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Benutzer212704 (40)
Ist noch neu hier
- #1
Hallo,
ich bin schon länger stille Mitleserin und habe mich nun registriert, um ein Problem zu erzählen, für das ich dringend andere Sichtweisen benötige.
Mein Partner und ich haben beide nach gescheiterten Beziehungen nochmal von vorne begonnen. Die ersten Jahre war alles wunderbar.
Irgendwann wurde der Sex deutlich weniger und hörte schließlich ganz auf. Das passierte eher schleichend, aber tatsächlich noch vor den Kindern.
Ich habs oft versucht anzusprechen. Zuerst wiegelte er immer ab, meinte, dass das doch normal sei. Während der ersten Schwangerschaft hatte ich unheimlich oft Lust, was er mir dann vorwarf mit den Worten: "bei dir gehts immer nur um das Eine". Es gab in der ersten Schwangerschaft tatsächlich nur ein einziges Mal Sex.
Auf mehrere Versuche, mit ihm zu reden, blockte er einfach immer ab und ließ mich blöd stehen. Ich hab versucht, trotz der Kinder Zeitlücken zu finden, die er jedoch anstatt sie mit mir zu verbringen lieber am Handy verbringt.
Ganz sexlos ist er scheinbar nicht, denn ich weiß, dass er masturbiert. Damit hatte ich nie ein Problem. Allerdings macht es mir mittlerweile zu schaffen, weil er scheinbar doch Lust hat, aber nicht mehr auf mich.
Körperlich habe ich mich nach zwei Schwangerschaften nicht wesentlich verändert. Aber das Problem gabs ja schon davor. Mittlerweile haben wir dieses Problem seit über sechs Jahren und hatten in dieser Zeit zweimal Sex.
Ich lasse ihn seit Jahren völlig in Ruhe, mache keine Andeutungen oder ähnliches. Lange Zeit habe ich unaufhörlich die Schuld bei mir gesucht und überlegt, woran es liegen könnte. Ich war soweit, dass ich mir einredete, dass 1x pro Jahr Sex vielleicht echt zuviel ist.....Mittlerweile kann ich einfach nicht mehr grübeln, aber die Einsamkeit und Verzweiflung bricht oft plötzlich aus mir und lässt mich dann im Alltag recht schnell auch wegen Kleinigkeiten wütend werden. Die Wut bleibt versteckt. Ich schreie nicht, werde aber dann "aus dem Nichts" von außen betrachtet sehr schweigsam. Das möchte ich nicht mehr.
Wir haben zwei gemeinsame Kinder, sind finanziell völlig unabhängig voneinander und funktionieren beide im Alltag wunderbar. Ich möchte dieses Leben einerseits nicht aufgeben (vor allem wegen der Kinder), fühle mich aber auch noch viel zu jung um in einer völlig sexlosen Beziehung leben zu können (müssen).
Mein Angebot, die Beziehung zu öffnen, lehnte er übrigens auch ab.
Wie seht ihr das? Was übersehe ich? Was mache ich falsch?
ich bin schon länger stille Mitleserin und habe mich nun registriert, um ein Problem zu erzählen, für das ich dringend andere Sichtweisen benötige.
Mein Partner und ich haben beide nach gescheiterten Beziehungen nochmal von vorne begonnen. Die ersten Jahre war alles wunderbar.
Irgendwann wurde der Sex deutlich weniger und hörte schließlich ganz auf. Das passierte eher schleichend, aber tatsächlich noch vor den Kindern.
Ich habs oft versucht anzusprechen. Zuerst wiegelte er immer ab, meinte, dass das doch normal sei. Während der ersten Schwangerschaft hatte ich unheimlich oft Lust, was er mir dann vorwarf mit den Worten: "bei dir gehts immer nur um das Eine". Es gab in der ersten Schwangerschaft tatsächlich nur ein einziges Mal Sex.
Auf mehrere Versuche, mit ihm zu reden, blockte er einfach immer ab und ließ mich blöd stehen. Ich hab versucht, trotz der Kinder Zeitlücken zu finden, die er jedoch anstatt sie mit mir zu verbringen lieber am Handy verbringt.
Ganz sexlos ist er scheinbar nicht, denn ich weiß, dass er masturbiert. Damit hatte ich nie ein Problem. Allerdings macht es mir mittlerweile zu schaffen, weil er scheinbar doch Lust hat, aber nicht mehr auf mich.
Körperlich habe ich mich nach zwei Schwangerschaften nicht wesentlich verändert. Aber das Problem gabs ja schon davor. Mittlerweile haben wir dieses Problem seit über sechs Jahren und hatten in dieser Zeit zweimal Sex.
Ich lasse ihn seit Jahren völlig in Ruhe, mache keine Andeutungen oder ähnliches. Lange Zeit habe ich unaufhörlich die Schuld bei mir gesucht und überlegt, woran es liegen könnte. Ich war soweit, dass ich mir einredete, dass 1x pro Jahr Sex vielleicht echt zuviel ist.....Mittlerweile kann ich einfach nicht mehr grübeln, aber die Einsamkeit und Verzweiflung bricht oft plötzlich aus mir und lässt mich dann im Alltag recht schnell auch wegen Kleinigkeiten wütend werden. Die Wut bleibt versteckt. Ich schreie nicht, werde aber dann "aus dem Nichts" von außen betrachtet sehr schweigsam. Das möchte ich nicht mehr.
Wir haben zwei gemeinsame Kinder, sind finanziell völlig unabhängig voneinander und funktionieren beide im Alltag wunderbar. Ich möchte dieses Leben einerseits nicht aufgeben (vor allem wegen der Kinder), fühle mich aber auch noch viel zu jung um in einer völlig sexlosen Beziehung leben zu können (müssen).
Mein Angebot, die Beziehung zu öffnen, lehnte er übrigens auch ab.
Wie seht ihr das? Was übersehe ich? Was mache ich falsch?