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Benutzer157222
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- #1
Aufgrund von Beobachtungen, Erfahrungen und privaten Gesprächen, möchte ich dieses Thema zusprache bringen.
Mir persönlich sind Pauschalisierungen zuwider jedoch lässt sich nicht bestreiten, dass die Benachteiligungen und Herabwürdigungen des männlichen Geschlechts immer absurdere Ausmaße annehmen.
Aus diesem Grund möchte ich folgende Beobachtungen nicht unerwähnt lassen und wäre am Empfinden und den Perspektiven der PL-User interessiert.
Es ist jedoch nicht mein Anliegen diesen völlig überflüssigen Geschlechterkampf zu intensivieren, sondern dass wir alle zu mehr Harmonie und Verständnis füreinander finden.
Darstellung der Männer in den Medien
Seit Jahren wird der Mann nun in Werbung und Spielfilmen als triebgesteuerter, primitiver Idiot dargestellt.
Wenn er nicht auf der Couch sitzt und sich grunzend "Pizzaburger" in den Rachen stopft, fällt ihm eine Schranke auf den Kopf weil er aus dem Cabrio Frauen hinterherschaut, anzügliche Bermerkungen gegenüber Frauen macht und dabei so blöd ist, dass er seine Umgebung nicht wahrnimmt.
Ach ja, diese Männer.
Wie dämlich sie doch sind.
Der Anblick einer Frau lässt jeglichen Verstand, von dem diese Minusmenschen ja ohnehin nicht viel haben, komplett abhanden kommen.
Nicht nur, dass sie absolut jeder Frau immer und überall hinterherstarren, sie sind auch noch zu blöd für Multitasking.
Dafür reicht die Kapazität ihres Gehirns einfach nicht aus.
Zum Glück gibt es Frauen, ohne die der minderbemittelte Mann keinen Tag überleben würde.
Wenn er schon im McDonald's sitzt, ledert er natürlich erst einmal darüber ab, dass der Laden auch Kaffee und Kuchen im Repertoire hat.
Als dümmlicher Mann gefällt es ihm natürlich nicht, bis er es mit seinen Kumpels probiert und feststellt, dass die holde Weiblichkeit, die sich natürlich auch nur den lieben langen Tag mit Kaffee zuschüttet, recht damit hatte, dass das McCafé Esprit hat.
Du kleiner retardierter Schwachkopf.
Da hatte die Freundin wieder einmal recht.
Gewöhn dich doch endgütig daran denn im nächsten Spot zeigt sie dir doch auch wie man eine Waschmaschine bedient weil du selbst dafür zu dumm bist.
Mich persönlich widert es an was uns hier tagtäglich präsentiert wird.
Jedes männliche Exemplar ist nicht nur primitiv und triebgesteuert, auch wird er von falschem Stolz geleitet und will nicht einsehen, dass die Frau höher entwickelt ist und er sich doch damit abfinden soll, dass er in allen Lebensbelangen zu dumm ist um die simpelsten Dinge zu verstehen.
Wenn er in Filmen nicht die Bratpfanne oder das Nudelholz über den Kopf geschlagen bekommt und wir uns über häusliche Gewalt lustig machen sollen, wird er oft als sexbesessenes Tier dargestellt.
Denn für Männer ist Sexualität niemals Ausdruck von Liebe und Zuneigung, es dient zur Triebbefriedigung.
Physische Gewalt
Hierbei beziehe ich mich größtenteils auf persönliche Erfahrungen.
Von prügelnden Mann welche seine Frau misshandelt hört man oft, doch wie sieht es andersherum aus?
Die Gewalt welche Frauen gegen Männern ausüben wird zumeist lediglich als Randnotiz erwähnt, wobei diese Fälle alles andere als selten sind.
Ich habe beobachten müssen wie ein Mädchen einer Kindergartengruppe einem Jungen in den Schritt trat.
Die weibliche Aufsicht nahm es zur Kenntnis, ermahnte das Mädchen jedoch nicht einmal.
Sie tadelte allen Ernstes den Jungen weil er vor Schmerzen weinte und schrie.
Die restlichen Kinder lachten weil es in besagten Medien selbstverständlich als lustig dargestellt wird, wenn man einem Mann zwischen die Beine tritt und sich dieser lustige Clown vor Schmerzen krümmt.
Als Mann Gewalt seitens Frauen zu erdulden gilt noch immer als geforderte Konvention.
Ganz egal wie sehr die Ehefrau ihren Mann misshandelt, er hat sich nicht gegen das "schwache" Geschlecht zu wehren.
Denn schließlich wird sie schon einen trifftigen Grund dafür haben.
Höchstwahrscheinlich war es auch Notwehr denn häusliche Gewalt geht doch immer von Männern aus.
Und selbst wenn dem nicht der Fall sein sollte, haben sie es gefälligst "wie ein Mann zu hinzunehmen" und es zu ertragen.
Aber was passiert denn wenn er sich wirklich erdreisten sollte ihr eine zurückzuknallen wenn sie ihm mit der Faust ins Gesicht schlägt weil er fünf Minuten zu spät zuhause ist?
Völlig legitim fängt sie an zu heulen, zerrt ihn vor Gericht wo er verdient bestraft wird und von der Gesellschaft geächtet wird.
Tritt dies nicht in Kraft, schalten sich ihre Freunde ein und schlagen diesem Schwein die Zähne ein.
Ähnliches habe ich zu Schulzeiten beobachten müssen.
Ein Mädchen mobbte, bewarf und schlug einen Mitschüler welcher nicht sonderlich beliebt war.
Als sie ihm in den Schritt trat, klappte er nicht wie in den Filmen zusammen, er scheuerte ihr eine mit der flachen Hand.
Schon fünf Minuten später sah er sich einer Gruppe gegenüber, welche ihm das Gesicht verformte.
Wieder war es einer der Fälle in denen sich der Täter zum Opfer macht und das eigentliche Opfer fertiggemacht wurde.
Keinen der Lehrer hat es interessiert.
Als ich, als eigentlich sehr passive Person dazwischen ging, war ich nach Ansicht aller, warum auch immer, die "Schlampe" vom Dienst.
Zur Sprache zu bringen sind ebenso Vergewaltigung und andere sexuelle Übergriffe auf Männer seitens Frauen.
Wie asozial kann eine Gesellschaft sein, welche derartige Vorfälle ignoriert und bisweilen unter den Tisch kehrt?
Vergewaltigung seitens Frauen ist doch unmöglich und selbst wenn sie es nicht wäre, hat es dem Mann doch gefallen.
Schließlich haben diese Untermenschen doch ohnehin nichts als Sex in ihrem Matschkopf.
Wenn einem Mann an das Rektum oder in den Schritt gefasst wird, ist dies selbstverständlich auch kein Übergriff.
Das Männer selbst bei diesem kranken Thema nicht ernst genommen werden, widert mich persönlich so sehr an, dass mir beinahe die Worte fehlen.
Die lebenslangen Folgeschäden wie Angstzustände, Paranoia, Schmerzen, Depressionen, Suizide so dermaßen zu verharmlosen und die Tat zu relativieren, ist unfassbar.
Wenn die Täterin Jahre später ein glückliches Leben führt und sich keiner Schuld bewusst ist, das Opfer kaum noch fähig ist Glück zu empfinden, wird dies einfach relativiert.
Zu guter Letzt wird ihm in erwähnten Werbespots und Filmen weiterhin von der Gesellschaft präsentiert, wie widerlich er als Mann ist.
Zudem er sich auch noch gesellschaftlich akzeptierten Behauptungen wie
"Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger", aussetzen muss.
Schuldzuweisungen und Manipulationen
Wie anhand obiger Beispiele beschrieben, empfinde ich vielerlei Konventionen als Schuldzuweisungen an den Mann.
Dies beginnt schon in der Kindheit.
Was wird denn zum Beispiel in Cartoons und Kinderserien suggeriert?
Mir sind noch einige Szenen in Erinnerungen geblieben welche sich über mehrere Medienformate erstreckten.
Als Beispiel, dass blonde Jungs und Männer stets als hinterhältig und bösartig galten.
Schöne oder androgyne Männer wurden als "pervers", manipulativ und weinerlich präsentiert.
War dies nicht der Fall waren sie zumeist dümmlich und eindimensional.
Wie oft sehen wir schon in Trickfilmen und Cartoons wie ein Mädchen einem Jungen aus vollkomen nichtigen Gründen eine Beule verpasst, was dazu auch noch als "lustig" dargestellt wird?
Pflegen sie sich nicht, sind sie asozial und primitiv.
Achten sie auf ihre Erscheinung, sind sie selbstverliebte Egomanen.
Dass ein Mann als individuum ein eigenes Ästhetikempfinden hat, wäre selbstverständlich abwegig.
Wenn sie nicht mit ihrer Partnerin schlafen, haben sie entweder eine Affäre, sind "Schlappschwänze" oder ihre Frau ist ihnen nichts wert.
Wenn sie mit ihrer Frau schlafen wollen, dann nur wegen der "Triebbefriedigung" mit der sie die Frau zum Objekt degradieren.
Intimität als Ausdruck von Liebe und Zuneigung findet seitens eine Mannes grundsätzlich nicht statt.
Ich könnte dies ewig fortsetzen.
Es ist vollkommen gleich ob ein Mann romantisch, hart aber herzlich, intellektuell, sportlich orientiert, androgyn oder "kernig" ist.
Stets werden ihm Fehler und Schuldgefühle eingetrichtert und Bösartigkeit unterstellt.
Wie soll er denn mit diesen Unterstellungen zurecht kommen?
Wie sehr soetwas auf Seele, Herz und Psyche schlägt, kann ich nachempfinden.
Und dort setzt die Manipulation ein.
Wie oft ich mir bei Beziehungsproblemen schon anhören musste wie arm die Frau und was für ein "Schwein" der Mann doch sei.
Ich kann es nicht mehr zählen.
Halbwahrheiten, Beschuldigungen des Mannes aufgrund von weiblicher Solidarität seitens irgendeiner "besten Freundin", glatte Lügen, Täter- und Opfertausch et cetera.
Ausschließlich lag die Schuld beim Mann.
Dies wurde solange fortgeführt und mit Manipulation und Schuldgefühlen untermauert bis der Mann so indoktriniert war, dass er sich ebenfalls die Schuld gab und sich für Vorfälle entschuldigte welche niemals stattgefunden haben.
Wenn sie ihn eiskalt betrügt, dann weil er ihr keine Aufmerksamkeit schenkte und sie damit achso sehr gar schlimm verletzte, dass das arme Ding gar nicht anders konnte als sich vom nächstbesten Idioten "komplimentieren" zu lassen.
Dass der Partner aber bei all der Liebe zu ihr einen Nebenjob annahm um ihnen einen Paarurlaub zu ermöglichen, sich um sie bemühte obwohl sie ihn wie den letzten Dreck behandelte, wurde unter den Tisch fallen gelassen.
Selbst bei der Trennung als er die Beziehung über seinen Stolz stellte und ihr weiterhin Liebe zukommen ließ, blieb sie eiskalt.
Von vermeintlichen Freundinnen mit einem "Nein, lass ihn jetzt mal schmoren. Er soll mal sehen was er dir angetan hat" den Rücken gestärkt.
Wie fern jeglicher Realität diese Menschen sind und dem Mann auch noch Schuld zusprechen, ist überflüssig zu erwähnen.
Wenn in diesem Zusammenhang auch noch unterbewusst Stolz und Herabwürdigung praktiziert wird, wie "einfach gestrickt" Männer sind und wie einfach sie sich "manipulieren" lassen.
Dass das Verhalten seitens des Mannes nicht auf dieser ach so ausgeklügelten Manipulation sondern auf seiner Liebe beruht, wird nicht einmal wahrgenommen.
Wenn er klein beigibt, dann nicht weil er so "dumm" ist, sondern weil er vor lauter Liebe alles in kauf nimmt und sich am Ende des Tages allen Ernstes Schuld zuspricht und mit einem schlechten Gewissen leben muss.
Für Dinge welche in keinster Weise den Tatsachen entsprechen.
Ich erwähne hierbei nochmals ausdrücklich, dass dies keine Anschuldigung an Frauen ist.
Ich beziehe mich hierbei ausschließlich auf Menschen welche den einfachen Weg gehen, nicht reflektieren und stets zu ihrem Vorteil, ohne Empathie und Rücksicht, handeln.
Und so sehr ich Pauschalisierungen verabscheue, habe ich diese Beobachtungen jedoch beinahe ausschließlich bei Frauen beobachten dürfen.
Seitens Männer habe zumeist beobachtet wie schuldig sie sich bei einer Trennung fühlen, wie getroffen sie sind, wie sehr sie ihre Partnerin lieben und wie sehr sie im Stillen leiden ganz gleich was ihnen angetan wurde.
Wie stigmatisiert und indoktriniert sie von Medien, Gesellschaft und Erfahrungen sie sind.
Leider hat dies oftmals Misogynie zufolge.
Ein ausgewachsenen Frauenhass und die pauschalisierende Verurteilung welche ihnen selbst zuteil wurde.
Und auch wenn ich es nachvollziehen kann, dass nach Jahren bitterer Erfahrungen Trotz, Wut und Frust zutage treten, so ist es doch der falsche Weg.
Ich würde es begrüßen wenn sich die Menschen wieder als Individuum gegenübertreten.
Auch wenn es schwerfallen mag, lasst uns zueinander finden.
Hier auf PL lese ich häufig Beiträge, welche in diese Richtung tendieren und dies ist einer der Faktoren warum ich PL so schätze.
Im Gegensatz zum Leben dort draußen, sind die PL-Mitglieder zumeist reflektiert und lassen sich nicht von diesem völlig idiotischem Geschlechterkampf indoktrinieren.
Trotz dessen begegnen mir beschriebene Vorfälle häufig im Alltag.
Wie nehmt ihr diese Gegebenheiten wahr?
Fallen sie euch ebenfalls auf?
Beeinflussen sie euer Leben?
Fühlen sich die Männer von der Justiz, der Gesellschaft, den Medien und im Alltag benachteiligt?
Haben die Männer diese Schuldgefühle, wie die Männer deren Umstände ich miterlebt habe?
Liebe Grüße
Mir persönlich sind Pauschalisierungen zuwider jedoch lässt sich nicht bestreiten, dass die Benachteiligungen und Herabwürdigungen des männlichen Geschlechts immer absurdere Ausmaße annehmen.
Aus diesem Grund möchte ich folgende Beobachtungen nicht unerwähnt lassen und wäre am Empfinden und den Perspektiven der PL-User interessiert.
Es ist jedoch nicht mein Anliegen diesen völlig überflüssigen Geschlechterkampf zu intensivieren, sondern dass wir alle zu mehr Harmonie und Verständnis füreinander finden.
Darstellung der Männer in den Medien
Seit Jahren wird der Mann nun in Werbung und Spielfilmen als triebgesteuerter, primitiver Idiot dargestellt.
Wenn er nicht auf der Couch sitzt und sich grunzend "Pizzaburger" in den Rachen stopft, fällt ihm eine Schranke auf den Kopf weil er aus dem Cabrio Frauen hinterherschaut, anzügliche Bermerkungen gegenüber Frauen macht und dabei so blöd ist, dass er seine Umgebung nicht wahrnimmt.
Ach ja, diese Männer.
Wie dämlich sie doch sind.
Der Anblick einer Frau lässt jeglichen Verstand, von dem diese Minusmenschen ja ohnehin nicht viel haben, komplett abhanden kommen.
Nicht nur, dass sie absolut jeder Frau immer und überall hinterherstarren, sie sind auch noch zu blöd für Multitasking.
Dafür reicht die Kapazität ihres Gehirns einfach nicht aus.
Zum Glück gibt es Frauen, ohne die der minderbemittelte Mann keinen Tag überleben würde.
Wenn er schon im McDonald's sitzt, ledert er natürlich erst einmal darüber ab, dass der Laden auch Kaffee und Kuchen im Repertoire hat.
Als dümmlicher Mann gefällt es ihm natürlich nicht, bis er es mit seinen Kumpels probiert und feststellt, dass die holde Weiblichkeit, die sich natürlich auch nur den lieben langen Tag mit Kaffee zuschüttet, recht damit hatte, dass das McCafé Esprit hat.
Du kleiner retardierter Schwachkopf.
Da hatte die Freundin wieder einmal recht.
Gewöhn dich doch endgütig daran denn im nächsten Spot zeigt sie dir doch auch wie man eine Waschmaschine bedient weil du selbst dafür zu dumm bist.
Mich persönlich widert es an was uns hier tagtäglich präsentiert wird.
Jedes männliche Exemplar ist nicht nur primitiv und triebgesteuert, auch wird er von falschem Stolz geleitet und will nicht einsehen, dass die Frau höher entwickelt ist und er sich doch damit abfinden soll, dass er in allen Lebensbelangen zu dumm ist um die simpelsten Dinge zu verstehen.
Wenn er in Filmen nicht die Bratpfanne oder das Nudelholz über den Kopf geschlagen bekommt und wir uns über häusliche Gewalt lustig machen sollen, wird er oft als sexbesessenes Tier dargestellt.
Denn für Männer ist Sexualität niemals Ausdruck von Liebe und Zuneigung, es dient zur Triebbefriedigung.
Physische Gewalt
Hierbei beziehe ich mich größtenteils auf persönliche Erfahrungen.
Von prügelnden Mann welche seine Frau misshandelt hört man oft, doch wie sieht es andersherum aus?
Die Gewalt welche Frauen gegen Männern ausüben wird zumeist lediglich als Randnotiz erwähnt, wobei diese Fälle alles andere als selten sind.
Ich habe beobachten müssen wie ein Mädchen einer Kindergartengruppe einem Jungen in den Schritt trat.
Die weibliche Aufsicht nahm es zur Kenntnis, ermahnte das Mädchen jedoch nicht einmal.
Sie tadelte allen Ernstes den Jungen weil er vor Schmerzen weinte und schrie.
Die restlichen Kinder lachten weil es in besagten Medien selbstverständlich als lustig dargestellt wird, wenn man einem Mann zwischen die Beine tritt und sich dieser lustige Clown vor Schmerzen krümmt.
Als Mann Gewalt seitens Frauen zu erdulden gilt noch immer als geforderte Konvention.
Ganz egal wie sehr die Ehefrau ihren Mann misshandelt, er hat sich nicht gegen das "schwache" Geschlecht zu wehren.
Denn schließlich wird sie schon einen trifftigen Grund dafür haben.
Höchstwahrscheinlich war es auch Notwehr denn häusliche Gewalt geht doch immer von Männern aus.
Und selbst wenn dem nicht der Fall sein sollte, haben sie es gefälligst "wie ein Mann zu hinzunehmen" und es zu ertragen.
Aber was passiert denn wenn er sich wirklich erdreisten sollte ihr eine zurückzuknallen wenn sie ihm mit der Faust ins Gesicht schlägt weil er fünf Minuten zu spät zuhause ist?
Völlig legitim fängt sie an zu heulen, zerrt ihn vor Gericht wo er verdient bestraft wird und von der Gesellschaft geächtet wird.
Tritt dies nicht in Kraft, schalten sich ihre Freunde ein und schlagen diesem Schwein die Zähne ein.
Ähnliches habe ich zu Schulzeiten beobachten müssen.
Ein Mädchen mobbte, bewarf und schlug einen Mitschüler welcher nicht sonderlich beliebt war.
Als sie ihm in den Schritt trat, klappte er nicht wie in den Filmen zusammen, er scheuerte ihr eine mit der flachen Hand.
Schon fünf Minuten später sah er sich einer Gruppe gegenüber, welche ihm das Gesicht verformte.
Wieder war es einer der Fälle in denen sich der Täter zum Opfer macht und das eigentliche Opfer fertiggemacht wurde.
Keinen der Lehrer hat es interessiert.
Als ich, als eigentlich sehr passive Person dazwischen ging, war ich nach Ansicht aller, warum auch immer, die "Schlampe" vom Dienst.
Zur Sprache zu bringen sind ebenso Vergewaltigung und andere sexuelle Übergriffe auf Männer seitens Frauen.
Wie asozial kann eine Gesellschaft sein, welche derartige Vorfälle ignoriert und bisweilen unter den Tisch kehrt?
Vergewaltigung seitens Frauen ist doch unmöglich und selbst wenn sie es nicht wäre, hat es dem Mann doch gefallen.
Schließlich haben diese Untermenschen doch ohnehin nichts als Sex in ihrem Matschkopf.
Wenn einem Mann an das Rektum oder in den Schritt gefasst wird, ist dies selbstverständlich auch kein Übergriff.
Das Männer selbst bei diesem kranken Thema nicht ernst genommen werden, widert mich persönlich so sehr an, dass mir beinahe die Worte fehlen.
Die lebenslangen Folgeschäden wie Angstzustände, Paranoia, Schmerzen, Depressionen, Suizide so dermaßen zu verharmlosen und die Tat zu relativieren, ist unfassbar.
Wenn die Täterin Jahre später ein glückliches Leben führt und sich keiner Schuld bewusst ist, das Opfer kaum noch fähig ist Glück zu empfinden, wird dies einfach relativiert.
Zu guter Letzt wird ihm in erwähnten Werbespots und Filmen weiterhin von der Gesellschaft präsentiert, wie widerlich er als Mann ist.
Zudem er sich auch noch gesellschaftlich akzeptierten Behauptungen wie
"Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger", aussetzen muss.
Schuldzuweisungen und Manipulationen
Wie anhand obiger Beispiele beschrieben, empfinde ich vielerlei Konventionen als Schuldzuweisungen an den Mann.
Dies beginnt schon in der Kindheit.
Was wird denn zum Beispiel in Cartoons und Kinderserien suggeriert?
Mir sind noch einige Szenen in Erinnerungen geblieben welche sich über mehrere Medienformate erstreckten.
Als Beispiel, dass blonde Jungs und Männer stets als hinterhältig und bösartig galten.
Schöne oder androgyne Männer wurden als "pervers", manipulativ und weinerlich präsentiert.
War dies nicht der Fall waren sie zumeist dümmlich und eindimensional.
Wie oft sehen wir schon in Trickfilmen und Cartoons wie ein Mädchen einem Jungen aus vollkomen nichtigen Gründen eine Beule verpasst, was dazu auch noch als "lustig" dargestellt wird?
Pflegen sie sich nicht, sind sie asozial und primitiv.
Achten sie auf ihre Erscheinung, sind sie selbstverliebte Egomanen.
Dass ein Mann als individuum ein eigenes Ästhetikempfinden hat, wäre selbstverständlich abwegig.
Wenn sie nicht mit ihrer Partnerin schlafen, haben sie entweder eine Affäre, sind "Schlappschwänze" oder ihre Frau ist ihnen nichts wert.
Wenn sie mit ihrer Frau schlafen wollen, dann nur wegen der "Triebbefriedigung" mit der sie die Frau zum Objekt degradieren.
Intimität als Ausdruck von Liebe und Zuneigung findet seitens eine Mannes grundsätzlich nicht statt.
Ich könnte dies ewig fortsetzen.
Es ist vollkommen gleich ob ein Mann romantisch, hart aber herzlich, intellektuell, sportlich orientiert, androgyn oder "kernig" ist.
Stets werden ihm Fehler und Schuldgefühle eingetrichtert und Bösartigkeit unterstellt.
Wie soll er denn mit diesen Unterstellungen zurecht kommen?
Wie sehr soetwas auf Seele, Herz und Psyche schlägt, kann ich nachempfinden.
Und dort setzt die Manipulation ein.
Wie oft ich mir bei Beziehungsproblemen schon anhören musste wie arm die Frau und was für ein "Schwein" der Mann doch sei.
Ich kann es nicht mehr zählen.
Halbwahrheiten, Beschuldigungen des Mannes aufgrund von weiblicher Solidarität seitens irgendeiner "besten Freundin", glatte Lügen, Täter- und Opfertausch et cetera.
Ausschließlich lag die Schuld beim Mann.
Dies wurde solange fortgeführt und mit Manipulation und Schuldgefühlen untermauert bis der Mann so indoktriniert war, dass er sich ebenfalls die Schuld gab und sich für Vorfälle entschuldigte welche niemals stattgefunden haben.
Wenn sie ihn eiskalt betrügt, dann weil er ihr keine Aufmerksamkeit schenkte und sie damit achso sehr gar schlimm verletzte, dass das arme Ding gar nicht anders konnte als sich vom nächstbesten Idioten "komplimentieren" zu lassen.
Dass der Partner aber bei all der Liebe zu ihr einen Nebenjob annahm um ihnen einen Paarurlaub zu ermöglichen, sich um sie bemühte obwohl sie ihn wie den letzten Dreck behandelte, wurde unter den Tisch fallen gelassen.
Selbst bei der Trennung als er die Beziehung über seinen Stolz stellte und ihr weiterhin Liebe zukommen ließ, blieb sie eiskalt.
Von vermeintlichen Freundinnen mit einem "Nein, lass ihn jetzt mal schmoren. Er soll mal sehen was er dir angetan hat" den Rücken gestärkt.
Wie fern jeglicher Realität diese Menschen sind und dem Mann auch noch Schuld zusprechen, ist überflüssig zu erwähnen.
Wenn in diesem Zusammenhang auch noch unterbewusst Stolz und Herabwürdigung praktiziert wird, wie "einfach gestrickt" Männer sind und wie einfach sie sich "manipulieren" lassen.
Dass das Verhalten seitens des Mannes nicht auf dieser ach so ausgeklügelten Manipulation sondern auf seiner Liebe beruht, wird nicht einmal wahrgenommen.
Wenn er klein beigibt, dann nicht weil er so "dumm" ist, sondern weil er vor lauter Liebe alles in kauf nimmt und sich am Ende des Tages allen Ernstes Schuld zuspricht und mit einem schlechten Gewissen leben muss.
Für Dinge welche in keinster Weise den Tatsachen entsprechen.
Ich erwähne hierbei nochmals ausdrücklich, dass dies keine Anschuldigung an Frauen ist.
Ich beziehe mich hierbei ausschließlich auf Menschen welche den einfachen Weg gehen, nicht reflektieren und stets zu ihrem Vorteil, ohne Empathie und Rücksicht, handeln.
Und so sehr ich Pauschalisierungen verabscheue, habe ich diese Beobachtungen jedoch beinahe ausschließlich bei Frauen beobachten dürfen.
Seitens Männer habe zumeist beobachtet wie schuldig sie sich bei einer Trennung fühlen, wie getroffen sie sind, wie sehr sie ihre Partnerin lieben und wie sehr sie im Stillen leiden ganz gleich was ihnen angetan wurde.
Wie stigmatisiert und indoktriniert sie von Medien, Gesellschaft und Erfahrungen sie sind.
Leider hat dies oftmals Misogynie zufolge.
Ein ausgewachsenen Frauenhass und die pauschalisierende Verurteilung welche ihnen selbst zuteil wurde.
Und auch wenn ich es nachvollziehen kann, dass nach Jahren bitterer Erfahrungen Trotz, Wut und Frust zutage treten, so ist es doch der falsche Weg.
Ich würde es begrüßen wenn sich die Menschen wieder als Individuum gegenübertreten.
Auch wenn es schwerfallen mag, lasst uns zueinander finden.
Hier auf PL lese ich häufig Beiträge, welche in diese Richtung tendieren und dies ist einer der Faktoren warum ich PL so schätze.
Im Gegensatz zum Leben dort draußen, sind die PL-Mitglieder zumeist reflektiert und lassen sich nicht von diesem völlig idiotischem Geschlechterkampf indoktrinieren.
Trotz dessen begegnen mir beschriebene Vorfälle häufig im Alltag.
Wie nehmt ihr diese Gegebenheiten wahr?
Fallen sie euch ebenfalls auf?
Beeinflussen sie euer Leben?
Fühlen sich die Männer von der Justiz, der Gesellschaft, den Medien und im Alltag benachteiligt?
Haben die Männer diese Schuldgefühle, wie die Männer deren Umstände ich miterlebt habe?
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