
Benutzer15352
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- #1
Hallo zusammen!
Ich habe gerade meinen BMI ausgerechnet: 16,42
(48kg bei 1,71m) und dieser Wert gibt mir schon etwas zu denken
.
Ich war zwar schon immer sehr schlank, vor ein paar Jahren hatte ich jedoch noch mehr Kilo drauf, die jetzt einfach nicht mehr ansetzen wollen
. Ich war deswegen auch schon beim Arzt: gesundheitlich scheint alles in Ordnung zu sein. Mir wurde bereits mehrfach Blut abgenommen und bis auf einen leichten Eisenmangel war alles im grünen Bereich. Schuldrüsenüberfunktion wurde ausgeschlossen, im Gegenteil: ein Wert ist an der Grenze zur Unterfunktion und muss folglich beobachtet werden.
Vielleicht hilft euch meine Vorgeschichte, um mir weiterhelfen zu können: bis ich 15 war, war ich wirklich spargeldünn, obwohl ich wie ein Scheunendrescher aß. Dann habe ich -wie meine Freundinnen- angefangen, mich vegetarisch und fettarm zu ernähren. Nicht, weil ich abnehmen wollte, sondern weil es doch "so gesund" sei. Nun, von da an kam kein Gramm Fett mehr auf meinen Teller. Nur Magerquark und jede Kohlenhydrate. Ich habe damals natürlich nicht auf Kalorien geachtet, ich wollte mich einfach nur fettarm ernähren. Somit habe ich einfach Unmengen an Brot und Nudeln gegessen ohne den kleinsten Tropfen Fett, hatte aber dennoch ständig Hunger
. Keine Ahnung, woran das lag, jedenfalls nahm ich in dieser Zeit 7 Kilo zu, so dass ich auf 52 Kilo kam. Eigentlich ja nicht wirklich viel bei meiner Größe, leider setzten diese sich bei mir nur im Gesicht und am Bauch an, d.h. ich bekam Pausbacken und ein Schwabbelbäuchlein :schuechte . Da ich mich so unwohl fühlte, habe ich versucht, weniger zu essen, mit dem Erfolg, dass meine Periode für 1 Jahr ausblieb und ich am Ende nur noch 40 Kilo wog
. Sehr schlau, ich weiß, aber als pubertierender Teenie ist man sich der gesundheitlichen Folgen meist nicht so bewusst...
Dann -ich war damals ungefähr 18- hat es "Klick" gemacht und ich habe wieder angefangen, normal zu essen. Ich nahm natürlich auch wieder zu, ingesamt 11 Kilo, so dass ich bei 51 Kilo landete (die sich wieder in Gesicht und Bauch ansiedelten
). Das einzige Problem war, dass ich kein Sättigungsgefühl mehr hatte. So aß und aß ich, bis ich Bauchschmerzen bekam
. Doch auch das pendelte sich nach einiger Zeit wieder ein und seit etwa 3 Jahren esse ich wirklich alles und davon nicht gerade wenig. Ich schere mich nicht um Fett oder Kalorien, esse nach Hunger oder Appetit und fühle mich von daher ganz gut.
Aber -und jetzt kommt aber das große "aber": seitdem ist mein Gewicht wieder runtergegangen (auf besagte 47-48kg). Dabei esse ich wirklich viel und bewege mich kaum. Ich verstehe es nicht. Eigentlich fühle ich mich ganz wohl so, andererseits finde ich es irgendwie abnormal, in meinem Alter und bei dem, was ich so esse, so wenig zu wiegen. Meine Periode habe ich nun seit etwa 4 Jahren wieder und das auch recht regelmäßig (das Ausbleiben der Periode ist ja meist ein Indikator für Mangelerscheinungen oder Unterernährung).
Weiß vielleicht jemand, woran mein niedriges Gewicht liegen könnte, bzw. was ich ändern kann, um zuzunehmen (und jetzt bitte keine Tipps, wie: "stopf Kalorienbomben in Dich rein, dann klappt das schon!" -das ist nämlich (auch bei meinem Gewicht) nicht gerade gesund. Außerdem esse ich ja wie gesagt nicht gerade kalorien- und fettarm)?
Vielen Dank fürs Lesen!
Grüße,
Daylight
Ich habe gerade meinen BMI ausgerechnet: 16,42
Ich war zwar schon immer sehr schlank, vor ein paar Jahren hatte ich jedoch noch mehr Kilo drauf, die jetzt einfach nicht mehr ansetzen wollen
Vielleicht hilft euch meine Vorgeschichte, um mir weiterhelfen zu können: bis ich 15 war, war ich wirklich spargeldünn, obwohl ich wie ein Scheunendrescher aß. Dann habe ich -wie meine Freundinnen- angefangen, mich vegetarisch und fettarm zu ernähren. Nicht, weil ich abnehmen wollte, sondern weil es doch "so gesund" sei. Nun, von da an kam kein Gramm Fett mehr auf meinen Teller. Nur Magerquark und jede Kohlenhydrate. Ich habe damals natürlich nicht auf Kalorien geachtet, ich wollte mich einfach nur fettarm ernähren. Somit habe ich einfach Unmengen an Brot und Nudeln gegessen ohne den kleinsten Tropfen Fett, hatte aber dennoch ständig Hunger

Dann -ich war damals ungefähr 18- hat es "Klick" gemacht und ich habe wieder angefangen, normal zu essen. Ich nahm natürlich auch wieder zu, ingesamt 11 Kilo, so dass ich bei 51 Kilo landete (die sich wieder in Gesicht und Bauch ansiedelten
Aber -und jetzt kommt aber das große "aber": seitdem ist mein Gewicht wieder runtergegangen (auf besagte 47-48kg). Dabei esse ich wirklich viel und bewege mich kaum. Ich verstehe es nicht. Eigentlich fühle ich mich ganz wohl so, andererseits finde ich es irgendwie abnormal, in meinem Alter und bei dem, was ich so esse, so wenig zu wiegen. Meine Periode habe ich nun seit etwa 4 Jahren wieder und das auch recht regelmäßig (das Ausbleiben der Periode ist ja meist ein Indikator für Mangelerscheinungen oder Unterernährung).
Weiß vielleicht jemand, woran mein niedriges Gewicht liegen könnte, bzw. was ich ändern kann, um zuzunehmen (und jetzt bitte keine Tipps, wie: "stopf Kalorienbomben in Dich rein, dann klappt das schon!" -das ist nämlich (auch bei meinem Gewicht) nicht gerade gesund. Außerdem esse ich ja wie gesagt nicht gerade kalorien- und fettarm)?
Vielen Dank fürs Lesen!
Grüße,
Daylight