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Benutzer84377 (39)
Verbringt hier viel Zeit
- #1
Hallo Leute!
Ich eröffne diesen Thread aus einem ganz bestimmten Grund. Ich habe lange Zeit Probleme gehabt, Mädchen kennenzulernen die ich gerne kennengelernt hätte. Selbst habe ich mir eingeredet, ich sei nicht attraktiv genug für x, war zu scheu, usw.
Auch ein Buch habe ich gelesen: "Der perfekte Verführer" von Oliver Kuhn. Die Flirttipps sind ja alle ganz toll. Aber ich habe mich irgendwann gefragt, ob ich denn noch normal bin wenn ich schon ein Buch lesen muss. Ich meine, früher gab es sowas ja auch nicht und Menschen haben sich trotzdem kennengelernt. Lag es nun an mir? An den Frauen? Außerdem labert mich mein Kumpel mit diesem Pick-Up-Zeug's voll. Deshalb:
Vor ca. 3 Jahren habe ich dann einen sehr guten Kumpel kennengelernt. Eigentlich waren wir garnicht so verschieden, grad was Frauen anmachen betrifft. Doch er hat ständig Frauen kennengelernt. Allerdings ist nie mehr gelaufen als ein gutes Gespräch.
Jetzt, nach 3 Jahren habe ich endlich eine reflektierte Meinung über all das gewonnen. Heute weiß ich, weshalb mein Kumpel mehr "Erfolg" bei Frauen hatte als ich. Das Problem lag einfach immer bei mir selbst: Geringes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl, Verschlossenheit.
Meine privaten/familiären Probleme haben mich im Leben schon immer stark eingeschränkt. Doch mit Therapie beim Psychologen lernte ich, auf dass zu hören was ich wirklich will. Was ich wirklich will sagt mir mein Unterbewusstsein. Was mich daran hindert es durchzusetzen, waren meine Ängste. Demnach folgt ein gekränkter Selbstwert und von einer "Ausstrahlung" gegenüber anderen kann man dann auch nicht mehr sprechen. Wieso denn sollte ein verschlossener Mensch so etwas wie eine Ausstrahlung haben?
Ich habe nie das Vertrauen in andere Menschen gehabt, dass sagen zu können/dürfen was ich wirklich sagen will. Doch ich hab mir in den Arsch getreten, meinen Stolz überwunden und bin ins kalte Wasser gesprungen. Ich begann den Leuten meine Meinung zu sagen und automatisch damit verbunden mich mit meiner Meinung zu akzeptieren. Ich dachte mir: was soll schon passieren? Wenn jemand ein Problem mit meiner Meinung hat zu der ich stehe, kann er/sie mir aus dem Weg gehen. Und sollte es zu irgendwelchen Konfrontationen kommen, verteidige ich meine Meinung, bleibe sachlich und lasse mich nicht provozieren. Weder von Männern, noch von Frauen. Bin ich nun arrogant? Nein! Ich sage ja nicht, dass ich mich selbst voll geil finde. Ich sage nur meine Meinung.
Um auf meinen Kumpel zurückzukommen: Nach 3 Jahren hat sich, wenn man uns vergleicht eines geändert: Er lernt nach wie vor tolle Frauen kennen, wird aber nur als netter Typ angesehen. Es läuft nie was. Ich lernen ständig Frauen kennen, ohne diese bewusst anzuquatschen. Ich ficke nicht durch die Weltgeschichte, aber habe trotzdem mehr Sex als er. Woran das liegt? Ich inszeniere mich nicht selbst, verstecke nicht meine Sexualität, bin ehrlich, offen(siv) und mache Sport. Wieso Sport? Ich fühle mich gesünder, fit, männlich und durch Sport werden Glückshormone ausgestoßen. Das ganze hat eine positive Wirkung auf Frauen.
Offenheit und Ehrlichkeit sind auch garnicht so weit voneinander entfernt. Wenn ich ein offenes Buch bin und keine Märchen erzähle, verhaspele ich mich nicht und komme viel selbstbewusster rüber, als wie wenn ich mir unsicher bin weil ich mich selbst belüge und mich selbst als etwas darstelle was ich nicht bin. Außerdem hat jeder seine Macken. Stärke ist, dies zuzugeben.
Das fördert Vertrauen und wirkt sympathisch. Frei nach dem Motto: Ich geb dir meinen Saft, du gibst mir deinen! Oder mit anderen Worten: Ich erzähle dir von meinen Macken ohne zu jammern, erzähle mir von deinen Macken. Nicht viele Menschen können das. Deshalb: Mache dich zu einer Außnahme!
Offensiv zu sein beim Flirten ist doch mehr als logisch! Daten bedeutet beschnuppern. Doch wie lange willst du noch schnuppern?? Wenn man sich doch schon ein paar mal getroffen hat, wieso sollte man vorsichtig vorgehen? Die Zeit läuft davon. Deshalb offensives Vorgehen, was wiederum starkes Interesse signalisiert, ohne den Eindruck zu erwecken, dass man dem Gegenüber "hinterherläuft".
Um's zusammenzufassen:
- Offenheit
- Ehrlichkeit
- Sexualität nicht verstecken/unterdrücken
- Offensiv
- Sport
Fazit (an die Männerwelt und ganz speziell MEINEN KUMPEL):
Lasst die Finger von diesem Pick-Up Quatsch, irgendwelchen Flirttipps und sonstigem Schwachsinn. Dieses Zeug ist für Leute, die unsicher sind, kein Selbstvertrauen haben, nicht zu ihrer Sexualität stehen und nicht auf ihre innere Stimme hören können. Es gibt keine Kochrezepte. Denn auch Frauen sind Individuen, was heißt, sie sind EINZIGARTIG. Doch Pick-Up, usw. geht von einer homogenen Frauenwelt aus. Blickt nicht auf die Frauenwelt, sondern erstmal auf euch selbst. Betreibt man Pick-Up um Frauen rumzukriegen, oder um die eigene Unsicherheit zu überdecken? Macht euch mal Gedanken...
Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Natürlich auch sehr gerne von Frauen!
Viele Grüße,
Marco
Ich eröffne diesen Thread aus einem ganz bestimmten Grund. Ich habe lange Zeit Probleme gehabt, Mädchen kennenzulernen die ich gerne kennengelernt hätte. Selbst habe ich mir eingeredet, ich sei nicht attraktiv genug für x, war zu scheu, usw.
Auch ein Buch habe ich gelesen: "Der perfekte Verführer" von Oliver Kuhn. Die Flirttipps sind ja alle ganz toll. Aber ich habe mich irgendwann gefragt, ob ich denn noch normal bin wenn ich schon ein Buch lesen muss. Ich meine, früher gab es sowas ja auch nicht und Menschen haben sich trotzdem kennengelernt. Lag es nun an mir? An den Frauen? Außerdem labert mich mein Kumpel mit diesem Pick-Up-Zeug's voll. Deshalb:
Vor ca. 3 Jahren habe ich dann einen sehr guten Kumpel kennengelernt. Eigentlich waren wir garnicht so verschieden, grad was Frauen anmachen betrifft. Doch er hat ständig Frauen kennengelernt. Allerdings ist nie mehr gelaufen als ein gutes Gespräch.
Jetzt, nach 3 Jahren habe ich endlich eine reflektierte Meinung über all das gewonnen. Heute weiß ich, weshalb mein Kumpel mehr "Erfolg" bei Frauen hatte als ich. Das Problem lag einfach immer bei mir selbst: Geringes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl, Verschlossenheit.
Meine privaten/familiären Probleme haben mich im Leben schon immer stark eingeschränkt. Doch mit Therapie beim Psychologen lernte ich, auf dass zu hören was ich wirklich will. Was ich wirklich will sagt mir mein Unterbewusstsein. Was mich daran hindert es durchzusetzen, waren meine Ängste. Demnach folgt ein gekränkter Selbstwert und von einer "Ausstrahlung" gegenüber anderen kann man dann auch nicht mehr sprechen. Wieso denn sollte ein verschlossener Mensch so etwas wie eine Ausstrahlung haben?
Ich habe nie das Vertrauen in andere Menschen gehabt, dass sagen zu können/dürfen was ich wirklich sagen will. Doch ich hab mir in den Arsch getreten, meinen Stolz überwunden und bin ins kalte Wasser gesprungen. Ich begann den Leuten meine Meinung zu sagen und automatisch damit verbunden mich mit meiner Meinung zu akzeptieren. Ich dachte mir: was soll schon passieren? Wenn jemand ein Problem mit meiner Meinung hat zu der ich stehe, kann er/sie mir aus dem Weg gehen. Und sollte es zu irgendwelchen Konfrontationen kommen, verteidige ich meine Meinung, bleibe sachlich und lasse mich nicht provozieren. Weder von Männern, noch von Frauen. Bin ich nun arrogant? Nein! Ich sage ja nicht, dass ich mich selbst voll geil finde. Ich sage nur meine Meinung.
Um auf meinen Kumpel zurückzukommen: Nach 3 Jahren hat sich, wenn man uns vergleicht eines geändert: Er lernt nach wie vor tolle Frauen kennen, wird aber nur als netter Typ angesehen. Es läuft nie was. Ich lernen ständig Frauen kennen, ohne diese bewusst anzuquatschen. Ich ficke nicht durch die Weltgeschichte, aber habe trotzdem mehr Sex als er. Woran das liegt? Ich inszeniere mich nicht selbst, verstecke nicht meine Sexualität, bin ehrlich, offen(siv) und mache Sport. Wieso Sport? Ich fühle mich gesünder, fit, männlich und durch Sport werden Glückshormone ausgestoßen. Das ganze hat eine positive Wirkung auf Frauen.
Offenheit und Ehrlichkeit sind auch garnicht so weit voneinander entfernt. Wenn ich ein offenes Buch bin und keine Märchen erzähle, verhaspele ich mich nicht und komme viel selbstbewusster rüber, als wie wenn ich mir unsicher bin weil ich mich selbst belüge und mich selbst als etwas darstelle was ich nicht bin. Außerdem hat jeder seine Macken. Stärke ist, dies zuzugeben.
Das fördert Vertrauen und wirkt sympathisch. Frei nach dem Motto: Ich geb dir meinen Saft, du gibst mir deinen! Oder mit anderen Worten: Ich erzähle dir von meinen Macken ohne zu jammern, erzähle mir von deinen Macken. Nicht viele Menschen können das. Deshalb: Mache dich zu einer Außnahme!
Offensiv zu sein beim Flirten ist doch mehr als logisch! Daten bedeutet beschnuppern. Doch wie lange willst du noch schnuppern?? Wenn man sich doch schon ein paar mal getroffen hat, wieso sollte man vorsichtig vorgehen? Die Zeit läuft davon. Deshalb offensives Vorgehen, was wiederum starkes Interesse signalisiert, ohne den Eindruck zu erwecken, dass man dem Gegenüber "hinterherläuft".
Um's zusammenzufassen:
- Offenheit
- Ehrlichkeit
- Sexualität nicht verstecken/unterdrücken
- Offensiv
- Sport
Fazit (an die Männerwelt und ganz speziell MEINEN KUMPEL):
Lasst die Finger von diesem Pick-Up Quatsch, irgendwelchen Flirttipps und sonstigem Schwachsinn. Dieses Zeug ist für Leute, die unsicher sind, kein Selbstvertrauen haben, nicht zu ihrer Sexualität stehen und nicht auf ihre innere Stimme hören können. Es gibt keine Kochrezepte. Denn auch Frauen sind Individuen, was heißt, sie sind EINZIGARTIG. Doch Pick-Up, usw. geht von einer homogenen Frauenwelt aus. Blickt nicht auf die Frauenwelt, sondern erstmal auf euch selbst. Betreibt man Pick-Up um Frauen rumzukriegen, oder um die eigene Unsicherheit zu überdecken? Macht euch mal Gedanken...

Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Natürlich auch sehr gerne von Frauen!
Viele Grüße,
Marco