
Benutzer162572
dauerhaft gesperrt
- #1
Hallo zusammen 
Nachdem ich dieses Jahr mein geplantes Auslandssemester leider nicht antreten konnte bin ich mir seither sicher, dass ich unbedingt einen Master in Vollzeit machen will. Zum einen um neues zu lernen, der Bachelor lässt einen da irgendwie mit etwas "meh" zurück was das Wissen angeht, zum anderen will ich mal eine andere Stadt und ein Auslandssemester erleben. Aktuell lebe ich noch bei meinen Eltern, in direkter Nähe zu meinem Partnerunternehmen. Näher geht kaum (15 Minuten Fahrzeit mit den Öffis, 3-5 mit dem Auto).
Diese Woche ging das letzte Jahr meines technisch orientierten dualen Studiums los, durch das ich bis jetzt recht easy - wenn auch mit viel Zeitaufwand fürs Lernen - durchgesegelt bin.
Im Februar stehen dann langsam Gespräche mit den Geschäftsführern/(-innen) an, bei denen schon die ersten Grundsteine für eine Übernahme gesetzt werden, die ist zum Glück eine recht ziemlich sichere Bank in meinem Unternehmen. Zumal ich mich dort mMn. auch ganz gut gemacht habe und die Beurteilungen durchgehen positiv sind. Ich gehe also davon aus dass das klappt wenn ich möchte. Den Master kann ich mir also entweder direkt Vollzeit oder eben nach zwei Jahren Berufserfahrung gut vorstellen. Beides hat definitiv seine Reize.
Für mich spielt da auch eine bestimmte Komponente mit, nämlich das Wohnen. Bei uns in der Region ist es wirklich unsäglich teuer. Mein Einstiegsgehalt (für alle dualen Absolventen unserer Firma gleich) ist dabei zwar soweit ganz ordentlich, aber mit dem Master im Blick will ich da dann doch eher unter meinen Verhältnissen bleiben und gut etwas beiseite schaffen.
Bei meinen Eltern wohnen zu bleiben ist dabei aber definitiv keine Option für mich. Wohnungen in umliegenden kleineren Ortschaften sind dabei noch halbwegs bezahlbar und recht attraktiv. Allerdings ist die Anbindung mit Öffis oft grausam. Da ich gern am Wochenende mal in Bars etc. gehe ist das daher eigentlich keine so richtig gute Option.
Daher bleiben eigentlich nur zwei Optionen sollte ich hier bleiben: WG Zimmer (durchschnittlich so 400€ in einer 3er WG) oder eine kleine Wohnung (550-700€ warm mit etwas Glück).
An der Stelle zwei größere Fragezeichen:
Sind die zwei Jahre Berufserfahrung später wirklich noch viel wert wie man oft hört und liest?
Bei dem geringen Unterschied zwischen WG und Wohnung (ich setze mal einen Unterschied von 200€ an) - macht eine WG da überhaupt noch Sinn?
Die WGs sind dafür meist in Gegenden mit recht guter Anbindung und etwas Nachtleben etc.
Die Wohnungen tendenziell eher nicht.
Geld verdienen wäre nett, aber ist jetzt nicht DIE Priorität. Neben dem Master könnte ich mich schon auch irgendwie durchschlagen. Zwei Jahre noch etwas anzusparen wäre aber natürlich schick. Noch etwas zu arbeiten hätte auch den Vorteil dass ich danach weiß wie der Beruf in der Praxis wirklich aussieht. Ggf. könnte ich mich im Master dann noch etwas umorientieren.
Wart ihr schon in so einer Situation oder wie würdet ihr bei der Entscheidung vorgehen? Was wären eure Prioritäten? Habe ich eventuell noch einen Aspekt oder eine Möglichkeit übersehen?
Wäre schön da etwas Input zu bekommen. Erfahrungsgemäß gehen die Ansichten hier ja oft auch mal auseinander, was ich sehr schätze.
Eine starke Neigung oder einen richtigen Drang für etwas bestimmtes habe ich dabei nicht. Alle möglichen Optionen sind für mich in einer oder der anderen Form spannend und eine neue Herausforderung / Erfahrung. Wichtig ist es mir aber die Offenheit und die vielen verschiedenen Perspektiven zu bewahren und ggf. zu erweitern. Bei meinem Abschluss bin ich noch recht jung mit 22, um das erwähnt zu haben.
Schönes Wochenende
Nachdem ich dieses Jahr mein geplantes Auslandssemester leider nicht antreten konnte bin ich mir seither sicher, dass ich unbedingt einen Master in Vollzeit machen will. Zum einen um neues zu lernen, der Bachelor lässt einen da irgendwie mit etwas "meh" zurück was das Wissen angeht, zum anderen will ich mal eine andere Stadt und ein Auslandssemester erleben. Aktuell lebe ich noch bei meinen Eltern, in direkter Nähe zu meinem Partnerunternehmen. Näher geht kaum (15 Minuten Fahrzeit mit den Öffis, 3-5 mit dem Auto).
Diese Woche ging das letzte Jahr meines technisch orientierten dualen Studiums los, durch das ich bis jetzt recht easy - wenn auch mit viel Zeitaufwand fürs Lernen - durchgesegelt bin.
Im Februar stehen dann langsam Gespräche mit den Geschäftsführern/(-innen) an, bei denen schon die ersten Grundsteine für eine Übernahme gesetzt werden, die ist zum Glück eine recht ziemlich sichere Bank in meinem Unternehmen. Zumal ich mich dort mMn. auch ganz gut gemacht habe und die Beurteilungen durchgehen positiv sind. Ich gehe also davon aus dass das klappt wenn ich möchte. Den Master kann ich mir also entweder direkt Vollzeit oder eben nach zwei Jahren Berufserfahrung gut vorstellen. Beides hat definitiv seine Reize.
Für mich spielt da auch eine bestimmte Komponente mit, nämlich das Wohnen. Bei uns in der Region ist es wirklich unsäglich teuer. Mein Einstiegsgehalt (für alle dualen Absolventen unserer Firma gleich) ist dabei zwar soweit ganz ordentlich, aber mit dem Master im Blick will ich da dann doch eher unter meinen Verhältnissen bleiben und gut etwas beiseite schaffen.
Bei meinen Eltern wohnen zu bleiben ist dabei aber definitiv keine Option für mich. Wohnungen in umliegenden kleineren Ortschaften sind dabei noch halbwegs bezahlbar und recht attraktiv. Allerdings ist die Anbindung mit Öffis oft grausam. Da ich gern am Wochenende mal in Bars etc. gehe ist das daher eigentlich keine so richtig gute Option.
Daher bleiben eigentlich nur zwei Optionen sollte ich hier bleiben: WG Zimmer (durchschnittlich so 400€ in einer 3er WG) oder eine kleine Wohnung (550-700€ warm mit etwas Glück).
An der Stelle zwei größere Fragezeichen:
Sind die zwei Jahre Berufserfahrung später wirklich noch viel wert wie man oft hört und liest?
Bei dem geringen Unterschied zwischen WG und Wohnung (ich setze mal einen Unterschied von 200€ an) - macht eine WG da überhaupt noch Sinn?
Die WGs sind dafür meist in Gegenden mit recht guter Anbindung und etwas Nachtleben etc.
Die Wohnungen tendenziell eher nicht.
Geld verdienen wäre nett, aber ist jetzt nicht DIE Priorität. Neben dem Master könnte ich mich schon auch irgendwie durchschlagen. Zwei Jahre noch etwas anzusparen wäre aber natürlich schick. Noch etwas zu arbeiten hätte auch den Vorteil dass ich danach weiß wie der Beruf in der Praxis wirklich aussieht. Ggf. könnte ich mich im Master dann noch etwas umorientieren.
Wart ihr schon in so einer Situation oder wie würdet ihr bei der Entscheidung vorgehen? Was wären eure Prioritäten? Habe ich eventuell noch einen Aspekt oder eine Möglichkeit übersehen?
Wäre schön da etwas Input zu bekommen. Erfahrungsgemäß gehen die Ansichten hier ja oft auch mal auseinander, was ich sehr schätze.
Eine starke Neigung oder einen richtigen Drang für etwas bestimmtes habe ich dabei nicht. Alle möglichen Optionen sind für mich in einer oder der anderen Form spannend und eine neue Herausforderung / Erfahrung. Wichtig ist es mir aber die Offenheit und die vielen verschiedenen Perspektiven zu bewahren und ggf. zu erweitern. Bei meinem Abschluss bin ich noch recht jung mit 22, um das erwähnt zu haben.
Schönes Wochenende