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Benutzer217749 (31)
Ist noch neu hier
- #1
Wie dem Titel zu entnehmen leide ich in letzter zeit verstärkt unter Verlustangst. Das seltsame ist, dass meine Partnerin mehr denn je tut, um mir diese zu nehmen, obwohl ich ihr nie direkt gesagt habe, dass ich sie habe. Aber erstmal der Reihe nach:
ich bin 31 Jahre alt und war 30 Jahre lang überzeugter Single, wollte nie eine Partnerin und bin bestens alleine mit mir selbst klargekommen. Das hat sich geändert, als ich vor knapp 2,5 Jahren der Arbeit wegen umziehen musste. Recht schnell habe ich mich dann mit einer Arbeitskollegin angefreundet, habe aber nicht wirklich ein Auge auf sie geworfen. Zum einen, weil ich wie gesagt überzeugter Single war und ich mir ein Interesse an ihr aus zwei Gründen verboten habe: Zum einen, weil sie Kollegin ist, zum anderen, weil sie zu dem Zeitpunkt seit fast 10 Jahren vergeben war. Ich habe aber damals schon mitbekommen, dass es bei den beiden länger nicht gut lief und ich habe gemerkt, dass sie mich mindestens interessant fand. Das erste Jahr ging ins Land, und wir haben uns emotional immer mehr angenähert, und wurden letzten Sommer ein Paar.
Ihr Warmwechsel zu mir stand immer mal wieder zwischen uns und auch eine kurze Trennung von knapp 2 Wochen haben wir schon hinter uns. Damals wollte sie die Beziehung wieder, weil sie in der trennungszeit gemerkt hat, dass sie das mit mir wirklich will. Seitdem führen wir eine hervorragende Beziehung, sprechen offen über alles und wissen beide, dass wir nach der sehr stürmischen Anfangsphase mehr Raum brauchen und uns mit weiteren Schritten wie zusammenziehen die gesunde Zeit lassen sollten, die wir uns zu Beginn nie gegeben haben. Dass wir Kollegen sind ist nur selten problematisch, da wir beide Lehrer sind und nicht miteinander arbeiten oder gar in Konkurrenz stehen.
Nun zu meinem Problem: Sie weiß, dass ich tendenziell der bin, der mehr will, während sie etwas mehr Zeit für sich möchte (was nach 10 Jahren Beziehung auch völlig verständlich ist). Trotzdem geht sie auf meine Bedürfnisse ein, trifft sich auch mit mir, wenn es ihr eigentlich zu stressig wäre, hat seit unserer Trennung nie wieder eine Unsicherheit geäußert, was davor regelmäßig der Fall war, sie sucht deutlich öfter Körperkontakt, ruft mich jeden Tag an, schreibt mir öfter als ich ihr, wir haben unseren ersten richtigen Urlaub mehr als gut überstanden, sie sagt mir immer mal, dass sie nicht vermisst…alles Dinge, die ich noch vor einem halben Jahr vermisst habe.
Der Witz ist, dass ich damals keine Verlustangst hatte. Und auch die ersten 1-2 Monate nachdem wir wieder zusammengekommen sind, hatte ich keine. Aus irgendeinem Grund aber bestimmen die diffusen Gedanken, dass ich ihr nicht genug bin oder sie warum auch immer Schuss machen könnte, mein Leben, sobald wir nicht zusammen sind. Es gibt dafür gar keinen direkten Auslöser und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Ich habe genug Hobbies die mich ablenken, aber manchmal verrenne ich mich so in meine Gedanken, dass ich ihr in meinem Kopf sogar Affären andichte. Ich ärgere mich tierisch über mich selbst und hoffe, mir kann jemand sagen, was ich dagegen tun kann.
ich bin 31 Jahre alt und war 30 Jahre lang überzeugter Single, wollte nie eine Partnerin und bin bestens alleine mit mir selbst klargekommen. Das hat sich geändert, als ich vor knapp 2,5 Jahren der Arbeit wegen umziehen musste. Recht schnell habe ich mich dann mit einer Arbeitskollegin angefreundet, habe aber nicht wirklich ein Auge auf sie geworfen. Zum einen, weil ich wie gesagt überzeugter Single war und ich mir ein Interesse an ihr aus zwei Gründen verboten habe: Zum einen, weil sie Kollegin ist, zum anderen, weil sie zu dem Zeitpunkt seit fast 10 Jahren vergeben war. Ich habe aber damals schon mitbekommen, dass es bei den beiden länger nicht gut lief und ich habe gemerkt, dass sie mich mindestens interessant fand. Das erste Jahr ging ins Land, und wir haben uns emotional immer mehr angenähert, und wurden letzten Sommer ein Paar.
Ihr Warmwechsel zu mir stand immer mal wieder zwischen uns und auch eine kurze Trennung von knapp 2 Wochen haben wir schon hinter uns. Damals wollte sie die Beziehung wieder, weil sie in der trennungszeit gemerkt hat, dass sie das mit mir wirklich will. Seitdem führen wir eine hervorragende Beziehung, sprechen offen über alles und wissen beide, dass wir nach der sehr stürmischen Anfangsphase mehr Raum brauchen und uns mit weiteren Schritten wie zusammenziehen die gesunde Zeit lassen sollten, die wir uns zu Beginn nie gegeben haben. Dass wir Kollegen sind ist nur selten problematisch, da wir beide Lehrer sind und nicht miteinander arbeiten oder gar in Konkurrenz stehen.
Nun zu meinem Problem: Sie weiß, dass ich tendenziell der bin, der mehr will, während sie etwas mehr Zeit für sich möchte (was nach 10 Jahren Beziehung auch völlig verständlich ist). Trotzdem geht sie auf meine Bedürfnisse ein, trifft sich auch mit mir, wenn es ihr eigentlich zu stressig wäre, hat seit unserer Trennung nie wieder eine Unsicherheit geäußert, was davor regelmäßig der Fall war, sie sucht deutlich öfter Körperkontakt, ruft mich jeden Tag an, schreibt mir öfter als ich ihr, wir haben unseren ersten richtigen Urlaub mehr als gut überstanden, sie sagt mir immer mal, dass sie nicht vermisst…alles Dinge, die ich noch vor einem halben Jahr vermisst habe.
Der Witz ist, dass ich damals keine Verlustangst hatte. Und auch die ersten 1-2 Monate nachdem wir wieder zusammengekommen sind, hatte ich keine. Aus irgendeinem Grund aber bestimmen die diffusen Gedanken, dass ich ihr nicht genug bin oder sie warum auch immer Schuss machen könnte, mein Leben, sobald wir nicht zusammen sind. Es gibt dafür gar keinen direkten Auslöser und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Ich habe genug Hobbies die mich ablenken, aber manchmal verrenne ich mich so in meine Gedanken, dass ich ihr in meinem Kopf sogar Affären andichte. Ich ärgere mich tierisch über mich selbst und hoffe, mir kann jemand sagen, was ich dagegen tun kann.