Partnerin voller Selbstzweifel - Hält sich für nicht gut genug

D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • #1
Hallo,

Ich habe Anfang der Woche ja schon einen Thread gestartet, in dem ich meine aktuellen Beziehungsprobleme geschildert habe (Meine Verlustangst macht mich wahnsinnig). Nun hat es sich aber zu etwas entwickelt, dass mich schlicht überfordert.

Meine Freundin hat wie gesagt seit ein paar Wochen eine ziemlich Down-Phase. Diese hatte sie seit wir sie kennen schon zwei mal, dieses mal scheint es aber besonders schlimm. Nachdem ich ihr heute gesagt habe, dass ich mir wünschen würde, dass wir uns mehr sehen, meinte sie, dass sie das gerade nicht kann, dass sie momentan so sehr mit sich beschäftigt ist, Zeit für sich braucht und ich mir Gedanken machen soll, ob ich das so mit ihr überhaupt will. Ihr Wortlaut war, dass sie glaubt, mir gegenüber toxisch und zerstörerisch zu sein.

Wir haben eben lange gesprochen. Mein Standpunkt ist, dass mein Verständnis von Partnerschaft ist, dass man auch solche Zeiten gemeinsam meistern soll. Zumindest sollte man es versuchen. Sie hingegen hat Angst, dass ihre Probleme mich belasten, sie mich damit "aussaugt" und ich es nicht verdient hätte, dass sie so mit mir umgeht und dass ich mir ja eine Partnerschaft anders vorstellen würde.

Was in unserem Gespräch immer mehr zum Vorschein kam, waren ihre brutalen Selbstzweifel, mitunter Selbsthass, Verlustangst und eine vorherrschende Gefühlslosigkeit, die fast schon wie eine Depression klingen. Sie sagte mir, dass sie aktuell weder positive noch negative Gefühle empfindet. Dass sie mich zwar vermisst und die Zeit mit mir genießt aber oft nach einem Tag schon wieder das Bedürfnis hat, für sich zu sein. Jede soziale Interaktion sei für sie momentan Überwindung. Ständig sehe sie andere Frauen und denke sie sei nicht hübsch genug. Immer wieder denkt sie sich, sie sei schlecht in ihrem Job, schlecht als Partnerin, schlecht als beste Freundin, etc... Was mich völlig überrascht hat, war die Äußerung, dass sie manchmal den Gedanken hat, dass ich sie sicher irgendwann verlassen oder betrügen würde. Das alles sagt sie, habe sie bisher auch nie jemandem gesagt außer mir und es falle ihr tierisch schwer, sich mir gegenüber verletzlich zu zeigen.

Ich habe ihr sehr deutlich gemacht, dass ich bereit bin, diese Situation zusammen zu meistern, auch wenn es heißt, dass ich partiell zurückstecken muss. Für sie erscheint es aber eher eine Belastung zu sein, mir das wie sie immer wieder gesagt hat "anzutun". Sie hat ein brutal schlechtes Selbstbild aktuell, obwohl das einzige, das mir aktuell ein bisschen fehlt, die gemeinsame Zeit ist. Ansonsten fühle ich mich von ihr so geliebt wie eigentlich vorher nie (hab ich im anderen Thread beschrieben). Sie hat auch immer wieder betont, dass sie an sich weiß, wie sehr sie mich mag und was ihr an uns liegt, sie kann es grade nur nicht fühlen. Sie könne generell gerade nicht in sich hören und fühlt nichts. Auch hat sie immer mal wieder von mir als der Richtige zum falschen Zeitpunkt gesprochen, ist völlig hin und her gerissen. Einerseits fragt sie sich, ob sie allein sein soll, andererseits tut es ihr gut, bei mir zu sein und mit mir zu reden. Es falle ihr auch von allen Bezugspersonen am leichtesten, sich mit mir zu treffen...grundsätzlich hat sie betont, dass ihre Stimmung nicht an mir oder unserer Beziehung liegt.

Nun bin ich restlos überfordert. Ich will für sie da sein und diese Phase als Paar bewältigen, weiß aber nicht, wie ich ihr begreifbar machen soll, dass sie für mich keine Bürde ist. Andererseits weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so genau, was ich tun soll, um das mit ihr durchzustehen. Die Probleme, die sie hat scheinen tiefgreifender und auch außerhalb meiner Kompetenz.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #2
Vielleicht noch als Zusatz: Unser Gespräch war sehr liebevoll, wir haben uns viel in den Armen gelegen, uns oft geküsst...grundsätzlich bin ich recht ruhig. Aber wirklich weiter weiß ich jetzt auch nicht.
 
fox79
Benutzer204515  (46) Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Dass sie dir keine Bürde ist, kannst du ihr nur immer wieder sagen und zeigen.
Sag ihr einfach, dass dein Leben schöner ist, wenn sie bei dir ist. Halte sie einfach im Arm und sei liebevoll.
Vorrangig muss sie wohl selbst mit ihren inneren Dämonen klarkommen.

Lass sie erzählen was sie beschäftigt und was sie quält. Nimm es ernst und ergründe mit ihr wo das jeweilige Gefühl herkommt, auf keinen Fall solltest du ihre Gefühle herunterspielen.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #4
Dass sie dir keine Bürde ist, kannst du ihr nur immer wieder sagen und zeigen.
Sag ihr einfach, dass dein Leben schöner ist, wenn sie bei dir ist. Halte sie einfach im Arm und sei liebevoll.
Vorrangig muss sie wohl selbst mit ihren inneren Dämonen klarkommen.

Lass sie erzählen was sie beschäftigt und was sie quält. Nimm es ernst und ergründe mit ihr wo das jeweilige Gefühl herkommt, auf keinen Fall solltest du ihre Gefühle herunterspielen.
Wie soll ich damit umgehen, dass sie aktuell auch keine Emotionen mir gegenüber fühlen kann? Es ist so ambivalent. Einerseits sagt sie, dass sie sich besser fühlt mit mir und mich vermisst, andererseits kann sie mir nicht sagen, dass sie mich liebt und diese Krise mit mir zusammen durchstehen will.

Ich habe Angst, dass ich mich als emotionaler Anker ausnutzen lasse. Auch wenn ich ihr da keine böse Absicht unterstelle. Aber dass sie selbst weder sagen kann, ob sie das mit uns grade will, auf der anderen Seite gestern immer wieder betont hat, dass sie glaubt, dass ich der richtige sei, macht mich verrückt. Ich kann nicht einschätzen, ob das letztlich nur eine sehr perfide Art ist, mir zu sagen, dass sie die Beziehung nicht will.
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #5
Ist deine Partnerin in Behandlung?
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #6
Ist deine Partnerin in Behandlung?
Nein. Ich kann natürlich auch nicht einschätzen wie stark und wie manifest ihre Probleme sind. Aber sollten sie sich so entwickeln erscheint mir zumindest mal ein therapeutisches Erstgespräch notwendig.
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #7
Ich würde da sehr viel weiter gehen und ihr dringend (!) eine Therapie nahelegen, auch stationär. Schon um dich zu entlasten.
Als Paar bewältigen schön und gut, aber das übersteigt deine Kräfte und Fähigkeiten massiv. Du unterschätzt das.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #8
Ich würde da sehr viel weiter gehen und ihr dringend (!) eine Therapie nahelegen, auch stationär. Schon um dich zu entlasten.
Als Paar bewältigen schön und gut, aber das übersteigt deine Kräfte und Fähigkeiten massiv. Du unterschätzt das.
Also bei allem Respekt, aber diese Diagnose aufgrund eines Forumsbeitrags zu stellen halte ich für sehr gewagt.
 
TR2707
Benutzer193953  (35) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #9
Es wurde keine Diagnose gestellt. Du selbst schreibst von Depression, Selbsthass,... Mein erster Gedanke war auch dass eine Therapie sicher das sinnvollste ist..Um ihr zu helfen und um dich zu schulen wie du ihr helfen kannst. Das erfordert aber Kraft und Einsatz von beiden Seiten.. Und ist nicht einfach.
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #10
Es wurde keine Diagnose gestellt
Ganz genau.

Aber DU stellst eine D Der an der Tafel .
Du stellst die Diagnose, dass alles schaffbar ist und nur eine Phase...
Und das finde ICH eben sehr gewagt.

Selbstaufgabe wird deine Beziehung sicher nicht retten und deiner Partnerin auch nicht helfen.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #11
Ganz genau.

Aber DU stellst eine D Der an der Tafel .
Du stellst die Diagnose, dass alles schaffbar ist und nur eine Phase...
Und das finde ICH eben sehr gewagt.

Selbstaufgabe wird deine Beziehung sicher nicht retten und deiner Partnerin auch nicht helfen.
Ich habe gesagt, dass es sich nach einer Depression anhört.
Wo genau liest du Selbstaufgabe heraus?
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #12
Ich habe gesagt, dass es sich nach einer Depression anhört.
Ja eben.
Und deswegen ist Behandlung nötig.

Schaden wird ein Arztbesuch ja ganz sicher nicht, also was spricht dagegen dahingehend auf deine partnerin einzuwirken?
Wenn sie veränderung will, dann wird sie zustimmen.
Wenn sie keine will, musst du an deinen Selbstschutz umso mehr appellieren, denn es ist keinesfalls sinnvoll dich mit runterziehen zu lassen. Du bist selbst schwach, also du kannst deiner Partnerin nur sehr bedingt helfen und das ist auch völlig in Ordnung.

Wo genau liest du Selbstaufgabe heraus?
dass ich partiell zurückstecken muss.

Nun bin ich restlos überfordert. Ich will für sie da sein und diese Phase als Paar bewältigen, weiß aber nicht, wie ich ihr begreifbar machen soll, dass sie für mich keine Bürde ist.
Es IST eine Bürde und das ist auch absolut normal. Es belastet dich, sehr vieles belastet dich. Alles normal.
Und am meisten belastet die Hilflosigkeit, auch das ist normal.
Wer in dieser Blase drin ist "alles ist schlecht und ich bin nicht gut genug", der is erstmal isoliert. Es dringt nichts rein und für dich ist deine Partnerin so nicht erreichbar.

Ich hoffe sie stimmt ärztlicher Hilfe zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
M
Benutzer207091  (35) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #13
Macht sie momentan noch Sport? Falls nein, kannst du ihr anbieten, z.B. wenigstens 1-2 mal die Woche zusammen schwimmen zu gehen. Sport hilft wirklich, ohne das man es natürlich als Lösung missverstehen sollte.
Wenn ihr Selbstwert am Boden ist, kannst du dir überlegen, was ihre Qualitäten & Stärken sind, oder was sie tolles erreicht hat und ihr ihr regelmäßig sagen, für was für eine tolle Frau du sie hälst.
Zusätzlich kannst du ihr versichern, dass von deiner Seite kein Druck kommt. Vielleicht macht sie sich den Druck aber selber und wenn nichts anderes hilft könnte auch eine Beziehungspause helfen. Die ist natürlich immer riskant, aber nichts tun ist es auch.

Das sind nur Tipps, wie du helfen könnstest, nicht wie du ihre Probleme lösen könntest.
 
M
Benutzer207091  (35) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #14
Schaden wird ein Arztbesuch ja ganz sicher nicht
Als ob Antidepressiva keine Nebenwirkungen hätten ...
oder falsche Diagnosen nicht möglich wären keine negativen Konsequenzen hätten.
Auch Therapien können fehlschlagen, wenn der Therapeut inkompentent ist. Manche Menschen sind auch gar nicht therapierfähig und 50% aller Therapien scheitern (Quelle: https://archive.ph/gKmJU)

Nichts dagegen selbstbestimmt ärztlichen Rat einzuholen, aber diesen hier immer als Allheilmittel darzustellen ist einfach nicht für jeden richtig. Man kann jemanden nicht dazu drängen zum Arzt oder Therapeuten zu gehen, das muss jeder schon selbstbestimmt wollen, sonst wird es nichts bringen.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #15
Macht sie momentan noch Sport? Falls nein, kannst du ihr anbieten, z.B. wenigstens 1-2 mal die Woche zusammen schwimmen zu gehen. Sport hilft wirklich, ohne das man es natürlich als Lösung missverstehen sollte.
Wenn ihr Selbstwert am Boden ist, kannst du dir überlegen, was ihre Qualitäten & Stärken sind, oder was sie tolles erreicht hat und ihr ihr regelmäßig sagen, für was für eine tolle Frau du sie hälst.
Zusätzlich kannst du ihr versichern, dass von deiner Seite kein Druck kommt. Vielleicht macht sie sich den Druck aber selber und wenn nichts anderes hilft könnte auch eine Beziehungspause helfen. Die ist natürlich immer riskant, aber nichts tun ist es auch.

Das sind nur Tipps, wie du helfen könnstest, nicht wie du ihre Probleme lösen könntest.
Nach allem was ich über Depressionen weiß, gehen diese ja auch immer mit starker Antriebslosigkeit einher. Die ist bei ihr nicht zu sehen. Sie geht passioniert ins Fitnessstudio (fast täglich), macht ihre Arbeit, ist sehr penibel mit ihrem Haushalt. Es bleiben aber diese Selbstzweifel und dass soziale Interaktion für sie grade Überwindung kostet.
 
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krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #43
naja, das ist ja auch die Frage. Ich bin kein Pfleger, sondern ihr Partner.
Ja eben.
Deswegen wundert es mich ja so, dass das Thema externe Hilfe und Therapie so ausgeklammert wird bei euch.
WENN ihr zusammen bleibt, dann braucht es ja einen Plan und ich würde das Zusammenbleiben davon abhängig machen und nicht umgekehrt fahren.
 
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #53
Ich weiß zwar nicht warum das gelogen sein sollte, aber gut…

Ich fühle mich mit dem Gedanken, auf einen Arztbesuch zu bestehen nicht wirklich wohl. Wirkt auf mich sehr übergriffig. Kann sich im Nachhinein natürlich aber als genau DER „Kniff“ erweisen, der nötig war.
Wenn sie dauerhaft Schmerzen oder Grippe hätte, würdest du dich doch auch immer wieder für einen Arztbesuch einsetzen, oder? :smile:

Drängen kannst sie eh nicht. Und natürlich sollte man nicht sagen „Du zweifelst an der Beziehung? Dann nimm Psychopharmaka!“ Ich hoffe das Gefühl, dass das (überspitzt gesagt) deine Wahrnehmung oder Befürchtung ist.

Fakt ist aber, deiner Freundin geht es nicht gut. Ein sinnvoller Schritt wäre der Gang zu ihrem Hausarzt. Nicht zu ihrer Mutter, da besteht ein Rollenkonflikt. Ein Hausarzt kann ein Blutbild machen; erst einmal Mängel ausschließen. Vielleicht wird er sie überweisen, vielleicht auch nicht. Deine Freundin braucht einen unabhängigen Ansprechpartner.
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #58
Sex ist kein Liebesbeweis.

Und du hattest eine Frist gesetzt oder nicht? Die ist verstrichen, von daher :hmm:

Es braucht eine Perspektive, Wenn da irgendwas weiter gehen soll. Und von ihr kommt in diese richtung rein gar nichts. Sie hält dich warm mit "ich weiß nicht". Natürlich ist das Warmhalten. Sie ist komplett passiv, das wäre für mich der Grund zu gehen.
 
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D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #60
Wenn Du JA zu ihr sagst, dann steh zu ihr, sei ihr ein sicherer Hafen, eine starke Schulter zum Anhlehnen mit ganz viel Geduld und Nachsicht. Nimm sie so an wie sie ist - anders gibt es sie (im Moment) nicht. Sowas wie eine "Beziehung unter Vorbehalt" ist fast immer zum Scheitern verurteilt.
Ja, das klingt einleuchtend und so habe ich mir auch schon selbst meine Gedanken gemacht. Ich glaube ihr Schritt auf mich zu war, dass wir diese Woche eigentlich mit größtmöglicher Normalität angegangen sind. Wenn wir beide nichts anderes wissen würden, wären wir nicht auf die Idee gekommen, dass wir grade Probleme haben.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #61
Sex ist kein Liebesbeweis.
Hat auch keiner behauptet.

Und du hattest eine Frist gesetzt oder nicht?
Nein.

Es braucht eine Perspektive
Die besteht mMn in der erlebten Normalität. Sie will Kontakt, gemeinsame Zeit, emotionalen Austausch, etc. obwohl wir in dieser Situation sind. Wenn sie so klar wäre und tatsächlich ihre Dinge alleine regeln will, hätte sie das getan. Ich erkenne ihre Unsicherheit an, sehe aber Schritte auf mich zu und erkenne ihr Engagement in unserem Sinne.
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #62
Na ja dann ist deine Entscheidung doch klar oder warum dann nicht?

Widerspricht dem hier aber komplett:
wobei ich ja im Grunde die Antwort ohnehin habe, wenn ich nicht bis Ende der Woche ein positive Antwort erhalte.
Und das meinte ich mit Frist.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #63
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #64
Muss ich dir recht geben. Allerdings ist die Woche erheblich anders verlaufen als ich erwartet habe.
Es zählt doch aber das Ergebnis und nicht der Verlauf :hmm:
Sex und Nähe würde ich aktuell gar nicht zulassen an deiner Stelle.
Down Phase hin oder her, aber wer so lange in Passivität verharrt, der zeigt mir eben nicht, dass er mich will.

Du zeigst umgekehrt aber weiterhin, dass du verfügbar bist.
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #65
Es zählt doch aber das Ergebnis und nicht der Verlauf :hmm:
Sex und Nähe würde ich aktuell gar nicht zulassen an deiner Stelle.
Down Phase hin oder her, aber wer so lange in Passivität verharrt, der zeigt mir eben nicht, dass er mich will.

Du zeigst umgekehrt aber weiterhin, dass du verfügbar bist.
Abblocken und ihr die kalte Schulter zeigen, wird bestimmt helfen.
 
NatureSound
Benutzer189041  (60) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #66
Dass sie dir keine Bürde ist, kannst du ihr nur immer wieder sagen und zeigen.
Sag ihr einfach, dass dein Leben schöner ist, wenn sie bei dir ist. Halte sie einfach im Arm und sei liebevoll.
Vorrangig muss sie wohl selbst mit ihren inneren Dämonen klarkommen.

Lass sie erzählen was sie beschäftigt und was sie quält. Nimm es ernst und ergründe mit ihr wo das jeweilige Gefühl herkommt, auf keinen Fall solltest du ihre Gefühle herunterspielen.
ich bin exakt der gleichen Meinung wie Fox79. Solche schwerwiegenden Probleme lassen sich nur mit viel Liebe verbessern. Fordere nichts von ihr, lasse sie in Ruhe, wenn sie sagt, sie brauche Ruhe und höre ihr zu, wenn sie reden will.
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #67
Abblocken und ihr die kalte Schulter zeigen, wird bestimmt helfen.
Selbstschutzmaßnahmen helfen ganz sicher, und zwar dir.
Erzwingen kannst du nichts. Es ist emotional zwar verständlich, dass du dich an jeden Strohhalm klammerst, aber die frage ist wo landest du, wenn sie dir morgen oder übermorgen sagt, dass sie nicht mehr will.
Oder wenn sich ihre Probleme weiter verschlechtern, sie sich keine Hilfe sucht und dich mit runterzieht.
Genau da würde ich Schutzmaßnahmen ergreifen und entsprechend vorsorgen.
Das hat nichts mit kalte Schulter zeigen zu tun, wenn man sagt "stopp bis hierher und nicht weiter". Das ist ganz einfach nur Eigenschutz.
 
SawakoMink
Benutzer218204  (33) Ist noch neu hier
  • #68
Aus der Sicht einer Frau, die jahrelang im Karussell der Selbstzweifel, Depression und einer ähnlichen Partnerschaft/Situation steckte: ich wurde emotional abhängig von meinem Partner, der immer für mich da war, immer alles für mich tat und der einzige Bezug war, der mir blieb.
Ich hatte mir lange Zeit keine professionelle Hilfe geholt, lange gedacht, dass wir das als Paar schon schaffen... Wir lebten eine "Liebe" die eigentlich nur aus Abhängigkeit, Ängsten und Klammern bestand. Wir "brauchten" einander und nutzten uns eigentlich nur aus.
Wir konnten nicht ohne einander, doch hat es sich nie wie ein "Miteinander" angefühlt - ich lebte für ihn, er lebte für mich. Was in Liebesfilmen oft als tolle Aufopferung und großer Liebesbeweis gilt, hat mir (und ihm) als eigenständige Person eigentlich nur geschadet. Wir haben uns ineinander verloren, gegenseitig auf dem individuellen Lebensweg aufgehalten. Ich habe mich erst sehr viel später gefunden - als er mir Freiraum ließ und ich Hilfe von Außen annahm.
12 1/2 Jahre dauerte unsere Beziehung. Es waren natürlich auch schöne Zeiten mit viel Erfahrungswerten, aus denen ich lernen und wachsen durfte. Heute bin ich endlich ein vollwertiger Mensch, auch ohne Partner/in an meiner Seite.😊

Was ich dir ans Herz legen möchte: gebe ihr Zeit, Freiheiten für ihre eigenen Entscheidungen und lasse sie ihren Weg gehen. Biete ihr deine Hilfe an, aber gebe dabei auf dich und deine Bedürfnisse acht. Verliere dich nicht in ihren Problemen, die sie letztlich selbst bewältigen muss. Krankhafte Sorgen und übergreifendes "Helfen wollen" kann mehr Schaden anrichten als dass es hilft.
Sei da, ohne dich selbst einzuschränken oder aufzuopfern. Sei ihr ein Anker, aber lasse dich nicht anketten.

Ein Partner ist ein gleichwertiger Gefährte. Partnerschaft besteht aus Respekt, Fürsorge und gemeinsamen Wachstum. Man baut sich etwas zusammen auf, nicht ein Trümmerfeld einer Seite allein. Wobei aus Trümmern die schönsten Burgen entstehen können! (Das meinte ich nicht abwertend, absolut nicht.)
Solange beide an sich und der Beziehung arbeiten ist nichts verloren. Es besteht immer Hoffnung!☺️

Ich hoffe, meine subjektive Sicht kann dir irgendwie eine Hilfe sein. Oder dir zumindest einen anderen Blick näher bringen. Ich weiß, wie es sich anfühlt... Auch, wenn jeder Mensch natürlich unterschiedlich fühlt.

Ich wünsche dir alles Herzensgute!🍀
 
Zuletzt bearbeitet:
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #69
Krankhafte Sorgen und übergreifendes "Helfen wollen" kann mehr Schaden anrichten als dass es hilft.
Danke für deinen Erfahrungsbericht. Diese Gefahr sehe ich tatsächlich nicht, da sie das gar nicht will und ich ihr klar gesagt habe, dass ich nicht ihre Probleme lösen will/kann sondern sie das nur selbst - aber nicht alleine - schaffen kann.
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #70
Diese Gefahr sehe ich tatsächlich nicht, da sie das gar nicht will und ich ihr klar gesagt habe, dass ich nicht ihre Probleme lösen will/kann sondern sie das nur selbst - aber nicht alleine - schaffen kann.
und was für eine Antwort kam da dann von ihr?
anscheinend ja nicht "ok ich such mir Hilfe" :hmm: Also wie ist da ihre Strategie?
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #71
und was für eine Antwort kam da dann von ihr?
anscheinend ja nicht "ok ich such mir Hilfe" :hmm: Also wie ist da ihre Strategie?
Dir wird aufgefallen sein, dass ich deine Beiträge zu dem Thema als nicht gewinnbringend erachte. Lass es doch gut sein und widme dich anderen Threads.
 
C
Benutzer214440  (43) Klickt sich gerne rein
  • #72
Diese Frau hört sich schwierig an. Seid ihr beide Lehrer, wegen deinem Nick? Der stressige Lehrerberuf, wo man leider oft keine Anerkennung von den Schülern bekommt, ist sicher nicht förderlich fürs Selbstbewusstsein.
Möchtest du dir eine Beziehung mit einer Frau, die diese Probleme hat, zumuten?
Meiner Meinung nach sollte die mit einem Psychotherapeuten sprechen bei diesen Problemen. Vielleicht hilft ihr eine Therapie
 
D
Benutzer217749  (31) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #73
Raven88
Benutzer206426  (37) Öfter im Forum
  • #74
Sonst würde ich ja wohl kaum hier schreiben.
Freundlicher Zeitgenosse. Mal abgesehen davon bist du im Forum, welche Beiträge du als gewinnbringend erachtest ist deine Sache. Aber jeder kann hier schreiben. Hat das Recht hier zu schreiben ohne angepflaumt dafür zu werden. Solange es freundlich ist.
 
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