
Benutzer44981
Planet-Liebe Berühmtheit
- #1
Immer wieder komme ich in Situationen, in denen ich erst mal gewisse Hemmungen habe, mich etwas nicht traue, o.Ä. - und bis ich mich endlich davon überzeugt habe, dass diese Hemmungen völlig unsinnig sind, so dass ich mich doch traue, bzw. trauen würde, ist die Sache entweder schon längst vorbei oder ich habe zumindest schon die Hälfte verpasst.
Mal ein paar Beispiele:
In der Disco oder bei irgendwelchen Parties traue ich mich am Anfang nie auf die Tanzfläche, weil ich kein guter Tänzer bin und muss mich jedes mal erst aufs Neue davon überzeugen, dass die meisten Anderen auf der Tanzfläche auch nur irgendwie rum hampeln, bis ich mich selbst auf die Tanzfläche traue.
Vor einer Weile war ich bei einer Feier, bei der auch getanzt wurde (Paartanz - kein Disco-Rumgehampel) und hatte dabei die Chance, mit einer durchaus attraktiven Frau zu tanzen. Da ich allerdings schon seit Jahren nicht getanzt habe und der Meinung war, längst Alles verlernt zu haben, habe ich mich - wie kann es auch anders sein - mal wieder nicht getraut und das Angebot abgelehnt.
Später, nachdem ich gesehen habe, wie Andere, die auch schon ewig nicht mehr getanzt haben, sich trotzdem nicht total blamiert haben und ihren Spaß hatten, wäre ich auch dazu bereit gewesen, zu tanzen. - Allerdings hatten dann schon alle tanzwilligen Frauen längst einen Tanzpartner oder waren schon auf dem Heimweg (weil sich die Feier schon dem Ende zugeneigt hat), so dass ich die Gelegenheit, zu tanzen und dabei evtl. sogar einer Frau ein wenig näher zu kommen, verpasst habe.
Auch bei anderen Gelegenheiten, eine Frau anzusprechen, einen nächsten Schritt zu wagen, o.Ä., zögere ich fast immer so lange, bis es zu spät ist - nur, um anschließend irgendwann festzustellen, dass ich eine solche Gelegenheit doch eigentlich locker nutzen könnte. - Und bei der nächsten ähnlichen Gelegenheit (die es meistens erst Wochen, Monate oder Jahre später gibt), läuft die Geschichte wieder genau gleich ab.
Ich glaube nicht, dass ich es schaffen kann, diese Hemmungen, Zweifel, usw. komplett abzubauen. - Dazu bin ich einfach viel zu verkopft. (Selbst in der lockersten, entspanntesten Gesellschaft und in angeheitertem Zustand werden meine Hemmungen nicht weniger)
Aber ich habe doch die Hoffnung, dass ich zumindest die Zeit zum Überwinden der Hemmungen verkürzen kann. - Inzwischen brauche ich nämlich längst nicht mehr so lange, um mich irgendwo auf die Tanzfläche zu wagen, als das früher der Fall war.
Der große Vorteil dabei war allerdings, dass man auf einer Party, o.Ä. wirklich sehr viel Zeit hat und einfach dann auf die Tanzfläche gehen kann, wenn man Lust hat - ohne auf eine passende Gelegenheit, eine andere willige Person, o.Ä. angewisen zu sein. Somit konnte ich mich früher nach Stunden irgendwann dazu durchringen, auf die Tanzfläche zu gehen und brauche inzwischen aufgrund der gesammelten Erfahrung nicht mehr all zu lang, um mich zu überwinden.
Bei den vielen anderen Dingen hat man allerdings viel weniger Zeit, weil man auf eine passende Gelegenheit oder eine andere Person angewiesen ist, auf eine Vorlage irgendwie reagieren muss, o.Ä. und somit schaffe ich es einfach nie, mich zu überwinden und damit die Erfahrung zu sammeln, die es mir ermöglichen würde, mich beim nächsten mal schneller zu überwinden. - Und der Ärger über die letzte verpasste Chance hilft mir auch nicht dabei, mich beim nächsten mal schneller zu überwinden.
Ebenso wenig hilft mir das theoretische Wissen, dass mein zögerliches Verhalten völlig bescheuert ist und dass ich mich im schlimmsten Fall, wenn ich mich traue, ein wenig blamieren kann, was nun wirklich kein Beinbruch ist. - Das kann ich mir alles beliebig oft sagen. - Aber wenn ich dann mal wieder in einer entsprechenden Situation bin, sind all diese Gedanken einfach verschwunden.
Habt ihr irgendeine Idee, wie ich es schaffem kann, aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen?
Mal ein paar Beispiele:
In der Disco oder bei irgendwelchen Parties traue ich mich am Anfang nie auf die Tanzfläche, weil ich kein guter Tänzer bin und muss mich jedes mal erst aufs Neue davon überzeugen, dass die meisten Anderen auf der Tanzfläche auch nur irgendwie rum hampeln, bis ich mich selbst auf die Tanzfläche traue.
Vor einer Weile war ich bei einer Feier, bei der auch getanzt wurde (Paartanz - kein Disco-Rumgehampel) und hatte dabei die Chance, mit einer durchaus attraktiven Frau zu tanzen. Da ich allerdings schon seit Jahren nicht getanzt habe und der Meinung war, längst Alles verlernt zu haben, habe ich mich - wie kann es auch anders sein - mal wieder nicht getraut und das Angebot abgelehnt.

Später, nachdem ich gesehen habe, wie Andere, die auch schon ewig nicht mehr getanzt haben, sich trotzdem nicht total blamiert haben und ihren Spaß hatten, wäre ich auch dazu bereit gewesen, zu tanzen. - Allerdings hatten dann schon alle tanzwilligen Frauen längst einen Tanzpartner oder waren schon auf dem Heimweg (weil sich die Feier schon dem Ende zugeneigt hat), so dass ich die Gelegenheit, zu tanzen und dabei evtl. sogar einer Frau ein wenig näher zu kommen, verpasst habe.
Auch bei anderen Gelegenheiten, eine Frau anzusprechen, einen nächsten Schritt zu wagen, o.Ä., zögere ich fast immer so lange, bis es zu spät ist - nur, um anschließend irgendwann festzustellen, dass ich eine solche Gelegenheit doch eigentlich locker nutzen könnte. - Und bei der nächsten ähnlichen Gelegenheit (die es meistens erst Wochen, Monate oder Jahre später gibt), läuft die Geschichte wieder genau gleich ab.
Ich glaube nicht, dass ich es schaffen kann, diese Hemmungen, Zweifel, usw. komplett abzubauen. - Dazu bin ich einfach viel zu verkopft. (Selbst in der lockersten, entspanntesten Gesellschaft und in angeheitertem Zustand werden meine Hemmungen nicht weniger)
Aber ich habe doch die Hoffnung, dass ich zumindest die Zeit zum Überwinden der Hemmungen verkürzen kann. - Inzwischen brauche ich nämlich längst nicht mehr so lange, um mich irgendwo auf die Tanzfläche zu wagen, als das früher der Fall war.
Der große Vorteil dabei war allerdings, dass man auf einer Party, o.Ä. wirklich sehr viel Zeit hat und einfach dann auf die Tanzfläche gehen kann, wenn man Lust hat - ohne auf eine passende Gelegenheit, eine andere willige Person, o.Ä. angewisen zu sein. Somit konnte ich mich früher nach Stunden irgendwann dazu durchringen, auf die Tanzfläche zu gehen und brauche inzwischen aufgrund der gesammelten Erfahrung nicht mehr all zu lang, um mich zu überwinden.
Bei den vielen anderen Dingen hat man allerdings viel weniger Zeit, weil man auf eine passende Gelegenheit oder eine andere Person angewiesen ist, auf eine Vorlage irgendwie reagieren muss, o.Ä. und somit schaffe ich es einfach nie, mich zu überwinden und damit die Erfahrung zu sammeln, die es mir ermöglichen würde, mich beim nächsten mal schneller zu überwinden. - Und der Ärger über die letzte verpasste Chance hilft mir auch nicht dabei, mich beim nächsten mal schneller zu überwinden.
Ebenso wenig hilft mir das theoretische Wissen, dass mein zögerliches Verhalten völlig bescheuert ist und dass ich mich im schlimmsten Fall, wenn ich mich traue, ein wenig blamieren kann, was nun wirklich kein Beinbruch ist. - Das kann ich mir alles beliebig oft sagen. - Aber wenn ich dann mal wieder in einer entsprechenden Situation bin, sind all diese Gedanken einfach verschwunden.
Habt ihr irgendeine Idee, wie ich es schaffem kann, aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen?