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Benutzer193947 (33)
Verbringt hier viel Zeit
- #1
Bei einer Phimose unseres Sohnes im Kindesalter (Vorhaut lässt sich nicht zurückschieben) haben unsere Kinderärzte sehr schnell (mit 3 Jahren) zu einer Operation geraten. Bereits als er eineinhalb Jahre alt war, war eine Ärztin sehr irritiert, dass das bei ihm noch nicht ging. Ist das wirklich so ungewöhnlich??
Im Internet habe ich auf diversen medizinischen Seiten gelesen, dass so eine Phimose sich durchaus bis in die Pubertät von alleine lösen kann. Auch gibt es die Möglichkeit, zunächst eine Creme auszuprobieren - wovon unsere aktuelle Ärztin nichts hält. Sie sagt, die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht funktioniert oder nach der Behandlung wieder verklebt, wäre zu hoch.
Ich bin nun sehr verunsichert. Mein Sohn hat sowieso Angst vor Ärzten und ich möchte ihn ungern diesem Stress und den Heilungsschmerzen aussetzen und "einfach so" an ihm herumschneiden lassen. Ich muss dazu sagen, dass er absolut keine Probleme beim Pinkeln oder mit der Hygiene oder irgendwas hat.
Meine Tendenz geht dahin, die OP bis ins frühe Tenniealter zu vertagen und zu hoffen, dass es sich bis dahin von selbst löst und/oder dass seine Angst vor Ärzten bis dahin nachlässt und er die Notwendigkeit eines Eingriffs eher versteht. Denn wie soll ich ihm jetzt erklären, dass ihm ein Stück haut abgeschnitten wird, was ihm aber gar keine Probleme bereitet?
Andererseits ist die Argumentation für eine frühe Beschneidung die, dass wohl kein Teenager gerne fremde Menschen (Arzt) an seinen Penis lasse und das Schamgefühl dann größer sein.
Mich würde eure Meinung oder vielleicht auch Erfahrung zu diesem Thema interessieren. Ich bin wirklich sehr, sehr unsicher und möchte die richtige Entscheidung für meinen Sohn treffen.
Im Internet habe ich auf diversen medizinischen Seiten gelesen, dass so eine Phimose sich durchaus bis in die Pubertät von alleine lösen kann. Auch gibt es die Möglichkeit, zunächst eine Creme auszuprobieren - wovon unsere aktuelle Ärztin nichts hält. Sie sagt, die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht funktioniert oder nach der Behandlung wieder verklebt, wäre zu hoch.
Ich bin nun sehr verunsichert. Mein Sohn hat sowieso Angst vor Ärzten und ich möchte ihn ungern diesem Stress und den Heilungsschmerzen aussetzen und "einfach so" an ihm herumschneiden lassen. Ich muss dazu sagen, dass er absolut keine Probleme beim Pinkeln oder mit der Hygiene oder irgendwas hat.
Meine Tendenz geht dahin, die OP bis ins frühe Tenniealter zu vertagen und zu hoffen, dass es sich bis dahin von selbst löst und/oder dass seine Angst vor Ärzten bis dahin nachlässt und er die Notwendigkeit eines Eingriffs eher versteht. Denn wie soll ich ihm jetzt erklären, dass ihm ein Stück haut abgeschnitten wird, was ihm aber gar keine Probleme bereitet?
Andererseits ist die Argumentation für eine frühe Beschneidung die, dass wohl kein Teenager gerne fremde Menschen (Arzt) an seinen Penis lasse und das Schamgefühl dann größer sein.
Mich würde eure Meinung oder vielleicht auch Erfahrung zu diesem Thema interessieren. Ich bin wirklich sehr, sehr unsicher und möchte die richtige Entscheidung für meinen Sohn treffen.