
Benutzer107106
Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
- #1
Hallo in die Runde,
In den letzten Monaten ist mir verstärkt aufgefallen, dass man viel seltener siezt, als noch vor 10-20 Jahren, zumindest in meinem Umfeld.
Sicher hat das mit der schleichenden "Amerikanisierung" zu tun, wo es ja bekanntlich kein "Sie" gibt.
Aber auch in meinem Alltag gibt es kein Sie mehr.
In meiner Firma (60 MA), aber auch in der meines Mannes (über 350) wird offiziell nur noch geduzt, also auch neue Kolleg*innen.
Wir Eltern in Schule und Kita duzen uns alle auch ggfs. unbekannterweise.
Außerhalb von offiziellen Situationen (Arzt, Bank, Servicepersonal), käme ich nicht auf die Idee jemanden in meinem Alter (bin 31) zu Siezen, egal ob im Bus oder im Restaurant.
Bei meinen Eltern jedoch wurde im Büro gesiezt, auch Kollegen, die man 50 Jahre kannte. Eltern haben sich auch in der Schule überwiegend mit Frau Müller angeredet und auch ich habe die Eltern meiner Freund*innen so angeredet. Meine Kinder nennen die Eltern ihrer Freund*innen beim Vornamen.
Auch wurden die meisten Erzieher*innen in meinem Kindergarten noch Frau Weber genannt. Bei uns in der Kita sind das Kerstin und Ralle. Nur die Lehrerin wird Frau Meier genannt (natürlich mit dem obligatorischen Du in der Grundschule ;-) ).
Meine Oma hat bis zu ihrem Tod die besten Freundinnen gesiezt. Einzige Ausnahme waren Familienangehörige und alte Schulfreunde.
Wie ist das bei euch?
Beobachtet ihr das auch?
Oder ist das was lokales?
Wie findet ihr die Entwicklung?
Wird das Sie aussterben?
In den letzten Monaten ist mir verstärkt aufgefallen, dass man viel seltener siezt, als noch vor 10-20 Jahren, zumindest in meinem Umfeld.
Sicher hat das mit der schleichenden "Amerikanisierung" zu tun, wo es ja bekanntlich kein "Sie" gibt.
Aber auch in meinem Alltag gibt es kein Sie mehr.
In meiner Firma (60 MA), aber auch in der meines Mannes (über 350) wird offiziell nur noch geduzt, also auch neue Kolleg*innen.
Wir Eltern in Schule und Kita duzen uns alle auch ggfs. unbekannterweise.
Außerhalb von offiziellen Situationen (Arzt, Bank, Servicepersonal), käme ich nicht auf die Idee jemanden in meinem Alter (bin 31) zu Siezen, egal ob im Bus oder im Restaurant.
Bei meinen Eltern jedoch wurde im Büro gesiezt, auch Kollegen, die man 50 Jahre kannte. Eltern haben sich auch in der Schule überwiegend mit Frau Müller angeredet und auch ich habe die Eltern meiner Freund*innen so angeredet. Meine Kinder nennen die Eltern ihrer Freund*innen beim Vornamen.
Auch wurden die meisten Erzieher*innen in meinem Kindergarten noch Frau Weber genannt. Bei uns in der Kita sind das Kerstin und Ralle. Nur die Lehrerin wird Frau Meier genannt (natürlich mit dem obligatorischen Du in der Grundschule ;-) ).
Meine Oma hat bis zu ihrem Tod die besten Freundinnen gesiezt. Einzige Ausnahme waren Familienangehörige und alte Schulfreunde.
Wie ist das bei euch?
Beobachtet ihr das auch?
Oder ist das was lokales?
Wie findet ihr die Entwicklung?
Wird das Sie aussterben?