Sie hat deutlich weniger Lust als ich

J
Benutzer213323  (43) Ist noch neu hier
  • #1
Hallo,

meine Frau und ich sind jetzt schon viele Jahre verheiratet und wir haben auch zwei tolle Kids. Ich liebe die drei über alles.

Hinsichtlich Sex und Erotik hat sie immer schon dtl. weniger Bedürfnisse als ich und ist bei dem Thema auch insgesamt verschlossener.

Inzwischen gibt es Sex quasi nur noch alle paar Wochen, was ich beim ganzen Stress mit Arbeit, Familie und Haushalt natürlich auch verstehen kann.
Aber auch dabei habe ich häufig eher, dass Gefühl, dass sie es mir zuliebe macht. Sie nutzt dabei auch 2 Stellungen und Techniken, wo sie genau weiß, dass ich sie sehr mag, zum einen im Sitzen auf dem Sofa, wo ich ihre wackelnden Brüste bewundern kann oder sie mastubiert ihn mit der Hand ohne, dass ich etwas machen soll außer zu entspannen. Zudem muss immer das Licht aus sein und Türen und Fenster geschlossen.

Wie gesagt, ich mag das sehr, auch jetzt erregt mich schon diese Vorstellung, sie auf mir zu beobachten. Aber das ist es dann auch. Etwas anderes findet quasi nicht statt und häufig lehnt sie auch ab, wenn ich Andeutungen mache, was manchmal dann doch frustrierend ist.

Zugegebenermaßen mastubiere ich auch selbst mit und ohne Pornos, was ich auch genieße und meist zur Kompensation und zum Spannungsabbau auch ausreicht. Ich habe, dass auch mal versucht anzusprechen, aber von Selbstbefriedigung und Pornos will sie nichts wissen, das findet sie abstoßend.

Zu Anfangszeiten unserer Beziehung hat sie mein Ding auch ab und zu in den Mund genommen, aber nur mit Überwindung. Auch von hinten haben wir es dann manchmal gemacht, das gibt es jetzt aber gar nicht mehr.

Außerdem sind in mir in den letzten Jahren neue Phantasien erwacht, die ich bei ihr nie werde ansprechen können. So finde ich die Vorstellung von Natursekt Inzwischen absolut erregend und werde absolut geil, wenn ich z. B. ins Waschbecken uriniere oder auch beim Wasser lassen meinen Penis runterdrücke, so dass nichts mehr ablaufen kann.
Dann bekomme ich immer direkt eine Erektion und muss meist direkt selbst Hand anlegen.

Was meint ihr? Bin ich zu anspruchsvoll ihr oder zu egoistisch ihr gegenüber, dass mich ihre fehlende Lust auf Sex frustriert? Oder liegt es vielleicht sogar an mir, dass sie keine Lust hat, weil ich es nicht richtig mache bei ihr? Aber auch dort kommt auf Nachfragen nichts Negatives. Laut ihren Aussagen, gefällt es ihr, so wie es ist.
 
Allegiance147
Benutzer203000  Öfter im Forum
  • #2
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Zuletzt bearbeitet:
R
Benutzer193222  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Das klingt mir auch extrem lieblos und nur nach hinhalten, damit du nicht fremd gehst oder ganz gehst. Tut mir leid dir das so zu sagen. Kinder können die Ursache sein, aber meistens hat das andere Gründe. Wie war denn der Sex davor? Hatte sie sichtlich Spaß?
 
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #4
Klingt nicht so, als hätte sie beim Sex auch einen Orgasmus?
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #5
Immer die gleiche Stellung, immer der gleiche Ablauf, wer Spaß am Sex hat wird kreativ, möchte vielleicht zu den vorhandenen Vorlieben den Radius erweitern.
Nein, weshalb denn? Wenn mir bestimmte Stellungen am meisten Spaß machen / am angenehmsten sind, weshalb sollte ich dann nur der Abwechslung wegen zwischendurch andere wählen, die weniger gut sind?
 
S
Benutzer190912  (49) Verbringt hier viel Zeit
  • #6
Mehr Paarzeit, mehr kommunikativer Austausch, neue Impulse die nicht direkt mit Sex zu tun haben. Körperliche Annäherung ohne sexuellen Bezug (Massage): Wie sieht es denn aus, wenn Du sie mal oral verwöhnen würdest, blockt sie alles ab was über das genannte Standardprogramm hinausgeht?
Wie schon gefragt, wie sah Euer Sexleben vor den Kindern aus? Gab es seit den Kindern eine Entwicklung oder läuft das "Programm" schon lange?
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #7
Hinsichtlich Sex und Erotik hat sie immer schon dtl. weniger Bedürfnisse als ich und ist bei dem Thema auch insgesamt verschlossener.
Klassiker: sexuell nicht kompatibel, aber erstmal Familie gründen. 💁🏻‍♀️ Und dann auf plötzliche Besserung hoffen!

Du merkst hoffentlich selbst, dass das so nicht funktioniert.

Bist du sehr unzufrieden? Dann kommuniziere das. Als Lösungen gibt es standardmäßig:

- Paartherapie
- Beziehung öffnen
- Beziehung akzeptieren, wie sie ist
- Beziehung beenden
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #8
du schreibst ja selbst dass das alles schon immer so war.
also logisch, dass es jetzt auch so ist.
Die Problematik besteht seit Beginn eurer Beziehung und mit Alltag, Kids und Co. wird das logischerweise nicht anders.
Oder was hast du da erwartet?
 
J
Benutzer213323  (43) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #9
Herzlichen Dank für eure Rückmeldungungen.

Ihr Selbstbewusstsein war noch nie sonderlich stark ausgeprägt und sie mag deswegen auch eher Dinge, die sie schon kennt, auch außerhalb des Liebeslebens.

Zu Orgasmen kommt sie auch, wenn wahrscheinlich auch nicht immer.
Auch vor den Kindern lief das Programm teils schon in gewohnten Bahnen, wenn natürlich damals noch häufiger.

Wahrscheinlich muss ich einfach damit leben, dass ihre Gelüste weiter abnehmen.
 
fox79
Benutzer204515  (46) Verbringt hier viel Zeit
  • #10
Hallo J jojoxyz ,

Punkt 1 schreibst du schon selbst, du hattest schon immer mehr Bedürfnis... krava krava , Spiralnudel Spiralnudel schreiben es schon, die Basis des Problems war schon immer da und wurde nur ignoriert.

Im Übrigen ist ein verringertes bzw. verschwindendes Bedürfnis nach Sex bei einem von beiden Partnern üblicherweise ein Symptom für andere Probleme.

Ich rate mal ins Blaue hinein... Ihr habt das "klassische" Paarmodell. Du gehst arbeiten und sie kümmert sich um Haushalt und Kinder, richtig?

Du erhältst Bestätigung und Erfolgserlebnisse bei der Arbeit und wenn du heim kommst ist alles in Ordnung und du möchtest gerne den Tag gebührend abschließen und deine Frau flachlegen?

Sie hat von morgens früh Stress mit Kindern und Haushalt, muss an 1000 Dinge denken und Erfolgserlebnisse, Lob oder Anerkennung gibt es kaum, dafür aber Kritik wenn mal was vergessen wurde etc. ? Dann kommt abends noch der Kerl heim, der sich den ganzen Tag ne chillige Zeit im Büro gemacht hat und will Sex? Da freut sie sich aber...

Klassisches Kommunikationsproblem.

Mein Ratschlag wäre Reden!

Sprecht darüber wie ihr eure jeweilige Situation empfindet, was eure Wünsche und Bedürfnisse sind und dann versucht einen Weg zu finden wie ihr eure Bedürfnisse gemeinsam besser befriedigen könnt.

Und mein Tipp an dich: Rede dabei nicht über Sex, der kommt vielleicht wieder wenn eure anderen Themen abgearbeitet sind, sicher nicht vorher und ganz bestimmt nicht, wenn du ihr da zusätzlich Druck machst... dann bekommst du allenfalls lieblosen Mitleidssex...

LG
Fox
 
Zuletzt bearbeitet:
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #11
G
Benutzer213283  (32) dauerhaft gesperrt
  • #12
Beim Waschbecken wäre ich auch definitiv raus.

Allerdings verstehe ich die restlichen Bedürfnisse. Es ist Schade, dass viele den Reiz eines harmonischen und guten Sexuallebens nicht nutzen.

Vor allem beim Partner sollte man alle Hemmungen fallen lassen können, sich trauen Dinge zu tun und zu sagen, die sonst niemals jemand anderes mitbekommt.

Sex kann vieles sein - Druckabbau/Stressbewältigung, Lust oder eben auch aus purer Liebe.
Du kannst dich komplett gehen lassen oder aber auch die Führung übernehmen.

Es kann immer mal Durststrecken geben, wenn der Partner nicht so aktiv ist, wie man selber, aber das darf nicht dauerhaft sein, wenn du das so sehr brauchst.

Ihr müsst das nochmal durchkauen. Wenn es so ist, weil sie sich unwohl fühlt, mit ihrem Körper, dann muss daran gearbeitet werden. Das Selbstwertgefühl muss gesteigert werden.

Ich habe auch ein kleines Kind, eine Arbeit und kümmere mich nebenher um Haushalt und habe noch ein paar andere Verpflichtungen. Da nutze ich den Sex gerne zum Stressabbau und um mich gehen lassen zu können.

Nach der Schwangerschaft war das auch etwas komisch, weil ich mich wegen des Körpers unwohl gefühlt habe. Also habe ich etwas getan. Das aber muss durch also ersetzt werden, um voran zu kommen.

statt „ich fühle mich unwohl, aber ich kann nicht…
sagt man „ich fühle mich unwohl, also mache ich etwas.

Die wenigsten sind bereit, etwas zu ändern, also musst du für dich entscheiden, was du tust, um glücklich zu sein. Frag dich, ob du damit alt werden kannst. Ist bei uns gerade auch so, also fühl dich verstanden.
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #13
Sex kann vieles sein - Druckabbau/Stressbewältigung, Lust oder eben auch aus purer Liebe.
..oder etwas, das einem ziemlich überflüssig vorkommt. Nicht jeder Mensch hat einen hohen Sexdrive, unabhängig davon, ob man mit dem eigenen Körper, der Beziehung oder was auch immer vollkommen glücklich ist.

Ein "diese Person möchte wenig Sex" grundsätzlich als etwas falsches, zu behebendes anzusehen - das ist ein schwerer Fehler und kann leicht mehr Schaden als Nutzen bringen. Äussere Faktoren sind ein Aspekt, aber weder der einzige noch der wichtigste.
 
G
Benutzer213283  (32) dauerhaft gesperrt
  • #14
Beim Waschbecken wäre ich auch definitiv raus.

Allerdings verstehe ich die restlichen Bedürfnisse. Es ist Schade, dass viele den Reiz eines harmonischen und guten Sexuallebens nicht nutzen.

Vor allem beim Partner sollte man alle Hemmungen fallen lassen können, sich trauen Dinge zu tun und zu sagen, die sonst niemals jemand anderes mitbekommt.

Sex kann vieles sein - Druckabbau/Stressbewältigung, Lust oder eben auch aus purer Liebe.
Du kannst dich komplett gehen lassen oder aber auch die Führung übernehmen.

Es kann immer mal Durststrecken geben, wenn der Partner nicht so aktiv ist, wie man selber, aber das darf nicht dauerhaft sein, wenn du das so sehr brauchst.

Ihr müsst das nochmal durchkauen. Wenn es so ist, weil sie sich unwohl fühlt, mit ihrem Körper, dann muss daran gearbeitet werden. Das Selbstwertgefühl muss gesteigert werden.

Ich habe auch ein kleines Kind, eine Arbeit und kümmere mich nebenher um Haushalt und habe noch ein paar andere Verpflichtungen. Da nutze ich den Sex gerne zum Stressabbau und um mich gehen lassen zu können.

Nach der Schwangerschaft war das auch etwas komisch, weil ich mich wegen des Körpers unwohl gefühlt habe. Also habe ich etwas getan. Das aber muss durch also ersetzt werden, um voran zu kommen.

statt „ich fühle mich unwohl, aber ich kann nicht…
sagt man „ich fühle mich unwohl, also mache ich etwas.

Die wenigsten sind bereit, etwas zu ändern, also musst du für dich entscheiden, was du tust, um glücklich zu sein. Frag dich, ob du damit alt werden kannst. Ist bei uns gerade auch so, also fühl dich
..oder etwas, das einem ziemlich überflüssig vorkommt. Nicht jeder Mensch hat einen hohen Sexdrive, unabhängig davon, ob man mit dem eigenen Körper, der Beziehung oder was auch immer vollkommen glücklich ist.

Ein "diese Person möchte wenig Sex" grundsätzlich als etwas falsches, zu behebendes anzusehen - das ist ein schwerer Fehler und kann leicht mehr Schaden als Nutzen bringen. Äussere Faktoren sind ein Aspekt, aber weder der einzige noch der wichtigste.
Da hast du natürlich auch recht, mit Allem was du schreibst.

Es geht um ein Bedürfnis, was der Eine hat, der Andere aber eher weniger bis gar nicht. Und trotzdem geht es darum als Paar eine Lösung zu finden, die für Beide in Ordnung ist. Man möchte den Rest seines Lebens miteinander verbringen, da gibt es viele wichtige Faktoren.
In seinem Fall bekommt er etwas nicht, was ihm sehr wichtig ist und scheinbar eine höhere Prio hat. Macht ihn das unglücklich?! Scheinbar, denn sonst wäre er nicht hier. Also muss etwas passieren, das bedeutet aber nicht, dass nun das mangelnde Interesse am Sex mit allen Mitteln geändert werden muss. Was daraus resultiert, entscheiden die Beiden
 
T
Benutzer210988  (46) Ist noch neu hier
  • #15
Es geht um ein Bedürfnis, was der Eine hat, der Andere aber eher weniger bis gar nicht. Und trotzdem geht es darum als Paar eine Lösung zu finden, die für Beide in Ordnung ist. Man möchte den Rest seines Lebens miteinander verbringen, da gibt es viele wichtige Faktoren.
In seinem Fall bekommt er etwas nicht, was ihm sehr wichtig ist und scheinbar eine höhere Prio hat. Macht ihn das unglücklich?! Scheinbar, denn sonst wäre er nicht hier. Also muss etwas passieren, das bedeutet aber nicht, dass nun das mangelnde Interesse am Sex mit allen Mitteln geändert werden muss. Was daraus resultiert, entscheiden die Beiden
Aber das entscheidende ist doch dass er es von Anfang an wusste.
Er wusste wie sie ist,dass sie keine so hohe Libido hat und nicht experimentierwütig.
Ihr das jetzt zum Vorwurf machen und auf eine Verwandlung ihrerseits zu hoffen ist (sorry) bescheuert. Das hat er sich selbst zuzuschreiben und sollte jetzt damit klarkommen.
 
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U
Benutzer183259  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #18
Hinsichtlich Sex und Erotik hat sie immer schon dtl. weniger Bedürfnisse als ich
Wenn ich jetzt frage, warum Du sie dann trotzdem geheiratet hast, dann kommt wahrscheinlich, dass es eben auch viele andere Dinge gibt, die in einer Beziehung wichtig sind.
Also daher die Folgefrage: Warum ist er Dir nun anscheinend doch so wichtig?
Was meint ihr? Bin ich zu anspruchsvoll ihr oder zu egoistisch ihr gegenüber, dass mich ihre fehlende Lust auf Sex frustriert?
Ich kann nachvollziehen, dass Dich wenig Sex frustriert, aber Du weisst, wen Du geheiratet hast.
Aber was erwartest Du nun plötzlich von einer Frau, die schon immer weniger Lust hatte als Du?
Wahrscheinlich muss ich einfach damit leben, dass ihre Gelüste weiter abnehmen.
Korrekt.
Also besinn Dich darauf, dass es viele andere schöne Dinge in Deiner Beziehung gibt und in dem Gesamtpaket leider nicht viel Sex enthalten ist.
 
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Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #21
Danke nochmals für eure Rückmeldungen. Ich habe gestern versucht, nochmals ein Gespräch zu beginnen, um herauszufinden, was Ihre Bedürfnisse sind (Sex habe ich da bewusst nicht angesprochen). Sie war da ganz erstaunt deswegen, da für sie alles in Ordnung wäre und für sie alles so passen würde und sie mich mich über alles liebt. Ich habe es dann dabei belassen. Auch bzgl. des fehlenden Sex hat sie sich später noch entschuldigt, auch wenn sie es nicht direkt erwähnt hat, da es momentan alles so viel für sie sei mit Schulwechsel der Kinder und so.
Upsi, eventuell ungünstig. Dass sie sich nach dieser Frage von Dir für den seltenen Sex entschuldigt lässt vermuten, dass sie es nicht als die Frage wie es ihr geht (besser gehen würde) verstanden hat, sondern als die Frage was Du tun kannst, damit Du mehr Sex bekommst. Ist ja auch nicht völlig falsch, aber dass Du den Sex nicht ansprichst und sie es trotzdem versteht zeigt schon recht deutlich, dass ihr bewusst und unangenehm ist, dass eure Bedürfnisse da recht verschieden sind.

Teilweise denk ich aber auch, dass Sex doch gut zum Stressabbau geeignet ist, aber dass sieht sie eher nicht so.
Jup, es gibt Menschen für die taugt Sex zum Stressabbau, und es gibt Menschen, die können nur ungestresst freiwilligen Sex haben. Das ist auch nichts, was sich ändern ließe.
 
U
Benutzer183259  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #22
Teilweise denk ich aber auch, dass Sex doch gut zum Stressabbau geeignet ist, aber dass sieht sie eher nicht so.

(Achtung Verallgemeinerung, die bei auch aber offenbar bestätigt wird)
An der Stelle ticken Männer und Frauen sehr unterschiedlich.
Während bei Männern tatsächlich oft auch ein gutes Mittel zum Stressabbau ist, wollen Frauen oft nur Sex, wenn sie den Kopf frei haben.
 
S
Benutzer199400  (47) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #23
tja, das ist der evolutionäre Lauf der Zeit.
Kinder gemacht - Aufgabe erfüllt. Warum also noch Energie beim Sex verschwenden, es gilt nun, für die Kinder da zu sein.

Also wenn die Frau dann ihm zuliebe mehr Sex zulässt, dann ist das sicher kein erfüllender Sex und das Bedürfnis ist nur vorübergehend gestillt, bis die Unzufriedenheit wieder hochkommt. Es muss sich grundsätzlich was ändern, dazu gibts Ratgeber / Bücher etc wie Sand am Meer.
 
U
Benutzer183259  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #24
da es momentan alles so viel für sie sei mit Schulwechsel der Kinder und so.
Dafür habe ich natürlich auch Verständnis!!
Naja, irgendwas ist doch immer...
Wenn jetzt ein Schulwechsel schon wochenlangen Stress verursacht, was kommt als nächstes?
Es gibt Stress bei der Arbeit, die Schwiegermutter hat schief geguckt oder der Hamster hat Schnupfen?
Dein grenzenloses Verständnis bringt Dich an der Stelle nicht ein bisschen weiter...
 
U
Benutzer183259  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #26
Diese Sicht der Dinge bringt jedenfalls niemals irgendwen irgendwie weiter - ausser, man möchte die Beziehung langsam und schmerzhaft sterben lassen.
Der TE ist ja letztlich schon bei der Erkenntnis angelangt, dass er die Situation am besten so akzeptieren sollte.
Alles andere erzeugt nur Druck bei ihr und Frust bei ihm.
Das ist wahrscheinlich nicht das, was er gerne hören will, aber eine kurzfristige Verbesserung wird es schlicht nicht geben.
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #27
Der TE ist ja letztlich schon bei der Erkenntnis angelangt, dass er die Situation am besten so akzeptieren sollte.
Alles andere erzeugt nur Druck bei ihr und Frust bei ihm.
Ja. Und deswegen:
Dein grenzenloses Verständnis bringt Dich an der Stelle nicht ein bisschen weiter...
Doch. Wenn man Dinge nicht ändern kann lebt es sich grundsätzlich besser damit, wenn man sie akzeptiert, als wenn man sinnlos versucht, dagegen anzukämpfen. Es zu verstehen macht die Akzeptanz leichter.

Dieses "Irgendwas ist doch immer / wird doch immer sein" läuft hingegen in reinen Frust, und der macht Akzeptanz ganz sicher nicht leichter.
 
U
Benutzer183259  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #28
Doch. Wenn man Dinge nicht ändern kann lebt es sich grundsätzlich besser damit, wenn man sie akzeptiert, als wenn man sinnlos versucht, dagegen anzukämpfen. Es zu verstehen macht die Akzeptanz leichter.
Das "weiterbringen" hatte ich in diesem Kontext so gemeint, dass es nicht zu seinem verfolgten Ziel "mehr Sex" führen wird.

Ansonsten tut ihm Akzeptanz natürlich gut, weil es Druck und Frust rausnimmt.
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #29
Sage ihr doch einfach mal, wie du dich damit fühlst, dass sie ihr Begehren anscheinend vollkommen verloren zu haben scheint. Vielleicht braucht ihr auch etwas Unterstützung bei eurer Kommunikation.

Denn dieses "anteasen" deinerseits und dann zu erwarten, dass sie das Zepter übernimmt, zeugt ja nicht gerade von Eigenverantwortung.

Wenn du etwas haben möchtest, dann musst du auch in Erscheinung treten und zumindest versuchen die Situation entsprechend zu gestalten.

Und damit meine ich nicht in irgendeine Dominanz zu verfallen und dem anderen seins aufdrücken zu wollen. Aber es ist durchaus möglich, etwas in die eigene Hand zu nehmen, weil man etwas möchte und dabei den anderen auch im Blick zu behalten.

Aber dieses seine Wünsche an den anderen delegieren, ist nicht sonderlich zielführend und ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie das subtil unter Druck setzt.

Bleib doch im ersten Step erstmal bei dir, anstatt direkt wieder auf sie zu schauen und sich anzupassen.
 
Finwe
Benutzer118204  (45) Sehr bekannt hier
  • #30
Ich habe gestern versucht, nochmals ein Gespräch zu beginnen, um herauszufinden, was Ihre Bedürfnisse sind (Sex habe ich da bewusst nicht angesprochen). Sie war da ganz erstaunt deswegen, da für sie alles in Ordnung wäre und für sie alles so passen würde und sie mich mich über alles liebt. Ich habe es dann dabei belassen.
Ihr Erstaunen deutet ebenso an, dass es in eurer Kommunikation hapert. Unter den Umständen auch nicht verwunderlich, dass von ihrer Seite noch nicht mehr kam. Ich hoffe für Euch, dass dein "belassen" nicht dauerhaft ist, unabhängig vom Sex.

Auch bzgl. des fehlenden Sex hat sie sich später noch entschuldigt, auch wenn sie es nicht direkt erwähnt hat, da es momentan alles so viel für sie sei mit Schulwechsel der Kinder und so.
Was bedeutet, sie hat es nicht direkt erwähnt? Hat sie dir einfach erzählt, das ihr der Schulwechsel moment etwas viel ist? Wäre es möglich, dass sie nach einer kurzen Bedenkzeit einfach doch nochmal anders auf deine Frage geantwortet hat?

Zur Klarstellung hier möchte ich aber schon noch sagen, dass die Häufigkeit von Sex früher dtl. mehr war, wenn auch nicht so häufig, wie ich gerne gewollt hätte. Daher sind Aussagen, das hätte ich vorher wissen können, nicht wirklich hilfreich.
vs.
Das ist aber im Laufe der Zeit immer weniger geworden, was ich teilweise bei langer Beziehung und vielen Alltagsverpflichtungen nachvollziehen kann.
Offensichtlich treffen die Aussagen dennoch zu. Das mag dir nicht hilfreich vorkommen, es kann aber dennoch hilfreich sein sich solchen absehbaren Entwicklungen bewusst zu werden. Besonders wenn man verstehen will was dazu geführt hat.

Teilweise denk ich aber auch, dass Sex doch gut zum Stressabbau geeignet ist, aber dass sieht sie eher nicht so. Zudem finde ich sie ja noch immer so heiß wie zu früheren Zeiten, da hat sich bei mir nichts geändert.
Vielleicht solltest du mal versuchen das Thema aus ihrer Sicht zu sehen.
Was für dich Strassabbau ist, kann für sie eine weitere Verpflichtung sein. Möglicherweise weiß sie, dass Sex für dich Stressabbau ist und setzt sich selbst unter Druck weil sie dir keinen Stress verursachen will.
Und auch wenn du sie heiß findest, kann sie das ganz anders sehen. Besonders wenn sie sich mit anderen vergleicht oder das Gefühl hat du findest sie nur heiß weil es sich als Mann so gehört oder weil du Sex willst.
 
R
Benutzer193222  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #31
Zumal ja bei euch nicht nur die Häufigkeit das Problem ist! Du möchtest ja variieren und experimentieren. Hast du das auch angesprochen?
 
Allegiance147
Benutzer203000  Öfter im Forum
  • #32
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Zuletzt bearbeitet:
G
Benutzer Gast
  • #33
Nein, weshalb denn? Wenn mir bestimmte Stellungen am meisten Spaß machen / am angenehmsten sind, weshalb sollte ich dann nur der Abwechslung wegen zwischendurch andere wählen, die weniger gut sind?
Sehe ich auch so. Wir sind seit knapp 20 Jahren zusammen und haben 3 - 5 mal die Woche Sex. Am Ende läuft es immer auf die 4 bis 5 gleichen Dinge raus weil wir hier über die Jahre festgestellt haben, dass uns das beiden gefällt. Wir probieren ab und zu auch mal andere Stellungen bzw. Dinge aus (über die Jahre schon einige). Hat uns dann aber beiden nie wirklich zugesagt.
 
Finwe
Benutzer118204  (45) Sehr bekannt hier
  • #34
Wenn jetzt aber ein Partner kommt und sagt: "Du, irgendwie wird's nach 20 Jahren Löffelchen und Missionar langweilig", dann sollte man auch zuhören und vielleicht eine Lösung finden.
Leider wissen wir aber nicht was genau der TE gesagt hat. Bislang klingt das alles eher nach Andeutungen und selbst die einfache Frage nach ihren Bedürfnissen außerhalb von Sex hat schon zu erstaunen ihrerseits geführt. Ich würde also nicht davon ausgehen, dass bislang ein offenes Gespräch stattgefunden hat.

Aber so: "Hey, heute nur Missionar im Dunkeln, ohne anfassen und sei froh das du überhaupt noch ran darfst", ist doch nicht die Basis einer guten Beziehungen. Man muss doch darüber reden, Wünsche äußern können und Ängste der Partnerin/ Partner verstehen. Dann erklärt sich vielleicht warum sie nur im Dunkeln Sex möchte ohne viel drumherum und warum Er das so langweilig findet.
Auch wenn ich dem Teil mit der Kommunikation zustimme finde ich die Darstellung der beiden Protagonisten in diesem Beispiel fragwürdig. Wie sich hier in vielen Threads zeigt sind das eher die Interpretation der jeweils anderen Seite statt der Realität. Nicht selten, weil die Person welche anderen Sex wünscht außerhalb davon ähnlich denkt wie sie es dem Partner mit weniger Lust vorhält (alles ist gut).

Nach allem was bislang bekannt ist, gibt es wohl ein gegenseitiges Kommunikationsproblem. Er kann seine Wünsche über Sex nicht richtig äußern, u.a weil es ihr unangenehm scheint über das Thema zu reden. Und beim Versuch das Thema auf andere Weise anzuschneiden belässt er es wieder bei ihren Beschwichtigungen, statt vielleicht noch etwas intensiver ins Gespräch zu gehen. Und dennoch stellt sich im Nachhinein heraus, dass sie sehr wohl gemerkt hat um was es ihm eigentlich geht. Es bestehen offensichtlich beiderseits Probleme in der Kommunikation, weshalb ich nicht darauf wetten würde, dass die Wünsche bislang klar und einfühlsam geäußert wurden. Dann wäre es auch nicht verwunderlich, dass sie mit dem bisherigen Sex weiterhin zufrieden ist.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #35
Zur Klarstellung hier möchte ich aber schon noch sagen, dass die Häufigkeit von Sex früher dtl. mehr war, wenn auch nicht so häufig, wie ich gerne gewollt hätte. Daher sind Aussagen, das hätte ich vorher wissen können, nicht wirklich hilfreich.

Tatsächlich ist es so, dass bei vielen Menschen schon direkt am Anfang der Beziehung deutlich wird, was später die Bruchstellen werden. Das ist nicht nur bezogen auf Sex, sondern auch auf Hobbys, Angewohnheiten, Macken. Nur überspielen das viele Menschen genau in dieser Verliebt-Rosa-Brille-Zeit mit "ach, der/die ändert sich schon" oder "naja, wenn er/sie sich da ein bisschen bessert, dann passt das schon".

Was sie aber dann nicht mit einplanen, ist, dass sich sowas nicht nur in die eine sondern auch in die andere Richtung entwickeln kann.

Das nützt dir jetzt in dieser Situation nichts, denn du bist nunmal verheiratet mit Kindern, und kannst dir nicht vornehmen, dass du da bei der nächsten Beziehung besser drauf achtest. Aber so wie du es beschreibst, doch ja, du hättest es vorher ahnen können, und hast dich vermutlich die ganze Zeit ein wenig selbst belogen.

Was du daraus für die Gegenwart mitnehmen kannst: Beziehungen, die auf "wenn er/sie sich nur ein klein wenig ändert..." basieren, funktionieren schlecht. Selbstverständlich ist es frustrierend, wenn deine Partnerin weniger Interesse an Sex hat, beziehungsweise vor allem anderes Interesse an Sex. Aber am Ende ist die beste Basis für eine Beziehung immer noch das "ich mag sie so, wie sie ist". Das heißt ja nicht, dass man nicht gemeinsam an Dingen arbeiten und aufeinander zugehen kann. Das kann man sehr wohl. Aber sobald man es erwartet, wird es unschön.

(PS: Ich hoffe, du setzt deine Waschbecken-Phantasien nicht heimlich um, oder wenn, dann putzt du wenigstens direkt anschließend selbst. Jeder soll und darf seine Kinks und Phantasien haben, solange sie anderen nicht schaden, und im Zweifelsfall lebt man sie eben alleine aus - aber ich möchte mir persönlich nicht vorstellen in einem Haus zu leben, wo ich sowas im Nachhinein erfahre und dann den Verdacht haben müsste, da wurde nicht auch entsprechend auf anschließende Sauberkeit geachtet).
 
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