
Benutzer108566
Sehr bekannt hier
- #1
Hallo Ihr Lieben,
wir sind seid vier Jahren zusammen und leben in einer gemeinsamen Wohnung.
Wir leiden derzeit Beide unter hohem Arbeitspensum und dementsprechend begrenzter Freizeit. Hinzu kommt, dass wir zum Stressabbau und zur Entspannung gänzlich verschiedene Wege gehen. Ich bemühe mich um viel Aktivität, damit mein gestresster Kopf frei und mein angespannter Körper müde wird. Er wählt eher die Einsiedlerei nach Feierabend und zockt. Wir Beide mögen Gesellschaft von Freunden zur Ablenkung vom Arbeitsstress.
Und da wären wir auch schon beim Thema: Mein Partner trinkt in Gesellschaft gern und viel. So habe ich ihn kennen- /´(und lieben) gelernt. Da er unter Alkohol einfach nur lustig und niedlich wird, hatte ich da nie ein Problem mit und bin auch gerne mit ihm gemeinsam feiern gegangen, häufig auch als Fahrer und damit nüchtern.
Seit einem halben Jahr weiß er/wissen wir allerdings, dass er unter behandlungsbedürftigem Bluthochdruck leidet - er nimmt Medikamente dagegen und kommt damit gut zurecht, Blutdruck ist nun im Normbereich. Nur raucht und trinkt er weiterhin. Beim Rauchen verstehe ich den Suchtaspekt und kommentiere das nicht weiter, es beschäftigt mich auch nicht so sehr wie sein Alkoholkonsum. Grob geschätzt trinkt er mindestens alle zwei Wochen und ich meine Betrinken und nicht nur zwei Bier. Das stört mich - massiv mittlerweile.
Ich kann (oder konnte?) mir mit diesem Mann alles vorstellen: Heiraten, Kinder kriegen, alt werden - das volle spießige Programm eben. Und nun streiten wir seit Monaten viel zu viel. Oft landen wir beim Thema Alkohol und da ist er leider auch null kompromissbereit. Mein Gefühl ist, dass es da nicht einmal um den Konsum, sondern um sein Ego geht: "Ich lasse mir nicht vorschreiben was ich zu tun habe!" Ich habe folgende Vorschläge gemacht: Einmal im Monat so richtig feiern gehen! - Hat er akzeptiert um mir dann einige Zeit später zu sagen, dass er das so nicht verstanden hätte und sich auch nicht so einschränken lassen will von mir. Zweiter Vorschlag von mir: "Codewort" - wenn wir gemeinsam weggehen, sagt er mir ob es bei zwei Bieren bleibt oder nicht. - Auch da stimmt er zu, um wenig später zu sagen: "Nee, also ich will das gar nicht so planen, ich entscheide das wie und wann ich will."
Nun gehen mir die Ideen aus und er kommt keinen Milimeter auf mich zu. Auch nicht, als ich ihm ganz ausdrücklich sage, dass ich von meinem Partner erwarte, dass er für sich sorgen kann, vorallem, wenn man ein gemeinsames Leben mit Kindern plant - da muss ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein da sein. Er ist einfach nicht gesund und provoziert mit seinem hochriskanten Verhalten (keine Bewegung, Rauchen, Trinken) mit 40 den ersten Herzinfarkt zu bekommen. Mich macht das so unendlich traurig. Ich liebe ihn und will mit ihm zusammen sein ohne Angst und Kopfkino. Natürlich ist es sein Leben, aber bin ich nicht ein Teil davon?
Mir bleiben nun nicht mehr viele Optionen. Entweder ich halte mich raus und schauspiele oder ich komme nicht mehr mit, wenn er weggeht. Dann verkürzt sich unsere gemeinsame Zeit aber noch mehr und ob sich das blöde Gefühl dabei in Luft auflöst, sei mal dahingestellt. Und Trennung? Er ist ein so toller Mann und unsere Beziehung hat so schöne Seiten, das zerstören lassen, weil er beim Feiern trinkt?
Ich weiß gar nicht was ich Euch da fragen soll, aber vielleicht habt ihr ja ein paar Dinge die Euch dazu einfallen und mir/uns helfen könnten?
LG
nepomuk
wir sind seid vier Jahren zusammen und leben in einer gemeinsamen Wohnung.
Wir leiden derzeit Beide unter hohem Arbeitspensum und dementsprechend begrenzter Freizeit. Hinzu kommt, dass wir zum Stressabbau und zur Entspannung gänzlich verschiedene Wege gehen. Ich bemühe mich um viel Aktivität, damit mein gestresster Kopf frei und mein angespannter Körper müde wird. Er wählt eher die Einsiedlerei nach Feierabend und zockt. Wir Beide mögen Gesellschaft von Freunden zur Ablenkung vom Arbeitsstress.
Und da wären wir auch schon beim Thema: Mein Partner trinkt in Gesellschaft gern und viel. So habe ich ihn kennen- /´(und lieben) gelernt. Da er unter Alkohol einfach nur lustig und niedlich wird, hatte ich da nie ein Problem mit und bin auch gerne mit ihm gemeinsam feiern gegangen, häufig auch als Fahrer und damit nüchtern.
Seit einem halben Jahr weiß er/wissen wir allerdings, dass er unter behandlungsbedürftigem Bluthochdruck leidet - er nimmt Medikamente dagegen und kommt damit gut zurecht, Blutdruck ist nun im Normbereich. Nur raucht und trinkt er weiterhin. Beim Rauchen verstehe ich den Suchtaspekt und kommentiere das nicht weiter, es beschäftigt mich auch nicht so sehr wie sein Alkoholkonsum. Grob geschätzt trinkt er mindestens alle zwei Wochen und ich meine Betrinken und nicht nur zwei Bier. Das stört mich - massiv mittlerweile.
Ich kann (oder konnte?) mir mit diesem Mann alles vorstellen: Heiraten, Kinder kriegen, alt werden - das volle spießige Programm eben. Und nun streiten wir seit Monaten viel zu viel. Oft landen wir beim Thema Alkohol und da ist er leider auch null kompromissbereit. Mein Gefühl ist, dass es da nicht einmal um den Konsum, sondern um sein Ego geht: "Ich lasse mir nicht vorschreiben was ich zu tun habe!" Ich habe folgende Vorschläge gemacht: Einmal im Monat so richtig feiern gehen! - Hat er akzeptiert um mir dann einige Zeit später zu sagen, dass er das so nicht verstanden hätte und sich auch nicht so einschränken lassen will von mir. Zweiter Vorschlag von mir: "Codewort" - wenn wir gemeinsam weggehen, sagt er mir ob es bei zwei Bieren bleibt oder nicht. - Auch da stimmt er zu, um wenig später zu sagen: "Nee, also ich will das gar nicht so planen, ich entscheide das wie und wann ich will."
Nun gehen mir die Ideen aus und er kommt keinen Milimeter auf mich zu. Auch nicht, als ich ihm ganz ausdrücklich sage, dass ich von meinem Partner erwarte, dass er für sich sorgen kann, vorallem, wenn man ein gemeinsames Leben mit Kindern plant - da muss ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein da sein. Er ist einfach nicht gesund und provoziert mit seinem hochriskanten Verhalten (keine Bewegung, Rauchen, Trinken) mit 40 den ersten Herzinfarkt zu bekommen. Mich macht das so unendlich traurig. Ich liebe ihn und will mit ihm zusammen sein ohne Angst und Kopfkino. Natürlich ist es sein Leben, aber bin ich nicht ein Teil davon?
Mir bleiben nun nicht mehr viele Optionen. Entweder ich halte mich raus und schauspiele oder ich komme nicht mehr mit, wenn er weggeht. Dann verkürzt sich unsere gemeinsame Zeit aber noch mehr und ob sich das blöde Gefühl dabei in Luft auflöst, sei mal dahingestellt. Und Trennung? Er ist ein so toller Mann und unsere Beziehung hat so schöne Seiten, das zerstören lassen, weil er beim Feiern trinkt?
Ich weiß gar nicht was ich Euch da fragen soll, aber vielleicht habt ihr ja ein paar Dinge die Euch dazu einfallen und mir/uns helfen könnten?
LG
nepomuk