
Benutzer175612 (56)
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- #1
Hallo,
SafeWord ist wichtig. Aber: wenn die Person in der Situation nicht sprechen kann, was dann? Welche technischen Möglichkeiten kennt ihr für ein "SafeDevice", also eine technische Vorrichtung, damit die Person die Session abbrechen kann? Welche Vorteile/Nachteile? Habe paar Ideen, aber keine perfekten. Hoffe, in diesem Forum ist diese Umfrage noch erlaubt.
Würde gerne nur über die technischen Möglichkeiten reden, nicht über den Sinn und Unsinn von BDSM, und dass man da vorsichtig sein muss, dass sich die Sicherheit nicht auf ein SafeWord reduzieren lässt, und dass man nicht alles ausprobieren muss - das steht außer Frage: Vorsicht und Consent ist alles. Im Normalfall sollte man ein SafeWord gar nicht gebrauchen müssen. Und ja, die richtige Schreibweise ist getrennt "safe word".
Aus meiner Sicht, ein perfektes SafeDevice wäre ein kleiner Batterie-betriebener Alarmknopf, den man zuerst "scharf stellt", dann einen Knopf drückt und gedrückt fest hält, und der dann nicht beim Knopf-Drücken, sondern beim Knopf-Loslassen den (nicht übertrieben lauten) Alarm schlägt. Gibt es sowas?
Die Requirements an das SafeDevice sind:
- muss immer funktionieren (keine "Ladehemmungen" haben)
- muss beim Dom auf jeden Fall ankommen
- muss solange Alarm geben, bis der Dom tatsächlich reagiert
- soll eindeutig, unverwechselbar sein
- soll nicht zu einfach versehentlich auslösbar sein
- soll einfach zu transportieren und einfach in der Handhabung sein
- soll automatisch auslösen, falls der Sub in eine Trance verfällt
- soll unabhängig von der Umgebung und Position funktionieren (im Wasser, im Pool, auf weichem Bett, im Stehen/Liegen)
- soll ausschaltbar sein und mehrfach verwendbar sein (z.B. eine Porzellantasse auf den Boden fallen lassen ist nicht wieder verwendbar...)
Meine Ideen (Metalstab ist nicht von mir):
Metalstab oder anderer schwerer Gegenstand (Metaldildo, ein Buch)
Anwendung: Der Sub hält es in der Hand. Bei Bedarf fallen lassen. Der Dom merkt den Aufprall.
Vorteile: einfach in der Handhabung, keine Elektronik, funktioniert auch in Trance
Nachteile: funktioniert nicht auf weichen Untergrund (Bett, Pool)
funktioniert nicht wenn man darauf liegt
nur ein einziger Aufprall (kann überhört werden)
"schwer" zum Transportieren
ermüdet die Hand beim Halten
Handglocke
Anwendung: die Glocke klingeln lassen oder fallen lassen
Vorteile: wie beim Metalstab; man kann auch länger klingeln
Nachteile: wie beim Metalstab
Sub muss die Möglichkeit haben, mit der Hand die Glocke zu schwingen
Handzeichen
Anwendung: vorher ausgemachte Handzeichen geben
Vorteil: Einfachheit
Nachteil: die Hände müssen für den Dom sichtbar sein und beweglich sein
nicht akustisch
Alarmknopf
Anwendung: Beim Drücken erzeugt der Alarmknopf ein extrem lautes schrilles Geräusch, 118 - 150 dB
Vorteile: unüberhörbar, extrem klein und handlich, überall in jeder Position einsetzbar (auch in Wasser)
Nachteil: extrem laut (aber eh nur kurz anzuwenden)
Buzzer
Anwendung: Beim Drücken auf den Knopf (etwa 6 - 9 cm groß) ertönt ein Geräusch oder eine Sprachnachricht
Vorteile: unüberhörbar, angenehme Lautstärke, wiederholt anwendbar, das Geräusch sollte lange andauern
Nachteile: relativ groß und unhandlich, kann leicht versehentlich ausgelöst werden, vor allem wenn man drauf liegt
Bluetooth Shutter für den Smartphone
Anwendung: es ist ein keines etwa 4 cm großes Gadget mit einem Knopf zum Fern-Auslösen von Kamera auf dem Smartphone. Kann aber auch zur Lautstärke-Erhöhung auf dem Smartphone verwendet werden - dabei gibt das Smartphone ein lautes System-Geräusch aus, sehr gut zu hören.
Vorteile: extrem leicht und handlich, das Geräusch auf dem verbundenen Smartphone ist ausreichend laut
Nachteile: ein Knopfdrücker erzeugt nur ein einziges Geräusch, man muss mehrfach drücken, falls der Dom nichts merkt
Basiert auf Bluetooth, die Verbindung ist nicht zuverlässig
man kann das Smartphone nicht gleichzeitig zum Filmen verwenden
Funkklingel
Anwendung: Der Auslöser ist in der Hand, beim Drücken erklingt die in einer Steckdose installierte Klingel (BTW, ich besitze eine Funkklingel, bei der der Auslöser ohne Batterie auskommt. Die Energie wird durch das Drücken erzeugt...)
Vorteile: sehr zuverlässig (außer bei Stromausfall...), klein und handlich, sehr gut hörbar
Nachteile: die Klingel selbst ist relativ groß und schwer
im Ausland braucht man einen Steckdosen-Adapter
Nachteil bei all den Knöpfen: der Sub kann den Auslöser aus der Hand fallen lassen, ohne dass es auffällt. Schleife ums Handgelenk?
Was sind eure Ideen (außer "es sein lassen")?
Was wäre euer Favorit?
Zum Schluss zwei Sprüche, die ich bei der Recherche gefunden habe:
"Ouch is not a SafeWord"
"My SafeWord is more!"
SafeWord ist wichtig. Aber: wenn die Person in der Situation nicht sprechen kann, was dann? Welche technischen Möglichkeiten kennt ihr für ein "SafeDevice", also eine technische Vorrichtung, damit die Person die Session abbrechen kann? Welche Vorteile/Nachteile? Habe paar Ideen, aber keine perfekten. Hoffe, in diesem Forum ist diese Umfrage noch erlaubt.
Würde gerne nur über die technischen Möglichkeiten reden, nicht über den Sinn und Unsinn von BDSM, und dass man da vorsichtig sein muss, dass sich die Sicherheit nicht auf ein SafeWord reduzieren lässt, und dass man nicht alles ausprobieren muss - das steht außer Frage: Vorsicht und Consent ist alles. Im Normalfall sollte man ein SafeWord gar nicht gebrauchen müssen. Und ja, die richtige Schreibweise ist getrennt "safe word".
Aus meiner Sicht, ein perfektes SafeDevice wäre ein kleiner Batterie-betriebener Alarmknopf, den man zuerst "scharf stellt", dann einen Knopf drückt und gedrückt fest hält, und der dann nicht beim Knopf-Drücken, sondern beim Knopf-Loslassen den (nicht übertrieben lauten) Alarm schlägt. Gibt es sowas?
Die Requirements an das SafeDevice sind:
- muss immer funktionieren (keine "Ladehemmungen" haben)
- muss beim Dom auf jeden Fall ankommen
- muss solange Alarm geben, bis der Dom tatsächlich reagiert
- soll eindeutig, unverwechselbar sein
- soll nicht zu einfach versehentlich auslösbar sein
- soll einfach zu transportieren und einfach in der Handhabung sein
- soll automatisch auslösen, falls der Sub in eine Trance verfällt
- soll unabhängig von der Umgebung und Position funktionieren (im Wasser, im Pool, auf weichem Bett, im Stehen/Liegen)
- soll ausschaltbar sein und mehrfach verwendbar sein (z.B. eine Porzellantasse auf den Boden fallen lassen ist nicht wieder verwendbar...)
Meine Ideen (Metalstab ist nicht von mir):
Metalstab oder anderer schwerer Gegenstand (Metaldildo, ein Buch)
Anwendung: Der Sub hält es in der Hand. Bei Bedarf fallen lassen. Der Dom merkt den Aufprall.
Vorteile: einfach in der Handhabung, keine Elektronik, funktioniert auch in Trance
Nachteile: funktioniert nicht auf weichen Untergrund (Bett, Pool)
funktioniert nicht wenn man darauf liegt
nur ein einziger Aufprall (kann überhört werden)
"schwer" zum Transportieren
ermüdet die Hand beim Halten
Handglocke
Anwendung: die Glocke klingeln lassen oder fallen lassen
Vorteile: wie beim Metalstab; man kann auch länger klingeln
Nachteile: wie beim Metalstab
Sub muss die Möglichkeit haben, mit der Hand die Glocke zu schwingen
Handzeichen
Anwendung: vorher ausgemachte Handzeichen geben
Vorteil: Einfachheit
Nachteil: die Hände müssen für den Dom sichtbar sein und beweglich sein
nicht akustisch
Alarmknopf
Anwendung: Beim Drücken erzeugt der Alarmknopf ein extrem lautes schrilles Geräusch, 118 - 150 dB
Vorteile: unüberhörbar, extrem klein und handlich, überall in jeder Position einsetzbar (auch in Wasser)
Nachteil: extrem laut (aber eh nur kurz anzuwenden)
Buzzer
Anwendung: Beim Drücken auf den Knopf (etwa 6 - 9 cm groß) ertönt ein Geräusch oder eine Sprachnachricht
Vorteile: unüberhörbar, angenehme Lautstärke, wiederholt anwendbar, das Geräusch sollte lange andauern
Nachteile: relativ groß und unhandlich, kann leicht versehentlich ausgelöst werden, vor allem wenn man drauf liegt
Bluetooth Shutter für den Smartphone
Anwendung: es ist ein keines etwa 4 cm großes Gadget mit einem Knopf zum Fern-Auslösen von Kamera auf dem Smartphone. Kann aber auch zur Lautstärke-Erhöhung auf dem Smartphone verwendet werden - dabei gibt das Smartphone ein lautes System-Geräusch aus, sehr gut zu hören.
Vorteile: extrem leicht und handlich, das Geräusch auf dem verbundenen Smartphone ist ausreichend laut
Nachteile: ein Knopfdrücker erzeugt nur ein einziges Geräusch, man muss mehrfach drücken, falls der Dom nichts merkt
Basiert auf Bluetooth, die Verbindung ist nicht zuverlässig
man kann das Smartphone nicht gleichzeitig zum Filmen verwenden
Funkklingel
Anwendung: Der Auslöser ist in der Hand, beim Drücken erklingt die in einer Steckdose installierte Klingel (BTW, ich besitze eine Funkklingel, bei der der Auslöser ohne Batterie auskommt. Die Energie wird durch das Drücken erzeugt...)
Vorteile: sehr zuverlässig (außer bei Stromausfall...), klein und handlich, sehr gut hörbar
Nachteile: die Klingel selbst ist relativ groß und schwer
im Ausland braucht man einen Steckdosen-Adapter
Nachteil bei all den Knöpfen: der Sub kann den Auslöser aus der Hand fallen lassen, ohne dass es auffällt. Schleife ums Handgelenk?
Was sind eure Ideen (außer "es sein lassen")?
Was wäre euer Favorit?
Zum Schluss zwei Sprüche, die ich bei der Recherche gefunden habe:
"Ouch is not a SafeWord"
"My SafeWord is more!"
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