Trennung trotz Liebe?

S
Benutzer214720  (42) Ist noch neu hier
  • #1
Hallo zusammen,

vielen Dank, dass ich mich hier einmal austauschen kann.


Wie fange ich an? Im Grunde habe ich ein Problem mit meiner Beziehung. Genau genommen mit unserem Sexualleben, denn dieses existiert im so gut wie nicht mehr. Und da bin ich wohl bei weitem nicht der einzige. Dieses Thema ist ein Dauerbrenner und wurde wohl schon 1. Mio. Mal diskutiert. Ich hoffe trotzdem, dass sich einige von euch meinem Post annehmen und mir ihre Sichtweise schildern. Natürlich habe ich selbst schon etliche Beiträge dieser Art gelesen und versucht Sie auf mich zu übertragen, was mal mehr mal wenig gelingt. Doch geholfen hat das bisher wenig. Bisher konnte ich meine spezielle Situation nur selten und erst recht nicht im großen Umfang beschreiben bzw. mich damit jemandem anvertrauen. Von daher wähle ich diesen Weg. Mir ist natürlich bewusst, dass ihr nur eine einseitige Situationsbeschreibung erhaltet und auf Grund dieser keine Handlungsempfehlung geben könnt. Doch würde es mich freuen einfach mal andere Sichtweise zu hören. So, genug der Vorworte.


Ich bin männlich, 41 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Es sind jetzt 8 Jahre Beziehung und 5 Jahre davon verheiratet. Meine Mädchen sind 5 und 3. Soviel zu den Grunddaten. Jetzt zu meiner Geschichte.


Fangen wir mit den "schönen" Zeiten an. In Klammern, weil ich im speziellen unsere Sexualität meine.

In den ersten zwei Jahren Beziehung, war ich sexuell überglücklich. Ich hatte noch keine Beziehung erleben dürfen, in der meine Partnerin so offen und experimentierfreudig war. Wir waren spontan und haben Dinge ausprobiert an die ich mich in meinen früheren Beziehungen nicht heran getraut hatte. Tatsächlich war ich sogar öfter mal überfordert. Und nicht nur sexuell war zumindest für mich (ob es für sie auch so war, kann ich leider nur bedingt beurteilen) die Beziehung ein Traum. Wir lagen auf eine Wellenlänge. Es passte einfach alles, könnte man fast sagen. Natürlich gab es Fantasien die ich mich noch nicht hatte getraut anzusprechen und es gibt immer etwas was am Charakter oder den Angewohnheiten etc. einem nicht so gut gefällt. Aber um es im Bildnis einer Waagschale auszudrücken. Die positiven Aspekte überwogen bei weitem.

Sie war meine Traumfrau und für mich, hätte es ewig so weiter gehen können. Auf Grund dessen, dass wir beide zu dem Zeitpunkt schon Mitte 30 waren, haben wir uns dafür entschieden nicht mehr lange zu warten und gemeinsam eine Familie zu gründen. Noch während der ersten Schwangerschaft, hatte wir in den ersten Monaten weiterhin Sex (nicht mehr so wild und spontan, aber trotzdem erfüllend) und haben sogar noch neue Spielzeuge bestellt, die wir miteinander ausprobieren wollten. Leider liegen diese bis heute unbenutzt in ihrer originalen Verpackung im hintersten einer Schublade. Komplikationen und Vorwehen in der Schwangerschaft brachte unser Sexualleben verständlicherweise zum erliegen. So vergingen einige Monate. Unsere erstes Kind kam zur Welt und wir waren überglücklich. Leider musste unser Kind mit einem traumatisiereneden Erlebnis per Kaiserschnitt zur Welt kommen und es dauerte einige weitere Monate, bis meine Frau bereit war, dass erste mal wieder körperlich aktiv zu werden. Dafür hatte ich auch durchaus Verständnis. Unseren sexuellen Interval würde ich aus heutiger Sicht ab da an auf 1-2 Mal im Monat schätzen. Um eine sofortige weitere Schwangerschaft zu verhindern hatten wir Sex nur mit Gummi. Durch die Verletzungen die ihr durch die OP im Bauchraum zugefügt wurden, war sie sehr empfindlich für Berührungen am Unterleib, was sich auch auf unseren Sex auswirkte. Sobald ich zu tief in sie eindrang oder zu kräftig zustieß, hatte sie Schmerzen. Die leichteste Berührung meiner Eichel an ihrer Gebärmutter löste den Abbruch unseres Geschlechtsverkehrs aus. Auch wenn ich sie mit den Fingern stimulieren wollte, wurde ich nicht wie vorher mit einer squirtenden Vagina belohnt, sondern mit einer abwehrenden Geste. Allerdings besserte sich ihr Zustand mit der Zeit. Zu der Unbeschwertheit wie vor der Schwangerschaft sollten wir allerdings nie wieder zurückkehren. Natürlich war ich verständnisvoll für Ihre Situation und habe keinen Sex eingefordert oder dergleichen. Noch hatte auch sie ab und zu Lust. Und diese wenigen Momente haben wir dann gemeinsam sehr vorsichtig versucht zu genießen. Nach über einem Jahr hatten wir uns an die gesamte neue Situation gewöhnt und entschieden uns für ein weiteres Kind. Wird wollten von Anfang an kein Einzelkind. So kam es, dass wir ein weiteres Mal Schwanger wurden. Um in diese Schwangerschaft Komplikationen zu verhindern, hatte wir von Anfang an keinen Sex mehr. Schon im 5. Monat musste meine Frau zum ersten Mal ins Krankenhaus um die eintretenden Vorwehen zu verhindern. Viele schlaflose Nächte später und einer für alle traumatisierenden Zeit, in der unsere grade zwei Jahre alte Tochter ihre Mutter auf Grund der Coronamassnahmen für über zwei Monate nicht sehen durfte (kein Zutritt ins Spital für die Kleine), kam unsere zweite Tochter wieder per Kaiserschnitt zur Welt. Wieder vergingen viele Monate in denen der Heilungsprozess nur schwerlich Fortschritte machte. Einige Monate nach der Geburt versuchte ich den ersten Anlauf mit meiner Frau intim zu werden. Welchen sie allerdings abwehrte. Es folgte Monate der Annäherung und Ablehnung. Um mir entgegen zu kommen, machte sie es mir ab und zu mit der Hand. Mit jeder weiteren Ablehnung, die Sie mit Müdigkeit und Erschöpfung begründete, stieg mein Frust. Die ersten Diskussionen über unsere Zweisamkeit waren recht einseitig und stießen bei ihr nur bedingt auf Verständnis. Ihre Aussage war, ich muss mich einfach gedulden, bis sie sich wieder bereit fühlt. Natürlich möchte ich das auch. Ich möchte auch, dass sie will und mich begehrt. Und nicht Sex mit mir hat, weil sie meint sie müsste. Ab und zu, so einmal alle 1-2 Monate ließ sie sich auf Sex mit mir ein. Leider war das Feuer nicht mehr da. Es war sehr einseitig. Ich versuchte alles um sie in Stimmung zu bringen. Aber eher mit mäßigem Erfolg. Von ihrer Seite aus kam nix mehr, kein blasen, kein küssen, kein streicheln, nix. Sehr monotoner Sex war die Folge.
Den bis zu dem Zeitpunkte schlimmsten Tiefpunkt hatten wir als sie sich mehr gedrängt als willig auf Sex mit mir einlies. Sie lag dort wie ein Brett und ließ sich penetrieren. Was meine Lust auch stark beeinflusste. Ich fühlte mich nicht gut dabei. Es war wie Sex mit einer Fremden, der man die Körperlichkeit aufgezwungen hatte. Als ich sie darauf ansprach, war sie total beleidigt. Zusätzlich sagte ich, dass sich unser zusammenleben wie Bruder und Schwester anfühlt und nicht wie ein liebendes Ehepaar. Natürlich war es auch von mir nicht gerade feinfühlig, aber die Emotionen lenkten meine Worte und nicht mein Kopf. Ich hätte es nicht sagen sollen. Zu dem Zeitpunkt erwähnte ich, dass ich darunter leide. Sie meinte dann, dass ich nicht der einzige wäre der darunter leiden würde. Zusätzlich hätte sie doch gern mehr Unterstützung im Haushalt. Ich habe infolge dessen, wirklich versucht Sie noch mehr zu entlasten. Aber ich kann wirklich nicht alles machen. Ich bin Alleinverdiener und gehe 9 Stunden am Tag arbeiten. Ich räumen so oft es geht die Küche auf und befülle die Spülmaschine und entleeren sie wieder. Ich räume auch sonst in der Wohnung auf wenn ich sehe, dass Dinge herumliegen. Zudem kümmere ich mich um den Müll und jegliche Reparaturen die im Haus anstehen. Ausserdem bringe ich jeden Abend die Kinder ins Bett und lese mit ihnen Bücher. Sobald ich nachhause komme sind die Kinder bei mir und kümmere mich um sie. Und der Hund wird auch von mir zwei mal am Tag alleine gassi geführt. Ich weiß nicht. Tue ich wirklich noch zu wenig? Sie geht nicht arbeiten und kümmert sich in meiner Abwesenheit um die Kinder und den sonstigen Haushalt. Ich weiss ja, dass die z.B. die Zeit hat Serien und Filme zu gucken. Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal eine ganze Serie geguckt habe.
Ich verdiene als Ingenieure ganz gut und sie muss sich ums Finanzielle nicht wirklich gross gedanken machen. Auch hat sie in dem Bereich freie Hand.
Egal, ich bin abgedriftet. Auf jeden Fall möchte sie immer noch mehr Entlastung und sagt, sie wäre so erschöpft und müde für Sex. Dadurch habe sie einfach keine Kraft mehr. Wenn ich sie mehr unterstützen würde, dann könnte es sein, dass es besser wird. Zusätzlich würde ich mich nicht genug anstrengen um sie in Stimmung zu bringen. Leider ist meine Motivation auch eher unterirdisch sie noch zu motivieren. Fast jeder Versuch einer Motivation ist mit Ablehnung belohnt worden. Sie sagt dazu, ja, du möchtest doch Sex. Genau. Was resultiert daraus? Das sie anscheinend keinen möchte. Leider führen diese Gespräche nie zu etwas. Ich bin immer der Blöde der sie unter Druck setzt und es laut ihrer Aussage dadurch immer noch schlimmer macht. Ich Leider nunmal unter dieser Situation und bin der Meinung, dass ich doch das Recht habe, alle 2-3 Monate einen neuen Versuch zu starten im Gespräch eine Lösung zu finden. Mittlerweile habe ich es aber so gut wie aufgegeben. Und auf diesem Stand sind wir bis heute.
Von diesem Abend an, ging es nur noch weiter bergab. Immer wieder versuche ich sie zu begeistern, was aber in 99% der Fälle auf Ablehnung stößt. Auch einfache erotische Berührungen im Alltag sind ihr mittlerweile zu wider. Nicht einmal einen Leidenschaftlichen Zungenkuss kann ich meiner Frau noch abverlangen.
Ich habe wirklich viel versucht ihre Stimmung zu heben. Wir haben unser Eigentum verkauft, weil wir mit unseren rentner Nachbarn Stress hatten. Ich hätte damit auch weiter leben können, aber sie wollte unbedingt weg. Ganz weg. Auch das habe ich ihr erfüllt. Wir sind in eine ganz neue Stadt gezogen und ich habe einen neuen Job angenommen. Jetzt sind wir alleine in einer fremden Stadt und es hat sich nix verbessert.
Mittlerweile ist meine Grosse 5 Jahre alt und wir haben seit gut einem halben Jahr keinen Sex mehr gehabt. Mein letzter Versuch endete in einer Katastrophe. Sie lang wirklich wie tot da und sagte, jetzt mach einfach. Ich habe versucht Sie in ein Vorspiel zu verwickeln. Aber alle zärtlichen Berührungen von mir stiessen auf Ablehnung. Ich konnte das einfach nicht. Ich weine wirklich nicht oft, aber diese Situation hat mich so verletzt, dass ich mich weinend zurückgezogen habe. Mittlerweile denke ich wirklich über eine Trennung nach. Aber auf Grund der Kinder, bin ich immer noch da. Ich möchte meine Kinder nicht verlieren. Ich liebe es sie jeden Tag ins Bett zu bringen und mit ihnen zu spielen. Ich möchte nicht ohne sie leben.
Das klingt jetzt alles so negativ. Den Stress den wir haben, bezieht sich allerdings tatsächlich nur auf unser Sexualleben.
Im Alltag und in sonstigen Belangen sind ich und meine Frau immer noch harmonisch. Und wir haben eigentlich Pläne für sie Zukunft. Ich liebe mein Leben so wie es sie. Wäre da nicht die mangelnde Zärtlichkeit und der fehlende Sex.
Ihr denkt jetzt bestimmt, sie lässt es sich von einem anderen besorgen. Das glaube ich nicht, und ich wüsste auch nicht wie sie das anstellen sollte. Sie den ganzen Tag die Kinder bei sich und kennt hier noch keine menschen Seele. Ausserdem verbringen wir 99% der restlichen Zeit neben meiner Arbeit gemeinsam.
Das ist allerdings tatsächlich ein Problem. Ich würde so gerne wieder Sport machen. Aber leider habe ich es so gut wie aufgegeben, weil es jedes Mal eine Diskussion gibt. Sie hat Angst, dass ich eine andere Frau kennen lerne. So mache ich lediglich zuhause ein paar Übungen und gehe sehr sporadisch Laufen. Ich bin allerdings Immer noch ganz gut in Form. Für meine 41 sehe ich noch recht frisch aus. Ich bin ein recht maskuliner Typ der eigentlich nie Probleme hatte Damen kennenzulernen. Natürlich habe ich sie gefragt ob sie mich nicht mehr attraktiv finden würde. Aber das hat sie verneint. Sie selber findet sich allerdings nach den Geburten nicht mehr sehr attraktiv. Sie meint, die hätte zu schlaffe Titten und der Bauch wäre nicht mehr schön. Zudem lässt die Elastizität der Haut mit 40 doch ein wenig nach. Aber aus meiner Sicht ist das wirklich heulen auf ganz hohem Niveau. Sie hat mit ihren 1,70m immer noch eine top Figur. 53Kg sind jetzt zwar 5Kg mehr als vor den Geburten, aber sie ist immer noch super schlank. Natürlich sind ihre Brüste nicht mehr so fest wie vorher, aber immerhin stehen sie noch. Und der Bauch hat jetzt eine Narbe die aber wie ich finde recht gut verheilt ist. Sie hat keine Streifen und immer noch einen Bauch wie eine 20. jährige. Für mich ist sie immer noch super attraktiv. Und ihr Gesicht mit den langen leicht lockigen dunklen Haaren ist immer noch so schön wie eh und je.
Oh man, ich verzehre mich nach ihr.
Ich leider so enorm darunter, dass ich wirklich darüber nachdenke mich zu trennen. Allerdings verliere ich sie dann.
Immer wieder denke ich über Fremdgehen nach und hätte es wahrscheinlich schon getan, hätte sich die Gelegenheit geboten. Allerdings will ich ja eigentlich meine Frau.
Unsere ganze Zukunft steht wegen dieser Sache auf dem Spiel. Lange werde ich es nicht mehr aushalten.

Danke, dass ich mich hier einmal auskotzen durfte.
 
Allegiance147
Benutzer203000  Öfter im Forum
  • #2
Ersteinmal möchte ich dir sagen, das es mir sehr leid für euch tut. Klingt nach den üblichen Dingen die passieren können wenn Frauen Kinder bekommen. Ich glaube das ist hier ein häufig vorkommendes Thema.
Ich will hier nicht urteilen aber ich glaube deine Frau muss dringend eine Therapie machen. Eine traumatische Geburt ist etwas furchtbares. Ich hatte 3 davon und daher kann ich die Situation unheimlich gut verstehen. Zusätzlich verändert sich der Körper bei jeder Schwangerschaft und man muss lernen sich so zu akzeptieren. Manchmal genügt es nicht wenn der Mann sagt : "Du bist wunderschön, mich stört das nicht." Uns Frauen stört es und das ist das Problem. Außerdem sollte sie dringend beim Gynäkologen abklären lassen woher die Schmerzen beim Verkehr kommen. Es ist wichtig auszuschließen das es die Schmerzen körperlicher Natur sind. Ich persönlich tippe auf die Psyche denn mit erging es ähnlich, heißt aber nicht, das es bei ihr genauso ist.
Du kannst ihr nur deine Unterstützung bei diesen Wegen anbieten. Drängen hilft nicht.
Meine Beziehung ist daran gescheitert. Heute weiß ich, wir beide haben dazu beigetragen. Früher hab ich es gern auf ihn abgewälzt. Er war der böse Fremdhänger und hat mich und seine Kinder verlassen.
Nicht jede Beziehung/ Ehe muss an solchen Problemen scheitern.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Geduld. Es ist bereits ein harter weg und er wird sicherlich nicht leichter aber wenn es sich lohnt, dann kämpfe mit ihr. Sollte sie das gar nicht wollen, dann sei ehrlich. Sag ihr wie sehr dich das belastet und du sie nicht betrügen oder Hintergehen möchtest sondern lieber eine saubere Trennung.
 
C
Benutzer185636  (41) Öfter im Forum
  • #3
Das tut mir leid für ich. Leider habe ich jetzt gerade keine Zeit für eine ausführliche Antwort. Vielleicht nächste Woche. Aber in Prinzip kennst Du sicherlich die beiden Möglichkeiten: Mit der Situation abfinden oder tatsächlich eine Trennung. Mag sein, dass das Thema Trennung noch in Dir reifen muss.

Es ist immer doof, wenn sich der Sex so drastisch ändert. Insbesondere, wenn es früher super war und man gut harmoniert hat. Aber es ist auch natürlich, dass sich der Sex mit der Zeit allgemein und nach dem Kinderbekommen im speziellen ändert. So krass, wie Du es aber beschreibst, scheint mir das jedoch sehr extrem zu sein. Wenn es alles wirklich so ist, wie Du beschreibst, könnte es sein, dass das Thema zu wenig Hilfe im Haushalt nur vorgeschoben ist. Teilweise klingt es auch so, dass Deine Frau generell keine Gefühle mehr für Dich hat und nur wegen der Versorgung mit Dir zusammen bleibt. Dagegen spricht aber, dass Deine Frau eifersüchtig ist und Dich nicht zum Sport lässt. Und warum hat sie Angst? Weil Sie genau weiß, dass es euer Sexualleben nicht normal ist und daher ein größeres Risiko besteht, dass Du Dich mit einer anderen Frau einlässt. Oder sie hat nur Angst Dich als Versorger zu verlieren. ich weiß es nicht. Da helfen nur Gespräche. Wenn sie sich aber dem verweigert oder keine ehrliche Auskunft gibt oder die Gespräche aus anderen Gründe nichts bringen, dann ist es nicht verkehrt, über eine Trennung nachzudenken.

Besteht die Möglichkeit, dass Du eine Haushaltshilfe einstellst? Dies zusammen mit Deiner Unterstützung im Haushalt würde zumindest dafür sorgen, dass die Ausrede (falls es eine ist), dass Deine Frau im Haushalt überlastet ist, weg fällt. Außerdem solltest Du es vielleicht mal darauf ankommen lassen und Dir Zeit für Dich und Deine Interessen zu nehmen. Gehe regelmäßig zum Sport, auch wenn Deiner Frau das nicht gefällt. Fordere sie auf, sich auch regelmäßig am Nachmittag oder Abend Zeit für sich selbst zu nehmen, während Du dich um die Kinder kümmerst. Genauso wie Deine frau das Recht auf Unterstützung und Zeit für sich hat, hast Du ebenfalls das recht darauf, mal etwas ohne Deine Frau zu unternehmen. Es könnte sein, dass sich schon dadurch, dass sie und Du regelmäßig etwas allein unternimmt, eine Besserung eintritt.

Und hast Du schon mal überlegt, ein Vater-Kind-Wochenende zu unternehmen? Also das Du mit den Kindern alleine mal für ein Wochenende wegfährst? Oder Deine Frau fährt mal alleine für ein Wochenende weg. Ansonsten kann ich noch empfehlen, dass Deine Frau mal mit ihrem Arzt zwecks einer Kur spricht. Es kann ja niemand ausschließen, dass es Deiner Frau nicht doch seelisch schlecht geht und sie Dich noch liebt und ihr der Sex mit Dir doch fehlt. Dann könnte eine entsprechende Behandlung weiterhelfen.
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #4
Den Stress den wir haben, bezieht sich allerdings tatsächlich nur auf unser Sexualleben.
Ich glaube eher, dass das ein ein Symptom ist und nicht die Ursache.

Ihr scheint nicht sonderlich gut miteinander kommunizieren zu können. Ich meine jetzt nicht, irgendwelche alltäglichen Absprachen zu treffen, sondern sich seelisch auch mal nackig von dem anderen machen zu können.

Da wird dann gemauert, weil man sich gekränkt fühlt, Vorwürfe gemacht, indirekt was eingefordert usw.

Das liest sich für mich nach verdammt wenig (emotionaler) Intimität zwischen euch. Deine Frau kann dir anscheinend nicht sagen, was sich in ihr abspielt. Vielleicht weiß sie es selbst auch nicht.

Ein Forum wird dir hierbei leider nicht helfen können, denn dazu müsste man auch deine Frau kennen und viel mehr in die Tiefe gehen.

Ich würde an deiner Stelle eine Paartherapie anforcieren, um zu schauen, was sich da für Dynamiken eingeschlichen haben und wer was dazu beiträgt. Das hat zum Teil auch schlichtweg was mit der eigenen Lebensgeschichte zu tun.
 
C
Benutzer214440  (43) Klickt sich gerne rein
  • #5
Ich kann sehr gut nachvollziehen, das die Situation für dich im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigend ist.
Habe ich es richtig verstanden, dass deine Frau nicht mehr arbeitet? Sind die Kinder nicht im Kiga?
Seit der Geburt unseres Sohnes 2020 haben wir auch wesentlich weniger Sex, seltener als einmal pro Woche. Wir sind abends beide müde. Ich denke dass meine Libido auch durch die Vormenopause gesunken ist, weil ich unter Scheidentrockenheit leide und Präparate dagegen nehme. Ich weiß nicht wie alt deine Frau genau ist. Aber das könnte ein Grund sein.
Natürlich sind Kinder Stress. Allerdings tust du wirklich genug im Haushalt.
Ein weiterer Grund ist ihr mangelndes Selbstwertgefühl bezüglich ihres Körpers und wahrscheinlich deine top Figur. Wenn man sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, hat man keine Lust auf Sex mit einem top gebauten Mann...
Dazu passt auch ihre fast schon krankhafte Eifersucht. Du darfst nicht zum Sport gehen, weil sie Angst hat, du lernst da eine andere Frau kennen?! Das ist echt nicht normal. Ich würde es verstehen wenn sie nicht wollte, dass du mit Kumpels in die Disco gehst.
Ich vermute, ihr geringes Selbstbewusstsein bzgl ihrer für mich beneidenswerten Figur ist die Ursache für alles. Versuche Uhr Komplimente zu machen und ihr Selbstbewusstsein zu steigern.

Eine Paarberatung fände ich auch sinnvoll, das bietet die Caritas kostenlos an.

Alles Gute.
 
M
Benutzer193947  (33) Verbringt hier viel Zeit
  • #6
Ich stimme vielen zu, was hier schon steht.
Ihr denkt jetzt bestimmt, sie lässt es sich von einem anderen besorgen.
Nein, denke ich nicht.
Sie hatte schwere Geburten, sie hat den Mental Load daheim, sie findet sich unattraktiv und last but not least hat sie ganz reale Schmerzen beim Sex. Dass sie da nicht mehr vögeln will, ist für eure Ehe furchtbar, aber nachvollziehbar.
Ich würde so gerne wieder Sport machen. Aber leider habe ich es so gut wie aufgegeben, weil es jedes Mal eine Diskussion gibt. Sie hat Angst, dass ich eine andere Frau kennen lerne.
Sie ist sich bewusst, dass sie dir nicht geben kann, was du sexuell brauchst und deshalb hat sie Verlustängste. Eifersucht ist natürlich der falsche Weg, damit umzugehen. Ich an deiner Stelle würde hier klar sagen, dass du den Sport für dich brauchst und dass du da hingehst um dich auszupowern und nicht um Frauen klar zu machen. Da muss sie dir vertrauen nach 8 Jahren Beziehung. Und ich würde ihr anbieten, sich selbst ebenfalls ein Hobby suchen zu können, damit jeder mal daheim rauskommt.
Aber aus meiner Sicht ist das wirklich heulen auf ganz hohem Niveau
Das ist keine gute Sichtweise. Du spielst damit ihre Gefühle herunter. Sie findet sich unattraktiv. Punkt. Du kannst sie bestärken, dass du das anders siehst, aber nimm sie bitte ernst.
 
J
Benutzer199726  Sehr bekannt hier
  • #7
Ich empfehle ihr folgendes:

Sich eine Arbeit suchen. Sie sollte nicht das Gefühl haben von dir abhängig zu sein und es wird ihr gut tun sich nicht übers Mutter sein zu definieren.

Ggf eine Therapie machen. Es könnte eine postnatale Depression oder eine posttraumatische Belastungsstörung vorliegen.

Dir empfehle ich:

Du solltest den Sex erstmal auf Eis legen. Das wird so nichts, das wird mit ihr nichts. Wenn du Druck machst machst du vieles kaputt.

Schau nach dir, mach deinen Sport, triff Freunde, lenk dich ab.

Setz eine Frist bis wann sie sich um ihre Probleme kümmern soll. Wenn das nicht passiert, zieh einen Schlussstrich. Du bist unglücklich und das solltest du nicht sein.
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Sehr bekannt hier
  • #8
Mir fehlt die emotionale Verbindung.

Bitte krieg das nicht falsch in den Hals aber ich hätte auch null Lust auf meinen Mann weil er mir im Haushalt hilft....

Ich habe den Eindruck das du sie emotional nicht abholen kannst.
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Sehr bekannt hier
  • #9
Die Frau hat zwei harte Geburten hinter sich und kümmert sich Vollzeit um die Kinder.

Du arbeitest Vollzeit und hilfst wo du kannst.

Ihr beide seid aber total im hamsterrad gefangen und habt die (liebes) Beziehung zwischen euch total vernachlässigt.

Sie ist nur Mutter oder für Sex gut. Und du machst auf Ernährer.

Klar gehört Sex zu einer Beziehung aber wenn die Basis (gesehen und wertgeschätzt werden, vertrauen usw) nicht mehr vorhanden ist, dann kommt die Lustlosigkeit.
.
 
Daydreamer90
Benutzer213431  (35) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #10
Ich kann das vielleicht auch etwas aus meiner eigenen Erfahrung erklären...

Mein Mann und ich waren in einer ähnlichen Situation, hatten bis zuletzt ganze 3 Jahre kein einziges Mal Sex! Und ich kann dir sagen, ich als Frau habe wirklich darunter gelitten! Es war eine Mischung aus mentaler Überforderung, wenig Selbstwertgefühl und fehlender emotionaler Nähe. Das alles war ein Teufelskreis aus dem ich auch so einfach nicht mehr heraus kam... Mein Mann hat es irgendwann aufgegeben etwas in sexueller Hinsicht zu unternehmen und sein Schicksal sozusagen akzeptiert. Mich hat das im ersten Moment erstmal durchatmen lassen, weil ich dafür einfach überhaupt keinen Kopf zeitweise hatte. Nach einer gewissen Zeit allerdings hat das fehlende umwerben aber doch angefangen extrem an meinem Selbstwertgefühl zu nagen und ich habe mich immer weniger begehrenswert gefühlt... Der Knackpunkt war nach drei Jahren tatsächlich meine eigene Eifersucht, da er sich mit seiner neuen Kollegin super verstand und das hat mich dann dazu gebracht das ganze Thema auf den Tisch zu bringen. Es waren wirklich keine leichten Gespräche und es hat mir erstmal den Boden unter den Füßen weggezogen, da mir bewusst wurde, dass auch ich einen großen Teil zu dieser Situation beigetragen habe...
Schlussendlich sind wir uns aber durch all die intensiven tränenreichen Gespräche wieder unglaublich nahe gekommen - zuerst emotional und danach auch körperlich wieder. Wir haben beide gemerkt, wie sehr wir uns doch noch lieben und wie wichtig wir uns gegenseitig doch sind. Das hat bei uns den Knoten gelöst, von dem ich nicht dachte, dass das noch möglich ist!

Ich vermute deshalb sehr stark, dass eure Situation deine Frau mindestens genauso stark belastet und sie selbst einfach nicht weiß wie sie da wieder rauskommt.

Warum schreibst du ihr nicht mal einen ehrlichen Brief, in dem du ihr ohne Vorwürfe erklärst, wie es dir innerlich geht - so ähnlich wie du es hier geschrieben hast... Ich kann nur von mir ausgehen und ich hätte mir in all den Jahren immer gewünscht, dass mein Mann mal auf mich zugekommen wäre und mir ehrlich seine Gefühle mitgeteilt hätte. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei mir zu einem Umdenken geführt hätte...
Ich finde einen Versuch ist es wert, bevor bei euch alles in die Brüche geht deshalb!
 
B
Benutzer214801  (53) Ist noch neu hier
  • #11
Hallo Semator,

leider kann ich dir da gar keinen Rat geben. Mein Fall lag ähnlich, mittlerweile ist aber alles im grünen Bereich. Eigentlich brauchst du auch keinen Rat mehr. Miteinander Reden ist das A und O, falls es noch funktioniert.
Deine Frau wollte "weg". Du hast ihr das ermöglicht (zumindest räumlich). Mehr kannst du nicht tun. Dort, wo deine Frau wirklich hin will, muß sie selbst wieder hinfinden. Dazu wird sie Hilfe benötigen, von wem auch immer.
Dir alles Gute und viel Glück!
 
S
Benutzer214720  (42) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #12
Vielen Dank für eure ehrliche Worte.
Ganz bestimmt liegt es nicht nur an ihr, sondern auch an mir. Ich schaffe es nicht einen für unsere Ansprüche guten Zugang zu dem Thema zu finden. Jedes Mal endet das Gespräch in einer Diskussion bis hin zu einem Streit. Ich zwinge mich schon immer ruhig zu bleiben wenn es sich wieder in eine unschönen Richtung entwickelt. Oft blockt sie halt ab und sagt, dass wir das alles schon 100mal durch haben. Ich fühle mich dann auch immer sehr hilflos und unfähig.
Fühlt sich tatsächlich so an, als könnte ich sie teilweise emotional nicht abholen. Ich habe sie schon gebeten mir zu helfen, aber sie meint, dass müsste ich selber wissen, sie wäre kein Erklärbar. Und dann wäre es ja nicht intrinsisch aus mir heraus, sondern nur gespiegelt. Sowas frisst auch enorm an meinem Selbstbewusstsein.
Es war mir natürlich klar, daß hier nicht die eine Lösung auf den Tisch kommt mit der alle Probleme bereinigt werden können. Trotzdem ist ganz gut einfach mal erzählen zu können und andere Sichtweise zu erhalten. Ich frage mich halt tatsächlich immer wieder, ob ich nicht der Kern des ganzen Problems bin. Ich habe halt schon die Tendenz mir vieles anzunehmen.
Nochmal vielen Dank für eure Kommentare.
 
lacaracol
Benutzer205755  (39) Öfter im Forum
  • #13
Wir sind in eine ganz neue Stadt gezogen
Wer von euch hat die Stadt ausgesucht?


Alles in allem denke ich solltest du etwas egoistischer werden. Du bist nicht ihr Eigentum.

Dass du keinen Sport machst alleine, WEIL Sie angst hat, du würdest jemand anderen kennenlernen, finde ich alarmierend!

War sie schon immer so eifersüchtig? ..oder seid ihr es beide? ..oder hat sie vielleicht doch jemanden kennengelernt und ihr seid nun in seine Nähe gezogen?

Es kann irgendwie alles und nichts bedeuten..

Falls ihre Emotionen nicht bei jemand anderem sind, kann schmerzhafte Erfahrung beim Sex auch zu so einem Rückzug führen.. Da brauchts dann viel Aufbauabeit und vorsichtigen Sex deinerseits.. SIE sollte aber natürlich auch gewillt sein, dir vertrauen und auf dich zugehen..

Wenn ich jedoch an meinen Ex denke.. von dem ich mir gewünscht habe, beim Sex mal nur auf mich einzugehen.. hat NIE geklappt, durch seine akfkommende Lust, war alles was wir abgesprichen hatten wie weggeblasen und er hat dann nur mehr sein "Programm" durchgezogen mit der Aussage, dass er ha wisse, dass es mir gefalle..

Wenn das immer gleich abläuft, vergeht einem auch dauerhaft die Lust..

Da reichts dann nur 1x zu fest zuzustossen..

---

Ihr Selbstwert scheint auch im Keller zu sein.. sie sollte auch etwas ausserhalb machen.. etwas mit Bewegung, vielleicht Yoga oder sogar irgendeine Kampfkunst ausüben..

Wie tickst du da? Wäre es ein Problem für dich, wenn sie zB mit vielen Männern zusammen trainieren würde?
 
C
Benutzer185636  (41) Öfter im Forum
  • #14
Oft blockt sie halt ab und sagt, dass wir das alles schon 100mal durch haben.
Ich habe sie schon gebeten mir zu helfen, aber sie meint, dass müsste ich selber wissen, sie wäre kein Erklärbar.

Diese beiden Aussagen Deiner Frau deuten für mich darauf hin, dass sie sich emotional von Dir gelöst hat und das Retten der Beziehung ohne Hilfe nicht mehr möglich ist. Vielleicht liegt es an euch beiden, das weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall scheint Deine Frau auch psychische Probleme zu haben, die die Situation noch erschweren.

Wenn die Ehe noch gerettet werden kann/soll, dann müsst ihr euch wahrscheinlich Hilfe von außen (Eheberatung, Paartherapie) holen. Eventuell sollte Deine Frau auch klären, ob sie selbst psychologische Hilfe braucht. Zumindest braucht sie regelmäßig eine "Ich-Zeit", wo sie alleine was machen kann, z.B. Sport.

Wäre die Trennung den ein Thema für Dich und vorstellbar? Wenn ja, dann sage es ihr offen. Sage ihr, dass Du nicht mehr klar kommst, wie es zur zeit läuft. Es Dir aber wichtig ist zu versuchen die Ehe zu retten und ihr gemeinsam daran mit fremder Hilfe arbeiten müsst. Und wenn sie dies ablehnt, für Dich tatsächlich nur die Trennung in Frage kommt. Aber bevor Du ihr quasi die Pistole auf die Brust setzt und mit Trennung drohst, prüfe natürlich erstmal die anderen Möglichkeiten, die hier schon vorgeschlagen wurden oder die ich am Freitag vorgeschlagen habe.
 
many--
Benutzer65590  (40) Beiträge füllen Bücher
  • #15
Ich würde gerne mal die Frage nach dem Problembewusstsein stellen.

Du schreibst, dass du primär aufgrund der sexuellen Situation aktiv an eine Trennung denkst, und dass die Kinder das Hauptargument dagegen sind. Die restliche Beziehung schilderst du an einer Stelle als ok (wenn sie auch in deiner gesamten Fallbeschreibung alles andere als ok klingt, aber lassen wir das), aber das Sexuelle ist für dich schon so problematisch, dass es eine Trennung rechtfertigen würde.

Wie sieht sie das? Wie ist ihr Problembewusstsein? Offenbar ja irgendwie vorhanden, wenn man sieht, dass sie die Sport verbietet, weil du ja andere Frauen kennen lernen könntest (ergo, sie versteht, dass du daran aktuell interessiert sein könntest). Aber weiß sie, dass du gedanklich mit der Trennung spielst, und dass es am Sexleben liegt? Ist ihr das klar, kann sie also ihr Verhalten an dieser Sachlage ausrichten?

Ich möchte zu eurer Beziehung keine Wertung abgeben. Du schilderst eine sehr unerfüllende Beziehung und das Problem dabei ist deine Frau - sie würde aus ihrer Perspektive sicherlich anders werten, würde Erklärungen für ihr Verhalten haben und dein Verhalten anders beurteilen. Aber das alles ist Schritt 2, Schritt 3. - Wichtig ist aus meiner Sicht als Schritt 1 vor allem, jenseits von Schulddiskussionen, dass beide Partner a) wissen, wie ernst die Lage ist, und b) grundsätzlich interessiert an einer Lösung sind.

Denn eines ist klar: Raus kommt ihr aus der Nummer nur, wenn BEIDE PARTNER aktiv und ehrlich eine andere Situation herstellen wollen. Es muss beiden klar sein, was der andere will, und beide müssen der Meinung sein, dass das jeweils ein erstrebenswertes Ziel ist.

Es geht hier auch nicht um quid pro quo auf Kindergartenniveau, a la "Du musst hier putzen, lieb zu mir sein und die Kinder ins Bett bringen, dann gibt es zur Belohnung mal nen Handjob, vielleicht.". Es geht um "Wir wollen langfristig dasselbe vom Leben und von dieser Beziehung."

Das musst du mit ihr klären. Wenn das nicht geht, wird eure Ehe vermutlich eher früher als später scheitern.
 
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