
Benutzer209487 (29)
dauerhaft gesperrt
- #1
Puuh jaaa ich bin ein gebranntes Kind, wenn es darum geht, Gewicht abzunehmen.
Irgendann als Kind begann das Umfeld damit, sich Gedanken um mein Gewicht zu machen. Wenn ich mir heute Fotos aus dieser Zeit ansehe, frage ich mich, warum und wie es dazu kommen konnte.
Naja zur aktuellen Situation: Ich weiß noch nicht wie offen ich mit meinem Gewicht umgehen möchte aber ich sage mal soviel: es ist viel und ich habe auch schon sehr viel abgenommen. Ich habe nur ein Problem an einem gewissen Punkt, an dem ich immer lande und an dem ich mein Vorhaben über Bord werfe, denn morgen, ja da ist auch noch ein Tag und da werd ich mich bestimmt wieder zusammenreissen.
Aber, weil ich ja gestern schon über die stränge geschlagen habe, ist die Woche doch eh hinüber, kann ich mir das Eis gönnen. Und jetzt wo ich beschlossen hab, mir das Eis zu gönnen, die Woche eh schon im Eimer ist, ja eigentlich könnte man dann noch einen klitzekleinen Burger essen, oder zwei, mit Pommes, der Gutschein für Chicken Nuggets oder sowas ist auch noch da, prima!
Ja und so vergehen WOCHEN.. ich sags euch. Manchmal stell ich mich auf die Waage und stelle fest, dass man von dem bisschen zu viel nicht gleich 10 Kilo zunimmt, prima, läuft ja gut.
Und dann sind paar Monate rum.. ich hab mein Übergewicht gehalten aber zufrieden bin ich nicht. Stolz aber schon, es schwankt immer um 3 bis Kilo aber ich komme nie darunter.
Ich weiß nicht wie ich da rauskomme. Vor allem diese "eh schon egal" haltung. Na klar ist es egal, wenn ich mal ein Eis essen gehe, aber mein innerer Schweinehund redet mir dann ein, ich könnte NUR noch so leben, das macht ja alles gar nix,..
ich will noch ein paar Kilos runter haben und ich schaffe das so nicht.
Ich habe bereits so viel erreicht, meine Ernährung umgestellt, koche weitestgehen frisch und selbst, ich trinke kaum noch Limos, nur Wasser und Tee. Bewegung könnte mehr sein, spielt aber auch eine Rolle.. Es ist die Menge an Essen, die ich zu mir nehme und in vielen Fällen das, was ich esse.
Jetzt wo ich satt und zufrieden bin, da bin ich zuversichtlich, dass ich das schaffen werde. Aber dann kommt der Hunger/Heißhunger und der innere Schweinehund startet seine Panikattacke dass wir sofort sterben werden, wenn wir nicht noch diese Kekse usw vernichten, oder dass ich ja nur dieses eine mal noch, und morgen, da läuft alles besser und so späße. Das nervt.
Ich hab angefangen, zu tracken was ich esse. Jetzt nicht penibel genau jedes Gramm und leden Mililiter. Aber das hilft mir schon, eine Struktur und den Überblick zu behalten. Führt aber leider auch ein bisschen dazu, dass ich mich A) selbst belüge (ich trags einfach nicht ein, HA, wie gerissen ich bin! aber dann träcke ich irgendwann gar nicht mehr, weil hat ja so keinen sinn) oder aber B) dass ich dem ganzen Thema so unnötig viel Gewicht gebe und ich glaube da ist das Problem. Ich will das gar nicht. Ich will mich einfach wohl fühlen und ich habe langsam kapiert, dass das nicht von heute auf morgen geht, dass dies ein schleichender Prozess sein wird und dass es nicht so ist, dass ich "bloß" diese paar Kilos abnehmen müsste und dann wär alles gut.. so in meinem Kopf kam das an.
Irgendwie aber auch nicht.
Habt ihr paar Tipps für mich, da vor allem die erste Zeit durchzuhalten, zu lernen, selbst disziplinierter zu sein. Mich zwingt ja niemand, Pizza zu bestellen, oder nochmal den Teller auf gefühlt einen Kilo vollzuschaufeln.. auch zwingt mich niemand, die Portion aufzuessen. Ich mache das doch selbst so. Ich muss mich nur entscheiden, das anders zu machen. Hm. Es klingt so easy.
Warum ist das denn so schwer?
Irgendann als Kind begann das Umfeld damit, sich Gedanken um mein Gewicht zu machen. Wenn ich mir heute Fotos aus dieser Zeit ansehe, frage ich mich, warum und wie es dazu kommen konnte.
Naja zur aktuellen Situation: Ich weiß noch nicht wie offen ich mit meinem Gewicht umgehen möchte aber ich sage mal soviel: es ist viel und ich habe auch schon sehr viel abgenommen. Ich habe nur ein Problem an einem gewissen Punkt, an dem ich immer lande und an dem ich mein Vorhaben über Bord werfe, denn morgen, ja da ist auch noch ein Tag und da werd ich mich bestimmt wieder zusammenreissen.
Aber, weil ich ja gestern schon über die stränge geschlagen habe, ist die Woche doch eh hinüber, kann ich mir das Eis gönnen. Und jetzt wo ich beschlossen hab, mir das Eis zu gönnen, die Woche eh schon im Eimer ist, ja eigentlich könnte man dann noch einen klitzekleinen Burger essen, oder zwei, mit Pommes, der Gutschein für Chicken Nuggets oder sowas ist auch noch da, prima!
Ja und so vergehen WOCHEN.. ich sags euch. Manchmal stell ich mich auf die Waage und stelle fest, dass man von dem bisschen zu viel nicht gleich 10 Kilo zunimmt, prima, läuft ja gut.
Und dann sind paar Monate rum.. ich hab mein Übergewicht gehalten aber zufrieden bin ich nicht. Stolz aber schon, es schwankt immer um 3 bis Kilo aber ich komme nie darunter.
Ich weiß nicht wie ich da rauskomme. Vor allem diese "eh schon egal" haltung. Na klar ist es egal, wenn ich mal ein Eis essen gehe, aber mein innerer Schweinehund redet mir dann ein, ich könnte NUR noch so leben, das macht ja alles gar nix,..
ich will noch ein paar Kilos runter haben und ich schaffe das so nicht.
Ich habe bereits so viel erreicht, meine Ernährung umgestellt, koche weitestgehen frisch und selbst, ich trinke kaum noch Limos, nur Wasser und Tee. Bewegung könnte mehr sein, spielt aber auch eine Rolle.. Es ist die Menge an Essen, die ich zu mir nehme und in vielen Fällen das, was ich esse.
Jetzt wo ich satt und zufrieden bin, da bin ich zuversichtlich, dass ich das schaffen werde. Aber dann kommt der Hunger/Heißhunger und der innere Schweinehund startet seine Panikattacke dass wir sofort sterben werden, wenn wir nicht noch diese Kekse usw vernichten, oder dass ich ja nur dieses eine mal noch, und morgen, da läuft alles besser und so späße. Das nervt.
Ich hab angefangen, zu tracken was ich esse. Jetzt nicht penibel genau jedes Gramm und leden Mililiter. Aber das hilft mir schon, eine Struktur und den Überblick zu behalten. Führt aber leider auch ein bisschen dazu, dass ich mich A) selbst belüge (ich trags einfach nicht ein, HA, wie gerissen ich bin! aber dann träcke ich irgendwann gar nicht mehr, weil hat ja so keinen sinn) oder aber B) dass ich dem ganzen Thema so unnötig viel Gewicht gebe und ich glaube da ist das Problem. Ich will das gar nicht. Ich will mich einfach wohl fühlen und ich habe langsam kapiert, dass das nicht von heute auf morgen geht, dass dies ein schleichender Prozess sein wird und dass es nicht so ist, dass ich "bloß" diese paar Kilos abnehmen müsste und dann wär alles gut.. so in meinem Kopf kam das an.
Irgendwie aber auch nicht.
Habt ihr paar Tipps für mich, da vor allem die erste Zeit durchzuhalten, zu lernen, selbst disziplinierter zu sein. Mich zwingt ja niemand, Pizza zu bestellen, oder nochmal den Teller auf gefühlt einen Kilo vollzuschaufeln.. auch zwingt mich niemand, die Portion aufzuessen. Ich mache das doch selbst so. Ich muss mich nur entscheiden, das anders zu machen. Hm. Es klingt so easy.
Warum ist das denn so schwer?