteinander verbracht – ich habe jeden Tag bei ihr geschlafen, von Anfang an. Auch in den ersten drei Monaten, als noch kein Sex stattfand. Und genau das war emotional extrem schwer für mich.
Stell dir vor, du liegst jede Nacht neben dem Menschen, den du liebst – aber du bekommst nichts zurück. Keine Intimität, keine Leidenschaft. Nur Nähe im Bett, aber mit einer ständigen inneren Distanz. Diese Ablehnung, Tag für Tag, hat richtig an mir genagt. Es war ein ständiger innerlicher Kampf, weil wir ja offiziell in einer Beziehung waren – aber es fühlte sich oft so an, als ob ich allein kämpfe
Auch wenn wir in dieser Zeit gekuschelt und uns geküsst haben – was bis zu unserem letzten Streit wirklich jeden Abend so war – hat mir die körperliche Nähe auf einer tieferen Ebene gefehlt.
In den ersten drei Monaten hat meine Freundin mich sexuell komplett auf Abstand gehalten. Sie war zwar mal mit der Hand oder dem Mund bei mir aktiv, aber mehr passierte nicht. Erst nachdem ich das Thema mehrfach angesprochen habe – und es sogar zu einer ersten Trennungsandrohung kam – hat sie sich dazu überwunden, mit mir zu schlafen.
Seitdem schlafen wir zwar miteinander, aber erst seit etwa zweieinhalb Monaten – und das auch sehr unregelmäßig. Sie möchte dabei nie gesehen werden – das Licht muss immer aus sein. Es gibt kaum Leidenschaft oder Initiative von ihr.
Etwa nach einem Monat Beziehung bekam ich plötzlich anonyme Nachrichten. In diesen wurde meine Freundin massiv beleidigt – sie wurde als Schlampe bezeichnet, als jemand, der mit jedem ins Bett geht.
Ich habe sie darauf angesprochen. Sie hat alles abgestritten, sagte, sie habe keine Ahnung, wer das war – und gleichzeitig haben diese Nachrichten sie stark mitgenommen. Sie war emotional richtig fertig, dass jemand so über sie schreibt. Ich habe versucht, für sie da zu sein – aber ehrlich gesagt hat sich unser Verhältnis danach eher verschlossen als geöffnet.
Was mich zusätzlich belastet: Ich habe – und ich schäme mich dafür – mehrmals in ihr Handy geschaut, weil ich innerlich so unsicher wurde. Dabei habe ich alte Chatverläufe mit ihrem Exfreund gelesen, die mir den Boden unter den Füßen weggezogen haben. Sie war dort komplett anders – sexuell offen, verspielt, hemmungslos.
Es ging um Sex ohne Gummi, draußen, im Auto – Dinge, die in unserer Beziehung undenkbar scheinen.
Was sie mir hingegen erzählt hat: Dass sie nach der letzten Beziehung drei Jahre lang keinen Sex hatte, komplett enthaltsam war. Doch ich habe in ihrem Handy mehrere Bilder von Schwangerschaftstests gefunden. Auf Nachfrage sagte sie, sie hätte sie nur gemacht, weil sie regelmäßig ins Krankenhaus muss wegen einer Erkrankung und Angst hatte, schwanger zu sein – obwohl sie angeblich keinen Sex hatte.
Ich sage nicht, dass sie gelogen hat – aber ich kann es einfach nicht glauben. Und selbst wenn es so war, frage ich mich: Warum ist sie dann bei mir so gehemmt?
Was die Sache noch schwieriger macht: Sie ist optisch genau mein Typ. Ihre Augen, ihre Haarfarbe, ihre Figur – genau das, was ich mir immer gewünscht habe. Und ich glaube, gerade weil sie für mich so perfekt wirkt, verletzt es mich noch mehr, dass ich mich ihr gegenüber oft nicht genug fühle.
Auch emotional ist sie oft sehr distanziert. Sie sagt mir nur sehr selten, dass sie mich liebt. Ich spüre es kaum – und gleichzeitig glaube ich irgendwo tief drin, dass da Liebe ist. Sie zeigt es nur fast nie.
Einzige Ausnahme war die Woche, in der wir allein im Haus ihrer Eltern waren, als diese im Urlaub waren. Da war sie plötzlich ganz anders – warm, liebevoll, aufmerksam. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich wirklich liebt. Nicht nur ein bisschen, sondern mit ganzem Herzen. Das war das erste und bisher einzige Mal, dass ich dieses Gefühl so intensiv gespürt habe.
Aber ich will auch fair sein: Sie kann süß sein. Manchmal ist sie wirklich liebevoll, macht kleine Gesten, wirkt aufmerksam. Gerade heute zum Beispiel – nachdem wir gestern wieder ein ernstes Gespräch hatten – war sie spürbar weicher, ein bisschen liebevoller, sogar fast zärtlich. Auch wenn wir unterwegs sind, kann sie sehr präsent und süß sein. Das sind die Momente, in denen ich mir denke: Genau deshalb liebe ich sie.
Aber leider ist das nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Meistens überwiegen Kälte, Rückzug oder schlechte Laune – oft ausgelöst durch Stress im Job. Und diese Launen lässt sie dann an mir aus.
Auch familiär ist die Situation schwierig. Ich hatte Ärger mit jemandem aus dem erweiterten Freundeskreis ihrer Familie, der schlecht über mich gesprochen hat. Ich habe diese Person respektvoll angeschrieben und gefragt, was das soll. Daraufhin wurde ich von ihrer Mutter komplett aus der Familie ausgeschlossen. Ein geplanter gemeinsamer Urlaub in zwei Wochen findet jetzt ohne mich statt – einfach, weil ich meine Meinung gesagt habe. Und meine Freundin stellt sich dabei nicht hinter mich.
Auch sonst bekomme ich von ihrer Familie keine wirkliche Akzeptanz. Als ihre Eltern im Urlaub waren, war ich jeden Tag bei ihr im Haus, habe auch dort geduscht. Im Nachhinein hat sich ihre Mutter massiv darüber aufgeregt.
Ein Satz von ihrer Schwester ist mir besonders im Kopf geblieben – sie hat zweimal zu mir gesagt, dass ich zur Familie gehöre. Aber wenn ich sehe, wie ihre Mutter mit mir umgeht und wie wenig Rückhalt ich von meiner Freundin bekomme, fühlt es sich überhaupt nicht so an.
Und jetzt kommt der Punkt, der mich emotional komplett überrollt hat: Ich habe für den Geburtstag meiner Freundin eine Überraschung geplant. Ich habe organisiert, dass all ihre Freundinnen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat, sich in einem Restaurant versammeln. Ich wollte mit ihr dorthin gehen und sie sollte komplett überrascht sein.
Ich habe dazu Kontakt mit ihrer besten Freundin aufgenommen und die gesamte Planung mit ihr gemacht. Ihre beste Freundin war total begeistert und überrascht, dass ich mir so etwas ausdenke und so viel Mühe gebe – einfach aus Liebe zu meiner Freundin.
Dann ist aber etwas passiert, das mich fassungslos gemacht hat. Eine andere Freundin, die bei der Überraschung dabei sein sollte, hat es aus Versehen gegenüber ihrer Mutter erwähnt. Und diese hat es direkt meiner Freundin erzählt – obwohl sie wusste, dass es eine Überraschung sein sollte.
Meine Freundin ist daraufhin komplett ausgerastet. Sie hat mich verbal fertig gemacht, alles infrage gestellt und wörtlich gesagt, dass sie so etwas hasst und es absolut asozial findet. Kein einziges Wort darüber, was ich mir eigentlich dabei gedacht habe, wie viel Mühe ich mir gegeben habe oder dass ich das nur aus Liebe gemacht habe.
Auch in diesem Moment war ich wieder an dem Punkt, an dem ich gesagt habe: Ich kann das nicht mehr. Ich habe die Beziehung infrage gestellt und gesagt, dass ich mich trennen werde. Einen Tag später habe ich mich dann wieder gemeldet, bin eingeknickt, habe mich sogar bei ihr entschuldigt. Sie meinte daraufhin, so könne das nicht funktionieren – das sei doch keine Vertrauensbasis.
Erst gestern habe ich wieder mit ihr gesprochen. Ich habe ihr gesagt, dass ich so nicht weitermachen kann. Dass, wenn sich an ihrer Art – diesem Nachtragenden, dem Kalten – nichts ändert, die Beziehung für mich keinen Sinn hat.
Und ich hatte das Gefühl, sie lenkt ein. Zumindest ein bisschen. Heute war sie zum Beispiel wieder süß. Ich merke: Sie kann liebevoll sein. Nur ist sie es eben nicht konstant.
Ich liebe meine Freundin – aber ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob das alles noch gesund ist. Ich fühle mich ungeliebt, alleingelassen und emotional abhängig
Was denkt ihr? Bin ich zu empfindlich? Oder ist das Verhalten meiner Freundin und ihrer Familie wirklich so toxisch, wie es sich für mich anfühlt?
Ich freue mich auf ehrliche Rückmeldungen.