
Benutzer165600 (53)
Sorgt für Gesprächsstoff
- #1
Am Wochenende hatte ich ein längeres Gespräch mit einem Freund. Er ist gleichaltrig wie ich, also auch 45.
Vor wenigen Wochen hat sich bei ihm eine Beziehung mit einer jüngeren Frau angebahnt. Sie ist 29. Zunächst war das wohl eine sehr liebevolle Annäherung, von beiden Seiten, auch mit Intimitäten. Dann scheint sie aber einen Rückzieher gemacht zu haben. Es stellte sich heraus, dass sie aus ihrem Freundesumfeld sehr kritische Meinungen wegen des Altersunterschieds von 16 Jahren gehört hat. Das hat sie extrem verunsichert. Diese Meinungen gingen wohl in die Richtung: "Mit einem SO VIEL ÄLTEREN MANN geht man doch keine Beziehung ein." Und: Sowas macht man nicht, der passt nicht zu dir, mit dem eine Familie zu gründen wäre Wahnsinn, eines Tages wirst du seine Krankenschwester sein etc etc.
Das hat bei mir zu einer Überlegung geführt, die ich gern mit Euch diskutieren würde:
Könnte es sein, dass Beziehungen heute von unserer Gesellschaft sehr stark nach so etwas wie einem Leistungsprinzip bewertet werden? Dass Mann und Frau da altersmässig möglichst nah beieinander liegen "müssen", um den Parcours an gemeinsamen Erfahrungen bestehen zu können: Job, Kinder, Finanzielles? Dass ein älterer Mann (oder eine ältere Frau) deshalb einen geringeren "Marktwert" (schreckliches Wort in diesem Zusammenhang) hat?
Was meint Ihr?
Vor wenigen Wochen hat sich bei ihm eine Beziehung mit einer jüngeren Frau angebahnt. Sie ist 29. Zunächst war das wohl eine sehr liebevolle Annäherung, von beiden Seiten, auch mit Intimitäten. Dann scheint sie aber einen Rückzieher gemacht zu haben. Es stellte sich heraus, dass sie aus ihrem Freundesumfeld sehr kritische Meinungen wegen des Altersunterschieds von 16 Jahren gehört hat. Das hat sie extrem verunsichert. Diese Meinungen gingen wohl in die Richtung: "Mit einem SO VIEL ÄLTEREN MANN geht man doch keine Beziehung ein." Und: Sowas macht man nicht, der passt nicht zu dir, mit dem eine Familie zu gründen wäre Wahnsinn, eines Tages wirst du seine Krankenschwester sein etc etc.
Das hat bei mir zu einer Überlegung geführt, die ich gern mit Euch diskutieren würde:
Könnte es sein, dass Beziehungen heute von unserer Gesellschaft sehr stark nach so etwas wie einem Leistungsprinzip bewertet werden? Dass Mann und Frau da altersmässig möglichst nah beieinander liegen "müssen", um den Parcours an gemeinsamen Erfahrungen bestehen zu können: Job, Kinder, Finanzielles? Dass ein älterer Mann (oder eine ältere Frau) deshalb einen geringeren "Marktwert" (schreckliches Wort in diesem Zusammenhang) hat?
Was meint Ihr?