
Benutzer182842
Verbringt hier viel Zeit
- #1
Bei wem hat es tatsächlich zufriedenstellend funktioniert und eine kriselnde Beziehung gerettet?
Aus einer kriselnden Beziehung heraus würde ich nie über eine Öffnung nachdenken, das verschlimmert nur die Situation.Bei wem hat es tatsächlich zufriedenstellend funktioniert und eine kriselnde Beziehung gerettet?
Haben die Beiden noch Sex miteinander, oder wurde nur das ausgelagert?Für meine ExFrau und mich war es keine Option, daher das Ex.
Meine Freundin und ihr Mann haben das, wie ich finde, sehr gut hinbekommen.
Da bei den beiden jetzt ein großer Punkt, der die Beziehung immer weiter belastet hat, weggefallen ist, können die beiden die Teile der Ehe, die weiter gut funktionieren auch wirklich genießen.
Aber ganz wichtig, die beiden sind total ehrlich zueinander was ihre Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse angeht.
Wenn man das nicht ist, weil man das vielleicht nicht kann, oder will um sich selbst oder den Partner zu "beschützen", dann ist dann folgen da wahrscheinlich einige Probleme und verletzte Gefühle.
Es geht mir tatsächlich um die kriselnde Beziehung, bei der in JEDEM Thread die Öffnung der Beziehung in den Raum geworfen wird. ich freue mich für dich, dass es bei euch so gut funktioniert 😘Off-Topic:
Ich kann wahrscheinlich nicht wirklich mitreden, oder? Es war ja bei uns nie ein Notanker, wir haben es von Anfang an so gehalten. Wir waren skeptisch und ein wenig ängstlich, ob es klappt. Ergebnis ist aber großartig.
Nach meinem Kenntnisstand haben die beiden keinen Sex mehr miteinander. Grund für die Öffnung war ja, dass er keine Lust mehr hatte. Aber selbst eine Konstellation, in der die beiden noch gelegentlich Sex hätten wäre denkbar.Haben die Beiden noch Sex miteinander, oder wurde nur das ausgelagert?
Ja natürlich, aber gefühlt hat „Beziehung öffnen“ den Rat „geh zum Therapeuten“ abgelöst.Die Frage ist aber auch wie man 'kriselnd' definiert. Und ab wann man dann wirklich feststellen kann, dass es funktioniert hat.
Also ne WG, solange bis die Kinder aus dem Haus sind 🙄Nach meinem Kenntnisstand haben die beiden keinen Sex mehr miteinander. Grund für die Öffnung war ja, dass er keine Lust mehr hatte. Aber selbst eine Konstellation, in der die beiden noch gelegentlich Sex hätten wäre denkbar.
Ich würde sagen, fehlender Sex ist immer ein Symptom - dafür, daß vorher nämlich schon viele andere Dinge (Kommunikation etc.) bereits im Argen lagen.ch denke, es kommt auf so viele Faktoren an. Fehlender Sex ist manchmal nur ein Symptom.
Es springt einem durchaus ins Auge.hmm … vielleicht lese ich dann zu selektiv.
Da das öffnen der Beziehung sehr oft als Lösung bei partnerschaftlichen Problemen vorgeschlagen wird,Das Wort "Beziehungsretter" kannte ich gar nicht, hab's auch erst nicht verstanden, ist das ein stehender Begriff?
Kann ja bei mir auch ein hinauszögern sein.Das kann ich schon nachvollziehen, fiel mir selbst ja auch schwer, meine Lösung war ja noch bescheidener (Affäre) und hat das Ende im Grund nur noch ein wenig hinausgezögert.
Das würde ich bei mir auch vermuten.Sprich, wenn der Sex fehlt geht auch die Liebe flöten.
Das hat mich tatsächlich selbst am meisten überrascht.Ich finde es auf jeden Fall mega, dass du deine Freiheit gleich genutzt hast.
Irgendwie bin ich schon traurig, dass es in der Beziehung soweit gekommen ist.Wie geht es dir denn jetzt?
Solange wir uns gut tun, auf jeden Fall.Willst du den gleichen nochmal wiedersehen?
Alles strikt online. Leider oder zum Glück 🙈 Ich denke nach 20 Jahren Monogamie wäre das ein Gefühls Tsunami. Außerdem will es der Mann (aus verständlichen Gründen) nicht. Es wird aber nach über einem Jahr zunehmend schwer, das muss ich sagen. Und ich habe oft ein schlechtes Gewissen und komme mir vor wie Raupe Nimmersatt. Denn ich habe echt tollen Sex. Mir fehlt nur einer meiner Kinks und irgendwie ein bisschen mehr Liebe, fremde Haut, Freiheit. Hach ja. Einfach ist es wohl nie so richtig, oder?J janewayne ... kennst du deinen "Chatti" bereits persönlich?
oder tatsächlich alles strikt online?
Da du weißt, dass ihr euch eh nie treffen werdet, ist er in deinen Träumen dann bestimmt auch nochmalAlles strikt online. Leider oder zum Glück 🙈 Ich denke nach 20 Jahren Monogamie wäre das ein Gefühls Tsunami. Außerdem will es der Mann (aus verständlichen Gründen) nicht. Es wird aber nach über einem Jahr zunehmend schwer, das muss ich sagen. Und ich habe oft ein schlechtes Gewissen und komme mir vor wie Raupe Nimmersatt. Denn ich habe echt tollen Sex. Mir fehlt nur einer meiner Kinks und irgendwie ein bisschen mehr Liebe, fremde Haut, Freiheit. Hach ja. Einfach ist es wohl nie so richtig, oder?
Schön, freut mich für dich ,das dir dadurch besser geht und entspannter bist.Aber mir geht es besser. Gehe entspannter mit dem ganzen Arbeitsstress um.
Die Frage hatte ich weiter vorne schon beantwortetSolange wir uns gut tun, auf jeden Fall.
Sorry muss ich überlesen haben.Die Frage hatte ich weiter vorne schon beantwortet![]()
Mir fällt dazu gerade ein (weil ich es heute gelesen habe):Ja, sehe ich auch so, und will ich nicht.
Ist ja MEIN schlechtes Gewissen, also mein Thema.
Und ja ... das Aushalten ... hätte nicht gedacht, dass das so schwierig ist.
Konkretisierst du das mal bitte, wo hast du das gelesen?(weil ich es heute gelesen habe)
Unabhängig von meiner derzeitigen Situation, denke ich manchmal, es steht im krassen Gegensatz zurMir fällt dazu gerade ein (weil ich es heute gelesen habe):
"Aber eine wirklich vollkommene Beziehung würde darin bestehen, daß jeder akzeptiert, daß es im anderen große unbekannte Bereiche gibt [...], die man für eine lebendige [...] Liebe mobilisieren muß, wo jeder sich mit den unbekannten Bereichen des anderen verbindet, ohne in sie einzudringen oder sie zu erobern."
Wobei Gleichgültig, für mein Verständnis, aber das Ende der Beziehung bedeuten würde.Meiner Meinung nach braucht es eine besondere Einstellung um so mit einer offenen Beziehung umgehen zu können, oder einfach Gleichgültigkeit.
Auf jeden Fall. Ich bin überhaupt kein Fan von diesem Geständniszwang und dieser Transparenz. Einiges von dem, das ich tue, geht niemanden etwas an, und es erfährt auch niemand.Unabhängig von meiner derzeitigen Situation, denke ich manchmal, es steht im krassen Gegensatz zur
derzeitigen Leitkultur der völligen Offenbarung des Individuums.
Ja, absolut verständlich.Mir tut es leid, dass diese tiefe Verbindung, wie sie in der Aussage beschrieben wird, verloren geht, weil der unbedingte Wille, mittlerweile schon Zwang, alles verstehen und diskutieren zu wollen, verhindert, dass man die unbekannten Seiten des anderen einfach akzeptiert. Dadurch fehlt der Raum, in dem die Beziehung auf einem intuitiven Verständnis und gegenseitigem Respekt für das unbekannte wachsen könnte.
(sorry, weiß nicht ob das verständlich ist)