
Benutzer27300 (48)
Planet-Liebe-Team
Moderator
- #1
Ich habe seit gestern ein Thema, was mich ziemlich ägert und beschäftigt und wo ich nicht so richtig weiß, wie ich weiter vorgehen soll bzw. kann. Folgende Situation:
Ich habe vor 3 Wochen eine internationale Bestellung bei einem eBay-Verkäufer getätigt. Der Verkäufer sitzt in Großbritannien. Bezahlt wurde das Ganze mit Paypal, der Gesamtbetrag incl. Versand liegt um die 100€. Die Ware wurde vom Verkäufer Ende März verschickt und ist gestern auch endlich bei mir angekommen. Bei Ankunft des Paketes mit DHL musste ich nochmal 6€ Gebühr + 17,69€ Einfuhrabgaben beim Paketboten bezahlen. Soweit auch ok, die Briten sind ja nun mal nicht mehr in der EU.
Das eigentliche Problem: Das Paket wurde offensichtlch zur Zollabfertigung geöffnet und mit einem entsprechenden Klebeband auch wieder verschlossen. Das Klebeband trägt den Aufdruck "Durch die Deutsche Post für die Zollabfertigung geöffnet". Auch das ist jetzt nichts Ungewöhnliches, obwohl der Inhalt auf der Customs Declaration eigentlich klar gekennzeichnet war. Aber gut... Nachdem ich das widerverschlossene Paket gestern angenommen und geöffnet habe, musste ich jedoch feststellen, dass im Paket ein völlig anderer Artikel enthalten war, als der eigentlich bestellte. Dieser Artikel stammt auch aus einer komplett anderen Warengruppe, als der von mir betsellten und ich kann ausschließen, dass hier beim Verkäufer versehentlich ein falscher Artikel gepackt wurde. Auch halte ich es für nahezu ausgeschloßen, dass der Verkäufer versucht, irgend ein komisches Ding abzuziehen. Es handelt sich um einen langjährigen eBay-Händler, der über positive Bewertungen im 4-stelligen Bereich verfügt und nur sehr wenige negative Bewertungen erhalten hat, deren Anzahl im Verhältnis zu den postiven Bewertungen sehr niedrig liegen. Nach meiner Kontaktaufnahme hat der Händler auch für mich glaubwürdig bestätigt, dass er das Paket sicherlich so nicht verschickt hat und ich solle das mit dem örtlichen Zoll klären.
Und genau hier beginnt jetzt mein Dilema. Zu ähnlichen Fällen findet man sehr wenig, auch die enstprechenden FAQ der Post, des Zolls, usw. sehen so etwas scheinbar nicht vor. Pakete gehen verloren, Pakete werden beschädigt oder zerstört. Aber das der Inhalt von Paketen während der Zollabfertigung vertauscht werden... nein! Sowas passiert uns doch nicht!
Irgendwie sehe ich jetzt folgende Möglichkeiten:
1. Ich nehme Kontakt zum Zoll auf und schildere den Fall. Ich erwarte hier viel rennerei mit wenigen Ergebnissen, die werden mich vermutlich auf DHL verweißen.
2. Ich kontaktiere DHL. Die werden jedoch darauf verweißen, dass ich ja nicht der Auftraggeber des Paketes sei und sich doch bitte der Absender darum zu kümmern hat. Außerdem sei das Paket ja auch gar nicht bei DHL aufgegeben worden, sondern bei Roayl Mail und DHL sei somit nur der nationale Erfüllungspartner.
3. Ich gebe das ganze zurück an den Verkäufer, aber hier ist der Aussgang auch komplett unklar, ob er was unternehmen wird oder sich sturr stellt. Grundsätzlich sehe ich ja bei ihm auch keine Schuld. Dennoch ist er der Versender und damit der direkte Vertragspartner der Versandunternehmen Roayl Mail / DHL / Deutsche Post.
4. Ich versuche direkt über den eBay/Paypal-Käuferschutz zu gehen. Keine Ahnung, ob ich damit etwas erreichen kann und ob das abgedeckt ist, das scheint mir aber derzeit noch der für mich am wahrscheinlichsten erfolgsversprechende Weg zu sein.
So oder so würde ich aber vermutlich trotzdem auf meinen extra bezahlten Einfuhrabgaben sitzenbleiben, oder müsste die im Nachgang dann wieder separat versuchen einzufordern.
Hat jemand mal ähnliche Erfahrungen machen müssen oder Ideen, wie man dies am schnellsten und mit möglichst geringem Aufwand klären kann, ohne die insgesamt ca. 125€ in den Wind schießen zu müßen? Ich befürchte derzeit ein lange Odyssey vor mir zu haben, an deren Ende ich mit recht hoher Wahrscheinlichkeit leer ausgehe oder zumindest mit einem Verlust da stehe...
Ich habe vor 3 Wochen eine internationale Bestellung bei einem eBay-Verkäufer getätigt. Der Verkäufer sitzt in Großbritannien. Bezahlt wurde das Ganze mit Paypal, der Gesamtbetrag incl. Versand liegt um die 100€. Die Ware wurde vom Verkäufer Ende März verschickt und ist gestern auch endlich bei mir angekommen. Bei Ankunft des Paketes mit DHL musste ich nochmal 6€ Gebühr + 17,69€ Einfuhrabgaben beim Paketboten bezahlen. Soweit auch ok, die Briten sind ja nun mal nicht mehr in der EU.
Das eigentliche Problem: Das Paket wurde offensichtlch zur Zollabfertigung geöffnet und mit einem entsprechenden Klebeband auch wieder verschlossen. Das Klebeband trägt den Aufdruck "Durch die Deutsche Post für die Zollabfertigung geöffnet". Auch das ist jetzt nichts Ungewöhnliches, obwohl der Inhalt auf der Customs Declaration eigentlich klar gekennzeichnet war. Aber gut... Nachdem ich das widerverschlossene Paket gestern angenommen und geöffnet habe, musste ich jedoch feststellen, dass im Paket ein völlig anderer Artikel enthalten war, als der eigentlich bestellte. Dieser Artikel stammt auch aus einer komplett anderen Warengruppe, als der von mir betsellten und ich kann ausschließen, dass hier beim Verkäufer versehentlich ein falscher Artikel gepackt wurde. Auch halte ich es für nahezu ausgeschloßen, dass der Verkäufer versucht, irgend ein komisches Ding abzuziehen. Es handelt sich um einen langjährigen eBay-Händler, der über positive Bewertungen im 4-stelligen Bereich verfügt und nur sehr wenige negative Bewertungen erhalten hat, deren Anzahl im Verhältnis zu den postiven Bewertungen sehr niedrig liegen. Nach meiner Kontaktaufnahme hat der Händler auch für mich glaubwürdig bestätigt, dass er das Paket sicherlich so nicht verschickt hat und ich solle das mit dem örtlichen Zoll klären.
Und genau hier beginnt jetzt mein Dilema. Zu ähnlichen Fällen findet man sehr wenig, auch die enstprechenden FAQ der Post, des Zolls, usw. sehen so etwas scheinbar nicht vor. Pakete gehen verloren, Pakete werden beschädigt oder zerstört. Aber das der Inhalt von Paketen während der Zollabfertigung vertauscht werden... nein! Sowas passiert uns doch nicht!
Irgendwie sehe ich jetzt folgende Möglichkeiten:
1. Ich nehme Kontakt zum Zoll auf und schildere den Fall. Ich erwarte hier viel rennerei mit wenigen Ergebnissen, die werden mich vermutlich auf DHL verweißen.
2. Ich kontaktiere DHL. Die werden jedoch darauf verweißen, dass ich ja nicht der Auftraggeber des Paketes sei und sich doch bitte der Absender darum zu kümmern hat. Außerdem sei das Paket ja auch gar nicht bei DHL aufgegeben worden, sondern bei Roayl Mail und DHL sei somit nur der nationale Erfüllungspartner.
3. Ich gebe das ganze zurück an den Verkäufer, aber hier ist der Aussgang auch komplett unklar, ob er was unternehmen wird oder sich sturr stellt. Grundsätzlich sehe ich ja bei ihm auch keine Schuld. Dennoch ist er der Versender und damit der direkte Vertragspartner der Versandunternehmen Roayl Mail / DHL / Deutsche Post.
4. Ich versuche direkt über den eBay/Paypal-Käuferschutz zu gehen. Keine Ahnung, ob ich damit etwas erreichen kann und ob das abgedeckt ist, das scheint mir aber derzeit noch der für mich am wahrscheinlichsten erfolgsversprechende Weg zu sein.
So oder so würde ich aber vermutlich trotzdem auf meinen extra bezahlten Einfuhrabgaben sitzenbleiben, oder müsste die im Nachgang dann wieder separat versuchen einzufordern.
Hat jemand mal ähnliche Erfahrungen machen müssen oder Ideen, wie man dies am schnellsten und mit möglichst geringem Aufwand klären kann, ohne die insgesamt ca. 125€ in den Wind schießen zu müßen? Ich befürchte derzeit ein lange Odyssey vor mir zu haben, an deren Ende ich mit recht hoher Wahrscheinlichkeit leer ausgehe oder zumindest mit einem Verlust da stehe...
