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Benutzer214720 (42)
Ist noch neu hier
- #1
Hallo zusammen,
vielen Dank, dass ich mich hier einmal austauschen kann.
Wie fange ich an? Im Grunde habe ich ein Problem mit meiner Beziehung. Genau genommen mit unserem Sexualleben, denn dieses existiert im so gut wie nicht mehr. Und da bin ich wohl bei weitem nicht der einzige. Dieses Thema ist ein Dauerbrenner und wurde wohl schon 1. Mio. Mal diskutiert. Ich hoffe trotzdem, dass sich einige von euch meinem Post annehmen und mir ihre Sichtweise schildern. Natürlich habe ich selbst schon etliche Beiträge dieser Art gelesen und versucht Sie auf mich zu übertragen, was mal mehr mal wenig gelingt. Doch geholfen hat das bisher wenig. Bisher konnte ich meine spezielle Situation nur selten und erst recht nicht im großen Umfang beschreiben bzw. mich damit jemandem anvertrauen. Von daher wähle ich diesen Weg. Mir ist natürlich bewusst, dass ihr nur eine einseitige Situationsbeschreibung erhaltet und auf Grund dieser keine Handlungsempfehlung geben könnt. Doch würde es mich freuen einfach mal andere Sichtweise zu hören. So, genug der Vorworte.
Ich bin männlich, 41 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Es sind jetzt 8 Jahre Beziehung und 5 Jahre davon verheiratet. Meine Mädchen sind 5 und 3. Soviel zu den Grunddaten. Jetzt zu meiner Geschichte.
Fangen wir mit den "schönen" Zeiten an. In Klammern, weil ich im speziellen unsere Sexualität meine.
In den ersten zwei Jahren Beziehung, war ich sexuell überglücklich. Ich hatte noch keine Beziehung erleben dürfen, in der meine Partnerin so offen und experimentierfreudig war. Wir waren spontan und haben Dinge ausprobiert an die ich mich in meinen früheren Beziehungen nicht heran getraut hatte. Tatsächlich war ich sogar öfter mal überfordert. Und nicht nur sexuell war zumindest für mich (ob es für sie auch so war, kann ich leider nur bedingt beurteilen) die Beziehung ein Traum. Wir lagen auf eine Wellenlänge. Es passte einfach alles, könnte man fast sagen. Natürlich gab es Fantasien die ich mich noch nicht hatte getraut anzusprechen und es gibt immer etwas was am Charakter oder den Angewohnheiten etc. einem nicht so gut gefällt. Aber um es im Bildnis einer Waagschale auszudrücken. Die positiven Aspekte überwogen bei weitem.
Sie war meine Traumfrau und für mich, hätte es ewig so weiter gehen können. Auf Grund dessen, dass wir beide zu dem Zeitpunkt schon Mitte 30 waren, haben wir uns dafür entschieden nicht mehr lange zu warten und gemeinsam eine Familie zu gründen. Noch während der ersten Schwangerschaft, hatte wir in den ersten Monaten weiterhin Sex (nicht mehr so wild und spontan, aber trotzdem erfüllend) und haben sogar noch neue Spielzeuge bestellt, die wir miteinander ausprobieren wollten. Leider liegen diese bis heute unbenutzt in ihrer originalen Verpackung im hintersten einer Schublade. Komplikationen und Vorwehen in der Schwangerschaft brachte unser Sexualleben verständlicherweise zum erliegen. So vergingen einige Monate. Unsere erstes Kind kam zur Welt und wir waren überglücklich. Leider musste unser Kind mit einem traumatisiereneden Erlebnis per Kaiserschnitt zur Welt kommen und es dauerte einige weitere Monate, bis meine Frau bereit war, dass erste mal wieder körperlich aktiv zu werden. Dafür hatte ich auch durchaus Verständnis. Unseren sexuellen Interval würde ich aus heutiger Sicht ab da an auf 1-2 Mal im Monat schätzen. Um eine sofortige weitere Schwangerschaft zu verhindern hatten wir Sex nur mit Gummi. Durch die Verletzungen die ihr durch die OP im Bauchraum zugefügt wurden, war sie sehr empfindlich für Berührungen am Unterleib, was sich auch auf unseren Sex auswirkte. Sobald ich zu tief in sie eindrang oder zu kräftig zustieß, hatte sie Schmerzen. Die leichteste Berührung meiner Eichel an ihrer Gebärmutter löste den Abbruch unseres Geschlechtsverkehrs aus. Auch wenn ich sie mit den Fingern stimulieren wollte, wurde ich nicht wie vorher mit einer squirtenden Vagina belohnt, sondern mit einer abwehrenden Geste. Allerdings besserte sich ihr Zustand mit der Zeit. Zu der Unbeschwertheit wie vor der Schwangerschaft sollten wir allerdings nie wieder zurückkehren. Natürlich war ich verständnisvoll für Ihre Situation und habe keinen Sex eingefordert oder dergleichen. Noch hatte auch sie ab und zu Lust. Und diese wenigen Momente haben wir dann gemeinsam sehr vorsichtig versucht zu genießen. Nach über einem Jahr hatten wir uns an die gesamte neue Situation gewöhnt und entschieden uns für ein weiteres Kind. Wird wollten von Anfang an kein Einzelkind. So kam es, dass wir ein weiteres Mal Schwanger wurden. Um in diese Schwangerschaft Komplikationen zu verhindern, hatte wir von Anfang an keinen Sex mehr. Schon im 5. Monat musste meine Frau zum ersten Mal ins Krankenhaus um die eintretenden Vorwehen zu verhindern. Viele schlaflose Nächte später und einer für alle traumatisierenden Zeit, in der unsere grade zwei Jahre alte Tochter ihre Mutter auf Grund der Coronamassnahmen für über zwei Monate nicht sehen durfte (kein Zutritt ins Spital für die Kleine), kam unsere zweite Tochter wieder per Kaiserschnitt zur Welt. Wieder vergingen viele Monate in denen der Heilungsprozess nur schwerlich Fortschritte machte. Einige Monate nach der Geburt versuchte ich den ersten Anlauf mit meiner Frau intim zu werden. Welchen sie allerdings abwehrte. Es folgte Monate der Annäherung und Ablehnung. Um mir entgegen zu kommen, machte sie es mir ab und zu mit der Hand. Mit jeder weiteren Ablehnung, die Sie mit Müdigkeit und Erschöpfung begründete, stieg mein Frust. Die ersten Diskussionen über unsere Zweisamkeit waren recht einseitig und stießen bei ihr nur bedingt auf Verständnis. Ihre Aussage war, ich muss mich einfach gedulden, bis sie sich wieder bereit fühlt. Natürlich möchte ich das auch. Ich möchte auch, dass sie will und mich begehrt. Und nicht Sex mit mir hat, weil sie meint sie müsste. Ab und zu, so einmal alle 1-2 Monate ließ sie sich auf Sex mit mir ein. Leider war das Feuer nicht mehr da. Es war sehr einseitig. Ich versuchte alles um sie in Stimmung zu bringen. Aber eher mit mäßigem Erfolg. Von ihrer Seite aus kam nix mehr, kein blasen, kein küssen, kein streicheln, nix. Sehr monotoner Sex war die Folge.
Den bis zu dem Zeitpunkte schlimmsten Tiefpunkt hatten wir als sie sich mehr gedrängt als willig auf Sex mit mir einlies. Sie lag dort wie ein Brett und ließ sich penetrieren. Was meine Lust auch stark beeinflusste. Ich fühlte mich nicht gut dabei. Es war wie Sex mit einer Fremden, der man die Körperlichkeit aufgezwungen hatte. Als ich sie darauf ansprach, war sie total beleidigt. Zusätzlich sagte ich, dass sich unser zusammenleben wie Bruder und Schwester anfühlt und nicht wie ein liebendes Ehepaar. Natürlich war es auch von mir nicht gerade feinfühlig, aber die Emotionen lenkten meine Worte und nicht mein Kopf. Ich hätte es nicht sagen sollen. Zu dem Zeitpunkt erwähnte ich, dass ich darunter leide. Sie meinte dann, dass ich nicht der einzige wäre der darunter leiden würde. Zusätzlich hätte sie doch gern mehr Unterstützung im Haushalt. Ich habe infolge dessen, wirklich versucht Sie noch mehr zu entlasten. Aber ich kann wirklich nicht alles machen. Ich bin Alleinverdiener und gehe 9 Stunden am Tag arbeiten. Ich räumen so oft es geht die Küche auf und befülle die Spülmaschine und entleeren sie wieder. Ich räume auch sonst in der Wohnung auf wenn ich sehe, dass Dinge herumliegen. Zudem kümmere ich mich um den Müll und jegliche Reparaturen die im Haus anstehen. Ausserdem bringe ich jeden Abend die Kinder ins Bett und lese mit ihnen Bücher. Sobald ich nachhause komme sind die Kinder bei mir und kümmere mich um sie. Und der Hund wird auch von mir zwei mal am Tag alleine gassi geführt. Ich weiß nicht. Tue ich wirklich noch zu wenig? Sie geht nicht arbeiten und kümmert sich in meiner Abwesenheit um die Kinder und den sonstigen Haushalt. Ich weiss ja, dass die z.B. die Zeit hat Serien und Filme zu gucken. Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal eine ganze Serie geguckt habe.
Ich verdiene als Ingenieure ganz gut und sie muss sich ums Finanzielle nicht wirklich gross gedanken machen. Auch hat sie in dem Bereich freie Hand.
Egal, ich bin abgedriftet. Auf jeden Fall möchte sie immer noch mehr Entlastung und sagt, sie wäre so erschöpft und müde für Sex. Dadurch habe sie einfach keine Kraft mehr. Wenn ich sie mehr unterstützen würde, dann könnte es sein, dass es besser wird. Zusätzlich würde ich mich nicht genug anstrengen um sie in Stimmung zu bringen. Leider ist meine Motivation auch eher unterirdisch sie noch zu motivieren. Fast jeder Versuch einer Motivation ist mit Ablehnung belohnt worden. Sie sagt dazu, ja, du möchtest doch Sex. Genau. Was resultiert daraus? Das sie anscheinend keinen möchte. Leider führen diese Gespräche nie zu etwas. Ich bin immer der Blöde der sie unter Druck setzt und es laut ihrer Aussage dadurch immer noch schlimmer macht. Ich Leider nunmal unter dieser Situation und bin der Meinung, dass ich doch das Recht habe, alle 2-3 Monate einen neuen Versuch zu starten im Gespräch eine Lösung zu finden. Mittlerweile habe ich es aber so gut wie aufgegeben. Und auf diesem Stand sind wir bis heute.
Von diesem Abend an, ging es nur noch weiter bergab. Immer wieder versuche ich sie zu begeistern, was aber in 99% der Fälle auf Ablehnung stößt. Auch einfache erotische Berührungen im Alltag sind ihr mittlerweile zu wider. Nicht einmal einen Leidenschaftlichen Zungenkuss kann ich meiner Frau noch abverlangen.
Ich habe wirklich viel versucht ihre Stimmung zu heben. Wir haben unser Eigentum verkauft, weil wir mit unseren rentner Nachbarn Stress hatten. Ich hätte damit auch weiter leben können, aber sie wollte unbedingt weg. Ganz weg. Auch das habe ich ihr erfüllt. Wir sind in eine ganz neue Stadt gezogen und ich habe einen neuen Job angenommen. Jetzt sind wir alleine in einer fremden Stadt und es hat sich nix verbessert.
Mittlerweile ist meine Grosse 5 Jahre alt und wir haben seit gut einem halben Jahr keinen Sex mehr gehabt. Mein letzter Versuch endete in einer Katastrophe. Sie lang wirklich wie tot da und sagte, jetzt mach einfach. Ich habe versucht Sie in ein Vorspiel zu verwickeln. Aber alle zärtlichen Berührungen von mir stiessen auf Ablehnung. Ich konnte das einfach nicht. Ich weine wirklich nicht oft, aber diese Situation hat mich so verletzt, dass ich mich weinend zurückgezogen habe. Mittlerweile denke ich wirklich über eine Trennung nach. Aber auf Grund der Kinder, bin ich immer noch da. Ich möchte meine Kinder nicht verlieren. Ich liebe es sie jeden Tag ins Bett zu bringen und mit ihnen zu spielen. Ich möchte nicht ohne sie leben.
Das klingt jetzt alles so negativ. Den Stress den wir haben, bezieht sich allerdings tatsächlich nur auf unser Sexualleben.
Im Alltag und in sonstigen Belangen sind ich und meine Frau immer noch harmonisch. Und wir haben eigentlich Pläne für sie Zukunft. Ich liebe mein Leben so wie es sie. Wäre da nicht die mangelnde Zärtlichkeit und der fehlende Sex.
Ihr denkt jetzt bestimmt, sie lässt es sich von einem anderen besorgen. Das glaube ich nicht, und ich wüsste auch nicht wie sie das anstellen sollte. Sie den ganzen Tag die Kinder bei sich und kennt hier noch keine menschen Seele. Ausserdem verbringen wir 99% der restlichen Zeit neben meiner Arbeit gemeinsam.
Das ist allerdings tatsächlich ein Problem. Ich würde so gerne wieder Sport machen. Aber leider habe ich es so gut wie aufgegeben, weil es jedes Mal eine Diskussion gibt. Sie hat Angst, dass ich eine andere Frau kennen lerne. So mache ich lediglich zuhause ein paar Übungen und gehe sehr sporadisch Laufen. Ich bin allerdings Immer noch ganz gut in Form. Für meine 41 sehe ich noch recht frisch aus. Ich bin ein recht maskuliner Typ der eigentlich nie Probleme hatte Damen kennenzulernen. Natürlich habe ich sie gefragt ob sie mich nicht mehr attraktiv finden würde. Aber das hat sie verneint. Sie selber findet sich allerdings nach den Geburten nicht mehr sehr attraktiv. Sie meint, die hätte zu schlaffe Titten und der Bauch wäre nicht mehr schön. Zudem lässt die Elastizität der Haut mit 40 doch ein wenig nach. Aber aus meiner Sicht ist das wirklich heulen auf ganz hohem Niveau. Sie hat mit ihren 1,70m immer noch eine top Figur. 53Kg sind jetzt zwar 5Kg mehr als vor den Geburten, aber sie ist immer noch super schlank. Natürlich sind ihre Brüste nicht mehr so fest wie vorher, aber immerhin stehen sie noch. Und der Bauch hat jetzt eine Narbe die aber wie ich finde recht gut verheilt ist. Sie hat keine Streifen und immer noch einen Bauch wie eine 20. jährige. Für mich ist sie immer noch super attraktiv. Und ihr Gesicht mit den langen leicht lockigen dunklen Haaren ist immer noch so schön wie eh und je.
Oh man, ich verzehre mich nach ihr.
Ich leider so enorm darunter, dass ich wirklich darüber nachdenke mich zu trennen. Allerdings verliere ich sie dann.
Immer wieder denke ich über Fremdgehen nach und hätte es wahrscheinlich schon getan, hätte sich die Gelegenheit geboten. Allerdings will ich ja eigentlich meine Frau.
Unsere ganze Zukunft steht wegen dieser Sache auf dem Spiel. Lange werde ich es nicht mehr aushalten.
Danke, dass ich mich hier einmal auskotzen durfte.
vielen Dank, dass ich mich hier einmal austauschen kann.
Wie fange ich an? Im Grunde habe ich ein Problem mit meiner Beziehung. Genau genommen mit unserem Sexualleben, denn dieses existiert im so gut wie nicht mehr. Und da bin ich wohl bei weitem nicht der einzige. Dieses Thema ist ein Dauerbrenner und wurde wohl schon 1. Mio. Mal diskutiert. Ich hoffe trotzdem, dass sich einige von euch meinem Post annehmen und mir ihre Sichtweise schildern. Natürlich habe ich selbst schon etliche Beiträge dieser Art gelesen und versucht Sie auf mich zu übertragen, was mal mehr mal wenig gelingt. Doch geholfen hat das bisher wenig. Bisher konnte ich meine spezielle Situation nur selten und erst recht nicht im großen Umfang beschreiben bzw. mich damit jemandem anvertrauen. Von daher wähle ich diesen Weg. Mir ist natürlich bewusst, dass ihr nur eine einseitige Situationsbeschreibung erhaltet und auf Grund dieser keine Handlungsempfehlung geben könnt. Doch würde es mich freuen einfach mal andere Sichtweise zu hören. So, genug der Vorworte.
Ich bin männlich, 41 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Es sind jetzt 8 Jahre Beziehung und 5 Jahre davon verheiratet. Meine Mädchen sind 5 und 3. Soviel zu den Grunddaten. Jetzt zu meiner Geschichte.
Fangen wir mit den "schönen" Zeiten an. In Klammern, weil ich im speziellen unsere Sexualität meine.
In den ersten zwei Jahren Beziehung, war ich sexuell überglücklich. Ich hatte noch keine Beziehung erleben dürfen, in der meine Partnerin so offen und experimentierfreudig war. Wir waren spontan und haben Dinge ausprobiert an die ich mich in meinen früheren Beziehungen nicht heran getraut hatte. Tatsächlich war ich sogar öfter mal überfordert. Und nicht nur sexuell war zumindest für mich (ob es für sie auch so war, kann ich leider nur bedingt beurteilen) die Beziehung ein Traum. Wir lagen auf eine Wellenlänge. Es passte einfach alles, könnte man fast sagen. Natürlich gab es Fantasien die ich mich noch nicht hatte getraut anzusprechen und es gibt immer etwas was am Charakter oder den Angewohnheiten etc. einem nicht so gut gefällt. Aber um es im Bildnis einer Waagschale auszudrücken. Die positiven Aspekte überwogen bei weitem.
Sie war meine Traumfrau und für mich, hätte es ewig so weiter gehen können. Auf Grund dessen, dass wir beide zu dem Zeitpunkt schon Mitte 30 waren, haben wir uns dafür entschieden nicht mehr lange zu warten und gemeinsam eine Familie zu gründen. Noch während der ersten Schwangerschaft, hatte wir in den ersten Monaten weiterhin Sex (nicht mehr so wild und spontan, aber trotzdem erfüllend) und haben sogar noch neue Spielzeuge bestellt, die wir miteinander ausprobieren wollten. Leider liegen diese bis heute unbenutzt in ihrer originalen Verpackung im hintersten einer Schublade. Komplikationen und Vorwehen in der Schwangerschaft brachte unser Sexualleben verständlicherweise zum erliegen. So vergingen einige Monate. Unsere erstes Kind kam zur Welt und wir waren überglücklich. Leider musste unser Kind mit einem traumatisiereneden Erlebnis per Kaiserschnitt zur Welt kommen und es dauerte einige weitere Monate, bis meine Frau bereit war, dass erste mal wieder körperlich aktiv zu werden. Dafür hatte ich auch durchaus Verständnis. Unseren sexuellen Interval würde ich aus heutiger Sicht ab da an auf 1-2 Mal im Monat schätzen. Um eine sofortige weitere Schwangerschaft zu verhindern hatten wir Sex nur mit Gummi. Durch die Verletzungen die ihr durch die OP im Bauchraum zugefügt wurden, war sie sehr empfindlich für Berührungen am Unterleib, was sich auch auf unseren Sex auswirkte. Sobald ich zu tief in sie eindrang oder zu kräftig zustieß, hatte sie Schmerzen. Die leichteste Berührung meiner Eichel an ihrer Gebärmutter löste den Abbruch unseres Geschlechtsverkehrs aus. Auch wenn ich sie mit den Fingern stimulieren wollte, wurde ich nicht wie vorher mit einer squirtenden Vagina belohnt, sondern mit einer abwehrenden Geste. Allerdings besserte sich ihr Zustand mit der Zeit. Zu der Unbeschwertheit wie vor der Schwangerschaft sollten wir allerdings nie wieder zurückkehren. Natürlich war ich verständnisvoll für Ihre Situation und habe keinen Sex eingefordert oder dergleichen. Noch hatte auch sie ab und zu Lust. Und diese wenigen Momente haben wir dann gemeinsam sehr vorsichtig versucht zu genießen. Nach über einem Jahr hatten wir uns an die gesamte neue Situation gewöhnt und entschieden uns für ein weiteres Kind. Wird wollten von Anfang an kein Einzelkind. So kam es, dass wir ein weiteres Mal Schwanger wurden. Um in diese Schwangerschaft Komplikationen zu verhindern, hatte wir von Anfang an keinen Sex mehr. Schon im 5. Monat musste meine Frau zum ersten Mal ins Krankenhaus um die eintretenden Vorwehen zu verhindern. Viele schlaflose Nächte später und einer für alle traumatisierenden Zeit, in der unsere grade zwei Jahre alte Tochter ihre Mutter auf Grund der Coronamassnahmen für über zwei Monate nicht sehen durfte (kein Zutritt ins Spital für die Kleine), kam unsere zweite Tochter wieder per Kaiserschnitt zur Welt. Wieder vergingen viele Monate in denen der Heilungsprozess nur schwerlich Fortschritte machte. Einige Monate nach der Geburt versuchte ich den ersten Anlauf mit meiner Frau intim zu werden. Welchen sie allerdings abwehrte. Es folgte Monate der Annäherung und Ablehnung. Um mir entgegen zu kommen, machte sie es mir ab und zu mit der Hand. Mit jeder weiteren Ablehnung, die Sie mit Müdigkeit und Erschöpfung begründete, stieg mein Frust. Die ersten Diskussionen über unsere Zweisamkeit waren recht einseitig und stießen bei ihr nur bedingt auf Verständnis. Ihre Aussage war, ich muss mich einfach gedulden, bis sie sich wieder bereit fühlt. Natürlich möchte ich das auch. Ich möchte auch, dass sie will und mich begehrt. Und nicht Sex mit mir hat, weil sie meint sie müsste. Ab und zu, so einmal alle 1-2 Monate ließ sie sich auf Sex mit mir ein. Leider war das Feuer nicht mehr da. Es war sehr einseitig. Ich versuchte alles um sie in Stimmung zu bringen. Aber eher mit mäßigem Erfolg. Von ihrer Seite aus kam nix mehr, kein blasen, kein küssen, kein streicheln, nix. Sehr monotoner Sex war die Folge.
Den bis zu dem Zeitpunkte schlimmsten Tiefpunkt hatten wir als sie sich mehr gedrängt als willig auf Sex mit mir einlies. Sie lag dort wie ein Brett und ließ sich penetrieren. Was meine Lust auch stark beeinflusste. Ich fühlte mich nicht gut dabei. Es war wie Sex mit einer Fremden, der man die Körperlichkeit aufgezwungen hatte. Als ich sie darauf ansprach, war sie total beleidigt. Zusätzlich sagte ich, dass sich unser zusammenleben wie Bruder und Schwester anfühlt und nicht wie ein liebendes Ehepaar. Natürlich war es auch von mir nicht gerade feinfühlig, aber die Emotionen lenkten meine Worte und nicht mein Kopf. Ich hätte es nicht sagen sollen. Zu dem Zeitpunkt erwähnte ich, dass ich darunter leide. Sie meinte dann, dass ich nicht der einzige wäre der darunter leiden würde. Zusätzlich hätte sie doch gern mehr Unterstützung im Haushalt. Ich habe infolge dessen, wirklich versucht Sie noch mehr zu entlasten. Aber ich kann wirklich nicht alles machen. Ich bin Alleinverdiener und gehe 9 Stunden am Tag arbeiten. Ich räumen so oft es geht die Küche auf und befülle die Spülmaschine und entleeren sie wieder. Ich räume auch sonst in der Wohnung auf wenn ich sehe, dass Dinge herumliegen. Zudem kümmere ich mich um den Müll und jegliche Reparaturen die im Haus anstehen. Ausserdem bringe ich jeden Abend die Kinder ins Bett und lese mit ihnen Bücher. Sobald ich nachhause komme sind die Kinder bei mir und kümmere mich um sie. Und der Hund wird auch von mir zwei mal am Tag alleine gassi geführt. Ich weiß nicht. Tue ich wirklich noch zu wenig? Sie geht nicht arbeiten und kümmert sich in meiner Abwesenheit um die Kinder und den sonstigen Haushalt. Ich weiss ja, dass die z.B. die Zeit hat Serien und Filme zu gucken. Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal eine ganze Serie geguckt habe.
Ich verdiene als Ingenieure ganz gut und sie muss sich ums Finanzielle nicht wirklich gross gedanken machen. Auch hat sie in dem Bereich freie Hand.
Egal, ich bin abgedriftet. Auf jeden Fall möchte sie immer noch mehr Entlastung und sagt, sie wäre so erschöpft und müde für Sex. Dadurch habe sie einfach keine Kraft mehr. Wenn ich sie mehr unterstützen würde, dann könnte es sein, dass es besser wird. Zusätzlich würde ich mich nicht genug anstrengen um sie in Stimmung zu bringen. Leider ist meine Motivation auch eher unterirdisch sie noch zu motivieren. Fast jeder Versuch einer Motivation ist mit Ablehnung belohnt worden. Sie sagt dazu, ja, du möchtest doch Sex. Genau. Was resultiert daraus? Das sie anscheinend keinen möchte. Leider führen diese Gespräche nie zu etwas. Ich bin immer der Blöde der sie unter Druck setzt und es laut ihrer Aussage dadurch immer noch schlimmer macht. Ich Leider nunmal unter dieser Situation und bin der Meinung, dass ich doch das Recht habe, alle 2-3 Monate einen neuen Versuch zu starten im Gespräch eine Lösung zu finden. Mittlerweile habe ich es aber so gut wie aufgegeben. Und auf diesem Stand sind wir bis heute.
Von diesem Abend an, ging es nur noch weiter bergab. Immer wieder versuche ich sie zu begeistern, was aber in 99% der Fälle auf Ablehnung stößt. Auch einfache erotische Berührungen im Alltag sind ihr mittlerweile zu wider. Nicht einmal einen Leidenschaftlichen Zungenkuss kann ich meiner Frau noch abverlangen.
Ich habe wirklich viel versucht ihre Stimmung zu heben. Wir haben unser Eigentum verkauft, weil wir mit unseren rentner Nachbarn Stress hatten. Ich hätte damit auch weiter leben können, aber sie wollte unbedingt weg. Ganz weg. Auch das habe ich ihr erfüllt. Wir sind in eine ganz neue Stadt gezogen und ich habe einen neuen Job angenommen. Jetzt sind wir alleine in einer fremden Stadt und es hat sich nix verbessert.
Mittlerweile ist meine Grosse 5 Jahre alt und wir haben seit gut einem halben Jahr keinen Sex mehr gehabt. Mein letzter Versuch endete in einer Katastrophe. Sie lang wirklich wie tot da und sagte, jetzt mach einfach. Ich habe versucht Sie in ein Vorspiel zu verwickeln. Aber alle zärtlichen Berührungen von mir stiessen auf Ablehnung. Ich konnte das einfach nicht. Ich weine wirklich nicht oft, aber diese Situation hat mich so verletzt, dass ich mich weinend zurückgezogen habe. Mittlerweile denke ich wirklich über eine Trennung nach. Aber auf Grund der Kinder, bin ich immer noch da. Ich möchte meine Kinder nicht verlieren. Ich liebe es sie jeden Tag ins Bett zu bringen und mit ihnen zu spielen. Ich möchte nicht ohne sie leben.
Das klingt jetzt alles so negativ. Den Stress den wir haben, bezieht sich allerdings tatsächlich nur auf unser Sexualleben.
Im Alltag und in sonstigen Belangen sind ich und meine Frau immer noch harmonisch. Und wir haben eigentlich Pläne für sie Zukunft. Ich liebe mein Leben so wie es sie. Wäre da nicht die mangelnde Zärtlichkeit und der fehlende Sex.
Ihr denkt jetzt bestimmt, sie lässt es sich von einem anderen besorgen. Das glaube ich nicht, und ich wüsste auch nicht wie sie das anstellen sollte. Sie den ganzen Tag die Kinder bei sich und kennt hier noch keine menschen Seele. Ausserdem verbringen wir 99% der restlichen Zeit neben meiner Arbeit gemeinsam.
Das ist allerdings tatsächlich ein Problem. Ich würde so gerne wieder Sport machen. Aber leider habe ich es so gut wie aufgegeben, weil es jedes Mal eine Diskussion gibt. Sie hat Angst, dass ich eine andere Frau kennen lerne. So mache ich lediglich zuhause ein paar Übungen und gehe sehr sporadisch Laufen. Ich bin allerdings Immer noch ganz gut in Form. Für meine 41 sehe ich noch recht frisch aus. Ich bin ein recht maskuliner Typ der eigentlich nie Probleme hatte Damen kennenzulernen. Natürlich habe ich sie gefragt ob sie mich nicht mehr attraktiv finden würde. Aber das hat sie verneint. Sie selber findet sich allerdings nach den Geburten nicht mehr sehr attraktiv. Sie meint, die hätte zu schlaffe Titten und der Bauch wäre nicht mehr schön. Zudem lässt die Elastizität der Haut mit 40 doch ein wenig nach. Aber aus meiner Sicht ist das wirklich heulen auf ganz hohem Niveau. Sie hat mit ihren 1,70m immer noch eine top Figur. 53Kg sind jetzt zwar 5Kg mehr als vor den Geburten, aber sie ist immer noch super schlank. Natürlich sind ihre Brüste nicht mehr so fest wie vorher, aber immerhin stehen sie noch. Und der Bauch hat jetzt eine Narbe die aber wie ich finde recht gut verheilt ist. Sie hat keine Streifen und immer noch einen Bauch wie eine 20. jährige. Für mich ist sie immer noch super attraktiv. Und ihr Gesicht mit den langen leicht lockigen dunklen Haaren ist immer noch so schön wie eh und je.
Oh man, ich verzehre mich nach ihr.
Ich leider so enorm darunter, dass ich wirklich darüber nachdenke mich zu trennen. Allerdings verliere ich sie dann.
Immer wieder denke ich über Fremdgehen nach und hätte es wahrscheinlich schon getan, hätte sich die Gelegenheit geboten. Allerdings will ich ja eigentlich meine Frau.
Unsere ganze Zukunft steht wegen dieser Sache auf dem Spiel. Lange werde ich es nicht mehr aushalten.
Danke, dass ich mich hier einmal auskotzen durfte.