Verliebt in Arbeitskollegen - auffällig unauffällig

H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • #1
Hallo zusammen,

wo fange ich an? Ich habe mich vor etwa zwei Monaten in einen Arbeitskollegen verguckt... Wir arbeiten schon seit 2,5 Jahren in der gleichen Abteilung, bestehend aus etwa 23 Kollegen, überwiegend Frauen. Wir sitzen nicht in einem Büro, aber eben zwei Räume voneinander getrennt - auf dem gleichen Flur. Vor zwei Monaten gab es eine neue Klein-Team-Aufteilung. Ich bin seitdem mit ihm und einer anderen Kollegin in einem Team. Wir unterstützen uns vor allem im Vertretungsfall, also wenn einer von uns im Urlaub ist, krank, beim Arzt und deshalb das Telefon genommen werden muss usw. Also nicht zwingend täglich eng, aber dennoch auch nicht wenig.

Es hat vom ersten Tag der neuen Aufteilung "Zoom" bei mir gemacht. Er ist definitiv mein Typ - aber vor allem mag ich seine Wärme in der Stimme, sein Lachen, seine Hilfsbereitschaft, seine zuverlässige Art... ich muss aber dabei sagen: wir kennen uns kaum, wir tauschen und nur beruflich aus - und das wenig, unten dazu mehr.

Die Schmetterlinge im Bauch flogen schnell sehr hoch... Aufregung, Freude, Appetitlosigkeit, nicht schlafen können, nur an ihn denken... zunächst fand ich das ganz amüsant.... aber irgendwann überwog die Nervosität... die mich hat total verlegen und unsicher werden lassen, sobald er nur ansatzweise in der Nähe war. Wisst ihr, ich habe privat eigentlich gar keine Problem locker mit Männern umzugehen, zu quatschen, evtl. auch mal zu flirten etc. - nicht, dass ihr jetzt meint, ich wäre total verklemmt...! Aber wenn ich jemanden wirklich mag und verknallt bin, dann werde ich schüchtern, verlegen und unsicher. Ich kann dann von mir aus kaum noch aktiv auf den anderen zugehen, auch nicht im völlig normalen beruflichen Kontext. Ich kann aktuell überhaupt nicht einschätzen, ob und was er merkt und daraus schließt. Ich habe eigentlich eine gute Wahrnehmung - allerdings bin ich durch die Verliebtheit völlig vernebelt und kann der Einschätzung nicht wirklich trauen. Er könnte es zu Beginn als allgemeine Unsicherheit wegen dem neuen Team gedeutet haben - er war dann nämlich öfter bei mir im Büro und hat Fragen gestellt, die die Arbeit betrafen... kurz und knapp. Auch hatten sowohl er als auch ich schon Urlaub, so dass wir "Übergaben" gemacht haben. Wenn ich dann erst einmal mit ihm spreche, ist das gar kein Problem und ich klinge auch nicht nervös...

Jetzt zu meinem Problem, konkreter: kommt er morgens am Büro vorbei und sagt allgemein auf dem Flur zu allen guten Morgen, bringe ich manchmal nichtmal einen guten Morgen heraus. Meist quäle ich mich dann zum Feierabend einmal an jedem Büro vorbei und wünsche einen schönen Feierabend, kurz und knapp. WAS ABER vermutlich nicht zu überschauen ist: ich bin mit allen anderen ganz locker im Büro, lache, mache Scherze und mit ihm - trotz gemeinsamem Team - kaum Austausch, eher schon ignorieren. Ich bin angespannt, wenn ich Tschüss sage und wenn er mit tagsüber doch mal über den Weg läuft, schaue ich oft direkt verlegen zu Boden oder "übersehe" ihn. Gleichzeitig schaue ich ihn aus den Augenwinkeln an (klingt komisch, aber ich KANN das nicht abstellen - ist wirklich nur aus den Augenwinkeln, aber je mehr ich denke nein, desto stärker wird es - es ist wie ein reflexartiges (!) Schielen. Es ging zwischendurch mal für zwei Wochen, aber aktuell ist das wieder ganz arg. Eine Freundin sagte auch: du willst nicht auffallen, also verhalte dich einfach normal - JA - genau das würde ich ja gern und genau dass das nicht geht, macht mich ja so fertig!! Letzte Woche Donnerstag waren irgendwann nur noch wir beiden im Büro (eigentlich ja juhu!!) und ich habe mich ohne Tschüss einfach davon geschlichen. An seinem Geburtstag war ich krank und habe ihm morgens privat eine total nette Geburtstags-Whatsapp geschickt (wir schreiben sonst nicht) und mich krank gemeldet, was ich ihm hätte ohnehin privat auch schreiben müssen (meiner Kollegin auch), er hat auch nett, kurz und knapp geantwortet. Genau das muss so paradox auf ihn wirken! Ich habe mich bisher einer Kollegin anvertraut, die meinte, man merkt es mir wirklich gar nicht an - das hat mich beruhigt... sie hat aber auch keine Berührungspunkte mit unserem Kleinteam. Heute lief er in einer Besprechung kurz an mir vorbei und ich habe ihn absichtlich nicht angeschaut - sowas merkt man doch - nicht anschauen und gleichzeitig nicht wegschauen? Danach lief er im Treppenhaus (zufällig, mussten ALLE raus) hinter mir her - die Kollegin neben mir lief irgendwann neben einer anderen und ich war quasi allein - er hat dann (war schon auffällig) noch mehr Abstand zur mir (also nach vorn) gehalten.... ich hatte das starke Gefühl, dass er inzwischen alles durchblickt und ihm das mega unangenehm ist - was ich verstehen kann... nicht jeder fühlt sich damit geschmeichelt und das finde ich am schlimmsten: dass ich ihn in eine unangenehme, womöglich peinliche Situation bringe!!! Das tut mir wahnsinnig leid.

Ich finde das alles so unglücklich. Ich weiß: je mehr ich mich darauf versteife, umso schlimmer wird es wahrscheinlich! ABER so kann das nicht bleiben. Ich glaube, jemand (er) merkt meine Anspannung, Verlegenheit, usw... im besten Fall denkt er, ich hätte ein Problem mit ihm - was aber eher nicht zu meiner netten Geburtstagsnachricht passt. Wisst ihr, es gibt drei völlig Co-Kriterien: auch wenn mein Herz das anders sieht - vom Kopf her möchte ich auf keinen Fall mehr und schon gar nicht "aus der Deckung" wagen - dafür müsste ich ja erstmal normal beruflich mit ihm umgehen können:

1. Arbeitskollege, dazu noch in der gleichen Abteilung
2. Altersunterschied: er ist 8 (!!) Jahre jünger, ich 38 und er 30 - peinlich hoch 10
3. ich bin ganz frisch getrennt
4. ich bin ganz sicher, dass er kein Interesse hat und er sich eher für mich schämt :/ :frown:

Habt ihr einen Rat? Eigentlich kann ich nur auf die Zeit hoffen. Ich liebe diese Stelle und eine Kündigung kommt nicht in Frage. Ich bin das erste mal beruflich zufrieden und angekommen. Ich muss da einfach durch und auf die Zeit hoffen oder? Ein neues Team ist nicht möglich... Ich bin eigentlich (soll nicht komisch klingen) eine total liebe und eher herzliche, auch selbstbewusst und oft lustig und auch wenn aus uns nichts werden wird, so wäre es mir doch lieber, wenn er eher meine "normale" Art antreffen würde. Er muss wirklich denken, dass ich völlig einen an der Waffel habe: arrogant bin oder eben die Wahrheit... und vor allem heute zu merken, dass er scheinbar verlegen (peinlich berührt, unangenehm?) wird, finde ich noch blöder... ich finde ihn so toll in dem, was ich von ihm weiß.

Was kann ich denn noch tun? Es ist eben völlig anders, als wenn mir jemand im Supermarkt oder im Café über den Weg gelaufen wäre - es ist das Büro!!

Die etwas ratlose Hexe....
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #2
Also eigentlich sind von deinen vier Punkten doch nur 1 und 3 relevant, oder?

So wie du dein Verhalten beschreibst, wird er eher denken, dass du Abstand zu ihm halten möchtest. So würde das zumindest bei mir ankommen.
Ihr seid beide erwachsene Menschen und auch nicht mehr in euren Zwanzigern, acht Jahre mögen dir viele erscheinen, aber machen doch eigentlich nicht so viel aus.

Ich vermute, dass du so nervös bist, hängt damit zusammen, dass du frisch getrennt bist. Lass mich raten: Es war eine lange Beziehung und die letzten Jahre liefen gar nicht gut? Das würde für mich zumindest erklären, warum dein Selbstbewusstsein so angeschlagen ist.

Mein Rat wäre, dir selbst Zeit zu geben und Dinge zu unternehmen, die dich unter Menschen bringen und dir ein gutes Gefühl geben. Unabhängig von dem Kollegen. Mach mehr mit Freund: innen, fang ein neues Hobby an, treib Sport um deine nervöse Energie loszuwerden usw.

Wenn du auf andere Gedanken kommst wird er für dich auch nicht mehr so wichtig sein. Und dann kommt vielleicht mal der Zeitpunkt, wo du offen auf ihn zu gehen kannst oder es sich für dich einfach entspannt.
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #3
Hey, vielen lieben Dank für deine Rückmeldung!

....eigentlich ist 2 fast am relevantesten: ich bin 38... geht man davon aus, dass man als neues Paar nicht gleich Kinder in die Welt setzt, sondern vielleicht zwei oder drei Jahre wartet, bin ich dann über 40. Er ist 30... und die meisten Menschen (mich EIGENTLICH) eingeschlossen, wünschen sich nun einmal Kinder. Für mich wäre das anders herum ein KO-Kriterium, mit dem sich jemand vermutlich sofort ins Aus schießen würde... Ich finde es gewagt, jemandem damit so eine Entscheidung über das Leben "aufzuzwängen" oder aber als Mann vielleicht nicht präsent zu haben und dann an meinem 40 zu denken "oh, irgendwie ja schon blöd!". Ich finde, dass ich da auch sowas wie Verantwortung trage!?

Die Nervosität habe ich immer, wenn ich frisch verliebt bin - hatte ich auch mal in einer frischen Beziehung, vor der ich 3 ganze Jahre single war... und nein, nicht unsicher deshalb - ich hab immer geflirtet, mich nett unterhalten können - bis da mehr ist. Im Büro ist es einfach auch anders: ich habe Angst mich in Teufels Küche zu bringen, wenn das jemand merkt. Ich glaube mein Körper reagiert deshalb so paradox, weil er meint, die Gefühle (die man ja eigentlich gar nicht sieht), unbedingt maskieren zu müssen. Eine Kollegin weiß davon uns sie sagt: man merkt nix! Aber sie sieht mich auch nicht, wenn er in der Nähe ist - ich glaube wiederum, dass ein ggü. das sehrwohl merkt, wenn man nicht völlig abgestumpft ist.

Ich danke dir sehr für deine Tipps hinsichtlich Aktivitäten, Freunden etc. :smile: Das klingt gut bzw. sinnvoll - egal, was es am Ende bewirkt. Ich habe nur oft die Sorge (denn so ist es früher natürlich auf irgendwelchen Apps gewesen), dass ich damit jegliches potenzielles Interesse seinerseits zerschlage, wenn meine Verliebtheit wegginge... aber wäre ohnehin das beste. Aber ob ich je normal mit ihm umgehen kann?
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #4
Ich finde, dass ich da auch sowas wie Verantwortung trage!?
Als jemand mit jüngerem Partner: Er ist erwachsen und kann das für sich selbst entscheiden.
Dein Alter ist ja kein Geheimnis, und Wunsch innerhalb der nächsten 1-2 Jahre Kinder zu bekommen hab ich auch schon bei Paaren Anfang 30 gesehen. Übrigens auch vom Mann aus.

dass ich damit jegliches potenzielles Interesse seinerseits zerschlage, wenn meine Verliebtheit wegginge.
Aber momentan ist das doch alles komplett theoretisch und du sprichst nicht mal mit ihm, oder?
Woher soll das Interesse denn kommen?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass er gar nicht ahnt, was in deinem Kopf schon alles vorgeht.

Wenn es dich so nervös macht, dass er dein Kollege ist, ist Abstand und Ablenkung vermutlich sowieso das Beste.
Da stimme ich dir nämlich zu, unter Kolleg:innen kann es auch nach hinten losgehen.
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #5
Ja, das ist alles komplett theoretisch. Mein "Ziel" ist ja auch einfach nur, mich normal kollegial mit ihm unterhalten zu können. Es wird ja so auch immer kurioser... was er ahnt, weiß ich nicht. Aber dass er etwas merkt, was auch immer, denke ich schon. Ich hatte ihn schon öfter vom Home Office über den Firmenchat angeschrieben und um einen Gefallen gebeten, was er auch direkt gemacht hat... dann hatte er mir noch viel von einer Besprechung vor Ort geschrieben und meinte, er erzähle mir morgen im Büro mehr - was er auch getan hat. Er stand morgens schon bei mir im Büro und hat weiter davon berichtet, war noch öfter den Tag da, um arbeitstechnisch etwas zu fragen. Es wäre dann an mir gewesen, auch mal was zu fragen - gar nicht mit privaten Gedanken sondern rein aufs Team betrachtet. Das hab ich aber nur ein oder zwei mal, aktuell ist auch eigentlich nichts... zu der Zeit habe ich ihn auch recht normal anschauen können, war recht normal für ihn wahrscheinlich - es könnte unsicher wegen neuem Team gewirkt haben, mehr nicht. Es wurde besser, dadurch dass er vor allem etwas persönlichen Kontakt (mit beruflichem Inhalt) gesucht hat. Seitdem das weniger ist (wäre ich ja eher mal dran gewesen, meine andere Kollegin fragt auch öfter mal was bei ihm nach), ist meine Verlegenheit auch wieder größer, das Wegschauen, vermeiden...

DAS wird er doch schon bemerken - zuerst war es so, dann etwas besser und nun wieder stärker. Ich fürchte, er denkt, ich mag ihn nicht oder er ist eben auf dem richtigen Dampfer. Im beruflichen Kontext könnte ich umgekehrt dann aber schon verstehen, wenn jemand sich eher zurückzieht - da es eben die Arbeit ist und ich direkt schalten würde, dass derjenige das für unangebracht hält. Auf der anderen Seite rutscht es ja stark in eine Unfreundlichkeit, was mich traurig macht und was ja auch ganz blöd für die Arbeit im Team ist...
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #6
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann weißt du rein gar nichts über ihn - nicht einmal, ob er Single ist.

Gedanklich bist du aber schon Jahre weiter - wie kommt's?
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #7
suchst du nur Gründe, um nicht aktiv werden zu müssen?
Denn mal ehrlich: Was soll an den 8 Jahren Altersunterschied so schlimm sein?

Und wenn es für dich anscheinend Standard ist, mit einem Partner Kinder zu bekommen, warum gab es dann mit deinem Ex keine?

Hast du einen Kinderwunsch? Wenn ja, dann tickt deine biologische Uhr doch ganz unabhängig vom Alter eines möglichen Kindsvaters, also wo ist da der Zusammenhang?

Deinen Kollegen kennst du praktisch gar nicht, also warum planst du dann schon eine Familie?
Vielleicht scheitert es ja schon daran, dass er monogame Beziehungen ablehnt. Oder er hat eine vermüllte Wohnung oder eine böse Schwiegermutter oder was weiß ich.
Und mal ehrlich: Wenn ihr mal einen Kaffee zusammen trinken geht, dann seid ihr von Familienplanung meilenweit entfernt.
Warum setzt du dich da so unter Druck? WEIL du 38 bist?
 
S
Benutzer190912  (49) Verbringt hier viel Zeit
  • #8
Ich gehe mal davon aus, dass er Dich als distanziert und unzugänglich eingeordnet hat bei Deinem Verhalten. Da wird auch eine Geburtstagsnachricht nichts daran ändern.
Dazu kommt dass Punkt 1 für ihn auch relevant sein dürfte und er das im zweifel auch kritisch sehen dürfte.
Aktuell ist es halt Schwärmerei und ich denke, dass es daran liegt dass Du eben frisch getrennt bist und aktuell leicht empfänglich bist oder ein großes Bedürfnis nach einem neuen Mann da ist
Ich würde Dir empfehlen, zweigleisig vorzugehen indem Du privat aktiver wirst und Dich eher da umschaust und andererseits gegen das Irrationale im Büro ankämpfst indem Du Dein soziales Auftreten normalisierst indem Du ihn normal grüßt etc. Vielleicht entspannt sich dann auch die Lage und es fällt Dir leichter, normaler mit ihm umzugehen
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #9
Ich gehe mal davon aus, dass er Dich als distanziert und unzugänglich eingeordnet hat bei Deinem Verhalten. Da wird auch eine Geburtstagsnachricht nichts daran ändern.
Hm, ja, das fürchte ich auch... für andere ist das vielleicht schwer nachvollziehbar - aber ich stresse mich ungemein, dass ich NICHT so bin. Aktuell KANN ich es aber nicht besser. Ich hänge auch noch sehr an meiner letzten Beziehung, wir hatten Eigentum, ich wohne noch bei einer Freundin und bin noch völlig in der Luft - das hat seinen Anteil sicherlich, da mache ich mir nichts vor. Vielleicht wirklich Schutz und Zeit, die ich brauche. ES soll und muss ja nichts daraus werden - wir ihr schon erkannt habt: da IST ja nix und wenn ich mir versuche in erster Linie weniger Druck zu machen, ist das vermutlich am besten - leichter gesagt als getan... Bald habe ich Urlaub und fahre auch weg. Ich hoffe, das wird mir erst einmal gut tun - ich bin emotional total aufgewühlt aktuell.

Dazu kommt dass Punkt 1 für ihn auch relevant sein dürfte und er das im zweifel auch kritisch sehen dürfte.
Korrekt - vielleicht ist meine Reaktion daher "gut" - ihr wisst, wie ich das meine... hoffe ich.

Aktuell ist es halt Schwärmerei und ich denke, dass es daran liegt dass Du eben frisch getrennt bist und aktuell leicht empfänglich bist oder ein großes Bedürfnis nach einem neuen Mann da ist
Haken dran, siehe zu Beginn...
Ich würde Dir empfehlen, zweigleisig vorzugehen indem Du privat aktiver wirst und Dich eher da umschaust und andererseits gegen das Irrationale im Büro ankämpfst indem Du Dein soziales Auftreten normalisierst indem Du ihn normal grüßt etc. Vielleicht entspannt sich dann auch die Lage und es fällt Dir leichter, normaler mit ihm umzugehen
Das ging ja zwischendurch schonmal, vor allem dann, wenn er etwas auf mich zugeht - aber ich versuche es weiter... geht nicht, gibts ja eigentlich nicht..
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #10
suchst du nur Gründe, um nicht aktiv werden zu müssen?
Denn mal ehrlich: Was soll an den 8 Jahren Altersunterschied so schlimm sein?

Und wenn es für dich anscheinend Standard ist, mit einem Partner Kinder zu bekommen, warum gab es dann mit deinem Ex keine?
Wir waren vier Jahre ein Paar, ich seine erste Freundin und er hat für alles SEHR viel Zeit gebraucht - allein das Zusammenziehen war ein "Drama" - ich war von Beginn an sehr offen und ehrlich, auf eine liebevolle Art und Weise - mit meinen Wünschen und Träumen, beim Kennenlernen ja auch "schon" 34... erst seit einem halben Jahr kann er sich Kinder vorstellen und möchte das immer noch mit mir - ich KANN es aber nicht mehr, da ich mich in der Beziehung viel zu oft zurückgesetzt und vernachlässigt gefühlt habe... ich habe sehr lang für uns gekämpft, eben auch wegen akutem Kinderwunsch... aber ich sehe ihn und uns da nicht mehr, es ist zu viel passiert... er war so gut wie nie (tatsächlich meine ich das so) zu Hause, hatte andere Werte als ich... :frown:
Hast du einen Kinderwunsch? Wenn ja, dann tickt deine biologische Uhr doch ganz unabhängig vom Alter eines möglichen Kindsvaters, also wo ist da der Zusammenhang?
Siehe Punkt zuvor...
Deinen Kollegen kennst du praktisch gar nicht, also warum planst du dann schon eine Familie?
Vielleicht scheitert es ja schon daran, dass er monogame Beziehungen ablehnt. Oder er hat eine vermüllte Wohnung oder eine böse Schwiegermutter oder was weiß ich.
Und mal ehrlich: Wenn ihr mal einen Kaffee zusammen trinken geht, dann seid ihr von Familienplanung meilenweit entfernt.
Warum setzt du dich da so unter Druck? WEIL du 38 bist?
Ja... weil ich seit meinem 31 Lebensjahr diesen Kinderwunsch habe. In erster Linie sehne ich mich aber nach Liebe, Geborgenheit, gemeinsamer Zeit - erst dann (auch!) nach einem Baby... ich sehne mich extrem nach dem, was mir gefehlt hat...
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #12
weil ich seit meinem 31 Lebensjahr diesen Kinderwunsch habe. In erster Linie sehne ich mich aber nach Liebe, Geborgenheit, gemeinsamer Zeit - erst dann (auch!) nach einem Baby... ich sehne mich extrem nach dem, was mir gefehlt hat...
Ich will dir keinen emotionalen Schlag in die Magengrube verpassen. Nur kommst du für mein Empfinden nicht drumherum, hier auch die Realität anzuerkennen.

Du bist schon 38 Jahre alt und ohne funktionierende, stabile Partnerschaft.

Es wäre ratsam, wenn du dir auch einen Plan B überlegst: wie dein Leben ohne Kinder aussehen könnte.

DAs würde viel dazu beitragen dass du weniger projizierst.

Wie du schon selbst schreibst: im Grunde hast du nicht mit seinen Ex zusammengepasst. Aber wenn die Sehnsucht so stark ist, dann übersieht man vieles.

Und im Grunde wäre das bei deinem Kollegen jetzt ähnlich. Du projizierst deine Sehnsüchte auf ihn. Wie er tatsächlich ist, weißt du gar nicht.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #13
Alternativ gibt es Dinge wie Co-Parenting (dafür auch Websites) und ich meine in Dänemark kann man sich auch als Singlefrau künstlich befruchten lassen (hier glaube ich etwas schwieriger, ohne zu sehr in der Materie drin zu stecken).

Wenn der Wunsch sehr stark ist, kannst du es auch ohne Mann versuchen.
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #14
Alternativ gibt es Dinge wie Co-Parenting (dafür auch Websites) und ich meine in Dänemark kann man sich auch als Singlefrau künstlich befruchten lassen (hier glaube ich etwas schwieriger, ohne zu sehr in der Materie drin zu stecken).

Wenn der Wunsch sehr stark ist, kannst du es auch ohne Mann versuchen.
Ja, habe schon drüber nachgedacht… Aber noch nicht konkreter.
 
S
Benutzer190912  (49) Verbringt hier viel Zeit
  • #15
Es tut mir sehr leid, dass es Dir nicht gut geht. Ich nehme da große Wunden wahr die dadurch entstanden sind, dass Du nicht stärker für Dich eintreten konntest und viel zuviel falsche Rücksicht genommen hast. Ich würde aber auch sagen, dass Du Dich vom Druck und der Torschlusspanik befreien solltest, 38 sind zwar keine 30 mehr aber es bliebe Dir immer noch genug Zeit (für den Kinderwunsch). Allerdings solltest Du an Dir arbeiten damit Du Dich finden kannst, unabhängiger wirst und Dich dann auf einen neuen Mann einlassen kannst aus einem seelischen Gleichgewicht heraus. Aktuell projezierst vieles in diesen Mann dem er gar nicht gerecht werden kann, denn Frieden und Selbstliebe kannst Du Dir nur selbst geben.
Gib Dir auch einfach Zeit, die Beziehung verarbeiten zu können, das geht nicht von heute auf morgen, ich wünsche Dir da viel Kraft und Geduld mit Dir selbst
 
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H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #16
Hallo ihr Lieben,

jetzt muss ich mich doch noch einmal melden und von gestern berichten. Ich weiß, dass dazu vermutlich nichts neues gesagt werden kann, außer, dass ich mich doch vielleicht mal zusammenreißen und altersgemäß "benehmen" könnte. Ich muss es mir dennoch einfach von der Seele schreiben gerade.

Ich bin zuversichtlich ins Büro - jedoch ist die Situation bei mir viel angespannter, wenn ich allein im Büro sitze. Wir sitzen bei uns zu dritt, aber die anderen beiden waren am Freitag im Home Office bzw. Urlaub. Ich war dennoch fester innerer Überzeugung, dass ich selbstbewusst und sicher auftreten und mich "normal" verhalten werde... schon als er morgens nur am Büro vorbeiging und allgemein in den Flur "Guten Morgen" rief, bekam ich kein Wort heraus. Es war an dem Freitag mega leer, vielleicht insgesamt fünf oder sechs Kollegen da... ich möchte euch gern meine allgemeine Wahrnehmung schildern - die, wir ihr ja durchaus gut wisst, und ich auch - sehr durch die Verknallheit getrübt sein kann, verblendet sozusagen... aber dass er angespannt und nervös teilweise ist, ist zu 100 % NICHT eingebildet - aber der Grund kann eben vielfältig sein.

Nun gut, wir sind uns dann nochmal zufällig im Flur über den Weg gelaufen, quasi fast aneinander vorbei und er sagte "Guten Morgen xxx" - ich, dumm wie ich war, war nicht sicher, ob er meinen Namen gesagt hat (selbst wenn nicht, kann ich ja guten Morgen sagen) - und habe nicht geantwortet. Er muss das gleiche gedacht haben wie vermutlich ihr: "Meine Güte ist die unfreundlich/arrogant/verklemmt" - ich kann nicht oft genug betonen, wie es mir direkt danach geht: ich hätte heulen können, als ich wieder in meinem Büro saß, wirklich!! Denn DAS bin absolut nicht ich - ich bin eher für meine Zuvorkommenheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, Lachen "bekannt"... es ist SO frustrierend. Und wisst ihr: es war so demonstrativ, dieses "Guten Morgen" an mich direkt gerichtet... und ich hatte danach das Gefühl, dass auch er nicht mehr besonders gut drauf war, unzufrieden, hat sich ständig in seinem Büro geräuspert. Als er dann auf dem Rückweg noch einmal an meinem Büro vorbei ist, ist er irgendwo gegen gelaufen und hat sich geärgert... Ich saß bei mir und dachte nur "Das einzige was er noch denkt, ist schlecht von dir. Dass ich überheblich und unfreundlich bin. Oder er denkt, dass ich sauer auf ihn bin und er mir etwas getan hat... SO muss es ja rüberkommen!! UND DAS tut mir so leid!! Wie sollen wir so zusammenarbeiten?

Er kam dann zwei Stunden später zu mir ins Büro und fragte, wie lang ich da wäre, wegen der Urlaubsübergabe. Ich habe dann - völlig entspannt, komischerweise kann ich das ja meist, WENN ER mich anspricht, erstaunlich ruhig und normal - geantwortet, dass ich so und so lang da wäre und wir dann gern gleich alles besprechen könnten. Er kam dann nach seiner Pause auch direkt zu mir und ich bin dann noch kurz zu ihm mit ins Büro und wir haben alles besprochen. Das ging auch völlig gut, auch wenn ich ein Grinsen (wäre wohl etwas unpassend gewesen, da er sehr ernst war) verkneifen musste. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich die Anspannung auf beiden Seiten dann gelegt hat... die ist definitiv auch bei ihm da.

Was mich aber nachdenklich macht und ich nicht weiß, was ich davon halten soll... was ich definitiv und zu 100 % wahrnehme, ist, dass er leicht rot wird, wenn er zu mir kommt und mich anspricht, deutlich angespannter als bei anderen ist und teilweise sehr nervös wirkt. Es war gestern sehr offensichtlich, dass es ihn stört, wir unser Kontakt ist - das persönliche Grüßen im Flur, das stolpern... - was daran liegen kann, dass er das für die Arbeit im Team, den lockeren Umgang miteinander (wie er das mit anderen hat) blöd findet... oder eben doch (auch) Interesse hat und genauso nervös und schüchtern wird? Vermutlich nicht... ich frage mich aktuell oft, was das mit mir machen würde, wenn ich mich von einem Kollegen im Team nicht willkommen geheißen würde, eher Abstand suchend - überträgt sich das so arg, dass man dann selbst auch nicht mehr locker ist - nervöser wird, rot in der Gegenwart des anderen...?! Dass einen das selbst unsicher macht? Da können wir vermutlich viel und lange rätseln.. Ich bin selbst auch ab Donnerstag im Urlaub, was ich mehrmals erwähnt habe, er aber nicht so drauf eingegangen ist...

Nunja, kurz vor dem Feierabend war nur noch eine andere Kollegin, er und ich da. Die andere Kollegin ist aus seinem alten Team und er quatschte viel und locker mit ihr auf dem Flur - ich bin dann irgendwann halb dazu... er kam mir schon halb entgegen und meinte zu einem Arbeitsinhalt, den wir vorher besprochen hatten "Das muss ich xxx noch direkt erzählen." War schon etwas wichtiges, aber ich war wieder in meinem Verlegenheits-Modus.... merkte, dass ich leicht (!) rot wurde, was man durch das Make Up vermutlich nicht gesehen hat. Im Nachhinein denke ich: hätte er es mal gesehen, dann hätte er mein ganzes Verhalten vermutlich nicht mehr als arrogant eingestuft - sofern er das denn tut. Ich habe kurz mit ihm dazu geredet und als ich die Farbe im Gesicht merkte, habe ich der anderen Kollegin, die in ihrem Büro war, noch schnell ein schönes Wochenende zugerufen und ihm einen schönen Urlaub gewünscht und dass er nicht mehr so lang machen solle...

Ich bin wieder sehr frustriert, dass ich manches nicht besser hinbekomme - ich glaube, das braucht einfach noch Zeit. Vielleicht bleibe ich nach meinem Urlaub freitags einfach mal öfter richtig lang, denn er ist oft der letzte, der dann geht... jetzt hat er eine Woche und ich danach zwei Wochen Urlaub - und eigentlich möchte ich in der Zeit gar nicht an ihn denken, damit ich wieder entspannter werde und dass dann vielleicht zukünftig auch im Büro sein kann. Ich könnte aktuell nur heulen, dass ich vermutlich so blöd rüberkomme.... wie auch immer. Die Vermutung, dass ich ihn nicht mag, ist wahrscheinlich naheliegender als dass ich ihn mag... es ist einfach alles andere als nett und das hat er nicht verdient. Meine beste Freundin ist da eher so, dass sie sagt, ich solle nachsichtiger mit mir sein, dass ich selbst diejenige bin, die am meisten frustriert über ihr eigenes Verhalten ist, ich es gerade so gut mache, wie ich KANN und er sich vermutlich nicht halb so viele Gedanken macht.. ich möchte aber weder, dass er sich von mir abfällig, unfreundlich behandelt fühlt, noch dass er sich auch für mich schämt... dass er auch Gefühle hat und deshalb manchmal auch nervöser, verlegener in meiner Gegenwart wird, glaub ich jetzt weniger...
 
Bembelschorsch
Benutzer186758  (52) Öfter im Forum
  • #17
Versuch das mal etwas entspannter zu sehen.
Ich habe eine Kollegin die mich seit Jahren gut findet und immer ganz komisch zu mir ist. Ich hätte auch gerne mal privat was mit ihr unternommen, inzwischen nicht mehr. Insbesondere das nicht oder sehr merkwürdig grüßen hat mich da ziemlich abgeturnt.
Um den Altersunterschied würde ich mir gar keine Gedanken machen.
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #18
Versuch das mal etwas entspannter zu sehen.
Ich habe eine Kollegin die mich seit Jahren gut findet und immer ganz komisch zu mir ist. Ich hätte auch gerne mal privat was mit ihr unternommen, inzwischen nicht mehr. Insbesondere das nicht oder sehr merkwürdig grüßen hat mich da ziemlich abgeturnt.
Um den Altersunterschied würde ich mir gar keine Gedanken machen.
Ja…. Ich hoffe, dass es nach dem Urlaub entspannter wird, durch den Abstand. Ich bekomm es aktuell nicht entspannter hin…😔
Wie eng arbeitest du mit der Kollegin zusammen? Wir sind ein 3er Team und haben eigentlich ständigen Austausch…
 
Bembelschorsch
Benutzer186758  (52) Öfter im Forum
  • #19
Wir arbeiten dann ziemlich eng zusammen ist immer mindestens ein Drehtag, sie redaktionell und ich mach die Technik . Es fängt stockend an , wird dann besser und zum Ende ist es meist wieder ziemlich komisch.
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #20
Hallo zusammen,


ich möchte euch gern von meinen letzten Wochen berichten… ich beginne einfach mal mit den letzten beiden Wochen. Ich hatte meinen Arbeitskollegen zuvor 3 Wochen nicht gesehen, aufgrund von Urlaub… auch wenn ich jeden Tag an ihn gedacht habe, konnte ich doch emotional ein wenig zur Ruhe kommen - war deutlich gelassener und auch sehr fröhlich - was ich immer noch bin, sehr gut drauf. :smile:


Am ersten Tag nach meiner Rückkehr kam er auf mich zu, aufgrund der Übergabe, haben dann auch kurz geredet, wie mein Urlaub war, wobei eher ich erzählt als er nachgefragt hat. Er hatte auch Urlaub und sagte aber nur, er wäre zwei Tage in xy gewesen - woraufhin eine andere Kollegin im Büro meinte "Du musst auch sagen, wo du warst!", er dann dazu "Ja, Fußball…" und ich hatte das Gefühl, das war ihm eher unangenehm. Soweit so gut - am nächsten Tag war er dann mal bei uns im Büro, da meine Kollegin im Büro (eine, die davon weiß) ihm Kekse angeboten hat… nachmittags, als sie weg war und ich allein, kam er dann nochmal rüber und hat mir was von seinem Obst angeboten, was ich natürlich angenommen habe - er hat dann aber (also belanglos!!) noch anderen Kollegen auch etwas angeboten. Abends bin ich dann zu ihm in sein Büro und habe ihn kurz auf Stand gebracht, was ich für unsere dritte Kollegin im Team erledigt habe, da sie krank war. Er hat sich nur kurz bedankt und entschuldigt, dass er da jetzt gar nicht groß unterstützt hat. Ich war total nervös und hab das selbst an meiner Stimme gehört - aber dennoch war das sicher die bessere Variante als zu schweigen. Am Mittwoch war kein Kontakt, am Donnerstag hab ich ihn aus dem Home Office angeschrieben und gebeten, am Freitag mein Telefon zu nehmen, da ich später im Büro sein würde - was auch gut geklappt hat. Freitag war er dann auch bei mir im Büro, wegen Telefon und mit einer dritten Kollegin hat sich dann auch kurz ein bisschen Gequatsche ergeben.


Soweit so gut, völlig belanglos und eher Richtung "normale Kollegen", was ja eigentlich mein Ziel und auch gut ist. Fühlt sich viel besser an als zuvor und langsam gehts. :smile: Dennoch bin ich natürlich noch weit weg davon, herauszufinden, ob er Interesse haben könnte. Es kommt auch immer wieder vor, dass ich etwas verlegen zur Seite schaue, wenn er an mir vorbeiläuft - aber ich glaube aktuell ist das so ein Level, dass er manchmal für schüchtern und ganz niedlich hält - so ist zumindest mein Gefühl - unten gleich dazu mehr.


Zwei Kolleginnen (die das gegenseitig nicht wissen) wissen von meinen Gefühlen von ihm, schweigen im Büro, wir schreiben dazu nur privat bzw. schicken Sprachnachrichten - beide gehen sehr vertrauensvoll damit um und mir tut es oft gut, Rückmeldungen zu bekommen, die nunmal auch ihn kennen, Freunde ja nicht. Eine Kollegin ist davon überzeugt, dass er (soweit uns bekannt die letzten Jahren, evtl auch noch gar nicht) keine Freundin hat, da er eher schüchterner ggü. Frauen ist - also grundsätzlich ist er gar nicht schüchtern, so dürft ihr ihn euch nicht vorstellen - extrem höflich, respektvoll, wertschätzend, freundlich…


Ich schwanke zwischen Vernunft und Selbstschutz, da ich vermutlich sehr leiden würde, wenn ich einen knallharten Korb bekommen würde - und ich müsste ihn dennoch weiterhin 3x die Woche sehen/mit ihm zusammenarbeiten… ABER meine Gefühle sind so stark, auch wenn es nur Hormone sind und mittlerweile seit drei Monaten, dass ich mir später nicht vorwerfen möchte, vielleicht einen ganz tollen Mann habe ziehen lassen, ohne je zu wissen, ob das hätte passen können.


Ich habe dann mit einer Kollegin überlegt und sie hatte den Vorschlag, den ich gar nicht sooo schlecht fand - immer so vorsichtig, dass ich jederzeit sagen könnte "Du, ich bin einfach immer sehr unsicher, wenn ich mit neuen Teams zusammenarbeite und brauche etwas Zeit, um etwas aufzutauen." Meine Kollegin hat ihn - in genauer Absprache mit mir, ein wenig darauf gestupst, dass ihr etwas aufgefallen wäre (war nicht so, es merkt niemand, aber hätte ja sein können)... abends, als nur noch die beiden im Büro waren, also letzte, super vorsichtig, da es nicht wie "vorschicken" oder verkuppeln wirken sollte und nur als "Beobachtung", was ihr aufgefallen ist, sie sich auch täuschen könnte. Sie hat zunächst von ihrem neuen Vertretungsteam erzählt, dann gefragt, wie es bei uns im Team denn so laufen würde, wozu er meinte, dass es sehr gut wäre, ich total viel für ihn gemacht hätte, als er Urlaub hatte, eine Mappe hingelegt, total organisiert und er gern mit uns beiden zusammenarbeitet. Daraufhin meinte die Kollegin dann, dass sie ja am Freitag schon Sorge gehabt hätte, dass wir evtl nicht gut miteinander auskommen würde, woraufhin er dann gesagt hat "nö, gar nicht!" und ob sie etwas bemerkt hätte… daraufhin meinte sie dann, dass irgendwas ihre Aura gestört hätte, irgendwas wäre komisch gewesen und ich wäre ja auch ganz verlegen und etwas rot geworden in seiner Nähe - er hat darauf wohl mit einem Grinsen reagiert… sie hat ihn dann wohl auch noch gefragt, ob ihm auch was aufgefallen wäre, was er wohl verneint hat und sie dann auch nicht weiter nachgebohrt… er hat dann wohl nur noch von einer anderen Kollegin erzählt, von der er sehr genervt ist, da sie ihn neuderdings immer "Hasilein" vor allen nennt, da aber nichts läuft, zu 100 %. Ich bin sicher, das kommt zu Stande, da die Kollegin darüber versucht Lockerheit herzustellen - das ist meine Kollegin in meinem Büro, die nämlich von meinen Gefühlen weiß und zu 100 % (ganz sicher) NICHT auf ihn steht… er meinte dann wohl noch, dass er auch ganz froh wäre keine Freundin zu Hause sitzen zu haben, da er wegen Fußballspielen (Zuschauer) so oft unterwegs wäre und meine Kollegin wohl meinte, dass er ja schon mit dem Fußball verheiratet wäre. Hier fände ich es entscheidend, ob sie das zuerst gesagt hat, dann finde ich das nämlich "in den Mund gelegt", froh zu sein, keine Freundin zu haben - oder ob es anders herum war - meine Kollegin weiß das aber nicht mehr, leider. Beendet hat sie das Gespräch mit der Aussage, dass sie an dem Tag auch selbst völlig überdreht war und sich auch total täuschen könnte, sie das besser für sich behalten - worauf er zugestimmt hat mit der Aussage, dass ja ohnehin schon so viel in der Abteilung getratscht würde.


Sein Grinsen finde ich erst einmal positiv - so würde aber wohl jeder reagieren, denn die meisten würden sich wohl geschmeichelt fühlen… am Dienstag habe ich ihn dann nicht gesehen, am Mittwoch war ich wieder im Büro, aber meine Kollegin hatte die ganze Zeit unsere Tür zu, weil es so laut überall war - ich habe dann abends einfach nur kurz Tschüss im Flur zu allen gesagt, aber gemerkt, dass er unruhiger (kann es nicht anders beschreiben) war und Anspannung (?) in seiner Stimme lag!? Was ja nachvollziehbar wäre, wenn ihm diese Info von Montag total unangenehm ist… :/ Am Donnerstag habe ich ihn dann aus dem Home Office angeschrieben und kurz Urlaub mit ihm abgestimmt - war natürlich ein Vorwand, dass ich gern Konzertkarten kaufen würde… hab das extra einfließen lassen, da sich daraus ja ein Gesprächsthema hätte ergeben können - kam aber keine Nachfrage inhaltlich - aber (wie immer und zu jedem) super nette Antwort. Hab dann die Gelegenheit noch genutzt und ihn etwas gefragt, was ich arbeitstechnisch nicht wusste - hab ich bislang noch nie, wodurch ich schon eher aufgefallen bin, da es normal ist im Team… er hat dann direkt gesagt, er muss das selbst kurz nachlesen und hat mich dann angerufen… alles gut soweit, alles besprochen und ich hab dann ein schönes, langes Wochenende gewünscht und dann haben wir aufgelegt. Ich war danach so auf Wolke 7 - weil ich diese Stimme, das Sanfte SO SO sehr mag, dass ich dachte "Ich will mehr davon!"... hab ihm dann nochmal nach 15 Minuten geschrieben, dass ich irgendwo (bei einer anderen Sache) einen Fehler drin habe, mich minimal darüber "aufgeregt" und gleichzeitig geschrieben, dass das jetzt bis Montag warten muss, ich nun Feierabend habe und weg bin und ihm (nochmal, ich weiß) ein schönes Wochenende gewünscht. Daraufhin hat er erst einmal nicht geantwortet (aber gelesen) - was alles mögliche bedeuten kann: beschäftigt, auf der Toilette - oder aber genervt… vielleicht war das zu viel… oder er hat sich aufgefordert gefühlt nach dem Motto "Hilf mir hier auch noch!" :frown: Ich mache mir total den Kopf wegen dem letzten Kommentar von mir… :frown: Ich hatte einen Termin und musste mich ausloggen. Ich habe dann abends nochmal nachgeschaut und gesehen, dass er mir (obwohl längst offline) noch kurz geantwortet hat, dass das ja (auf meinen Fehler hin) zum Glück noch Zeit hätte - mit Smiley (und das stimmt!) - er hat mir dann auch ein schönes Wochenende gewünscht, also geschrieben - ich kenne ihn aber auch NUR so höflich, zu allen.


Letzteres ist meine größte Sorge: dass ich aufdringlich wirken könnte, ihn nerven… erstmal hab ich jetzt auch nichts, weshalb ich ihn ansprechen könnte/müsste und lasse das so stehen. Wird sich sicherlich wieder etwas ergeben, im normalen Berufsalltag. Ich bin zerrissen, ihn unbedingt näher kennenlernen zu wollen und "lass es, wenn er vielleicht nicht mal eine Freundin will. Dazu die Gefahr mich total zu blamieren" Ich möchte es irgendwie dann doch herausfinden, OHNE dass es peinlich oder zu offensichtlich wird.


Meine Kollegin, die am Montag bei ihm "vorgefühlt" hat, hat mir dann vor zwei Tagen noch geschrieben, dass ER wohl am Mittwoch (zwei Tage nach dem Gespräch zwischen den beiden) noch was für mich evtl. relevantes erwähnt haben soll. Sie standen zu dritt bei ihm Büro und irgendwie muss das Thema wohl darauf gekommen sein, dass irgendwer auch mal privat was unternimmt - ich vermute stark durch die dritte Kollegin in dem Büro, die NICHT davon weiß, dass sie davon erzählt hat - sie geht öfter mit den anderen jüngeren Kolleginnen weg nach der Arbeit… es muss ja einen Kontext gegeben haben, wozu seine Antwort passt… er meinte auf jeden Fall lachend "Ich gehe nie mit Arbeitskollegen weg, weil mich nie jemand fragt." Jaaaa - was mache ich jetzt mit der Info? Mein Verliebtheits-geblendetes Herz hat natürlich die Hoffnung, dass das ein Wink mit dem Zaunpfahl war - realistisch war das vermutlich nur so daher gesagt - oder er würde gern mit den jüngeren Mädels weggehen. Theoretisch hätte ich das hören können, weil man eigentlich alles im Büro hört oder vieles, wenn die Türen offen sind… ich traue mich aber nicht, ihn direkt zu fragen, zumal zu zweit auch eher unpassend ist. Die Kollegin, die auch das Gespräch mit ihm hatte, hat nämlich berichtet, dass er wohl mal von einer anderen Kollegin, aus einer anderen Abteilung angesprochen wurde, ob sie zusammen Mittagspause machen, was sie dann auch gemacht haben und sie dann mit ihm weggehen wollte - es waren da dann wohl noch andere mit (was ja grundsätzlich clever ist und man auch erst einmal so machen sollte)... daraufhin hat sie wohl alle zwei Tage nachgefragt, ob sie nicht nochmal weggehen wollte, ich vermute allein - was er wohl ganz furchtbar aufdringlich fand und ihr dann irgendwann einen Korb gegeben hätte…


Bei uns ist es jetzt so, dass ich in vier Wochen mit meinem alten Büro (gab vor zwei Monaten neue Aufteilung) etwas trinken gehe nach der Arbeit… ich muss morgen noch das Datum mit einer von beiden klären, was ich tun werde, wenn er da ist - ist im Nachbarbüro, so dass er das hört… das ist jetzt tatsächlich Zufall und schon seit zwei Wochen geplant :grin: Wenn er das zufällig mithört, merkt er schonmal, dass ich scheinbar öfter belanglos etwas mit anderen mache… theoretisch könnte ich ja meinen Mut zusammennehmen und ihn fragen oder ihm schreiben, ob er und die andere neue Teamkollegin nicht mitkommen möchten - das Problem ist nur, dass eine von uns dreien, die zusammen weggehen werden, diejenige ist, die ihn Hasilein nennt und die er nicht mag - da wird er wohl nicht mitkommen oder denkt womöglich noch, dass wäre von ihr inszeniert - was ja absolut nicht der Fall ist…


Was denkt ihr über all das? Ich möchte schon herausfinden, ob er zumindest neugierig ist, schwer verliebt sicher nicht, aber Interesse kann sich ja entwickeln bzw. wird evtl. erst geweckt - und dann ist das ja auch total unverfänglich, kann auch bei in eine "Nein, passt gar nicht" kippen - so ist das ja nunmal… aber ich würde das gern herausfinden - jetzt kommt das aber - ABER so, dass es nicht direkt so wirkt, als würde ich mich auf ihn stürzen, es sollte immer noch so wirken können, als würde ich einfach meinen Teamkollegen (und -kollegin) besser kennenlernen wollen. Habt ihr noch andere Ideen? Ich denke ein gewisses Maß an Mut meinerseits wird wohl erforderlich sein, wenn ich herausfinden möchte, ob er knallhart desinteressiert ist oder schüchtern… trotz der "wenn und abers" (Job, Alter, er lange Single, seine Aussage er sei froh keine Freundin zu haben) - dann sein Grinsen bei der Info, dass er mich verlegen machen würde und zwei Tage später das Einwerfen, dass ihn ja niemand fragen würde, ob man privat weggeht. Aber für ein Treffen nur zu zweit sind wir noch nicht weit genug - es wird ja gerade erstmal lockerer und im Büro gesprochen haben wir nach der Info am Montag ja noch nicht (Mittwoch hat es sich nicht ergeben, so wuselig und Dienstag und Donnerstag Home Office, aber geschrieben)....


Was denkt ihr?
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #21
ich traue mich aber nicht, ihn direkt zu fragen, zumal zu zweit auch eher unpassend ist.
Warum ist das unpassend?
Wenn er das zufällig mithört, merkt er schonmal, dass ich scheinbar öfter belanglos etwas mit anderen mache
Und?
Du willst mit ihm doch nichts belangloses machen.
theoretisch könnte ich ja meinen Mut zusammennehmen und ihn fragen oder ihm schreiben, ob er und die andere neue Teamkollegin nicht mitkommen möchten
Und was soll das bringen?
Du willst doch ein Treffen zu zweit oder nicht?
warum dann andere Leute dazu??
Ich denke ein gewisses Maß an Mut meinerseits wird wohl erforderlich sein,
definitiv.
Aber für ein Treffen nur zu zweit sind wir noch nicht weit genug
Wie weit muss man da sein??? :ratlos:

Ich würde da nicht weiter rumeiern, sondern lieber einen frühen korb riskieren als mir monate lang falsche hoffnungen zu machen.
 
lacaracol
Benutzer205755  (39) Öfter im Forum
  • #22
Was denkt ihr über all das?
Ich find deinen auffälli unaufälligen Plan gut.. :smile:

Hauptsache er kommt mit.. nachdem dus im Nebenzimmer laut erwähnt hast, vergiss nicht ihn tags darauf oder zwei Tage später ihn explizit auch einzuladen.. ohne Frauen-wischiwaschi...
klar bist aufgeregt, spiel in deinem Kopf die Einladung ein zwei mal durch.. und stell dir dabei vor, du sprichst mit einer Freundinn oder einem Kollegen zu dem du nichts empfundest.. und mit genau den Worten lädst ihn dann ein.. das mein Tipp dazu..

Wünsch dir viel Erfolg..
 
H
Benutzer118247  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #23
Wie hast du es denn verstanden? Er will, aber macht Witze darüber, ist aber zu schüchtern, das direkt anzusprechen? Weil, wenn er gerne mehr Kolleg:innen in der Freizeit sehen möchte, dann nimm das doch als Gelegenheit.

Hallo noch einmal,

ich melde mich noch einmal und nehme einfach mal Bezug auf diese Antwort, da sie am ehesten zum aktuellen "Stand" passt.

Ich muss gestehen, dass es gerade eine ziemliche Achterbahn der Gefühle bei mir ist... von total hoch fliegen (gestern) bis fast depressiv fühlen (heute)... bitte seid etwas nachsichtig mit mir... ich hatte das so extrem auch noch nie und kann verstehen, wenn es total übertrieben klingt... ich bin aber eben ein Mensch mit tiefen Emotionen, egal worum es geht und zudem waren meine letzten Beziehungen "Tinder-Beziehungen" - irgendwie sind die Absichten bei solchen Dates einfacher bzw. geht es schneller "weiter" als im "normalen Leben", wo man ja völlig unsicher im Dunkeln tappt. Inzwischen habe ich ja so gut wie keine Tage mehr, an denen ich mich wie mit 15 verhalte, also zu nervös zum grüßen bin - darum geht es nicht... aber Tage wie heute, die eigentlich sogar echt ganz okay waren, wir über normalen beruflichen Kram gequatscht haben, bedrücken mich immer nach Feierabend... weil ich den ganzen Tag, 8 Stunden unter Aufregung, Schmetterlingen und Co. stehe und dann irgendwie so eine Art Leere, Traurigkeit, fast Depressivität entsteht, wenn ich raus gehe, vor allem ins Wochenende... die Sehnsucht oder Hoffnung ist vermutlich zu groß, dass so eine Art Enttäuschung folgt? Weil da vermutlich nichts ist - aber ich (in meinem Hormonrausch, weiß ich, kann ich dennoch nicht ändern) immer wieder denke "da ist doch was und es würde so gut passen von der Persönlichkeit/Charakter her" - eben anhand dessen, was ich jeden Tag im Büro mitbekomme, dem Bruchteil! Ich rätsle selbst noch über diese Gefühle... aber wenn das so bleibt, dieser Frust (?) - das geht gar nicht langfristig.

Den Tag gestern sehe ich heute auch weniger durch die rosarote Brille, eher realistisch: er ist freundlich, höflich und mehr nicht... aber da wir bisher noch nie groß zu privaten Dingen gequatscht haben, außer "Wie war dein Urlaub?", fand ich das schon sehr fortschrittlich.. :tongue: ^^ Nachdem meine Kollegin die Andeutungen gemacht hatte, waren die letzten beiden Wochen eher etwas angespannter zwischen uns, so meine Wahrnehmung... er war nervöser (Stimme), wenn ich mich abends verabschiedet habe, war vor sich aus nicht mehr in meinem Büro. Ich würde mich vermutlich auch nicht bei der Person "aufdrängen", von der ich weiß, dass ihr vermutlich etwas unangenehm ist --> ich = rot werden. Ich würde auch niemanden in eine unangenehme Situation bringen wollen. Am Montag zum Beispiel war er unerwartet im Nachbarbüro und ich kam rein und war erstmal etwas aus dem Konzept gebracht, minimal, auf dem Flur hat er mich immer wieder leicht "gemustert".

Ich war gestern im Home Office als er anrief, um kurz Urlaub abzusprechen, er wollte Karten kaufen. Haben das kurz abgestimmt. Freundin direkt "Hach wie toll!" Ich heute "Ähm nein, er MUSS das schließlich mit uns besprechen, ich bin nicht EINE Kollegin, ich bin in seinem Mini-Team." Es waren Karten für ein Auswärtsspiel des Fußballvereins bei uns vor Ort... ich habe dann die Gelegenheit genutzt, und ihn 15 Minuten später dazu nochmal angechattet und gefragt, wie er da denn immer noch an Karten käme (schwierig gerade), dass ich auch mit Freunden immer wieder danach suche, aber nie so viel Glück habe - ja, voll ins Schwarze getroffen und total in seinem Element. Haben dann ein wenig dazu hin und her geschrieben... ich war bislang leider erst ein mal im Stadion in unserer Heimatstadt und würde aktuell tatsächlich gern nochmal hin, da sie vor einigen Monaten aufgestiegen sind und das schon ein Highlight ist... daher war das schon wahr - wenn auch sehr passend gerade. :smile: Er hat dann gesagt, dass bei denen eigentlich immer welche sind, die kurzfristig absagen, beim letzten Spiel zum Beispiel auch drei Personen. Er hat gefragt, wie viele Karten ich bräuchte und dass er es im Hinterkopf behält und Bescheid sagen würde, wenn er mal etwas hört. Er ist bei jedem (!) Heimspiel im Stadion.... was gut zu wissen ist.

Höflich, kollegial - nicht mehr und nicht weniger - bin ja nicht blöd und sehe das heute ganz klar. Gestern hat mich das auf Wolke xxx fliegen lassen. Ich denke total schämen und mich furchtbar finden wird er mich nicht, sonst wäre er da nicht so arg drauf eingestiegen - aber ist eben auch genau sein... nicht mehr und nicht weniger. Ist nun die Frage, ob und was ich damit mache - wie weit mein Mut reicht.

Heute war ich zwar irre nervös im Büro, aber ihm ggü. total ruhig und gut drauf. Wir haben uns nur kurz abgesprochen, weil unsere dritte Kollegin im Team krank war... hatte ihn dann um Hilfe am Scanner gebeten und dann zum Feierabend noch kurz ausgetauscht zur Vertretung bzw. dass ich eben Montag Urlaub habe (Telefon umstellen usw.)... im Nachhinein hätte ich noch erwähnen können, was ich geplant habe - auf der anderen Seite für mich das nicht-Nachfragen auch ein klares Indiz von Desinteresse. Wobei ich eben auch nicht weiß wie die Unterhaltungen mit anderen Kollegen bei ihm "wachsen" - ob da er die anderen von sich erzählen und nachfragen... ich hatte auch kurz überlegt, nochmal auf Fußball von gestern einzugehen - aber ich habe bei ihm dann auch gleichzeitig Angst aufdringlich zu wirken... er hat mir kaum in die Augen gesehen bzw. nur flüchtig im Gespräch... Ich werde nun aber am Montag in zwei oder drei Sätzen von meinem Wochenende erzählen, um das ganze minimal auf eine persönlichere Ebene zu stellen... ich muss ohnehin zu ihm, da er mich am Montag vertritt und dann fragen, was so los war und anstand... ich hoffe, halbwegs locker wie heute. ^^

Rational betrachtet sind wir natürlich deutlich weiter als "Ich kann ihn nicht anschauen und nicht einmal einen guten Morgen wünschen". Ich hätte auch eine Vorlage, an der ich ansetzen könnte... z.B. in dem ich ernsthaft versuche doch selbst (SEHR schwer) an Karten zu kommen... in zwei Wochen wäre das nächste Heimspiel... könnte ihn das wissen lassen, dass ich dann da bin und fragen, ob er nicht Lust hat, nach dem Spiel zu uns (Freundin und mir) dazu zu stoßen und noch ein Bierchen zu trinken.

Meine Kollegin, die davon weiß, sagt ganz klar, dass mein Kollege definitiv zu den schüchternen Männern gehört und vermutlich deshalb seit Jahren ohne Freundin ist, dass definitiv die Frau den ersten Schritt machen müsste... aber ganz ehrlich: es ist ein schmaler Grad zu erkennen, ob jemand "nur" schüchtern oder einfach desinteressiert ist. Heute, eher frustriert, sehe ich wieder klar: desinteressiert. Ich mache mir da nichts vor: aktuell ist da vermutlich nichts... und noch ist alles so, dass er nichts WEIß, max. ahnt oder geahnt hat. Aber wie ich da emotional Abstand von gewinnen soll, wenn ich ihn 3x die Woche sehe, weiß ich auch nicht.

Aktuell geht es mir SO gar nicht gut damit - wenn nicht gerade ein Tag wie gestern ist, an dem wir telefoniert bzw. gechattet haben. Es ist ja auch schon erst einmal nur Projektion, wie wohl jede Verliebtheit... wir stecken doch auch an verschiedenen Punkten im Leben: ich Ende 30, mitten im Leben mit mehreren festen Partnerschaften inkl. Hauskauf und evtl. noch Kinderwunsch und dann ein Mann, gerade 30 geworden, lang ohne Freundin - der vermutlich erst einmal eine Freundin mit Mitte 20 bräuchte und das Leben so weiter genießen kann wie es ist - ich habe das auch geliebt, ich würde auch gern dahin zurück: in die Großstadt, mal eben hier und da in ein Café, Freunde direkt um die Ecke usw. - nicht wie jetzt auf dem Land.

Meine Psychologin (aufgrund körperlicher Erkrankung mit zeitweise belastenden Auswirkungen auf das Leben und daher Unterstützung gesucht) sieht mittlerweile nur noch diese drei Monate, die ich auf der Stelle trete und an vielen Tagen emotional auch sehr fertig bin. Sie gibt natürlich keinen Ratschlag, es geht aber sehr in die Richtung, dass ich ihn doch konkret nach einem Treffen fragen soll - ich glaube einfach, damit sich für mich etwas in die eine oder andere Richtung klärt und ich "abschließen" kann. Ich meinte noch zu ihr, sie gehe wohl davon aus, dass ich eine Korb bekommen würde und da meinte sie nur "nein!" - ja, aber was soll sie auch sonst sagen!? :tongue: Meine beste Freundin sagt: warte erstmal das Glühwein-Trinken auf dem Weihnachtsmarkt in drei Wochen ab - da könnt ihr mega gut quatschen, du kannst dich austauschen und es fällt gar nicht auf... recht hat sie! Oder eben versuchen Karten für das Fußballspiel in zwei Wochen zu bekommen (habe auch eine Freundin mit Dauerkarte) und ihn fragen, ob er nicht nach dem Spiel ein Bierchen mit mir trinkt. Er wird sowieso nicht zustimmen: er hat den Wink mit dem Zaunpfahl von einer Kollegin erhalten, beobachtet mich und bemerkt sicher auch mal was - aktiv wird er dennoch nicht... stellt weder persönliche Fragen noch was anderes (hatte mehrere Steilvorlagen: Urlaub am Montag, Konzertkarten) - entweder, weil er grundsätzlich keine Beziehung möchte, weil er kein Interesse an mir hat oder weil er selbst unsicher/schüchtern/verlegen ist. Er wird niemals einem Treffen zustimmen, ich glaube es einfach nicht.

Vorteile "aktiv", aber dezent nach einem Treffen fragen bzw. nach dem Fußballspiel:
+ wenn er auch nur etwas Interesse hat, wird er zustimmen = mehr Klarheit --> wird er doch sowieso nicht...
+ "Abschließen" mit dem Thema, auch wenn es erst einmal schlimm wird
+ Orientierung auf andere Männer/mich
+ würde mich sonst immer fragen, was wäre gewesen wenn (Selbstvorwürfe)
+ ??

- evtl. peinlich danach
- emotionales Loch: wie aushalten, vor allem im Büro, 3x die Woche - gerade nicht vorstellbar (aber wie es ist auch dauerhaft nicht)
- ??

Was sind eure Gedanken dazu? Ich halte dieses Hoch von gestern und extreme, fast depressive Tief von heute nicht noch wochenlang aus... :frown:

Liebe Grüße
 
lacaracol
Benutzer205755  (39) Öfter im Forum
  • #24
Hallo noch einmal,

ich melde mich noch einmal und nehme einfach mal Bezug auf diese Antwort, da sie am ehesten zum aktuellen "Stand" passt.

Ich muss gestehen, dass es gerade eine ziemliche Achterbahn der Gefühle bei mir ist... von total hoch fliegen (gestern) bis fast depressiv fühlen (heute)... bitte seid etwas nachsichtig mit mir... ich hatte das so extrem auch noch nie und kann verstehen, wenn es total übertrieben klingt... ich bin aber eben ein Mensch mit tiefen Emotionen, egal worum es geht und zudem waren meine letzten Beziehungen "Tinder-Beziehungen" - irgendwie sind die Absichten bei solchen Dates einfacher bzw. geht es schneller "weiter" als im "normalen Leben", wo man ja völlig unsicher im Dunkeln tappt. Inzwischen habe ich ja so gut wie keine Tage mehr, an denen ich mich wie mit 15 verhalte, also zu nervös zum grüßen bin - darum geht es nicht... aber Tage wie heute, die eigentlich sogar echt ganz okay waren, wir über normalen beruflichen Kram gequatscht haben, bedrücken mich immer nach Feierabend... weil ich den ganzen Tag, 8 Stunden unter Aufregung, Schmetterlingen und Co. stehe und dann irgendwie so eine Art Leere, Traurigkeit, fast Depressivität entsteht, wenn ich raus gehe, vor allem ins Wochenende... die Sehnsucht oder Hoffnung ist vermutlich zu groß, dass so eine Art Enttäuschung folgt? Weil da vermutlich nichts ist - aber ich (in meinem Hormonrausch, weiß ich, kann ich dennoch nicht ändern) immer wieder denke "da ist doch was und es würde so gut passen von der Persönlichkeit/Charakter her" - eben anhand dessen, was ich jeden Tag im Büro mitbekomme, dem Bruchteil! Ich rätsle selbst noch über diese Gefühle... aber wenn das so bleibt, dieser Frust (?) - das geht gar nicht langfristig.

Den Tag gestern sehe ich heute auch weniger durch die rosarote Brille, eher realistisch: er ist freundlich, höflich und mehr nicht... aber da wir bisher noch nie groß zu privaten Dingen gequatscht haben, außer "Wie war dein Urlaub?", fand ich das schon sehr fortschrittlich.. :tongue: ^^ Nachdem meine Kollegin die Andeutungen gemacht hatte, waren die letzten beiden Wochen eher etwas angespannter zwischen uns, so meine Wahrnehmung... er war nervöser (Stimme), wenn ich mich abends verabschiedet habe, war vor sich aus nicht mehr in meinem Büro. Ich würde mich vermutlich auch nicht bei der Person "aufdrängen", von der ich weiß, dass ihr vermutlich etwas unangenehm ist --> ich = rot werden. Ich würde auch niemanden in eine unangenehme Situation bringen wollen. Am Montag zum Beispiel war er unerwartet im Nachbarbüro und ich kam rein und war erstmal etwas aus dem Konzept gebracht, minimal, auf dem Flur hat er mich immer wieder leicht "gemustert".

Ich war gestern im Home Office als er anrief, um kurz Urlaub abzusprechen, er wollte Karten kaufen. Haben das kurz abgestimmt. Freundin direkt "Hach wie toll!" Ich heute "Ähm nein, er MUSS das schließlich mit uns besprechen, ich bin nicht EINE Kollegin, ich bin in seinem Mini-Team." Es waren Karten für ein Auswärtsspiel des Fußballvereins bei uns vor Ort... ich habe dann die Gelegenheit genutzt, und ihn 15 Minuten später dazu nochmal angechattet und gefragt, wie er da denn immer noch an Karten käme (schwierig gerade), dass ich auch mit Freunden immer wieder danach suche, aber nie so viel Glück habe - ja, voll ins Schwarze getroffen und total in seinem Element. Haben dann ein wenig dazu hin und her geschrieben... ich war bislang leider erst ein mal im Stadion in unserer Heimatstadt und würde aktuell tatsächlich gern nochmal hin, da sie vor einigen Monaten aufgestiegen sind und das schon ein Highlight ist... daher war das schon wahr - wenn auch sehr passend gerade. :smile: Er hat dann gesagt, dass bei denen eigentlich immer welche sind, die kurzfristig absagen, beim letzten Spiel zum Beispiel auch drei Personen. Er hat gefragt, wie viele Karten ich bräuchte und dass er es im Hinterkopf behält und Bescheid sagen würde, wenn er mal etwas hört. Er ist bei jedem (!) Heimspiel im Stadion.... was gut zu wissen ist.

Höflich, kollegial - nicht mehr und nicht weniger - bin ja nicht blöd und sehe das heute ganz klar. Gestern hat mich das auf Wolke xxx fliegen lassen. Ich denke total schämen und mich furchtbar finden wird er mich nicht, sonst wäre er da nicht so arg drauf eingestiegen - aber ist eben auch genau sein... nicht mehr und nicht weniger. Ist nun die Frage, ob und was ich damit mache - wie weit mein Mut reicht.

Heute war ich zwar irre nervös im Büro, aber ihm ggü. total ruhig und gut drauf. Wir haben uns nur kurz abgesprochen, weil unsere dritte Kollegin im Team krank war... hatte ihn dann um Hilfe am Scanner gebeten und dann zum Feierabend noch kurz ausgetauscht zur Vertretung bzw. dass ich eben Montag Urlaub habe (Telefon umstellen usw.)... im Nachhinein hätte ich noch erwähnen können, was ich geplant habe - auf der anderen Seite für mich das nicht-Nachfragen auch ein klares Indiz von Desinteresse. Wobei ich eben auch nicht weiß wie die Unterhaltungen mit anderen Kollegen bei ihm "wachsen" - ob da er die anderen von sich erzählen und nachfragen... ich hatte auch kurz überlegt, nochmal auf Fußball von gestern einzugehen - aber ich habe bei ihm dann auch gleichzeitig Angst aufdringlich zu wirken... er hat mir kaum in die Augen gesehen bzw. nur flüchtig im Gespräch... Ich werde nun aber am Montag in zwei oder drei Sätzen von meinem Wochenende erzählen, um das ganze minimal auf eine persönlichere Ebene zu stellen... ich muss ohnehin zu ihm, da er mich am Montag vertritt und dann fragen, was so los war und anstand... ich hoffe, halbwegs locker wie heute. ^^

Rational betrachtet sind wir natürlich deutlich weiter als "Ich kann ihn nicht anschauen und nicht einmal einen guten Morgen wünschen". Ich hätte auch eine Vorlage, an der ich ansetzen könnte... z.B. in dem ich ernsthaft versuche doch selbst (SEHR schwer) an Karten zu kommen... in zwei Wochen wäre das nächste Heimspiel... könnte ihn das wissen lassen, dass ich dann da bin und fragen, ob er nicht Lust hat, nach dem Spiel zu uns (Freundin und mir) dazu zu stoßen und noch ein Bierchen zu trinken.

Meine Kollegin, die davon weiß, sagt ganz klar, dass mein Kollege definitiv zu den schüchternen Männern gehört und vermutlich deshalb seit Jahren ohne Freundin ist, dass definitiv die Frau den ersten Schritt machen müsste... aber ganz ehrlich: es ist ein schmaler Grad zu erkennen, ob jemand "nur" schüchtern oder einfach desinteressiert ist. Heute, eher frustriert, sehe ich wieder klar: desinteressiert. Ich mache mir da nichts vor: aktuell ist da vermutlich nichts... und noch ist alles so, dass er nichts WEIß, max. ahnt oder geahnt hat. Aber wie ich da emotional Abstand von gewinnen soll, wenn ich ihn 3x die Woche sehe, weiß ich auch nicht.

Aktuell geht es mir SO gar nicht gut damit - wenn nicht gerade ein Tag wie gestern ist, an dem wir telefoniert bzw. gechattet haben. Es ist ja auch schon erst einmal nur Projektion, wie wohl jede Verliebtheit... wir stecken doch auch an verschiedenen Punkten im Leben: ich Ende 30, mitten im Leben mit mehreren festen Partnerschaften inkl. Hauskauf und evtl. noch Kinderwunsch und dann ein Mann, gerade 30 geworden, lang ohne Freundin - der vermutlich erst einmal eine Freundin mit Mitte 20 bräuchte und das Leben so weiter genießen kann wie es ist - ich habe das auch geliebt, ich würde auch gern dahin zurück: in die Großstadt, mal eben hier und da in ein Café, Freunde direkt um die Ecke usw. - nicht wie jetzt auf dem Land.

Meine Psychologin (aufgrund körperlicher Erkrankung mit zeitweise belastenden Auswirkungen auf das Leben und daher Unterstützung gesucht) sieht mittlerweile nur noch diese drei Monate, die ich auf der Stelle trete und an vielen Tagen emotional auch sehr fertig bin. Sie gibt natürlich keinen Ratschlag, es geht aber sehr in die Richtung, dass ich ihn doch konkret nach einem Treffen fragen soll - ich glaube einfach, damit sich für mich etwas in die eine oder andere Richtung klärt und ich "abschließen" kann. Ich meinte noch zu ihr, sie gehe wohl davon aus, dass ich eine Korb bekommen würde und da meinte sie nur "nein!" - ja, aber was soll sie auch sonst sagen!? :tongue: Meine beste Freundin sagt: warte erstmal das Glühwein-Trinken auf dem Weihnachtsmarkt in drei Wochen ab - da könnt ihr mega gut quatschen, du kannst dich austauschen und es fällt gar nicht auf... recht hat sie! Oder eben versuchen Karten für das Fußballspiel in zwei Wochen zu bekommen (habe auch eine Freundin mit Dauerkarte) und ihn fragen, ob er nicht nach dem Spiel ein Bierchen mit mir trinkt. Er wird sowieso nicht zustimmen: er hat den Wink mit dem Zaunpfahl von einer Kollegin erhalten, beobachtet mich und bemerkt sicher auch mal was - aktiv wird er dennoch nicht... stellt weder persönliche Fragen noch was anderes (hatte mehrere Steilvorlagen: Urlaub am Montag, Konzertkarten) - entweder, weil er grundsätzlich keine Beziehung möchte, weil er kein Interesse an mir hat oder weil er selbst unsicher/schüchtern/verlegen ist. Er wird niemals einem Treffen zustimmen, ich glaube es einfach nicht.

Vorteile "aktiv", aber dezent nach einem Treffen fragen bzw. nach dem Fußballspiel:
+ wenn er auch nur etwas Interesse hat, wird er zustimmen = mehr Klarheit --> wird er doch sowieso nicht...
+ "Abschließen" mit dem Thema, auch wenn es erst einmal schlimm wird
+ Orientierung auf andere Männer/mich
+ würde mich sonst immer fragen, was wäre gewesen wenn (Selbstvorwürfe)
+ ??

- evtl. peinlich danach
- emotionales Loch: wie aushalten, vor allem im Büro, 3x die Woche - gerade nicht vorstellbar (aber wie es ist auch dauerhaft nicht)
- ??

Was sind eure Gedanken dazu? Ich halte dieses Hoch von gestern und extreme, fast depressive Tief von heute nicht noch wochenlang aus... :frown:

Liebe Grüße


Du Arme! 😅🤗

HormonRAUSCH triffts sehr gut. Die Hormone die dein Körer ausschüttet bingen dich in das "high". Nur kann der Körper nicht 24 Std high sein.. und wenn das Hormon-Depot ausgeschöpft ist, Serotonin glaub ich heissts, dann gehts in die depressive Phase.

Da muss du durch.. oder lernen, das auschütten der Hormone zu beherrschen.. was ja nicht wirklich möglich ist..


Ich würde auch das Glühweihtrinken abwarten.. dann lernst ihn auch besser kennen und tappst weniger im dunkeln.. danach und vor Weihnachten, nach einem Date fragen.. Falls, wenn es einen Korb gäbe, dann kannsts über die Weihnachtsfeiertage sacken lassen, ohne ihm gleich wieder zu begegnen.


Grundsätzlich liests sich neutral-positiv. Schüchtern.
Stell dir nur mal vor, wenn er, seit er auf dich aufällig-unaufällig aufmerksam gemacht wurde, die gleichen Unsicherheiten hat wie du? Es muss nicht so sein, aber es könnte. Das heisst soviel.. all die Gedanken die du dir machst über würde, könnte, hätte, ganz sicher, niemals, etc.. sind völlig sinnlos, denn du weisst es einfach nicht.

Versuche diese Gedanken an ihn zu vergessen, das verändert dein Verhalten oder du phantasierst etwas zusammen, das gar nicht ist.

Denk nur an das was IST.
Freu dich zB einfach auf Glühweinteinken.. nimm dir diesen Tag, als nächsten "Anmäherungsversuch".. das würde dir den Stress nehmen und dich jeden Tag etwas weniger "Nebenderspur" fühlen lassen.

Du könntest in der Zeit den Fokus wieder mehr auf dich richten.. und üben, dass du wieder 'normal' mit ihm umgehst..

Denn denk daran, das hot-cold-auf-und-ab empfindest NUR Du so.. die anderen bekommen davon nichts mit..

Also Fokus wieder mehr auf die Arbeit und Dich.. und abends ein bisschen in der Vorfreude schwelgen.. :love:


Ach ja, wegen den Tickets.. Wenn es sich alles locker flockig ergibt und alles klappt und Zeit haben, ja warum nicht, geh hin.. :smile:

Wenns ein "Act" wird um eine Freundin aufzutreiben und oder wenns hauptsächlich wegen deiner "Ungeduld" ist, würd ichs aufs Spiel verzichten und zum Glühwein zuwarten.. das wär sonst so 'erzwungen".
 
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